Wirkungsziel 21.2 Erhöhung der ökonomischen und gesellschaftlichen Beteiligung der Europa 2020 Zielgruppe.

zugeordnete Maßnahmen zugeordnete Vorhaben

Kennzahlen des Wirkungsziels Details zu Kennzahl 1

Wirkungszielkennzahl 1: überplanmäßig erreicht: Armutsgefährdete, Erwerbslose, materiell besonders benachteiligte Menschen „Deprivierte“ [Anzahl]

Entwicklung der Wirkungskennzahl

  • Jahr: 2013
    • Zielerreichungsgrad: teilweise erreicht
    • Istzustand: 1572000 [Anzahl]
    • Zielzustand: 1482500
    • Oberer Schwellenwert: 1297000
    • Unterer Schwellenwert: 1800000
  • Jahr: 2014
    • Zielerreichungsgrad: teilweise erreicht
    • Istzustand: 1609000 [Anzahl]
    • Zielzustand: 1532000
    • Oberer Schwellenwert: 1297000
    • Unterer Schwellenwert: 1800000
  • Jahr: 2015
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 1551200 [Anzahl]
    • Zielzustand: 1572750
    • Oberer Schwellenwert: 1464000
    • Unterer Schwellenwert: 1699000
  • Jahr: 2016
    • Zielerreichungsgrad: zur Gänze erreicht
    • Istzustand: 1542290 [Anzahl]
    • Zielzustand: 1536500
    • Oberer Schwellenwert: 1464000
    • Unterer Schwellenwert: 1699000
  • Jahr: 2017
    • Zielerreichungsgrad: nicht erreicht
    • Istzustand: 1563000 [Anzahl]
    • Zielzustand: 1487500
    • Oberer Schwellenwert: 1464000
    • Unterer Schwellenwert: 1699000
  • Jahr: 2018
    • Ressortwechsel von "Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz" zu "Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz"
    • Zielerreichungsgrad: kein Zielerreichungsgrad vorhanden
    • Istzustand: kein Wert vorhanden [Anzahl]
    • Zielzustand: 1464000
    • Oberer Schwellenwert: 1464000
    • Unterer Schwellenwert: 1699000
  • Mittelfristige Zielzustände
    • Jahr: 2020, Zielzustand: 1464000
    • Jahr: 2028, Zielzustand: 1182000

Erläuterung der Entwicklung

Seit 2010 konnten 148.000 Personen aus Armuts- oder Ausgrenzungsgefährdung geführt werden. Das sind um 30.500 Personen mehr als angestrebt. Damit wurde die Zielerreichung überplanmäßig erreicht. Gründe für die Reduktion sind: 1. Die Zahl der Armutsgefährdeten ist gesunken, obwohl die monetäre Armutsgefährdungsschwelle gestiegen ist. Dieser Betrag bildet die Grenze für Armutsgefährdung (2008: 11.648 EUR, 2015: 13.956 EUR). Armutsgefährdete Personen haben damit insgesamt mehr Geld zur Verfügung. Dadurch wird die stark umverteilende, ausgleichende und stabilisierende Wirkung von Sozialleistungen in Krisenzeiten sichtbar. 2. Rückgang der erheblich materiellen Deprivation – Nichtleistbarkeit von mind. 4 von 9 definierten Gütern/Bedürfnissen - von 5,9% (2008) auf 3,6% im Jahr 2015. Ursache für die hohe Quote im Jahr 2008 war das Zusammenwirken von Einkommensentwicklung, Schuldenbelastung und Inflation. Seit 2011 hat sich der Prozentsatz der erheblich materiell Deprivierten relativ stabil bei rund 4% eingependelt und ist 2015 noch etwas gesunken. Da erhebliche materielle Deprivation in engem Zusammenhang mit dem verfügbaren Einkommen steht, zeigt sich auch hier der hohe Stellenwert von Sozialleistungen.

Grafischer Maximalwert: 1464000


Quelle

EU-SILC (= Community Statistics on Incom an Living Conditions)

Berechnungsmethode

Anzahl Armutsgefährdete, Erwerbslose und materiell besonders benachteiligte Menschen („Deprivierte“)