Wirkungsziel 44.1 Stabilität durch langfristig nachhaltig konsolidierte öffentliche Finanzen für künftige Herausforderungen

zugeordnete Maßnahmen

Kennzahlen des Wirkungsziels

Wirkungszielkennzahl 1: überplanmäßig erreicht Details zu Kennzahl: Gesamtstaatliches strukturelles Defizit [% des BIP]

Wirkungszielkennzahl 2: überplanmäßig erreicht Details zu Kennzahl: Staatsschuldenquote [% des BIP]

Wirkungszielkennzahl 3: überplanmäßig erreicht Details zu Kennzahl: Gesamtstaatliches Maastricht-Defizit [% des BIP]


Kennzahlen des Wirkungsziels Details zu Kennzahl 1

Wirkungszielkennzahl 1: überplanmäßig erreicht: Gesamtstaatliches strukturelles Defizit [% des BIP]

Entwicklung der Wirkungskennzahl

  • Jahr: 2017
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: -0,2 [% des BIP]
    • Zielzustand: -0,5
    • Oberer Schwellenwert: 0,05
    • Unterer Schwellenwert: -3
  • Jahr: 2018
    • Zielerreichungsgrad: kein Zielerreichungsgrad vorhanden
    • Istzustand: kein Wert vorhanden [% des BIP]
    • Zielzustand: -0,54
    • Oberer Schwellenwert: 0
    • Unterer Schwellenwert: -3
  • Mittelfristiger Zielzustand
    • Jahr: 2019, Zielzustand: -0,46

Erläuterung der Entwicklung

Der strukturelle Saldo betrug 2016 nach Herausrechnung der Zusatzkosten für Flüchtlinge und Terrorismusbekämpfung -0,3% des BIP. 2017 lag dieser Wert bei -0,2% des BIP, was einer Verbesserung um 0,1 Prozentpunkte entspricht. Die vorwiegend auf konjunkturelle Effekte zurückführbare Verbesserung des Maastricht-Saldos wirkte sich durch die Herausrechnung dieser Effekte auf den struktrurellen Saldo nicht aus.

Grafischer Maximalwert: 0,1


Quelle

WIFO Outputlückenschätzung März 2018, Statistik Austria März 2018

Berechnungsmethode

Europäische Kommission und Europäisches System Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen 2010 (ESVG 2010). Das ESVG 2010 bietet auf makroökonomischer Ebene den statistischen Rechnungslegungsrahmen für die volkswirtschaftliche Gesamtrechnung in der EU. Es werden systematisch und detailliert die volkswirtschaftlich relevanten ökonomischen Vorgänge erfasst und gemessen. Dazu bedarf es sachgerechter Konzepte und Merkmale, um verschiedene Situationen im Wirtschaftsgeschehen beschreiben zu können. Der Indikator ist der strukturelle Saldo nach Herausrechnung von Zusatzkosten für Flüchtlinge und Terrorismusbekämpfung.

Kennzahlen des Wirkungsziels Details zu Kennzahl 2

Wirkungszielkennzahl 2: überplanmäßig erreicht: Staatsschuldenquote [% des BIP]

Entwicklung der Wirkungskennzahl

  • Jahr: 2017
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 78,3 [% des BIP]
    • Zielzustand: 80,9
    • Oberer Schwellenwert: 78,4
    • Unterer Schwellenwert: 87
  • Jahr: 2018
    • Zielerreichungsgrad: kein Zielerreichungsgrad vorhanden
    • Istzustand: kein Wert vorhanden [% des BIP]
    • Zielzustand: 74,5
    • Oberer Schwellenwert: nicht vorhanden
    • Unterer Schwellenwert: nicht vorhanden
  • Mittelfristiger Zielzustand
    • Jahr: 2019, Zielzustand: 70,9

Erläuterung der Entwicklung

Der Schuldenstand hat sich von 2016 auf 2017 um 4,7% des BIP reduziert. Die positive Entwicklung ist neben dem raschen Abbau der Assets verstaatlichter Abbaubanken, der guten Konjunktur (dem starken nominellen BIP-Wachstum) und einer BIP-Revision von Statistik Austria im September 2017 geschuldet.

Grafischer Maximalwert: 78,4


Quelle

Statistik Austria bis 2017

Berechnungsmethode

Europäisches System Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen (ESVG 2010). Das ESVG 2010 bietet auf makroökonomischer Ebene den statistischen Rechnungslegungsrahmen für die volkswirtschaftliche Gesamtrechnung in der EU. Es werden systematisch und detailliert die volkswirtschaftlich relevanten ökonomischen Vorgänge erfasst und gemessen. Dazu bedarf es sachgerechter Konzepte und Merkmale, um verschiedene Situationen im Wirtschaftsgeschehen beschreiben zu können.

Kennzahlen des Wirkungsziels Details zu Kennzahl 3

Wirkungszielkennzahl 3: überplanmäßig erreicht: Gesamtstaatliches Maastricht-Defizit [% des BIP]

Entwicklung der Wirkungskennzahl

  • Jahr: 2016
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: -1,60 [% des BIP]
    • Zielzustand: -3
    • Oberer Schwellenwert: 0
    • Unterer Schwellenwert: -3
  • Jahr: 2017
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: -0,8 [% des BIP]
    • Zielzustand: -3
    • Oberer Schwellenwert: 0
    • Unterer Schwellenwert: -3
  • Jahr: 2018
    • Zielerreichungsgrad: kein Zielerreichungsgrad vorhanden
    • Istzustand: kein Wert vorhanden [% des BIP]
    • Zielzustand: -0,41
    • Oberer Schwellenwert: 3
    • Unterer Schwellenwert: 0
  • Mittelfristiger Zielzustand
    • Jahr: 2019, Zielzustand: 0

Erläuterung der Entwicklung

Gemäß der budgetären Notifikation der Statistik Austria an die Europäische Kommission Ende September 2018 beträgt das gesamtstaatliche Maastricht-Defizit 2017 -0,8% des BIP, nach -1,6% im Jahr 2016, und ist damit niedriger ausgefallen als im Herbst 2017 noch erwartet wurde (-0,9% des BIP). Gründe dafür sind die aufgrund der guten Konjunktur und der Arbeitsmarktlage gestiegenen Steuer- und Beitragseinnahmen zB im Bereich der Arbeitslosenversicherungsbeiträge. Die Konjunkturbelebung führte auf der Auszahlungsseite insbesondere beim Bundeszuschuss zur gesetzlichen Pensionsversicherung und bei den Arbeitslosengeldern zu einer Unterschreitung des Voranschlags. Der Bundeshaushalt profitierte auch 2017 von den außergewöhnlich niedrigen Zinsen der letzten Jahre. Hinsichtlich der einzelnen Teilsektoren des Staates und der Bundesländer ergibt sich folgendes Bild: Die Landesebene (ohne Wien) konnte 2017 einen Maastricht-Überschuss (0,04% des BIP) erreichen. Die Gemeindeebene (ohne Wien) (ohne Wien) verzeichnete ein geringeres Defizit idHv -0,02% des BIP. Die Sozialversicherung weist 2017 ebenso wie in den Vorjahren einen Überschuss aus (0,10% des BIP) aus. Die Bundesebene konnte gegenüber 2016 (-1,26% des BIP) mit -0,88 des BIP % im Jahr 2017 eine Verbesserung des Maastricht-Defizits erzielen.

Grafischer Maximalwert: -2


Quelle

Statistik Austria, Notifikation März 2018

Berechnungsmethode

Europäische Kommission und Europäisches System Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen 2010 (ESVG 2010). Das ESVG 2010 bietet auf makroökonomischer Ebene den statistischen Rechnungslegungsrahmen für die volkswirtschaftliche Gesamtrechnung in der EU. Es werden systematisch und detailliert die volkswirtschaftlich relevanten ökonomischen Vorgänge erfasst und gemessen. Dazu bedarf es sachgerechter Konzepte und Merkmale, um verschiedene Situationen im Wirtschaftsgeschehen beschreiben zu können.

Kennzahlen des Wirkungsziels zugeordnete Vorhaben