Maßnahme 01.1 Erarbeitung verkehrspolitischer Rahmenbedingungen insbes. zur Förderung umweltfreundlicher Verkehrsträger und einer nachhaltigen Mobilität.

zugeordnete Wirkungsziele

Kennzahlen und Meilensteine der Maßnahme Vergleich der Kennzahlen und Meilensteine

Maßnahmenkennzahl 1: überplanmäßig erreicht: Details zu Kennzahl: Anteil schadstoffarmer LKW an der Gesamtfahrleistung [%]

  • Istzustand: 46,00 [%]
  • Zielzustand: > 40

Kennzahlen und Meilensteine der Maßnahme Details zu Kennzahl 1

Maßnahmenkennzahl 1: überplanmäßig erreicht: Anteil schadstoffarmer LKW an der Gesamtfahrleistung [%]

  • Zielzustand: > 40
  • Istzustand: 46,00 [%]
  • Anmerkung: positiv bei steigender Kennzahl

Erläuterung der Entwicklung

Die Reduktion des Anteils besonders umweltverschmutzender LKW, auf Grund der differenzierten Staffelung der Mautsätze nach Schadstoffklassen, trägt zum Rückgang der vom Straßengüterschwerverkehr verursachten Emissionen bei und schafft Anreize für umweltfreundlichere Verkehrsträger. Einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigeren Gestaltung des Straßengüterverkehrs leistet die nach Schadstoffklassen differenzierte Staffelung der Mautsätze für die einzelnen LKW (EURO) Klassen (sog. „Mautökologisierung), die seit 1.1.2012 in Kraft ist. Durch günstigere km-Sätze für die umweltfreundlichsten LKW (insb. EURO VI) werden wichtige Anreize zum frühzeitigen Umstieg auf diese modernste LKW-Klasse gesetzt, sodass in weiterer Folge die Emissionsbelastungen für Mensch und Umwelt, die von jedem einzelnen LKW verursacht werden, reduziert werden. Die starken Anstiege der in die umweltfreundlichste Kate-gorie der Maut fallenden LKW (2011 noch ca. 15%, 2013 bereits ca. 35%) zeigen, dass diese Maßnahme wirkungsvoll, zielgerichtet und effektiv ist.


Quelle

ASFINAG

Berechnungsmethode

Interne Hochrechnung: diese basiert auf vergangenheitsbezogenen Betrachtungen der tatsächlichen Entwicklung der Fahrleistungen auf Monatsbasis (seit Anfang 2010). Es wird eine saisonal bereinigte, also polynomische, Trendkurve herangezogen, wobei für deren Ausrichtung die Fahrleistung der jüngeren Vergangenheit stärker gewichtet wird. Zusätzlich fließen aber auch folgende Faktoren in die Abschätzung mit ein: Anzahl der Neuanmeldungen in den jeweiligen Emissionsklassen, Abschätzung einer preissensitiven Reaktion des Marktes, Gespräche über die Einschätzung mit anderen Europäischen Mautbetreibern (Benchmarking) sowie Abwägungen auf Basis der Kenntnis des Branchenumfeldes durch die ASFINAG.