Förderung der alpinen Infrastruktur 2013

Inhaltsverzeichnis

Grunddaten

Beurteilung/
Kategorie
Langtitel Ressort Untergliederung Finanzjahr Inkrafttreten/
Wirksamwerden
Nettoergebnis
in Tsd. €
Vorhabensart
zur Gänze eingetreten: Förderung der alpinen Infrastruktur 2013 BMNT UG 42 2013 2013 -2.107 Vorhaben gemäß § 58 Abs. 2 BHG 2013

Hintergrund

Beitrag zu Wirkungszielen

Beitrag zu Globalbudget-Maßnahmen

Nationale Rechtsgrundlage

Allgemeine Rahmenrichtlinien für die Gewährung von Förderungen aus Bundesmitteln (ARR 2009)

Problemdefinition

Dem Alpin- und Wandertourismus kommt in Österreich große Bedeutung zu, so ist die beliebteste sportliche Aktivität der Sommerurlauber das Wandern. Warum sich die Sommerurlauber für ein Urlaubsziel entscheiden, liegt primär an den natürlichen Gegebenheiten. Für 63% sind Landschaft und Natur ausschlaggebend. Die Berge werden von 51% als Grund genannt. 4 von 10 Sommergästen bezeichnen ihren Aufenthalt als Wander- bzw. Bergsteig-Urlaub (Studie Österreich Werbung, T-MONA Urlauber Sommer 2011). Wanderwege, Bergwege und Steige bilden das Rückgrat des österreichischen Sommertourismus und müssen fortlaufend instandgehalten werden. Ein gut markiertes Wegenetz gibt Sicherheit, die Schutzhütten fungieren als Stützpunkte und Anlaufstellen. Aus Tourismusförderungsmitteln werden daher laufende Erhaltungsmaßnahmen bei alpinen Schutzhütten sowie Wander- und Bergwegen, die von den im Verband der alpinen Vereine Österreichs (VAVÖ) zusammengeschlossenen Vereinen betreut werden. Die Ziele der Förderung bestehen im Erhalt des Bestands und der Qualität der alpinen Infrastruktur.

Zuordnung zu Strategien des Ressorts

Das Vorhaben ist mittel- und langfristigen Strategien des Ressorts zuzuordnen.

Erläuterung des Zusammenhangs zwischen dem Vorhaben und mittel- und langfristigen Strategien des Ressorts/ obersten Organs bzw. der Bundesregierung

In der Tourismusstrategie des Tourismusressorts aus dem Jahr 2010 wurde das Bekenntnis gesetzt, die alpine Infrastruktur zu erhalten und zu qualitativen Verbesserungen beizutragen.


Ziele (und zugeordnete Maßnahmen)


Finanzielle Auswirkungen des Bundes (Kalkulation)

Ergebnisrechnung

Erwartete und tatsächlich eingetretene finanzielle Auswirkungen

Details (alle Aufwendungen) (nur Aufwendungen gesamt) 2013 2014 2015 2016 2017 Summe
In Tsd. € Plan Ist Δ Plan Ist Δ Plan Ist Δ Plan Ist Δ Plan Ist Δ Plan Ist Δ
Erträge 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Personalaufwand 23 23 0 56 56 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 79 79 0
Betrieblicher Sachaufwand 8 8 0 20 20 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 28 28 0
Werkleistungen 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Transferaufwand 1.207 1.600 393 302 400 98 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1.509 2.000 491
Sonstige Aufwendungen 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Aufwendungen gesamt 1.238 1.631 393 378 476 98 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1.616 2.107 491
Nettoergebnis -1.238 -1.631 -378 -476 0 0 0 0 0 0 -1.616 -2.107

Beschreibung der finanziellen Auswirkungen

Die Rahmenvereinbarung galt für die Jahre 2011 - 2013. Die konkrete Förderungszusage erfolgte jedoch nicht über die Rahmenvereinbarung, sondern über jährliche Förderungsverträge zwischen dem Ressort und dem Verband alpiner Vereine Österreichs (VAVÖ). Die Bedeckung erfolgte jedenfalls im Rahmen BFG/BFRG.


Wirkungsdimensionen

Es wurden keine wesentlichen Auswirkungen in der WFA abgeschätzt bzw. in der Evaluierung festgestellt.

Gesamtbeurteilung

Die erwarteten Wirkungen des Gesamtvorhabens sind: zur Gänze eingetreten.

Im Bundesvoranschlag 2013 waren rund 1,51 Millionen Euro für die Förderung der alpinen Infrastruktur aus Tourismusförderungsmitteln budgetiert. Diese Mittel, die im Wege des Verbands der alpinen Vereine Österreichs
(VAVÖ) an die alpinen Mitgliedsvereine verteilt werden, wurden auf Grund des hohen Bedarfs an notwendigen Investitionen für die alpine Infrastruktur um 491.000,00 Euro Sonderförderungsmittel ergänzt. Insgesamt ergibt sich damit mit rund zwei Millionen Euro eine Unterstützung, die die Bedeutsamkeit für die alpine Infrastruktur für ein Tourismusland wie es Österreich ist, damit unterstreichen. Zum Zeitpunkt des Erstellens der WFA im Sommer 2013 hätten mit den ursprünglich veranschlagten 1,51 Millionen Euro 50 Hütten gefördert werden soll, durch die do. erwähnte Erhöhung der Budgetmittel im Winter 2013 konnten insgesamt rund 60 Hütten davon profitieren. Mit diesem Budget wurden laufende, notwendige Erhaltungsmaßnahmen bei der alpinen Infrastruktur, die von den im Verband der alpinen Vereine Österreichs (VAVÖ) zusammengeschlossenen Vereinen betreut werden, unterstützt.
Schutzhütten dienen Wanderern, Bergsteigern und sonstigen Sommertouristen als wichtige Stützpunkte, sind aber auch als Anlaufstellen in prekären Situationen von elementarer Bedeutung. Dass die Förderung der alpinen
Infrastruktur von immenser Bedeutung für den Sommertourismus ist, zeigt sich auch darin, dass nachfragebedingt das Tourismusministerium seit 1981 bis heute die alpine Infrastruktur fortlaufend unterstützt. Bei den geförderten Hütten wurde ersichtlich, dass die Förderung positive Auswirkungen auf die Besucher- und Nächtigungszahlen hat. Rund zwei Drittel der geförderten Hütten konnten Zuwächse in beiden Kategorien verzeichnen.

Verbesserungspotentiale

Die Verbesserungspotentiale beziehen sich auf die administrative Ausgestaltung. Diesen wurden im Zuge der Erstellung der neuen Rahmenförderungsverträge für die Perioden 2014 - 2017 und 2018 - 2022 Rechnung getragen.

Weitere Evaluierungen

Es werden keine weiteren Evaluierungen durchgeführt.

Weiterführende Informationen

Es wurden keine weiterführenden Informationen angegeben.