Wirkungsziel 42.1 Stärkung des Schutzes der Bevölkerung und der Lebensräume vor den Naturgefahren Hochwasser, Lawinen, Muren, Steinschlag und Hangrutschungen

zugeordnete Maßnahmen

Kennzahlen des Wirkungsziels Details zu Kennzahl 1

Wirkungszielkennzahl 1: zur Gänze erreicht: Deckungsgrad d. aktuellen Gefahrenzonenpläne u. Abflussuntersuchungen [%]

Entwicklung der Wirkungskennzahl

  • Jahr: 2013
    • Zielerreichungsgrad: zur Gänze erreicht
    • Istzustand: 95 [%]
    • Zielzustand: 95
    • Oberer Schwellenwert: 100
    • Unterer Schwellenwert: 80
  • Jahr: 2014
    • Zielerreichungsgrad: zur Gänze erreicht
    • Istzustand: 96,0 [%]
    • Zielzustand: 96
    • Oberer Schwellenwert: 100
    • Unterer Schwellenwert: 90
  • Jahr: 2015
    • Zielerreichungsgrad: zur Gänze erreicht
    • Istzustand: 97 [%]
    • Zielzustand: 97
    • Oberer Schwellenwert: 100
    • Unterer Schwellenwert: 90
  • Jahr: 2016
    • Zielerreichungsgrad: zur Gänze erreicht
    • Istzustand: 97 [%]
    • Zielzustand: 97
    • Oberer Schwellenwert: 98
    • Unterer Schwellenwert: 97
  • Jahr: 2017
    • Zielerreichungsgrad: zur Gänze erreicht
    • Istzustand: 98 [%]
    • Zielzustand: 98
    • Oberer Schwellenwert: 100
    • Unterer Schwellenwert: 96
  • Jahr: 2018
    • Ressortwechsel von "Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft" zu "Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus"
    • Zielerreichungsgrad: kein Zielerreichungsgrad vorhanden
    • Istzustand: kein Wert vorhanden [%]
    • Zielzustand: 99
    • Oberer Schwellenwert: nicht vorhanden
    • Unterer Schwellenwert: nicht vorhanden
  • Mittelfristiger Zielzustand
    • Jahr: 2019, Zielzustand: 100

Erläuterung der Entwicklung

Ziel- und Ist-Zustand 2015 sind erwartungsgemäß deckungsgleich und es ist im Jahr 2019 der Zielzustand 100% erreichbar. Im Teilbereich der Wildbach- und Lawinenverbauung konnte die Flächendeckung (= 100 % Ausstattung aller Gemeinden mit Einzugsgebieten nach § 99 ForstG) mit Gefahrenzonenplänen bereits 2015 erreicht werden. Im Bereich der Bundeswasserbauverwaltung konnte die Flächendeckung für Gebiete mit potenziell signifikantem Hochwasserrisiko noch nicht erreicht werden und liegt bei annähernd 95%. Die Aufgabe der Gefahrenzonenplanung ist mit ungeminderter Intensität fortzusetzen, um den gesetzlichen Auftrag der Aktualität und fachlichen Richtigkeit der GZP sowie der digitalen Bereitstellung der Gefahrenzonen für die Öffentlichkeit gerecht zu werden. Voraussetzung ist, dass die personellen und finanziellen Ressourcen zumindest in derselben Höhe verfügbar sind. Nach Erreichen der Flächendeckung im Jahr 2019 ist diese Kennzahl strukturell anzupassen.

Grafischer Maximalwert: 100


Quelle

Hochwasser-Fachdatenbank (Bundeswasserbauverwaltung), Wildbach- und Lawinenverbauung (WLV)

Berechnungsmethode

Mittlerer Deckungsgrad der Gefahrenzonenpläne und Abflussuntersuchungen bezogen auf das gesetzlich festgelegte Planungsgebiet (Forstgesetz und Wasserrechtsgesetz)

Kennzahlen des Wirkungsziels Details zu Kennzahl 2

Wirkungszielkennzahl 2: zur Gänze erreicht: Schutzfunktion in Wäldern mit Objektschutzwirkung rot (=geringe Schutzwirkung) [%]

Entwicklung der Wirkungskennzahl

  • Jahr: 2013
    • Zielerreichungsgrad: zur Gänze erreicht
    • Istzustand: 24 [%]
    • Zielzustand: 24
    • Oberer Schwellenwert: 15
    • Unterer Schwellenwert: 30
  • Jahr: 2014
    • Zielerreichungsgrad: zur Gänze erreicht
    • Istzustand: 24 [%]
    • Zielzustand: 24
    • Oberer Schwellenwert: 4
    • Unterer Schwellenwert: 44
  • Jahr: 2015
    • Zielerreichungsgrad: zur Gänze erreicht
    • Istzustand: 24 [%]
    • Zielzustand: 24
    • Oberer Schwellenwert: 23
    • Unterer Schwellenwert: 25
  • Mittelfristiger Zielzustand
    • Jahr: 2020, Zielzustand: 24

Erläuterung der Entwicklung

Der Prozentsatz der Wälder mit geringer Schutzwirkung ist in den Jahren 2010 bis 2015 leicht zurück gegangen. Eine signifikante Veränderung der Kennzahl ist nur langfristig zu erwarten. Der in den Teilkennzahlen 42.1.2 dargestellte Prozentsatz von Wäldern mit „geringer“, „verminderter“ und „ausreichend hoher“ Objektschutzwirkung“ beruht auf einer jährlichen Abschätzung der Schutzfunktionalität (auf Basis einer österreichweiten Bezirksrahmenplanung) unterlegt mit Erfahrungswerten aus praktischen Projektdurchführungen, wo – auf gem. VO LE 14/20 förderbaren Objektschutzwaldflächen - standörtlich relevante Parameter erhoben werden (www.naturgefahren.at/massnahmen/oswi - nähere Informationen). Es wird dabei ein Gesamtmodell, bei dem durch sogenannte „Ampelfarben“ der Anteil der beplanten Waldflächen mit Objektschutzwirkung nach dem Ausmaß der Schutzwirkung dargestellt ist, umgesetzt: Ampelfarbe rot bedeutet dabei „geringe Schutzwirkung“ → kritisch, Ampelfarbe gelb → verminderte Schutzwirkung → kritisch/labil, Ampelfarbe grün bedeutet ausreichend hohe Schutzwirkung → stabil. Die Zu-/Abnahme dieser Kennzahlen macht nachvollziehbar, inwieweit Maßnahmen, durch die der Erhalt oder die Verbesserung der Objektschutzwirkung angestrebt wird, erfolgreich getroffen wurden. Die sehr geringe Veränderung der Prozentzahlen ergibt sich aus den besonderen standörtlichen Voraussetzungen auf Objektschutzwaldflächen (u.a. extreme Höhenlage bzw. kleinstandörtliche, klimatische oder geologische Bedingungen etc.), bei denen Eingriffe in die do. Waldbestände in der Regel erst nach längeren Zeiträumen (u. U. erst nach Jahrzehnten) messbare Veränderungen zeigen. Die derzeit anlaufenden Erhebungen (und ab 2020 zu erwartenden Auswertungen) der Österr. Waldinventur sollen diese speziellen Voraussetzungen, die in Schutzwäldern zu beachten sind, noch besser berücksichtigen und lassen eine Verbesserung relevanter Kennzahlen bzw. Trends für diese Flächen erwarten.

Grafischer Maximalwert: 22


Quelle

BMLFUW, III/4

Berechnungsmethode

Jährliche Abschätzung der Schutzfunktionalität unterlegt mit Erfahrungswerten aus praktischen Projektdurchführungen, wo standörtlich 30 Parameter erhoben werden (www.isdw.at – nähere Informationen); Ampelfarben: rot (geringe Schutzwirkung – kritisch), gelb (verminderte Schutzwirkung – kritisch-labil), grün (ausreichend hohe Schutzwirkung)

Kennzahlen des Wirkungsziels Details zu Kennzahl 3

Wirkungszielkennzahl 3: zur Gänze erreicht: Schutzfunktion in Wäldern mit Objektschutzwirkung gelb (= verminderte Schutzwirkung) [%]

Entwicklung der Wirkungskennzahl

  • Jahr: 2013
    • Zielerreichungsgrad: zur Gänze erreicht
    • Istzustand: 34 [%]
    • Zielzustand: 34
    • Oberer Schwellenwert: 25
    • Unterer Schwellenwert: 40
  • Jahr: 2014
    • Zielerreichungsgrad: zur Gänze erreicht
    • Istzustand: 34 [%]
    • Zielzustand: 34
    • Oberer Schwellenwert: 14
    • Unterer Schwellenwert: 54
  • Jahr: 2015
    • Zielerreichungsgrad: zur Gänze erreicht
    • Istzustand: 34 [%]
    • Zielzustand: 34
    • Oberer Schwellenwert: 33
    • Unterer Schwellenwert: 35
  • Mittelfristiger Zielzustand
    • Jahr: 2020, Zielzustand: 34

Erläuterung der Entwicklung

Der Prozentsatz der Wälder mit verminderter Schutzwirkung ist in den Jahren 2010 bis 2015 stabil geblieben. Eine signifikante Veränderung der Kennzahl ist nur langfristig zu erwarten. Der in den Teilkennzahlen 42.1.2 dargestellte Prozentsatz von Wäldern mit „geringer“, „verminderter“ und „ausreichend hoher“ Objektschutzwirkung“ beruht auf einer jährlichen Abschätzung der Schutzfunktionalität (auf Basis einer österreichweiten Bezirksrahmenplanung) unterlegt mit Erfahrungswerten aus praktischen Projektdurchführungen, wo – auf gem. VO LE 14/20 förderbaren Objektschutzwaldflächen - standörtlich relevante Parameter erhoben werden (www.naturgefahren.at/massnahmen/oswi - nähere Informationen). Es wird dabei ein Gesamtmodell, bei dem durch sogenannte „Ampelfarben“ der Anteil der beplanten Waldflächen mit Objektschutzwirkung nach dem Ausmaß der Schutzwirkung dargestellt ist, umgesetzt: Ampelfarbe rot bedeutet dabei „geringe Schutzwirkung“ → kritisch, Ampelfarbe gelb → verminderte Schutzwirkung → kritisch/labil, Ampelfarbe grün bedeutet ausreichend hohe Schutzwirkung → stabil. Die Zu-/Abnahme dieser Kennzahlen macht nachvollziehbar, inwieweit Maßnahmen, durch die der Erhalt oder die Verbesserung der Objektschutzwirkung angestrebt wird, erfolgreich getroffen wurden. Die sehr geringe Veränderung der Prozentzahlen ergibt sich aus den besonderen standörtlichen Voraussetzungen auf Objektschutzwaldflächen (u.a. extreme Höhenlage bzw. kleinstandörtliche, klimatische oder geologische Bedingungen etc.), bei denen Eingriffe in die do. Waldbestände in der Regel erst nach längeren Zeiträumen (u. U. erst nach Jahrzehnten) messbare Veränderungen zeigen. Die derzeit anlaufenden Erhebungen (und ab 2020 zu erwartenden Auswertungen) der Österr. Waldinventur sollen diese speziellen Voraussetzungen, die in Schutzwäldern zu beachten sind, noch besser berücksichtigen und lassen eine Verbesserung relevanter Kennzahlen bzw. Trends für diese Flächen erwarten.

Grafischer Maximalwert: 32


Quelle

BMLFUW, III/4

Berechnungsmethode

Jährliche Abschätzung der Schutzfunktionalität (Bezirksrahmenplanung) unterlegt mit Erfahrungswerten aus praktischen Projektdurchführungen, wo standörtlich 30 Parameter erhoben werden (www.isdw.at – nähere Informationen); Ampelfarben: rot (geringe Schutzwirkung – kritisch), gelb (verminderte Schutzwirkung – kritisch-labil), grün (ausreichend hohe Schutzwirkung).

Kennzahlen des Wirkungsziels Details zu Kennzahl 4

Wirkungszielkennzahl 4: zur Gänze erreicht: Schutzfunktion in Wäldern mit Objektschutzwirkung grün (= ausreichend hohe Schutzwirkung) [%]

Entwicklung der Wirkungskennzahl

  • Jahr: 2013
    • Zielerreichungsgrad: zur Gänze erreicht
    • Istzustand: 42 [%]
    • Zielzustand: 42
    • Oberer Schwellenwert: 50
    • Unterer Schwellenwert: 35
  • Jahr: 2014
    • Zielerreichungsgrad: zur Gänze erreicht
    • Istzustand: 42 [%]
    • Zielzustand: 42
    • Oberer Schwellenwert: 62
    • Unterer Schwellenwert: 22
  • Jahr: 2015
    • Zielerreichungsgrad: zur Gänze erreicht
    • Istzustand: 42 [%]
    • Zielzustand: 42
    • Oberer Schwellenwert: 44
    • Unterer Schwellenwert: 40
  • Mittelfristiger Zielzustand
    • Jahr: 2020, Zielzustand: 46

Erläuterung der Entwicklung

Der Prozentsatz der Wälder mit ausreichend hoher Schutzwirkung ist in den Jahren 2010 bis 2015 leicht angestiegen. Eine signifikante Veränderung der Kennzahl ist nur langfristig zu erwarten. Der in den Teilkennzahlen 42.1.2 dargestellte Prozentsatz von Wäldern mit „geringer“, „verminderter“ und „ausreichend hoher“ Objektschutzwirkung“ beruht auf einer jährlichen Abschätzung der Schutzfunktionalität (auf Basis einer österreichweiten Bezirksrahmenplanung) unterlegt mit Erfahrungswerten aus praktischen Projektdurchführungen, wo – auf gem. VO LE 14/20 förderbaren Objektschutzwaldflächen - standörtlich relevante Parameter erhoben werden (www.naturgefahren.at/massnahmen/oswi - nähere Informationen). Es wird dabei ein Gesamtmodell, bei dem durch sogenannte „Ampelfarben“ der Anteil der beplanten Waldflächen mit Objektschutzwirkung nach dem Ausmaß der Schutzwirkung dargestellt ist, umgesetzt: Ampelfarbe rot bedeutet dabei „geringe Schutzwirkung“ → kritisch, Ampelfarbe gelb → verminderte Schutzwirkung → kritisch/labil, Ampelfarbe grün bedeutet ausreichend hohe Schutzwirkung → stabil. Die Zu-/Abnahme dieser Kennzahlen macht nachvollziehbar, inwieweit Maßnahmen, durch die der Erhalt oder die Verbesserung der Objektschutzwirkung angestrebt wird, erfolgreich getroffen wurden. Die sehr geringe Veränderung der Prozentzahlen ergibt sich aus den besonderen standörtlichen Voraussetzungen auf Objektschutzwaldflächen (u.a. extreme Höhenlage bzw. kleinstandörtliche, klimatische oder geologische Bedingungen etc.), bei denen Eingriffe in die do. Waldbestände in der Regel erst nach längeren Zeiträumen (u. U. erst nach Jahrzehnten) messbare Veränderungen zeigen. Die derzeit anlaufenden Erhebungen (und ab 2020 zu erwartenden Auswertungen) der Österr. Waldinventur sollen diese speziellen Voraussetzungen, die in Schutzwäldern zu beachten sind, noch besser berücksichtigen und lassen eine Verbesserung relevanter Kennzahlen bzw. Trends für diese Flächen erwarten.

Grafischer Maximalwert: 44


Quelle

BMLFUW, III/4

Berechnungsmethode

Jährliche Abschätzung der Schutzfunktionalität (Bezirksrahmenplanung) unterlegt mit Erfahrungswerten aus praktischen Projektdurchführungen, wo standörtlich 30 Parameter erhoben werden (www.isdw.at – nähere Informationen); Ampelfarben: rot (geringe Schutzwirkung – kritisch), gelb (verminderte Schutzwirkung – kritisch-labil), grün (ausreichend hohe Schutzwirkung).

Kennzahlen des Wirkungsziels Details zu Kennzahl 5

Wirkungszielkennzahl 5: überplanmäßig erreicht: Summe des geschaffenen Rückhalteraums für Wasser [Mio. m³]

Entwicklung der Wirkungskennzahl

  • Jahr: 2013
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 118,40 [Mio. m³]
    • Zielzustand: 108,5
    • Oberer Schwellenwert: 125,5
    • Unterer Schwellenwert: 91,5
  • Jahr: 2014
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 122,00 [Mio. m³]
    • Zielzustand: 119
    • Oberer Schwellenwert: 124
    • Unterer Schwellenwert: 114
  • Jahr: 2015
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 123,00 [Mio. m³]
    • Zielzustand: 119,5
    • Oberer Schwellenwert: 128
    • Unterer Schwellenwert: 118
  • Jahr: 2016
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 124,2 [Mio. m³]
    • Zielzustand: 123
    • Oberer Schwellenwert: 125
    • Unterer Schwellenwert: 123
  • Jahr: 2017
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 131,4 [Mio. m³]
    • Zielzustand: 127
    • Oberer Schwellenwert: 132
    • Unterer Schwellenwert: 125
  • Jahr: 2018
    • Ressortwechsel von "Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft" zu "Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus"
    • Zielerreichungsgrad: kein Zielerreichungsgrad vorhanden
    • Istzustand: kein Wert vorhanden [Mio. m³]
    • Zielzustand: 128
    • Oberer Schwellenwert: 130
    • Unterer Schwellenwert: 123
  • Mittelfristiger Zielzustand
    • Jahr: 2020, Zielzustand: 130

Erläuterung der Entwicklung

Eine wichtige Hochwasserschutzmaßnahme ist die Bereitstellung/Errichtung von Rückhalteraum für Hochwasser. Im Durchschnitt werden österreichweit jährlich ca. 500.000 m³ Rückhalteraum für Wasser geschaffen. Das Jahr 2015 war nicht repräsentativ, da außergewöhnlich viele und große Projekte zur Schaffung von Wasserrückhalteraum im Ausmaß von 1 Mio. m³ gefördert wurden.

Grafischer Maximalwert: 128


Quelle

Hochwasser-Fachdatenbank (Bundeswasserbauverwaltung)

Berechnungsmethode

Summe des gesamten bestehenden und jährlich zusätzlich geschaffenen Rückhalteraums für Hochwasser

Kennzahlen des Wirkungsziels Details zu Kennzahl 6

Wirkungszielkennzahl 6: zur Gänze erreicht: Summe des geschaffenen Rückhalteraums für Feststoffe [Mio. m³]

Entwicklung der Wirkungskennzahl

  • Jahr: 2013
    • Zielerreichungsgrad: zur Gänze erreicht
    • Istzustand: 16,00 [Mio. m³]
    • Zielzustand: 16
    • Oberer Schwellenwert: 20
    • Unterer Schwellenwert: 10
  • Jahr: 2014
    • Zielerreichungsgrad: zur Gänze erreicht
    • Istzustand: 16,5 [Mio. m³]
    • Zielzustand: 16,5
    • Oberer Schwellenwert: 18
    • Unterer Schwellenwert: 14
  • Jahr: 2015
    • Zielerreichungsgrad: zur Gänze erreicht
    • Istzustand: 17,0 [Mio. m³]
    • Zielzustand: 17
    • Oberer Schwellenwert: 19
    • Unterer Schwellenwert: 15
  • Jahr: 2016
    • Zielerreichungsgrad: zur Gänze erreicht
    • Istzustand: 17,3 [Mio. m³]
    • Zielzustand: 17,3
    • Oberer Schwellenwert: 18
    • Unterer Schwellenwert: 16
  • Jahr: 2017
    • Zielerreichungsgrad: zur Gänze erreicht
    • Istzustand: 17,5 [Mio. m³]
    • Zielzustand: 17,5
    • Oberer Schwellenwert: 19
    • Unterer Schwellenwert: 15
  • Jahr: 2018
    • Ressortwechsel von "Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft" zu "Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus"
    • Zielerreichungsgrad: kein Zielerreichungsgrad vorhanden
    • Istzustand: kein Wert vorhanden [Mio. m³]
    • Zielzustand: 17,8
    • Oberer Schwellenwert: 19
    • Unterer Schwellenwert: 15
  • Mittelfristiger Zielzustand
    • Jahr: 2020, Zielzustand: 18

Erläuterung der Entwicklung

Bis voraussichtlich Ende Oktober 2016 sind die Retentionsvolumina aller Bauwerke in Wildbächen im Wildbach- und Lawinenkataster erfasst und hinsichtlich des Erhaltungszustandes bewertet. Bis dahin kann der Istwert 2015 nur als vorläufige Schätzgröße verstanden werden. Anhand der langfristigen Entwicklung wird allerdings davon ausgegangen, dass der Zielzustand 2015 eingehalten wird. Anzumerken ist die zunehmende Kostensteigerung für die Räumung von Rückhaltebecken (ca. € 12,- / m³) infolge des Mangels an geeigneten Lager- und Deponieflächen sowie Verwertungsmöglichkeiten im Hochwasserfall. Ursächlich dafür sind zu je 1/3 die steigenden Transportkosten und die sich aus dem Abfallrecht ergebenden Gebühren (Deponiegebühren, AlSAG-Abgabe).

Grafischer Maximalwert: 19


Quelle

Wildbach- und Lawinenverbauung (WLV)

Berechnungsmethode

Summe der gesamten bestehenden und jährlich zusätzlich geschaffenen entleerbaren Sedimentationsräume

Kennzahlen des Wirkungsziels zugeordnete Vorhaben