Verordnung, mit der die Verordnung über die Schülerheimbeiträge an höheren land- und forstwirtschaftlichen Lehranstalten geändert wird.

Inhaltsverzeichnis

Grunddaten

Beurteilung/
Kategorie
Langtitel Ressort Untergliederung Finanzjahr Inkrafttreten/
Wirksamwerden
Nettoergebnis
in Tsd. €
Vorhabensart
zur Gänze eingetreten: Verordnung des Bundesministers für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, mit der die Verordnung über die Schülerheimbeiträge an höheren land- und forstwirtschaftlichen Lehranstalten geändert wird. BMLFUW UG 42 2015 2015 233 Verordnung

Hintergrund

Beitrag zu Wirkungszielen

Nationale Rechtsgrundlage

Land- und forstwirtschaftliches Bundesschulgesetz BGBl. Nr. 175/1966 i.g. F.

Problemdefinition

Von 3.800 SchülerInnen im Schuljahr 2013/14 an berufsbildenden höheren land- und forstwirtschaftlichen Lehranstalten (HBLA) waren 2.108 SchülerInnen in angeschlossenen Schülerheimen, das sind 55,5 % an 11 Standorten in Österreich mit acht verschiedenen Fachrichtungen. Die Unterbringung in Schülerheimen ist erforderlich, da das Einzugsgebiet der SchülerInnen aus ganz Österreich ist und die HBLA Ganztagesschulen sind.
Der Schülerheimbeitrag ist für Schülerinnen und Schüler zu entrichten, die während des Schuljahres in einem Heim (Internat), das zu einer höheren land- und forstwirtschaftlichen Bundeslehranstalt gehört, untergebracht sind und dort betreut und verpflegt werden. Für die Finanzierung der Schülerheime bei höheren Land- und forstwirtschaftlichen Lehranstalten sollen die laufenden Kosten für die Unterbringung und Verpflegung durch Beiträge der SchülerInnen (Erziehungsberechtigten) abgedeckt werden. Wenn der Aufwand steigt, ist auch eine Erhöhung der Schülerheimbeiträge erforderlich. Dass der Aufwand derartiger Dienstleistungen gestiegen ist, ist etwa auch aus dem Anstieg des VPI mit rund 1,7% für das Jahr 2014 ersichtlich.
Eine Anpassung der Schülerheimbeiträge für Schülerinnen und Schüler ist daher notwendig.


Ziele (und zugeordnete Maßnahmen)


Finanzielle Auswirkungen des Bundes (Kalkulation)

Ergebnisrechnung

Erwartete und tatsächlich eingetretene finanzielle Auswirkungen

Details (alle Aufwendungen) (nur Aufwendungen gesamt) 2015 2016 2017 2018 2019 Summe
In Tsd. € Plan Ist Δ Plan Ist Δ Plan Ist Δ Plan Ist Δ Plan Ist Δ Plan Ist Δ
Erträge 63 135 72 126 98 -28 0 0 0 0 0 0 0 0 0 189 233 44
Personalaufwand 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Betrieblicher Sachaufwand 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Werkleistungen 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Transferaufwand 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Sonstige Aufwendungen 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Aufwendungen gesamt 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Nettoergebnis 63 135 126 98 0 0 0 0 0 0 189 233

Beschreibung der finanziellen Auswirkungen

Es wurde auf die Wirtschaftlichkeit der Schülerheime geschaut und der Schülerheimbeitrag angehoben.


Wirkungsdimensionen

In der Evaluierung behandelte Wirkungsdimensionen

In der WFA abgeschätzte wesentliche Auswirkungen in Wirkungsdimensionen


Gesamtbeurteilung

Die erwarteten Wirkungen des Gesamtvorhabens sind: zur Gänze eingetreten.

Allen Schülerinnen und Schülern soll der gleiche sozial verträgliche Tarif für die Unterbringung im Schülerheim ermöglicht werden. Weiters wird in "Unikatsschulen" (v. a. Wein- und Obstbau, Gartenbau und Forst) eine einzigartige Ausbildung für das gesamte Bundesgebiet angeboten. Die Investitionen für eine Modernisierung bedeuten starke finanzielle Aufwendungen. Diese dienen in erster Linie zur Absicherung der Ausbildung und der ständigen Verbesserung des Bildungsangebots und nicht der Erzielung möglichst hoher Einnahmen. An den elf Schulstandorten werden durch Anwendung der Bundesleistungskostenrechnung laufend Kennzahlen und Indikatoren erhoben, die ein laufendes Controlling der Entwicklung der Kosten und Erlöse aus dem Betrieb der Schülerheime gewährleisten.
Eine Anhebung des Schülerheimtarifs um 90 € im Jahr war aus folgenden Gründen zumutbar: Die Schülerinnen und Schüler bekommen eine qualitativ hochwertige Verpflegung (an manchen Standorten aus biologischer Landwirtschaft und aus eigener Erzeugung), gut ausgestattete Zimmer und sportliche und kulturelle Freizeitbeschäftigung. Diesen Gegenwert wissen auch die Eltern zu schätzen. Die Zufriedenheit lässt sich auch daraus ermessen, dass die Schülerheime sehr stark bei den Schülerinnen und Schülern nachgefragt sind.
Ebenso machen sich ändernde Rahmenbedingungen im Bereich von Bau- und Sicherheitsvorschriften laufende Investitionen erforderlich.
Die Schülerheime liefern auch einen Beitrag zur Stärkung der ländlichen Region als Abnehmer von Erzeugnissen aus der Region und als Arbeitgeber.

Verbesserungspotentiale

Im Zuge der Durchführung und Evaluierung des Vorhabens sind keine Verbesserungspotentiale ersichtlich geworden.

Weitere Evaluierungen

Es werden keine weiteren Evaluierungen durchgeführt.

Weiterführende Informationen

Es wurden keine weiterführenden Informationen angegeben.