Wirkungsziel 22.2 Erhöhung des Anteils der Frauen, die einen Anspruch auf Eigenpension erwerben

zugeordnete Maßnahmen

Kennzahlen des Wirkungsziels Details zu Kennzahl 1

Wirkungszielkennzahl 1: überplanmäßig erreicht: Anteil der Frauen, die eine Eigenpension bekommen [%]

Entwicklung der Wirkungskennzahl

  • Jahr: 2016
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 69,6 [%]
    • Zielzustand: 68,8
    • Oberer Schwellenwert: 70,5
    • Unterer Schwellenwert: 68,6
  • Jahr: 2017
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 70,3 [%]
    • Zielzustand: 69,2
    • Oberer Schwellenwert: 70,6
    • Unterer Schwellenwert: 69
  • Jahr: 2018
    • Ressortwechsel von "Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz" zu "Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz"
    • Zielerreichungsgrad: kein Zielerreichungsgrad vorhanden
    • Istzustand: kein Wert vorhanden [%]
    • Zielzustand: 70
    • Oberer Schwellenwert: nicht vorhanden
    • Unterer Schwellenwert: nicht vorhanden
  • Mittelfristiger Zielzustand
    • Jahr: 2020, Zielzustand: 71

Erläuterung der Entwicklung

Im Jahr 2016 hatten 826.240 Frauen ab dem Regelpensionsalter eine Eigenpension. Laut Herbstprognose der Statistik Austria beläuft sich die Anzahl der weiblichen Bevölkerung 60+ im Jahr 2016 auf 1.187.102. Dieser Wert wurde als Berechnungsbasis herangezogen.

Grafischer Maximalwert: 70,5


Quelle

Pensionsjahresstatistik des Hauptverbands der österr. Sozialversicherungsträger; Berechnungen des Sozialministeriums

Berechnungsmethode

"Eigenpension beziehende Frauen 60+" mal 100 durch "weibliche Wohnbevölkerung 60+" (Wohnsitz Inland, keine Beamtinnen)

Kennzahlen des Wirkungsziels Details zu Kennzahl 2

Wirkungszielkennzahl 2: nicht erreicht: Anteil der Frauen an AusgleichszulagenbezieherInnen [%]

Entwicklung der Wirkungskennzahl

  • Jahr: 2013
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 66,80 [%]
    • Zielzustand: 67,4
    • Oberer Schwellenwert: 60
    • Unterer Schwellenwert: 70
  • Jahr: 2014
    • Zielerreichungsgrad: überwiegend erreicht
    • Istzustand: 67,3 [%]
    • Zielzustand: 67
    • Oberer Schwellenwert: 66
    • Unterer Schwellenwert: 68
  • Jahr: 2015
    • Zielerreichungsgrad: nicht erreicht
    • Istzustand: 67,6 [%]
    • Zielzustand: 66,8
    • Oberer Schwellenwert: 66
    • Unterer Schwellenwert: 68
  • Jahr: 2016
    • Zielerreichungsgrad: nicht erreicht
    • Istzustand: 67,61 [%]
    • Zielzustand: 66,97
    • Oberer Schwellenwert: 66,5
    • Unterer Schwellenwert: 67,8
  • Jahr: 2017
    • Zielerreichungsgrad: nicht erreicht
    • Istzustand: 67,8 [%]
    • Zielzustand: 66,8
    • Oberer Schwellenwert: 66,5
    • Unterer Schwellenwert: 68,1
  • Mittelfristiger Zielzustand
    • Jahr: 2018, Zielzustand: 66,5

Erläuterung der Entwicklung

Die Anzahl der AZ-Bezieherinnen im Jahresdurchschnitt reduzierte sich von 148.190 im Jahr 2015 auf 144.029 im Jahr 2016. Dies entspricht absolut einem Wert von 4.161 Fällen. Im Vergleich dazu war der Rückgang bei den männlichen AZ-Beziehern absolut 2.108 Fälle. Die Entwicklung ist daher grundsätzlich positiv zu sehen, auch wenn sich der prozentuelle Anteil der Frauen nicht verbesserte. Der Rückgang bei den männlichen AZ-Beziehern wurde ursprünglich nicht in dieser Höhe erwartet. Ein Grund liegt in der Einführung von "Rehab vor Pension". Davor haben junge – meist männliche – Invalide eine Invaliditätspension und in ca. 20 % der Fälle dazu auch eine Ausgleichszulage erhalten. Dies hat zu einem überproportionalen Rückgang bei den männlichen Beziehern geführt. Das vorrangige Ziel ist, durch gesetzliche und organisatorische Maßnahmen darauf hinzuwirken, dass die Pensionen im österreichischen System sowohl für Frauen als auch für Männer über dem AZ-Richtsatz liegen. Die dazugehörigen Zeitreihen zeigen, dass die Fallzahlen der AZ-Bezieherinnen und AZ-Bezieher jährlich rückläufig sind. Die anteilsmäßige Betrachtung nach Geschlecht hatte bei Einführung der Wirkungsziele im Jahr 2013 durchaus seine Berechtigung. In einer leicht zu erfassenden Gender-Kennzahl sollte aufgezeigt werden, dass gesetzte Maßnahmen sich positiv insbesondere auf das Pensionseinkommen der Frauen auswirkt. Jedoch führte die Einführung des Rehabgeldes (kein AZ-Bezug) mit gleichzeitigem Wegfall der befristeten Invaliditäts-Pension (AZ-Bezug möglich) im Jahr 2015 dazu, dass die anteilsmäßigen Zeitreihen stark beeinflusst wurden und in Bezug auf die Beurteilung der Zielerreichung nicht mehr aussagekräftig erscheinen. Es ist daher geplant, dass ab dem Jahr 2018 im Wirkungsziel 22.2, die anteilmäßigen Kennzahlen über AZ-Bezieherinnen und AZ-Bezieher entfallen. Stattdessen soll eine Kennzahl über die Anzahl der AZ-Bezieherinnen aufgenommen werden.

Grafischer Maximalwert: 66,5


Quelle

Pensionsstatistik des Hauptverbandes der österreichischen Sozialversicherungsträger und der Pensionsversicherungsträger

Berechnungsmethode

Verhältnis von Anzahl der weiblichen Bezieherinnen der Ausgleichszulage zur Gesamtzahl der AusgleichszulagenbezieherInnen

Kennzahlen des Wirkungsziels Details zu Kennzahl 3

Wirkungszielkennzahl 3: zur Gänze erreicht: Anteil der Männer an AusgleichszulagenbezieherInnen [%]

Entwicklung der Wirkungskennzahl

  • Jahr: 2013
    • Zielerreichungsgrad: zur Gänze erreicht
    • Istzustand: 32,70 [%]
    • Zielzustand: 32,6
    • Oberer Schwellenwert: 35
    • Unterer Schwellenwert: 30
  • Jahr: 2014
    • Zielerreichungsgrad: zur Gänze erreicht
    • Istzustand: 32,6 [%]
    • Zielzustand: 33
    • Oberer Schwellenwert: 34
    • Unterer Schwellenwert: nicht vorhanden
  • Jahr: 2015
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 32,4 [%]
    • Zielzustand: 33,2
    • Oberer Schwellenwert: 32
    • Unterer Schwellenwert: 34
  • Jahr: 2016
    • Zielerreichungsgrad: zur Gänze erreicht
    • Istzustand: 33,03 [%]
    • Zielzustand: 33,03
    • Oberer Schwellenwert: 32
    • Unterer Schwellenwert: 33,2
  • Jahr: 2017
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 32,20 [%]
    • Zielzustand: 33,2
    • Oberer Schwellenwert: 31,9
    • Unterer Schwellenwert: 33,5
  • Mittelfristiger Zielzustand
    • Jahr: 2018, Zielzustand: 33,5

Erläuterung der Entwicklung

Die Anzahl der AZ-Bezieher reduzierte sich von 71.098 im Jahr 2015 auf 68.990 im Jahr 2016. Dies entspricht einem Rückgang von 2.108 Fällen. Das vorrangige Ziel ist, durch gesetzliche und organisatorische Maßnahmen darauf hinzuwirken, dass die Pensionen im österreichischen System sowohl für Frauen als auch für Männer über dem AZ-Richtsatz liegen. Die dazugehörigen Zeitreihen zeigen, dass die Fallzahlen der AZ-Bezieherinnen und AZ-Bezieher jährlich rückläufig sind. Die anteilsmäßige Betrachtung nach Geschlecht hatte bei Einführung der Wirkungsziele im Jahr 2013 durchaus seine Berechtigung. In einer leicht zu erfassenden Gender-Kennzahl sollte aufgezeigt werden, dass gesetzte Maßnahmen sich positiv insbesondere auf das Pensionseinkommen der Frauen auswirkt. Jedoch führte die Einführung des Rehabgeldes (kein AZ-Bezug) mit gleichzeitigem Wegfall der befristeten Invaliditäts-Pension (AZ-Bezug möglich) im Jahr 2015 dazu, dass die anteilsmäßigen Zeitreihen stark beeinflusst wurden und in Bezug auf die Beurteilung der Zielerreichung nicht mehr aussagekräftig erscheinen. Es ist daher geplant, dass ab dem Jahr 2018 im Wirkungsziel 22.2, die anteilmäßigen Kennzahlen über AZ-Bezieherinnen und AZ-Bezieher entfallen. Stattdessen soll eine Kennzahl über die Anzahl der AZ-Bezieherinnen aufgenommen werden.

Grafischer Maximalwert: 32


Quelle

Pensionsstatistik des Hauptverbandes der österreichischen Sozialversicherungsträger und der Pensionsversicherungsträger

Berechnungsmethode

Verhältnis von Anzahl der männlichen Bezieher der Ausgleichszulage zur Gesamtzahl der AusgleichszulagenbezieherInnen

Kennzahlen des Wirkungsziels zugeordnete Vorhaben