Maßnahme 02.4 Durchführung von Hausbesuchen im Rahmen der Qualitätssicherung in der häuslichen Pflege.

zugeordnete Wirkungsziele

Kennzahlen und Meilensteine der Maßnahme Vergleich der Kennzahlen und Meilensteine

Maßnahmenkennzahl 1: zur Gänze erreicht: Details zu Kennzahl: Hausbesuche [Anzahl]

  • Istzustand: 20378,00 [Anzahl]
  • Zielzustand: = 20000

Kennzahlen und Meilensteine der Maßnahme Details zu Kennzahl 1

Maßnahmenkennzahl 1: zur Gänze erreicht: Hausbesuche [Anzahl]

  • Zielzustand (2019) = 20000
  • Istzustand (2019): 20378,00 [Anzahl]
  • Anmerkung: positiv bei steigender Kennzahl

Erläuterung der Entwicklung

Im Auftrag des BMSGPK werden im Rahmen der „Qualitätssicherung in der häuslichen Pflege“ pflegebedürftige Personen von Angehörigen des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege zu Hause besucht, die konkrete Pflegesituation und –qualität erfasst und bei Bedarf umfassend informiert und beraten. Der Schwerpunkt dieser Qualitätssicherungsmaßnahme liegt im Ausgleich des hohen Informationsdefizits. Im Vordergrund stehen dabei praktische Pflegetipps (z.B. richtige Lagerung, Körperpflege etc.) und spezifische Informationen, etwa zur Versorgung mit Hilfsmitteln, oder zum Angebot von sozialen Diensten. Die Hausbesuche werden bundesweit für alle Pflegegeldentscheidungsträger vom Kompetenzzentrum „Qualitätssicherung in der häuslichen Pflege“ der Sozialversicherungsanstalt der Selbständigen organisiert und koordiniert. Die Auswertung der 20.378 Hausbesuche, die im Jahr 2019 durchgeführt wurden, zeigt, dass die Pflege im häuslichen Bereich in einer sehr hohen Qualität erbracht wird. In Ø rund 95% der Fälle gilt die Versorgung als vollständig und zuverlässig. Seit 1.1.2015 können Hausbesuche auch auf Wunsch der pflegebedürftigen Person oder ihrer Angehörigen erfolgen. Der Zielerreichungsgrad von 20.000 Hausbesuchen im Jahr 2019 wurde zur Gänze erreicht. Seit 1.10.2019 erfolgt eine Erweiterung der Hausbesuche auf die Zielgruppe der Pflegegeldbezieherinnen und -bezieher mit demenziellen Beeinträchtigungen um ca. 5.000 Hausbesuche jährlich. Die Ausweitung auf diese Zielgruppe erscheint u.a. insbesondere im Hinblick auf die demographischen Entwicklungen, den hohen Beratungsbedarf (im Umgang) mit Demenz sowie die besonders starken psychischen Belastungen von pflegenden Angehörigen demenziell beeinträchtigter Pflegegeldbezieherinnen und -beziehern überaus sinnvoll.

Ausgangsjahr bzw. Datum der Planung

2017

Ausgangspunkt der Planung

19201


Quelle

Anzahl der durchgeführten Hausbesuche

Berechnungsmethode

Anzahl der durchgeführten Hausbesuche