Wirkungsziel 44.1 Nachhaltig geordnete öffentliche Haushalte zur Sicherstellung des gesamtwirtschaftlichen Gleichgewichts

zugeordnete Maßnahmen

Kennzahlen des Wirkungsziels

Wirkungszielkennzahl 1: überplanmäßig erreicht Details zu Kennzahl: Gesamtstaatliches Maastricht-Defizit [% des BIP]


Kennzahlen des Wirkungsziels Details zu Kennzahl 1

Wirkungszielkennzahl 1: überplanmäßig erreicht: Gesamtstaatliches Maastricht-Defizit [% des BIP]

Entwicklung der Wirkungskennzahl

  • Jahr: 2016
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: -1,60 [% des BIP]
    • Zielzustand: -3
    • Oberer Schwellenwert: 0
    • Unterer Schwellenwert: -3
  • Jahr: 2017
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: -0,8 [% des BIP]
    • Zielzustand: -3
    • Oberer Schwellenwert: 0
    • Unterer Schwellenwert: -3
  • Jahr: 2018
    • Zielerreichungsgrad: kein Zielerreichungsgrad vorhanden
    • Istzustand: kein Wert vorhanden [% des BIP]
    • Zielzustand: -0,41
    • Oberer Schwellenwert: 3
    • Unterer Schwellenwert: 0
  • Mittelfristiger Zielzustand
    • Jahr: 2019, Zielzustand: 0

Erläuterung der Entwicklung

Laut März-Prognose der Statistik Austria beträgt das gesamtstaatliche Maastricht-Defizit 2016 -1,55 % des BIP. Auf Bundesebene ist das Maastricht-Defizit niedriger ausgefallen als im Herbst erwartet (1,2 % statt 1,6 %). Grund dafür ist ein Transfer des Landes Kärnten an den Kärntner Auszahlungsfonds iHv 1,2 Mrd. € im Rahmen der HETA-Abwicklung. In der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung (VGR) wird dieser Fonds dem Bundessektor zugerechnet. Dieser Transfer führte 2016 aber zu einem deutlichen Anstieg des Maastricht-Defizits der Länderebene. Unter Bereinigung dieses Effekts entspricht das Maastricht-Defizit sowohl des Bundes als auch der Länder den Erwartungen vom Herbst 2016. Die Gemeindeebene einschließlich Wien verzeichnete 2016 ein Maastricht-Defizit von 216 Mio. €. Bei der Budgetplanung wurde ein ausgeglichenes Ergebnis erwartet. Die Sozialversicherung weist 2016 wie in den Vorjahren einen Überschuss aus, dieser ist allerdings deutlich niedriger ausgefallen als erwartet (0,04 % statt 0,14 % des BIP). Es handelt sich um vorläufige Werte, die von der STATISTIK AUSTRIA für die März-Notifikation an die Eurostat ermittelt wurden. Das endgültige Ergebnis liegt erst mit der Berichtslegung der STATISTIK AUSTRIA im September vor.

Grafischer Maximalwert: 0


Quelle

Statistik Austria, Notifikation September 2017

Berechnungsmethode

Europäisches System Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen (ESVG)

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