Wirkungsziel 43.3 Erhaltung und Verbesserung der Umwelt- und Lebensqualität und Biodiversität

zugeordnete Maßnahmen zugeordnete Vorhaben

Kennzahlen des Wirkungsziels Details zu Kennzahl 1

Wirkungszielkennzahl 1: überplanmäßig erreicht: Anteil der Messstellen mit Grenzwertüberschreitungen bei Feinstaub [%]

Entwicklung der Wirkungskennzahl

  • Jahr: 2013
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 11 [%]
    • Zielzustand: 20
    • Oberer Schwellenwert: 0
    • Unterer Schwellenwert: 30
  • Jahr: 2014
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 5 [%]
    • Zielzustand: 20
    • Oberer Schwellenwert: 0
    • Unterer Schwellenwert: 30
  • Jahr: 2015
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 3 [%]
    • Zielzustand: 20
    • Oberer Schwellenwert: 0
    • Unterer Schwellenwert: 30
  • Jahr: 2016
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 4 [%]
    • Zielzustand: 15
    • Oberer Schwellenwert: 0
    • Unterer Schwellenwert: 25
  • Jahr: 2017
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 5 [%]
    • Zielzustand: 10
    • Oberer Schwellenwert: 0
    • Unterer Schwellenwert: 20
  • Jahr: 2018
    • Ressortwechsel von "Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft" zu "Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus"
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 2 [%]
    • Zielzustand: 5
    • Oberer Schwellenwert: 0
    • Unterer Schwellenwert: 20
  • Jahr: 2019
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 0 [%]
    • Zielzustand: 5
    • Oberer Schwellenwert: 0
    • Unterer Schwellenwert: 20
  • Mittelfristiger Zielzustand
    • Jahr: 2020, Zielzustand: 0

Erläuterung der Entwicklung

Es zeigt sich ein klarer Trend hin zur Verbesserung der Luftqualität durch erhebliche Reduktion der Grenzwertüberschreitungen, wobei die Daten für 2018 auf einer vorläufigen Auswertung des Umweltbundesamtes beruhen. Der Trend ist auch auf die erfolgreiche Umsetzung der Maßnahmen nach dem Immissionsschutzgesetz-Luft zurückzuführen. Zu berücksichtigen ist der starke Einfluss von Witterung (im Winter) und Ferntransport auf die Variabilität von Jahr zu Jahr. Die Einhaltung des Zielzustands ist sowohl durch die getroffenen Maßnahmen als auch durch eine günstige Witterung in den Wintermonaten bedingt. Unter ungünstigen Umständen kann der Anteil der Messstellen mit Grenzwertüberschreitung in künftigen Jahren auch höher als im Jahr 2018 liegen.

Grafischer Maximalwert: 0


Quelle

Immissionsdatenverbund der Bundesländer und der Umweltbundesamt-GmbH

Berechnungsmethode

Prozentsatz der Messstellen, an denen der PM 10-Grenzwert (Feinstaub) für den Tagesmittelwert gemäß Immissionsschutzgesetz-Luft (IG-L) überschritten wird (die Auswertung erfolgt anhand des ab 2010 geltenden Grenzwerts; es werden nur IG-L-Messstellen mit mindestens 90 % Datenverfügbarkeit herangezogen)

Kennzahlen des Wirkungsziels Details zu Kennzahl 2

Wirkungszielkennzahl 2: zur Gänze erreicht: Biodiversität: Prozentsatz geschützter Flächen [%]

Entwicklung der Wirkungskennzahl

  • Jahr: 2013
    • Zielerreichungsgrad: überwiegend erreicht
    • Istzustand: 28 [%]
    • Zielzustand: 30
    • Oberer Schwellenwert: 35
    • Unterer Schwellenwert: 15
  • Jahr: 2014
    • Zielerreichungsgrad: nicht erreicht
    • Istzustand: 28 [%]
    • Zielzustand: 30
    • Oberer Schwellenwert: 28
    • Unterer Schwellenwert: 25
  • Jahr: 2015
    • Zielerreichungsgrad: nicht erreicht
    • Istzustand: 28 [%]
    • Zielzustand: 32
    • Oberer Schwellenwert: 30
    • Unterer Schwellenwert: 25
  • Jahr: 2016
    • Zielerreichungsgrad: teilweise erreicht
    • Istzustand: 31 [%]
    • Zielzustand: 33
    • Oberer Schwellenwert: 35
    • Unterer Schwellenwert: 25
  • Jahr: 2017
    • Zielerreichungsgrad: zur Gänze erreicht
    • Istzustand: 28,3 [%]
    • Zielzustand: 28
    • Oberer Schwellenwert: 35
    • Unterer Schwellenwert: 25
  • Jahr: 2018
    • Ressortwechsel von "Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft" zu "Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus"
    • Zielerreichungsgrad: zur Gänze erreicht
    • Istzustand: 28,3 [%]
    • Zielzustand: 28
    • Oberer Schwellenwert: 35
    • Unterer Schwellenwert: 25
  • Jahr: 2019
    • Zielerreichungsgrad: zur Gänze erreicht
    • Istzustand: 28,3 [%]
    • Zielzustand: 28
    • Oberer Schwellenwert: 35
    • Unterer Schwellenwert: 25
  • Mittelfristiger Zielzustand
    • Jahr: 2020, Zielzustand: 28

Erläuterung der Entwicklung

Die Nachnominierungen der Bundesländer sind noch am Laufen. Die Ausweisung von Schutzgebieten obliegt grundsätzlich den Bundesländern, der Bund hat darauf keinen Einfluss. Die Schätzung erfolgt durch verschiedene Datenquellen der neun Bundesländer, kompiliert durch das Umweltbundesamt. Da der Nachnominierungsprozess bei den Natura 2000-Gebieten fast beendet ist und auch sonstige Schutzgebietsvergrößerungen nicht angedacht sind, lässt sich feststellen, dass sich der Zielwert von 28 % auf absehbare Zeit nicht ändern wird.

Grafischer Maximalwert: 35


Quelle

Umweltbundesamt-GmbH

Berechnungsmethode

GIS-basiert; unter dem Begriff Biodiversität versteht man die Vielfalt der Arten, zwischen den Arten (genetisch) und der Lebensräume (BGBl. 213/1995). Der Begriff „GIS-basiert“ bezieht sich auf die Darstellung der Entwicklung des Prozentsatzes der geschützten Flächen. Diese werden entsprechend der Grenzziehung der jeweiligen Verordnungen über ein Geographisches Informationssystem (Akronym: GIS) errechnet. Das GIS dient zur Erfassung, Bearbeitung, Organisation, Analyse und Präsentation räumlicher Daten. Diese Präzisierung erfolgt, da mitunter auch andere Errechnungen der Flächen der geschützten Gebiete herangezogen werden, die leicht differieren können.

Kennzahlen des Wirkungsziels Details zu Kennzahl 3

Wirkungszielkennzahl 3: Istzustand nicht vorhanden: Einwohnerinnen und Einwohner, die durch Verkehrslärm einem 24 h Durchschnittslärmpegel ausgesetzt sind [Anzahl]

Entwicklung der Wirkungskennzahl

  • Jahr: 2016
    • Zielerreichungsgrad: kein Zielerreichungsgrad vorhanden
    • Istzustand: kein Wert vorhanden [Anzahl]
    • Zielzustand: 980800
    • Oberer Schwellenwert: 900000
    • Unterer Schwellenwert: 999000
  • Jahr: 2017
    • Zielerreichungsgrad: nicht erreicht
    • Istzustand: 2068400 [Anzahl]
    • Zielzustand: 980800
    • Oberer Schwellenwert: 900000
    • Unterer Schwellenwert: 2100000
  • Jahr: 2018
    • Ressortwechsel von "Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft" zu "Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus"
    • Zielerreichungsgrad: kein Zielerreichungsgrad vorhanden
    • Istzustand: kein Wert vorhanden [Anzahl]
    • Zielzustand: 980800
    • Oberer Schwellenwert: 900000
    • Unterer Schwellenwert: 2000000
  • Jahr: 2019
    • Zielerreichungsgrad: kein Zielerreichungsgrad vorhanden
    • Istzustand: kein Wert vorhanden [Anzahl]
    • Zielzustand: 980800
    • Oberer Schwellenwert: 90000
    • Unterer Schwellenwert: 200000
  • Mittelfristiger Zielzustand
    • Jahr: 2022, Zielzustand: 980800

Erläuterung der Entwicklung

Kartierung erfolgt im 5-Jahres-Intervall. Die Lärmkartierung 2017 ist abgeschlossen und bis 2022 gibt es keinen neuen Wert. https://www.eea.europa.eu/themes/human/noise/noise-fact-sheets/noise-country-fact-sheets-2018/austria Auf Grund unterschiedlicher durch die quellverantwortlichen Behörden durchgeführten Modellierungen lieferte die Lärmkartierung 2017 gegenüber 2012 eine deutliche Erhöhung der errechneten Betroffenenzahlen. Die Veränderungen sind je Bundesland bzw. je nach Ballungsraum sehr unterschiedlich. Aus der tatsächlichen Verkehrsentwicklung lässt sich diese Veränderung nicht ableiten und dürfte daher modellbedingt sein. Die Erhebung 2022 wird auf einer neuen Berechnungsbasis erfolgen und damit zudem keine direkte Vergleichbarkeit bezüglich Ziel- und Istwerten ermöglichen. Auswertung Aktionsplanung 2018: http://www.laerminfo.at/dam/jcr:31824b08-1b9f-4aea-9844-c12ef365c44d/Aktionsplan_2018_Allgemeiner_Teil.pdf Teilaktionspläne der quellverantwortlichen Behörden: http://www.laerminfo.at/aktionsplaene/ap_2018.html

Grafischer Maximalwert: 900000


Quelle

BMNT (Koordination und Zusammenführung), Lärmkartierung und quellenspezifische Betroffenenauswertung: BMVIT, Bundesländer. Bezüglich der unten genannten Zahlenwerte ist festzuhalten, dass die Verantwortlichkeit für die Zielfestlegung und Zielerreichung bei den für die Maßnahmen im Lärmschutz bei Verkehrsanlagen zuständigen BMVIT und den Ländern liegt. Das BMNT kann als lt. BMLärmG koordinierende Stelle die Daten nur von dort anfordern und zusammenführen.

Berechnungsmethode

Strategische Lärmkartierung gemäß Umgebungslärmgesetzgebung für Hauptverkehrsinfrastruktur und Ballungsräume auf Basis der Vorgaben der Umgebungslärmrichtlinie 2002/49/EG; Abschätzung der Hauptwohnsitz-gemeldeten Einwohnerinnen und Einwohner entsprechend der errechneten Lärmbelastung in den kartierten Bereichen