Änderung der Konfiguration von fernbedienbaren Waffenstationen für das geschützte Mehrzweckfahrzeug (GMF) Husar

Inhaltsverzeichnis

Grunddaten

Beurteilung/
Kategorie
Langtitel Ressort Untergliederung Finanzjahr Inkrafttreten/
Wirksamwerden
Nettoergebnis
in Tsd. €
Vorhabensart
zur Gänze eingetreten: Änderung der Konfiguration von fernbedienbaren Waffenstationen für das geschützte Mehrzweckfahrzeug (GMF) Husar BMLVS UG 14 2013 2013 -9.090 Vorhaben gemäß § 58 Abs. 2 BHG 2013

Hintergrund

Beitrag zu Wirkungszielen

Beitrag zu Globalbudget-Maßnahmen

Problemdefinition

Die im ÖBH 2008 eingeführten GMF Husar (150 Stück) sind mit unterschiedlichen Waffenstationen ausgestattet. Gem. internen Vorgaben wurde eine neue Verteilung der Fahrzeuge vorgesehen, welche zwingend eine Konfigurationsänderung an den Waffenstationen erforderlich macht. Alle Waffenstationen des GMF Husar sind auf die Variante 12,7 mm überschweres Maschinengewehr (üsMG), stabilisiert mit 2. Bedienstation aufzurüsten.
Um diese Vorgabe zu erreichen, sind 67 Umrüstsätze für das 12,7 mm üsMG, 112 Stabilisierungen, 98 Enhanced Tactical Computers (ETCs) sowie 98 Bediengriffe und Schalter für die Kommandanten für die Waffenstationen der GMF Husar zu beschaffen.
Zweck des Upgrades ist die Angleichung aller Waffenstationen, um die Bedienung und Wirkung zu vereinheitlichen und damit die gleiche Aufgabenerfüllung der eingesetzten Trupps unter Erhöhung des aktiven Selbstschutzes durch die Stabilisierung sowie Steigerung der Informationssicherheit des Kommandanten bei der Feuerzuweisung zu ermöglichen. Damit wird das Risiko des Beschusses von eigenen Soldaten gesenkt.


Ziele (und zugeordnete Maßnahmen)


Finanzielle Auswirkungen des Bundes (Kalkulation)

Ergebnisrechnung

Erwartete und tatsächlich eingetretene finanzielle Auswirkungen

Details (alle Aufwendungen) (nur Aufwendungen gesamt) 2013 2014 2015 2016 2017 Summe
In Tsd. € Plan Ist Δ Plan Ist Δ Plan Ist Δ Plan Ist Δ Plan Ist Δ Plan Ist Δ
Erträge 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Personalaufwand 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Betrieblicher Sachaufwand 0 0 0 417 417 0 0 450 450 0 0 0 0 0 0 417 867 450
Werkleistungen 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Transferaufwand 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Sonstige Aufwendungen 2.318 2.741 423 6.028 5.475 -553 0 0 0 0 7 7 0 0 0 8.346 8.223 -123
Aufwendungen gesamt 2.318 2.741 423 6.445 5.892 -553 0 450 450 0 7 7 0 0 0 8.763 9.090 327
Nettoergebnis -2.318 -2.741 -6.445 -5.892 0 -450 0 -7 0 0 -8.763 -9.090

Beschreibung der finanziellen Auswirkungen

Zum Zeitpunkt der Erstellung der WFA wurde mit Gesamtaufwendungen in der Höhe von 8,346 Mio. € gerechnet. Tatsächlich sind finanzielle Auswirkungen in der Höhe von 8,222 Mio. € eingetreten. Die Differenz ergab sich aus dem Ergebnis der Vertragsverhandlungen, bei welchen die Aufwendungen um 123.715 € reduziert werden konnte. Der in der Ergebnisrechnung dargestellte betriebliche Sachaufwand ergibt sich aus der jährlichen Abschreibung (AfA).


Wirkungsdimensionen

Es wurden keine wesentlichen Auswirkungen in der WFA abgeschätzt bzw. in der Evaluierung festgestellt.

Gesamtbeurteilung

Die erwarteten Wirkungen des Gesamtvorhabens sind: zur Gänze eingetreten.

Für die ab 2008 beschafften geschützten Mehrzweckfahrzeuge wurde ein Vertrag zur Angleichung aller Waffenstationen errichtet, um die Bedienung und Wirkung zu vereinheitlichen und damit die gleiche Aufgabenerfüllung der eingesetzten Trupps unter Erhöhung des aktiven Selbstschutzes durch die Stabilisierung sowie Steigerung der Informationssicherheit des Kommandanten bei der Feuerzuweisung zu ermöglichen.
Dabei wurden 67 Umrüstsätze 12,7mm, 112 Stabilisierungen, 98 ETC (Enhanced Tactical Computer) sowie 98 Bediengriffe und Schalter für die Kommandanten für die Waffenstationen der geschützten Mehrzweckfahrzeuge beschafft.
Damit ist nunmehr das angestrebte Ziel eines einheitlichen Konfigurationsstandes aller Waffenstationen des geschützten Mehrzweckfahrzeuges erreicht.
Die gewählte Beschaffungsmethode, die Auswahl des Auftragnehmers, der Personaleinsatz sowie die Zielformulierung haben sich positiv für die Zielerreichung ausgewirkt und können zukünftig für ähnliche Aufgabenstellungen als Muster herangezogen werden.

Verbesserungspotentiale

Im Zuge der Durchführung und Evaluierung des Vorhabens sind keine Verbesserungspotentiale ersichtlich geworden.

Weitere Evaluierungen

Es werden keine weiteren Evaluierungen durchgeführt.

Weiterführende Informationen