Wirkungsziel 40.3 Stärkung der österreichischen Außenwirtschaft

zugeordnete Maßnahmen zugeordnete Vorhaben

Kennzahlen des Wirkungsziels Details zu Kennzahl 1

Wirkungszielkennzahl 1: nicht erreicht: Erhöhung der Exportquote [%]

Entwicklung der Wirkungskennzahl

  • Jahr: 2014
    • Zielerreichungsgrad: nicht erreicht
    • Istzustand: 53,4 [%]
    • Zielzustand: 58,4
    • Oberer Schwellenwert: 60
    • Unterer Schwellenwert: 55
  • Jahr: 2015
    • Zielerreichungsgrad: nicht erreicht
    • Istzustand: 52,9 [%]
    • Zielzustand: 60,4
    • Oberer Schwellenwert: 61
    • Unterer Schwellenwert: 55
  • Jahr: 2016
    • Zielerreichungsgrad: nicht erreicht
    • Istzustand: 52,3 [%]
    • Zielzustand: 54,6
    • Oberer Schwellenwert: 54,6
    • Unterer Schwellenwert: 52
  • Jahr: 2017
    • Zielerreichungsgrad: überwiegend erreicht
    • Istzustand: 54,0 [%]
    • Zielzustand: 54,6
    • Oberer Schwellenwert: 58
    • Unterer Schwellenwert: 50
  • Jahr: 2018
    • Ressortwechsel von "Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft" zu "Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort"
    • Zielerreichungsgrad: kein Zielerreichungsgrad vorhanden
    • Istzustand: kein Wert vorhanden [%]
    • Zielzustand: 54,8
    • Oberer Schwellenwert: nicht vorhanden
    • Unterer Schwellenwert: nicht vorhanden
  • Mittelfristige Zielzustände
    • Jahr: 2019, Zielzustand: 55,4
    • Jahr: 2020, Zielzustand: 55,4

Erläuterung der Entwicklung

Die Kennzahl berechnet sich anhand des Anteils der nominellen Gesamtexporte (Waren und Dienstleistungen) am Bruttoinlandsprodukt in Prozent. Die Abweichung des Istzustands 2016 vom Zielzustand resultiert aus einer Kombination von zwei Effekten: Das Bruttoinlandsprodukt wuchs stärker als erwartet an und die Dynamik der Exporte blieb hinter den Erwartungen zurück. Tatsächlich stieg das Bruttoinlandsprodukt 2016 um +1,9 % an, was sich auf einen unerwartet starken privaten Konsum (+1,5 %) und höher als erwartete Ausrüstungsinvestitionen (+6,4 %) stützte. Die getätigten Investitionen können als positiver Effekt auf die zukünftige heimische Wettbewerbsfähigkeit gewertet werden. Die Exporte stiegen hingegen in einem geringeren Ausmaß als erwartet, nämlich um +1,7 %. Dies resultierte aus abweichenden Rahmenbedingungen zur ursprünglichen Prognose: Das internationale Marktwachstum betrug nur +3,5 %, anstelle des erwarteten Rückgangs stieg der reale effektive Wechselkurs für Industriewaren um +1,3 % an und anstelle des erwarteten Anstiegs sank der Preis für ein Barrel Rohöl auf 43,7 $.

Grafischer Maximalwert: 56


Quelle

Statistik Austria (VGR-Daten); Jahre 2016 und 2017: WIFO-Prognose März 2015

Berechnungsmethode

Anteil der nominellen Gesamtexporte (Waren- und Dienstleistungen) am BIP in Prozent; Berechnung aufgrund der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung (VGR) laut ESVG 2010

Kennzahlen des Wirkungsziels Details zu Kennzahl 2

Wirkungszielkennzahl 2: zur Gänze erreicht: Steigerung der Anzahl exportierender österreichischer Unternehmen [Anzahl]

Entwicklung der Wirkungskennzahl

  • Jahr: 2014
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 50000 [Anzahl]
    • Zielzustand: 48000
    • Oberer Schwellenwert: 49500
    • Unterer Schwellenwert: 46500
  • Jahr: 2015
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 52500 [Anzahl]
    • Zielzustand: 49750
    • Oberer Schwellenwert: 51000
    • Unterer Schwellenwert: 49000
  • Jahr: 2016
    • Zielerreichungsgrad: zur Gänze erreicht
    • Istzustand: 53500 [Anzahl]
    • Zielzustand: 53500
    • Oberer Schwellenwert: 56000
    • Unterer Schwellenwert: 44000
  • Jahr: 2017
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 57500 [Anzahl]
    • Zielzustand: 55250
    • Oberer Schwellenwert: 58000
    • Unterer Schwellenwert: 55000
  • Jahr: 2018
    • Ressortwechsel von "Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft" zu "Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort"
    • Zielerreichungsgrad: kein Zielerreichungsgrad vorhanden
    • Istzustand: kein Wert vorhanden [Anzahl]
    • Zielzustand: 60000
    • Oberer Schwellenwert: nicht vorhanden
    • Unterer Schwellenwert: nicht vorhanden
  • Mittelfristige Zielzustände
    • Jahr: 2019, Zielzustand: 62000
    • Jahr: 2020, Zielzustand: 64000

Erläuterung der Entwicklung

Die Umsetzung des "go international"-Clusters "How to do business abroad" gestaltete sich so erfolgreich, dass dies eine weit stärkere Dynamik bei der Anzahl der Exporteure bewirkte, als erhofft.

Grafischer Maximalwert: 56000


Quelle

Kundendatenbank der WKÖ: Customer-Relationship-Management (CRM)

Berechnungsmethode

Messung der exportierenden Unternehmen zum Jahresende

Kennzahlen des Wirkungsziels Details zu Kennzahl 3

Wirkungszielkennzahl 3: nicht erreicht: Erhöhung des Warenexportanteils in Staaten außerhalb der EU [%]

Entwicklung der Wirkungskennzahl

  • Jahr: 2016
    • Zielerreichungsgrad: nicht erreicht
    • Istzustand: 30,6 [%]
    • Zielzustand: 31,4
    • Oberer Schwellenwert: 31,6
    • Unterer Schwellenwert: 30
  • Jahr: 2017
    • Zielerreichungsgrad: teilweise erreicht
    • Istzustand: 30,2 [%]
    • Zielzustand: 31,6
    • Oberer Schwellenwert: 34
    • Unterer Schwellenwert: 26
  • Jahr: 2018
    • Ressortwechsel von "Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft" zu "Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort"
    • Zielerreichungsgrad: kein Zielerreichungsgrad vorhanden
    • Istzustand: kein Wert vorhanden [%]
    • Zielzustand: 30,1
    • Oberer Schwellenwert: nicht vorhanden
    • Unterer Schwellenwert: nicht vorhanden
  • Mittelfristige Zielzustände
    • Jahr: 2019, Zielzustand: 30,1
    • Jahr: 2020, Zielzustand: 30,3

Erläuterung der Entwicklung

Die Abweichung des Istzustands 2016 von seinem Zielzustand spiegelt wider, dass Exporte in andere Mitgliedstaaten der Europäischen Union um +0,3 % stiegen und Exporte in Drittstaaten um -1,5 % fielen. Der Rückgang der Exporte in Drittstaaten resultiert besonders aus Exportrückgängen in die Vereinigten Staaten (-355 Mio. Euro) und in zwei Staaten im Nahen Osten: den Vereinigten Arabischen Emiraten (-139 Mio. Euro) und Saudi-Arabien (-120 Mio. Euro). In den beiden Nahostländern führte die Verlangsamung des BIP-Wachstums zu einer geringeren Importnachfrage. Treiber waren einerseits ein niedriger als erwarteter Rohölpreis von 43,7 $ je Barrel und andererseits das angespannte politische Umfeld (Syrienkrise). In den USA machte sich hingegen ein schwaches Bruttoinvestitionswachstum von +0,7% bemerkbar, gleichzeitig entwickelte sich auch der private Konsum mit +2,7 % langsamer als in den Jahren zuvor. Österreich konnte trotz des schwierigen Umfelds seine Marktanteile in den USA auf 0,46 % und in Saudi-Arabien auf 0,49 % moderat ausbauen.

Grafischer Maximalwert: 32


Quelle

Statistik Austria (Außenhandelsdaten)

Berechnungsmethode

Anteil der Warenexporte in Länder außerhalb der EU am österr. Gesamtwarenexport