Maßnahme 02.1 Sicherstellung einer raschen Verfahrensdauer bei Pflegegeldverfahren.

zugeordnete Wirkungsziele

Kennzahlen und Meilensteine der Maßnahme Vergleich der Kennzahlen und Meilensteine

Maßnahmenkennzahl 1: überwiegend erreicht: Details zu Kennzahl: Durchschnittliche Verfahrensdauer zur Gewährung und Erhöhung von Pflegegeld [Tage]

  • Istzustand: 61,55 [Tage]
  • Zielzustand: < 60

Kennzahlen und Meilensteine der Maßnahme Details zu Kennzahl 1

Maßnahmenkennzahl 1: überwiegend erreicht: Durchschnittliche Verfahrensdauer zur Gewährung und Erhöhung von Pflegegeld [Tage]

  • Zielzustand (2019) < 60
  • Istzustand (2019): 61,55 [Tage]
  • Anmerkung: positiv bei sinkender Kennzahl

Erläuterung der Entwicklung

Die rasche Durchführung von Pflegegeldverfahren durch die Entscheidungsträger stellt eine wichtige Maßnahme dar, um den pflegebedürftigen Menschen und ihren Angehörigen in kurzer Zeit die notwendige finanzielle Hilfe zukommen zu lassen. In diesem Sinne wurde ein Zielwert für die Entscheidungsträger von 60 Tagen für die Durchführung dieser Verfahren vom Ministerium festgelegt. Die Einhaltung dieses Zielwerts wird anhand von statistischen Auswertungen aus der Anwendung PFIF des Dachverbandes der Sozialversicherungsträger vom Ministerium überprüft, um bei Überschreitungen geeignete Maßnahmen setzen zu können. Die durchschnittliche Verfahrensdauer bei Neuzuerkennungen und Erhöhungen von Pflegegeld betrug 2019 bei allen Entscheidungsträgern 61,55 Tage. Das Ziel einer durchschnittlichen Verfahrensdauer von 60 Tagen wurde nicht bei allen Entscheidungsträgern erreicht. Grund dafür ist, dass bei manchen Entscheidungsträgern nicht in allen Landesstellen Sachverständige (Ärzte/Ärztinnen, Pflegefachkräfte) im ausreichenden Ausmaß zur Verfügung gestanden sind.

Ausgangsjahr bzw. Datum der Planung

2017

Ausgangspunkt der Planung

56,2


Quelle

Dachverband der Sozialversicherungsträger

Berechnungsmethode

Durchschnittliche Anzahl an Tagen bei Neu- und Erhöhungsanträgen