überplanmäßig erreicht: Maßnahme 5: Haftungen für die Tourismus- und Freizeitwirtschaft

Beschreibung der Maßnahme

Die reduzierte Finanzierungsbereitschaft von Banken und die verschärften Eigenkapitalvorschriften machen das Instrument der Bundeshaftung zur Finanzierung von Investitionen unverzichtbar. Mit der Haftungsrichtlinie soll der Zugang zur Kreditfinanzierung für Betriebe der Tourismus- und Freizeitwirtschaft erleichtert werden. Entsprechend dem langfristigen Finanzierungsbedarf der Tourismus- und Freizeitwirtschaft haben die Haftungen Laufzeiten von bis zu 20 Jahren. Die Haftungsübernahmen sind richtliniengemäß zwischen 100.000,00 Euro (ERP-Kleinkredite auch darunter) und bis zu 4 Mio. Euro im Einzelfall möglich. Behaftet werden können ERP-Kredite und ERP-Kleinkredite sowie TOP-Tourismuskredite, aber auch Kredite von privaten und institutionellen Kapitalgebern. Bei Übernahme einer Bundeshaftung reduziert sich das Finanzierungsrisiko der Kapitalgeber signifikant. Es entfällt die Verpflichtung, Eigenkapital zu unterlegen und verbessert sich das Rating des Kreditnehmers. In den Förderungsfällen ist die Bundeshaftung erforderlich, um die Finanzierungen für die Unternehmen zu ermöglichen. Ohne die Haftungen wäre das Investitionsvolumen im Tourismus um rd. 63 Mio. Euro weniger.


Der Maßnahme zugeordnete Ziele


Beurteilung der Umsetzung der Maßnahme: überplanmäßig erreicht.