Wirkungsziel 30.3 Forcierung und Koordination umfassender Gleichstellungsmaßnahmen sowie Weiterentwicklung der Antidiskriminierung und Eindämmung von Gewalt

zugeordnete Maßnahmen

Kennzahlen des Wirkungsziels Details zu Kennzahl 1

Wirkungszielkennzahl 1: zur Gänze erreicht: Abweisungsrate von Frauen in den Interventionsstellen gegen Gewalt in der Familie: [%]

Entwicklung der Wirkungskennzahl

  • Jahr: 2014
    • Zielerreichungsgrad: zur Gänze erreicht
    • Istzustand: 0 [%]
    • Zielzustand: 0
    • Oberer Schwellenwert: 0
    • Unterer Schwellenwert: 1
  • Jahr: 2015
    • Zielerreichungsgrad: zur Gänze erreicht
    • Istzustand: 0 [%]
    • Zielzustand: 0
    • Oberer Schwellenwert: 0
    • Unterer Schwellenwert: 1
  • Jahr: 2016
    • Ressortwechsel von "Bundesministerium für Bildung und Frauen" zu "Bundesministerium für Bildung"
    • Zielerreichungsgrad: zur Gänze erreicht
    • Istzustand: 0 [%]
    • Zielzustand: 0
    • Oberer Schwellenwert: 0
    • Unterer Schwellenwert: 1
  • Jahr: 2017
    • Ressortwechsel von "Bundesministerium für Bildung" zu "Bundesministerium für Gesundheit und Frauen"
    • Zielerreichungsgrad: zur Gänze erreicht
    • Istzustand: 0 [Anzahl]
    • Zielzustand: 0
    • Oberer Schwellenwert: 0
    • Unterer Schwellenwert: 1
  • Mittelfristiger Zielzustand
    • Jahr: 2018, Zielzustand: 0

Erläuterung der Entwicklung

Die Abweisungsrate soll auch in Zukunft bei 0 % gehalten werden.

Grafischer Maximalwert: -1


Quelle

BMBF, Sektion für Frauenangelegenheiten und Gleichstellung

Berechnungsmethode

Zahl der bei den Interventionsstellen abgewiesenen hilfesuchenden Frauen / Gesamtzahl der bei den Interventionsstellen hilfesuchenden Frauen

Kennzahlen des Wirkungsziels Details zu Kennzahl 2

Wirkungszielkennzahl 2: überplanmäßig erreicht: Frauenanteil in Aufsichtsgremien staatsnaher Unternehmen [%]

Entwicklung der Wirkungskennzahl

  • Jahr: 2014
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 37 [%]
    • Zielzustand: 27
    • Oberer Schwellenwert: 50
    • Unterer Schwellenwert: 0
  • Jahr: 2015
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 38 [%]
    • Zielzustand: 29
    • Oberer Schwellenwert: 50
    • Unterer Schwellenwert: 0
  • Jahr: 2016
    • Ressortwechsel von "Bundesministerium für Bildung und Frauen" zu "Bundesministerium für Bildung"
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 40 [%]
    • Zielzustand: 31
    • Oberer Schwellenwert: 50
    • Unterer Schwellenwert: 0
  • Jahr: 2017
    • Ressortwechsel von "Bundesministerium für Bildung" zu "Bundesministerium für Gesundheit und Frauen"
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 47 [%]
    • Zielzustand: 33
    • Oberer Schwellenwert: 50
    • Unterer Schwellenwert: 0
  • Jahr: 2018
    • Ressortwechsel von "Bundesministerium für Gesundheit und Frauen" zu "Bundeskanzleramt"
    • Zielerreichungsgrad: kein Zielerreichungsgrad vorhanden
    • Istzustand: kein Wert vorhanden [%]
    • Zielzustand: 33
    • Oberer Schwellenwert: 50
    • Unterer Schwellenwert: 0
  • Mittelfristiger Zielzustand: nicht vorhanden

Erläuterung der Entwicklung

In einem gemeinsamen Ministerratsvortrag der Frauenministerin mit dem Wirtschaftsminister ist festgelegt, dass die Quote von Frauen in Aufsichtsräten von Bundes-Unternehmen sukzessive bis 2018 auf 35 % erhöht werden soll. Die Kennzahl ist ein Durchschnittswert über alle Unternehmen. Da kein Unternehmen aus der Verpflichtung zur Frauenquote entlassen ist, nur weil andere Unternehmen diese bereits übererfüllen, wird auch erhoben, wie viele Unternehmen die Quote noch nicht erfüllen. Nur beide Kennzahlen gemeinsam ein detailgetreues Bild.

Grafischer Maximalwert: 35


Quelle

Jährlicher gemeinsamer Fortschrittsbericht des Wirtschaftsressorts und der Sektion Frauenangelegenheiten und Gleichstellung

Berechnungsmethode

Anzahl der Frauen in Aufsichtsgremien von Unternehmen, an denen der Bund mit 50% und mehr beteiligt ist ÷ Gesamtzahl der Aufsichtsratsmitglieder

Kennzahlen des Wirkungsziels Details zu Kennzahl 3

Wirkungszielkennzahl 3: überplanmäßig erreicht: Anteil politischer Bezirke, die über mind. eine geförderte Frauenberatungseinrichtung verfügen [%]

Entwicklung der Wirkungskennzahl

  • Jahr: 2014
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 85 [%]
    • Zielzustand: 75
    • Oberer Schwellenwert: 100
    • Unterer Schwellenwert: 75
  • Jahr: 2015
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 85 [%]
    • Zielzustand: 75
    • Oberer Schwellenwert: 100
    • Unterer Schwellenwert: 75
  • Jahr: 2016
    • Ressortwechsel von "Bundesministerium für Bildung und Frauen" zu "Bundesministerium für Bildung"
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 85 [%]
    • Zielzustand: 80
    • Oberer Schwellenwert: 100
    • Unterer Schwellenwert: 75
  • Jahr: 2017
    • Ressortwechsel von "Bundesministerium für Bildung" zu "Bundesministerium für Gesundheit und Frauen"
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 88 [%]
    • Zielzustand: 80
    • Oberer Schwellenwert: 100
    • Unterer Schwellenwert: 75
  • Jahr: 2018
    • Ressortwechsel von "Bundesministerium für Gesundheit und Frauen" zu "Bundeskanzleramt"
    • Zielerreichungsgrad: kein Zielerreichungsgrad vorhanden
    • Istzustand: kein Wert vorhanden [%]
    • Zielzustand: 80
    • Oberer Schwellenwert: 100
    • Unterer Schwellenwert: 75
  • Mittelfristiger Zielzustand: nicht vorhanden

Erläuterung der Entwicklung

Die flächendeckende Versorgung mit niederschwelligen Frauenberatungseinrichtungen ist im aktuellen Regierungsprogramm verankert. Ziel ist es, dass jeder politische Bezirk über zumindest eine geförderte Frauenberatungseinrichtung verfügt. Der Zielwert wurde für das Doppelbudget 2014/15 erstmals formuliert. Aufgrund der knappen Fördermittel wird versucht, das erreichte Niveau zu halten. Frauenberatungseinrichtungen werden von den Ländern/Gemeinden kofinanziert. Ein allfälliger Ausfall von Fördermitteln der Länder/Gemeinden kann aus den Fördermitteln für Frauenprojekte nicht kompensiert werden. Aufgrund der regionalen Bedeutung der Frauenberatungseinrichtungen liegt die Entscheidung über den Bedarf und damit über die Weiterführung letztlich bei den regional verantwortlichen Gebietskörperschaften. Der Frauenministerin kommt die Rolle der Impulsgeberin und des Kofinanciers zu.

Grafischer Maximalwert: 100


Quelle

BMBF, Sektion für Frauenangelegenheiten und Gleichstellung

Berechnungsmethode

Zahl der politischen Bezirke, die über zumindest eine geförderte Frauenberatungseinrichtung verfügen ÷ Gesamtzahl der politischen Bezirke

Kennzahlen des Wirkungsziels zugeordnete Vorhaben