Maßnahme 02.5 Ausbau der Integrationsklassen und Weiterentwicklung der inklusiven Bildung

zugeordnete Wirkungsziele zugeordnete Vorhaben

Kennzahlen und Meilensteine der Maßnahme Vergleich der Kennzahlen und Meilensteine

Maßnahmenkennzahl 1: zur Gänze erreicht: Details zu Kennzahl: Anzahl der Haushaltungsschulen (Wirtschaftsfachschulen), an denen SchülerInnen mit sonderpädagogischem Förderbedarf unterrichtet werden [Anzahl]

  • Istzustand: 18,00 [Anzahl]
  • Zielzustand: >= 10

Maßnahmenmeilenstein 1: teilweise erreicht: Details zu Meilenstein: Weiterer Ausbau der Integrationsklassen an Allgemein bildenden höheren Schulen und Berufsbildenden mittleren und höheren Schulen

  • Istzustand: Gegenüber 2014 ergibt sich ein deutlicher quantitativer Ausbau von einer Klasse im Schulversuch auf 43 Klassen.
  • Zielzustand: weiterer Ausbau der Integrationsklassen an Allgemein bildenden höheren Schulen und Berufsbildenden mittleren und höheren Schulen

Maßnahmenmeilenstein 2: teilweise erreicht: Details zu Meilenstein: Drei inklusive Modellregionen nehmen den Betrieb auf

  • Istzustand: Inklusive Modellregionen in den Bundesländern Stmk, Kärnten und Tirol: verbindliche Richtlinie des BMBF zur Entwicklung inklusiver Modellregionen wurde für die Bundesländer Stmk, Kärnten und Tirol erlassen.
  • Zielzustand: 3 inklusive Modellregionen nehmen den Betrieb auf

Kennzahlen und Meilensteine der Maßnahme Details zu Kennzahl 1

Maßnahmenkennzahl 1: zur Gänze erreicht: Anzahl der Haushaltungsschulen (Wirtschaftsfachschulen), an denen SchülerInnen mit sonderpädagogischem Förderbedarf unterrichtet werden [Anzahl]

  • Zielzustand (2015) >= 10
  • Istzustand (2015): 18,00 [Anzahl]
  • Anmerkung: positiv bei steigender Kennzahl

Erläuterung der Entwicklung

Im Bereich der einjährigen Haushaltungsschulen (Wirtschaftsfachschulen) wurden 2015 an 18 Schulstandorten Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf (SPF) unterrichtet (Abweichung vom Zielzustand 2015: plus 8). Die Maßnahme ist implementiert. Die Umsetzung hängt vom regionalen und jährlichen Bedarf ab. Aufgrund der pro Jahr unterschiedlichen Anzahl an Anmeldungen von Schülerinnen und Schüler mit SPF können der Bedarf und die Anzahl der Schulstandorte variieren. Zielzustand 2016: >=18 Wirtschaftsfachschulen

Ausgangsjahr bzw. Datum der Planung

2013

Ausgangspunkt der Planung

5

Beschreibung des Ausgangspunkts der Planung

Istzustand 2013: 5; Zielzustand 2014: >5; Istzustand 2014: 18, Abweichung 2014: plus 13


Quelle

Meldung der Fachabteilung der Sektion II im BMBF

Berechnungsmethode

Absolute Zahl der Wirtschaftsfachschulen, an denen SchülerInnen mit SPF unterrichtet werden

Kennzahlen und Meilensteine der Maßnahme Details zu Meilenstein 1

Maßnahmenmeilenstein 1: teilweise erreicht: Weiterer Ausbau der Integrationsklassen an Allgemein bildenden höheren Schulen und Berufsbildenden mittleren und höheren Schulen

  • Zielzustand (29.12.2015): weiterer Ausbau der Integrationsklassen an Allgemein bildenden höheren Schulen und Berufsbildenden mittleren und höheren Schulen
  • Istzustand (2015): Gegenüber 2014 ergibt sich ein deutlicher quantitativer Ausbau von einer Klasse im Schulversuch auf 43 Klassen.

Erläuterung der Entwicklung

Nach einer Erhebung auf dem Wege der AHS-Schulaufsicht werden österreichweit 43 Klassen als Integrationsklassen geführt. Damit ist der Ausbau der Integrationsklassen ein Stück weit vorangeschritten. Die Anzahl der Klassen (43 von insgesamt rund 8.800 AHS-Klassen, d.h. ca. 0,5% der Klassen an AHS werden als Integrationsklassen geführt) und die Tatsache, dass in einzelnen Bundesländern keine Integrationsklassen an AHS geführt werden, zeigen den weiteren Entwicklungsbedarf auf.

Ausgangsjahr bzw. Datum der Planung

2014

Ausgangspunkt der Planung

Ein Schulversuch zu Integrationsklassen

Kennzahlen und Meilensteine der Maßnahme Details zu Meilenstein 2

Maßnahmenmeilenstein 2: teilweise erreicht: Drei inklusive Modellregionen nehmen den Betrieb auf

  • Zielzustand (29.12.2015): 3 inklusive Modellregionen nehmen den Betrieb auf
  • Istzustand (2015): Inklusive Modellregionen in den Bundesländern Stmk, Kärnten und Tirol: verbindliche Richtlinie des BMBF zur Entwicklung inklusiver Modellregionen wurde für die Bundesländer Stmk, Kärnten und Tirol erlassen.

Erläuterung der Entwicklung

Vor einigen Jahren hat das BMBF eine partizipative Strategie zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) im österreichischen Schulwesen gestartet. Mit dem Ansatz der „Inklusiven Modellregion“ (kurz IMR) wurde auch ein Weg zur Realisierung in der Praxis herausgearbeitet. In Umsetzung des Regierungsprogramms wurde seitens des BMBF im September 2015 eine Richtlinie erlassen, welche die pädagogischen, rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen für die Entwicklung Inklusiver Modellregionen festlegt und damit Orientierung für die Länder schafft. In der ersten Umsetzungsphase ab dem Schuljahr 2015/16 starteten die Bundesländer Kärnten, Steiermark und Tirol mit dem Aufbau Inklusiver Modellregionen nach der Richtlinie des BMBF. Die genannten Bundesländer haben dem BMBF ein abgestimmtes Konzept zur Entwicklung von Inklusiven Modellregionen vorgelegt. Dieses Konzept stellt einen gemeinsamen Rahmen dar. In weiterer Folge und unter Berücksichtigung der Erfahrungen der genannten Bundesländer soll diese Richtlinie weiterentwickelt und als Grundlage für alle Bundesländer erlassen werden. Die Umsetzung von Inklusiven Modellregionen muss auch in enger Abstimmung mit der Umsetzung des Bildungsreformpakets (MRV vom 17. 11. 2015) erfolgen. Die wissenschaftliche Begleitung wird vom BIFIE sowie von den Pädagogischen Hochschulen im Rahmen einer formativen Evaluierung durchgeführt.

Ausgangsjahr bzw. Datum der Planung

2014

Ausgangspunkt der Planung

Entwicklung eines Konzeptes für inklusive Modellregionen