Maßnahme 01.4 Weitere Umsetzung und Weiterentwicklung des Maßnahmenpakets Naturschutz / biologische Vielfalt

zugeordnete Wirkungsziele

Kennzahlen und Meilensteine der Maßnahme Vergleich der Kennzahlen und Meilensteine

Maßnahmenmeilenstein 3: zur Gänze erreicht: Details zu Meilenstein: Programm für vielfaltleben-Gemeinden

  • Istzustand: Eine Ausschreibung für Umsetzungsprojekte zur Erhaltung der Biodiversität in vielfaltleben-Gemeinden wurde durchgeführt. Mit den ermittelten Gemeinden werden Projekte entwickelt und Umsetzungsschritte gesetzt.
  • Zielzustand: Ein Programm zur Unterstützung der vielfaltleben-Partner-Gemeinden wurde entwickelt und wird laufend umgesetzt. Informationsveranstaltungen wurden durchgeführt

Maßnahmenmeilenstein 2: überwiegend erreicht: Details zu Meilenstein: Aktionsplan zu Einschleppungspfaden der gebietsfremden invasiven Arten

  • Istzustand: Projekt zur Identifikation der Einschleppungspfade wurde in Auftrag gegeben. Erste Ergebnisse wurden im Rahmen der nationalen Invasive Alien Species-Plattform diskutiert. Finalisierung des Projektes 2019.
  • Zielzustand: Einschleppungspfade der gebietsfremden invasiven Arten von EU-weiter Bedeutung sind identifiziert, ein Entwurf für einen Aktionsplan zu den prioritären Pfaden liegt vor

Maßnahmenmeilenstein 1: zur Gänze erreicht: Details zu Meilenstein: Biodiversitäts-Monitoring und Lebensraumvernetzung

  • Istzustand: Das Konzept zum Monitoring der Biodiversität wurde finalisiert und erste Umsetzungsschritte gesetzt. Die Karte und Strategie zur Lebensraumvernetzung in Österreich liegen vor. Eine Plattform mit den zuständigen Akteuren und betroffenen Stellen für die Umsetzung wurde eingerichtet.
  • Zielzustand: Ein erster Bericht zum Monitoring der Biodiversität der offenen Kulturlandschaft liegt vor. Eine Karte zur harmonisierten Darstellung der Lebensraumvernetzung in Österreich liegt vor und wird bei den zuständigen Stellen eingebracht

Kennzahlen und Meilensteine der Maßnahme Details zu Meilenstein 1

Maßnahmenmeilenstein 3: zur Gänze erreicht: Programm für vielfaltleben-Gemeinden

  • Zielzustand (30.12.2017): Ein Programm zur Unterstützung der vielfaltleben-Partner-Gemeinden wurde entwickelt und wird laufend umgesetzt. Informationsveranstaltungen wurden durchgeführt
  • Istzustand (2017): Eine Ausschreibung für Umsetzungsprojekte zur Erhaltung der Biodiversität in vielfaltleben-Gemeinden wurde durchgeführt. Mit den ermittelten Gemeinden werden Projekte entwickelt und Umsetzungsschritte gesetzt.

Erläuterung der Entwicklung

Zwei Ausschreibungen zu vielfaltleben-Gemeindeprojekten wurden durchgeführt. Die so ermittelten neun Gemeinden (repräsentativ über Österreich verteilt) werden in der Entwicklung von Biodiversitätsprojekten fachlich und finanziell unterstützt. Gleichzeitig werden weiterhin laufend neue Gemeinden für das vielfaltleben-Gemeinde-Netzwerk rekrutiert, die sich zur Erhaltung der Biodiversität auf ihrem Gemeindegebiet bekennen.

Ausgangsjahr bzw. Datum der Planung

2016

Ausgangspunkt der Planung

Das Gemeinde Netzwerk der Kampagne vielfaltleben besteht seit 2009. Die Partner-Gemeinden werden laufend serviciert und spezielle Projekte der Gemeinden auch auf www.vielfaltleben.at präsentiert. Mit dem neuen Programm sollen die Aktivitäten der Gemeinden unterstützt und neue Gemeinden zum Beitritt motiviert werden

Kennzahlen und Meilensteine der Maßnahme Details zu Meilenstein 2

Maßnahmenmeilenstein 2: überwiegend erreicht: Aktionsplan zu Einschleppungspfaden der gebietsfremden invasiven Arten

  • Zielzustand (30.12.2017): Einschleppungspfade der gebietsfremden invasiven Arten von EU-weiter Bedeutung sind identifiziert, ein Entwurf für einen Aktionsplan zu den prioritären Pfaden liegt vor
  • Istzustand (2017): Projekt zur Identifikation der Einschleppungspfade wurde in Auftrag gegeben. Erste Ergebnisse wurden im Rahmen der nationalen Invasive Alien Species-Plattform diskutiert. Finalisierung des Projektes 2019.

Erläuterung der Entwicklung

Im Rahmen eines Projektes werden die Pfade der bewussten und unbewussten Einschleppung der in der europäischen Verordnung gelisteten gebietsfremden invasiven Arten nach Österreich (49 Arten) identifiziert und eine Prioritätenreihung vorgenommen. Als nächster Schritt werden Maßnahmen zur Überwachung der Einschleppungspfade gemeinsam mit den zuständigen Stellen festgelegt und in einem Aktionsplan zusammengestellt.

Ausgangsjahr bzw. Datum der Planung

2016

Ausgangspunkt der Planung

Die EU-VO Nr. 1143/2014 ist seit 1.1.2015 in Kraft. 2016 wird die Liste der gebietsfremden invasiven Arten von Bedeutung für die EU veröffentlicht. Die Bestimmungen der EU VO sind für die gelisteten Arten anzuwenden. Nationale Abstimmung erfolgt in der IAS Plattform

Kennzahlen und Meilensteine der Maßnahme Details zu Meilenstein 3

Maßnahmenmeilenstein 1: zur Gänze erreicht: Biodiversitäts-Monitoring und Lebensraumvernetzung

  • Zielzustand (30.12.2017): Ein erster Bericht zum Monitoring der Biodiversität der offenen Kulturlandschaft liegt vor. Eine Karte zur harmonisierten Darstellung der Lebensraumvernetzung in Österreich liegt vor und wird bei den zuständigen Stellen eingebracht
  • Istzustand (2017): Das Konzept zum Monitoring der Biodiversität wurde finalisiert und erste Umsetzungsschritte gesetzt. Die Karte und Strategie zur Lebensraumvernetzung in Österreich liegen vor. Eine Plattform mit den zuständigen Akteuren und betroffenen Stellen für die Umsetzung wurde eingerichtet.

Erläuterung der Entwicklung

Das Konzept zum Monitoring der Biodiversität in der offenen Kulturlandschaft wurde finalisiert. Erste Aufnahmen zur Biodiversität in der Kulturlandschaft wurden durchgeführt. Die Karte und Strategie zur Lebensraumvernetzung liegen vor (www.lebensraumvernetzung.at). Maßnahmen zur Bewusstseinsbildung (Gemeinden, Jugendliche) wurden umgesetzt. Kooperationen mit zuständigen Stellen zur Erhaltung der Vernetzungskorridore (ASFINAG, ÖBB, Grundbesitzerinnen und Grundbesitzer, etc.) wurden in Angriff genommen.

Ausgangsjahr bzw. Datum der Planung

2016

Ausgangspunkt der Planung

Die Grundlagen, inkl. Methode, zum BiodiversitätsMonitoring wurden entwickelt. Daten der Bundes- und der Nachbarländer zur Lebensraumvernetzung wurden recherchiert und aufbereitet