Wirkungsziel 31.2 Schaffung eines in Lehre und Forschung national abgestimmten, international wettbewerbsfähigen Hochschul- und Forschungsraumes

zugeordnete Maßnahmen zugeordnete Vorhaben

Kennzahlen des Wirkungsziels Details zu Kennzahl 1

Wirkungszielkennzahl 1: überplanmäßig erreicht: Joint Degree/ Double Degree/ Multiple Degree Programme an öffentlichen Universitäten und Fachhochschulen [Anzahl]

Entwicklung der Wirkungskennzahl

  • Jahr: 2016
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 141 [Anzahl]
    • Zielzustand: 140
    • Oberer Schwellenwert: 155
    • Unterer Schwellenwert: 135
  • Jahr: 2017
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 155 [Anzahl]
    • Zielzustand: 145
    • Oberer Schwellenwert: 160
    • Unterer Schwellenwert: 135
  • Jahr: 2018
    • Ressortwechsel von "Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft" zu "Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung"
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 165 [Anzahl]
    • Zielzustand: 155
    • Oberer Schwellenwert: 180
    • Unterer Schwellenwert: 150
  • Jahr: 2019
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 191 [Anzahl]
    • Zielzustand: 160
    • Oberer Schwellenwert: 200
    • Unterer Schwellenwert: 155
  • Jahr: 2020
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 196 [Anzahl]
    • Zielzustand: 174
    • Oberer Schwellenwert: 200
    • Unterer Schwellenwert: 155
  • Mittelfristiger Zielzustand: nicht vorhanden

Erläuterung der Entwicklung

Die Ausweitung des Studienangebots an internationalen Joint Degree/ Double Degree/ Multiple Degree Programmen an öffentlichen Universitäten und Fachhochschulen konnte seit 2016 kontinuierlich fortgeführt werden. Der Ausbau in den Jahren 2017 und 2018 hat die Zielwertabschätzung sogar übertroffen, das Ziel wurde in beiden Jahren (2017 und 2018) überfüllt (jeweils +10 gegenüber dem Zielwert). Die Bemühungen des BMBWF durch Maßnahmen, wie die Initiierung von universitären Kooperationen oder auch Kooperationen zwischen Universitäten und Fachhochschulen die internationale Vernetzung bzw. die Stärkung des Wissenschaftsstandorts zu stärken, zeigen Wirkung.

Grafischer Maximalwert: 180


Quelle

Öffentliche Universitäten: uni:data (www.bmbwf.gv.at/unidata; Wissensbilanzkennzahl 2.A.2) Fachhochschulen: Einmeldungen der Fachhochschulbetreiber

Berechnungsmethode

Wissensbilanzkennzahl 2.A.2, Einmeldungen der Fachhochschulbetreiber zu entsprechenden Programmen

Kennzahlen des Wirkungsziels Details zu Kennzahl 2

Wirkungszielkennzahl 2: Istzustand nicht vorhanden: Mobilitätsanteil der Absolventinnen und Absolventen an Universitäten, Fachhochschulen und Privatuniversitäten [%]

Entwicklung der Wirkungskennzahl

  • Jahr: 2016
    • Zielerreichungsgrad: nicht erreicht
    • Istzustand: 23,6 [%]
    • Zielzustand: 27
    • Oberer Schwellenwert: 30
    • Unterer Schwellenwert: 18
  • Jahr: 2017
    • Zielerreichungsgrad: kein Zielerreichungsgrad vorhanden
    • Istzustand: kein Wert vorhanden [%]
    • Zielzustand: 27
    • Oberer Schwellenwert: 28
    • Unterer Schwellenwert: 17
  • Jahr: 2018
    • Ressortwechsel von "Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft" zu "Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung"
    • Zielerreichungsgrad: kein Zielerreichungsgrad vorhanden
    • Istzustand: kein Wert vorhanden [%]
    • Zielzustand: 27
    • Oberer Schwellenwert: 28
    • Unterer Schwellenwert: 17
  • Jahr: 2019
    • Zielerreichungsgrad: kein Zielerreichungsgrad vorhanden
    • Istzustand: kein Wert vorhanden [%]
    • Zielzustand: 27
    • Oberer Schwellenwert: 28
    • Unterer Schwellenwert: 17
  • Jahr: 2020
    • Zielerreichungsgrad: kein Zielerreichungsgrad vorhanden
    • Istzustand: kein Wert vorhanden [%]
    • Zielzustand: 27
    • Oberer Schwellenwert: 28
    • Unterer Schwellenwert: 17
  • Mittelfristiger Zielzustand: nicht vorhanden

Erläuterung der Entwicklung

Derzeit ist noch kein Istwert für 2018 verfügbar, es liegen erst seit kurzem die Werte für 2017 vor. Das Ziel den Mobilitätsanteil auf 27 % zu steigern konnte aber schon 2017 nicht erreicht werden. 2017 schließen 23,5 % der Absolventinnen und Absolventen ihr Studium mit einem studienrelevanten Auslandsaufenthalt ab – damit liegt der IST-Stand 3,5 Prozentpunkte unter dem Ziel von 27 %. In der letzten Leistungsvereinbarungsrunde mit den öffentlichen Universitäten wurden obligate Leistungsbeiträge zum Mobilitätsziel mit den öffentlichen Universitäten vereinbart. Ziel ist es, dass die öffentlichen Universitäten bereits bei der Curriculumerstellung das Thema Mobilität während des Studiums mitdenken und begünstigende Rahmenbedingungen schaffen. Mit Ende der aktuellen Leistungsvereinbarungsperiode 2019-2021 wird erwartet, dass der Anteil der Studienabschlüsse mit einem studienrelevanten Auslandsaufenthalt einen signifikanten Sprung in Richtung 27 % macht.

Grafischer Maximalwert: 28


Quelle

Statistik Austria (USTAT2)

Berechnungsmethode

Anteil der Absolventinnen und Absolventen, die einen studienrelevanten Auslandsaufenthalt absolviert haben an allen Absolventinnen und Absolventen des selben Jahres je Studienjahr

Kennzahlen des Wirkungsziels Details zu Kennzahl 3

Wirkungszielkennzahl 3: zur Gänze erreicht: Beteiligungsanteil von Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen aus Österreich an den EU-Forschungsrahmenprogrammen [%]

Entwicklung der Wirkungskennzahl

  • Jahr: 2017
    • Zielerreichungsgrad: überwiegend erreicht
    • Istzustand: 2,5 [%]
    • Zielzustand: 2,6
    • Oberer Schwellenwert: 3
    • Unterer Schwellenwert: 2
  • Jahr: 2018
    • Ressortwechsel von "Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft" zu "Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung"
    • Zielerreichungsgrad: zur Gänze erreicht
    • Istzustand: 2,6 [%]
    • Zielzustand: 2,6
    • Oberer Schwellenwert: 3
    • Unterer Schwellenwert: 2
  • Jahr: 2019
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 2,7 [%]
    • Zielzustand: 2,6
    • Oberer Schwellenwert: 3
    • Unterer Schwellenwert: 2
  • Jahr: 2020
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 2,7 [%]
    • Zielzustand: 2,6
    • Oberer Schwellenwert: 3
    • Unterer Schwellenwert: 2
  • Mittelfristiger Zielzustand: nicht vorhanden

Erläuterung der Entwicklung

Der Beteiligungsanteil für Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen aus Österreich liegt im Jahr 2018 bei 2,60 %. Der angestrebte Zielwert konnte somit erreicht werden. Die erfolgreiche Einwerbung von Forschungsmitteln trägt dazu bei, den Wissenschafts- und Forschungsstandort Österreich zu stärken und weiter auszubauen.

Grafischer Maximalwert: 3


Quelle

ECORDA-Vertragsdatenbank FP7 und H2020 (http://cordis.europa.eu), FFG EU-Performance Monitoring

Berechnungsmethode

Anteil an Beteiligungen im Forschungsrahmenprogramm der EU, den österreichische Akteure der beiden Organisationstypen "HES" (Higher Education) und "REC" (Research Organisation) an der Summe der Beteiligungen dieser beiden Organisationstypen (aus allen Staaten) leisten. Grundlage für die Berechnung sind Vertragsdaten, innerhalb eines Rahmenprogrammes erfolgt eine kumulierte Darstellung

Kennzahlen des Wirkungsziels Details zu Kennzahl 4

Wirkungszielkennzahl 4: zur Gänze erreicht: Betreuungsrelation an öffentlichen Universitäten [Anzahl]

Entwicklung der Wirkungskennzahl

  • Jahr: 2018
    • Zielerreichungsgrad: zur Gänze erreicht
    • Istzustand: 39 [Anzahl]
    • Zielzustand: 42
    • Oberer Schwellenwert: 1
    • Unterer Schwellenwert: 100
  • Jahr: 2019
    • Zielerreichungsgrad: zur Gänze erreicht
    • Istzustand: 38,4 [Anzahl]
    • Zielzustand: 41
    • Oberer Schwellenwert: 1
    • Unterer Schwellenwert: 100
  • Jahr: 2020
    • Zielerreichungsgrad: zur Gänze erreicht
    • Istzustand: 38,2 [Anzahl]
    • Zielzustand: 38
    • Oberer Schwellenwert: 1
    • Unterer Schwellenwert: 100
  • Mittelfristiger Zielzustand: nicht vorhanden

Erläuterung der Entwicklung

Die Betreuungsrelation ist ein maßgeblicher Indikator zur Abschätzung der Qualität in der Lehre und steht daher im Fokus der Universitätssteuerung. Dividend und Divisor der Betreuungsrelation (prüfungsaktive Studien / Professuren und Äquivalente) fließen als finanzierungsrelevante Komponenten in die Basisindikatoren der Universitätsfinanzierung neu ein. Die prüfungsaktiven Studien bilden den Basisindikator 1, für den Zielwerte mit den öffentlichen Universitäten vereinbart wurden. Für die Professuren und Äquivalente werden, als Teilmenge des Basisindikators 2 (Forschungsbasisleistung), verbindliche Zielwerte in den Leistungsvereinbarungen mit den öffentlichen Universitäten ausgewiesen. Die Relation dieser beiden Indikatoren ergibt das Betreuungsverhältnis. Auch für das Betreuungsverhältnis wurden Zielwerte in der Form von obligaten Leistungsbeiträgen vereinbart. Anders als die Basisindikatoren, ist der für das Betreuungsverhältnis vereinbarte Zielwert nicht Teil des Finanzierungsmodells, in den Leistungsvereinbarungen haben sich das BMBWF und die öffentlichen Universitäten dennoch auf Zielwerte verständigt. Bei der Vereinbarung der Basisindikatoren wurde darauf geachtet, dass die Professuren und Äquivalente in Relation stärker ansteigen als die prüfungsaktiven Studien, um eine Verbesserung des Betreuungsverhältnisses zu ermöglichen. Durch die Finanzierung von zusätzlichen knapp 360 Professuren und äquivalenten Stellen ist gewährleistet, dass der intendierte Anstieg der prüfungsaktiven Studien kompensiert und das Betreuungsverhältnis verbessert wird. 2018 hat sich nicht nur der Wert gegenüber 2017 verbessert, es konnte auch der ambitioniert gesetzte Zielwert erfüllt werden.

Grafischer Maximalwert: 56


Quelle

uni:data (www.bmbwf.gv.at/unidata)

Berechnungsmethode

Prüfungsaktive Studien gemäß Wissensbilanzkennzahl 2.A.6 je Professor/in bzw. äquivalente Verwendung gemäß WB-Kennzahl 2.A.1 in VZÄ in den Verwendungsgruppen: (11) Universitätsprofessor/in, (12) Universitätsprofessor/in bis 5 Jahre befristet, (14) Universitätsdozent/ in, (81) Universitätsprofessor/ in bis 6 Jahre befristet, (82) Assoziierte/r Professor/in (KV)

Kennzahlen des Wirkungsziels Details zu Kennzahl 5

Wirkungszielkennzahl 5: überplanmäßig erreicht: Veröffentlichte Forschungsinfrastrukturen auf der BMBWF Forschungsinfrastrukturdatenbank [Anzahl]

Entwicklung der Wirkungskennzahl

  • Jahr: 2017
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 1096 [Anzahl]
    • Zielzustand: 740
    • Oberer Schwellenwert: 1500
    • Unterer Schwellenwert: 500
  • Jahr: 2018
    • Ressortwechsel von "Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft" zu "Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung"
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 1324 [Anzahl]
    • Zielzustand: 860
    • Oberer Schwellenwert: 1400
    • Unterer Schwellenwert: 800
  • Jahr: 2019
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 1532 [Anzahl]
    • Zielzustand: 960
    • Oberer Schwellenwert: 1600
    • Unterer Schwellenwert: 850
  • Jahr: 2020
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 1704 [Anzahl]
    • Zielzustand: 1500
    • Oberer Schwellenwert: 1800
    • Unterer Schwellenwert: 950
  • Mittelfristiger Zielzustand
    • Jahr: 2021, Zielzustand: 1050

Erläuterung der Entwicklung

Hierbei handelt es sich um (über)regionale Kooperationen zwischen Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen im Bereich der oftmals kostenintensiven Großforschungsinfrastruktur. Dadurch werden Synergien gehoben und Kosten gesenkt sowie ein wertvoller Beitrag zur Vernetzung von Forschungseinrichtungen geleistet. Da wissenschaftlicher Fortschritt auch sehr stark vom interinstitutionellen Austausch lebt, trägt die Forschungsinfrastrukturdatenbank einen wichtigen Teil zur Weiterentwicklung des österreichischen Forschungsraumes bei. 2018 konnte der Zielwert erneut deutlich überschritten werden, was auch daran liegt, dass die Forschungsinfrastrukturdatenbank auf enormes Interesse, nicht nur bei den Universitäten, sondern auch bei außeruniversitären Forschungsinstitutionen und Partnern aus der Wirtschaft gestoßen ist. International wird diese Datenbank von der OECD im Global Science Forum Report 2018 über „Digital Platforms for Facilitating Access to Research Infrastructures“ als eines der (wenigen) internationalen Vorzeigebeispiele derartiger Datenbanken angeführt. Die positive Publicity und der offensichtliche Nutzen, als digitale Matchmaking-Plattform zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen (Wirtschaft, Wissenschaft) zu fungieren, führten zu einem enorm gesteigerten Interesse, Einträge zu kooperationsfähigen Forschungsinfrastrukturen darauf zu veröffentlichen. Da in Zukunft die Pflege und Betreuung der bereits veröffentlichten Einträge im Fokus stehen werden (Aktualisierung der Daten, Neuanschaffung „modernerer“ Geräte) und die Anzahl kooperationsfähiger (Groß-)Forschungsinfrastrukturen in Österreich begrenzt ist, wird angenommen, dass sich langfristig die Anzahl der Veröffentlichungen auf einem hohen Niveau einpendeln wird.

Grafischer Maximalwert: 1000


Quelle

Forschungsinfrastrukturdatenbank (https://forschungsinfrastruktur.bmbwf.gv.at/)

Berechnungsmethode

Gesamtzahl aller Forschungsinfrastruktureinträge auf der öffentlichen Forschungsinfrastrukturdatenbank des BMBWF