Maßnahme 02.4 Verbesserung Qualitätssicherung, verbindliches Qualitätsmanagement

zugeordnete Wirkungsziele

Kennzahlen und Meilensteine der Maßnahme Vergleich der Kennzahlen und Meilensteine

Maßnahmenmeilenstein 2: überwiegend erreicht: Details zu Meilenstein: Verhaltensvereinbarungen und Abbau von Schulpflichtverletzungen

  • Istzustand: Das neue Verfahren ist seit dem Schuljahr 2018/19 im Einsatz. Eine Evaluierung wurde vorerst nicht vorgenommen.
  • Zielzustand: Evaluierung des neuen Verfahrens abgeschlossen.

Maßnahmenmeilenstein 3: überwiegend erreicht: Details zu Meilenstein: 360 Grad-Feedback für Lehrerinnen und Lehrer

  • Istzustand: Das Konzept befindet sich noch in Abstimmung. Rechtlich verankert sind die Instrumente des 360 Grad Feedbacks im § 5 BD-EG bzw. in den Erläuterungen S. 168.
  • Zielzustand: Das Konzept ist mit den betroffenen Akteuren abgestimmt, ein Vorschlag zur rechtlichen Verankerung liegt vor.

Maßnahmenmeilenstein 1: überwiegend erreicht: Details zu Meilenstein: Pädagogische Zielsteuerung und standardisierte Ergebnisdokumentation für jeden Schulstandort

  • Istzustand: Das Bildungscontrolling ist in seinen wesentlichen Eckpunkten konzipiert bzw. etabliert. In den neun Bildungsdirektionen wurde beziehungsweise wird jeweils eine Stabstelle Bildungscontrolling, die sich den damit verbundenen Aufgaben widmet, eingerichtet. Die Instrumente des Bildungscontrollings (Qualitätsmanagement, Bildungsmonitoring und Ressourcencontrolling) sind in unterschiedlicher Ausprägung bereits im Einsatz. Bei der Umsetzung an Schulen mussten unter anderem aufgrund der COVID-19 Krise Verzögerungen in Kauf genommen werden.
  • Zielzustand: Das Bildungscontrolling ist in seinen wesentlichen Eckpunkten etabliert, für die sich daraus ergebenden Prozesse und Instrumente existiert ein allen Schulen bekannter Umsetzungs-Stufenplan.

Kennzahlen und Meilensteine der Maßnahme Details zu Meilenstein 1

Maßnahmenmeilenstein 2: überwiegend erreicht: Verhaltensvereinbarungen und Abbau von Schulpflichtverletzungen

  • Zielzustand (31.12.2019): Evaluierung des neuen Verfahrens abgeschlossen.
  • Istzustand (2019): Das neue Verfahren ist seit dem Schuljahr 2018/19 im Einsatz. Eine Evaluierung wurde vorerst nicht vorgenommen.

Erläuterung der Entwicklung

Es gelten neue konsequentere Regeln für das unentschuldigte Fernbleiben vom Unterricht. Nach dem neuen § 25 Schulpflichtgesetz müssen Erziehungsberechtigte bereits mit einer Anzeige rechnen, wenn ihre schulpflichtigen Kinder an mehr als drei Schultagen fehlen. Durchrechnungszeitraum dafür ist nun die gesamte Pflichtschulzeit von der ersten bis zur neunten Schulstufe und nicht mehr nur ein Schuljahr bzw. das Schulsemester. In diesem Zusammenhang wird ein Fehlen dann als ungerechtfertigt gewertet, wenn weder die Schülerinnen und Schüler noch die Eltern in irgendeiner Form tätig werden und Kontakt mit der Schule aufnehmen. Neu ist auch, dass Klassenvorstände dazu angehalten sind, Schülerinnen und Schülern und deren Erziehungsberechtigte zu Beginn jedes Schuljahres klare Verhaltens- und Kommunikationsregeln zu bieten. Diese können auch nur für einzelne Klassen abgeschlossen werden und ebenso für konkrete Situationen. 2019 wurde mit den Bildungsdirektionen im Rahmen der RZL-Pläne unter Maßnahmen im Bereich Gewaltprävention vereinbart, dass bis Oktober 2020 mindestens 80% der Schulen schulpartnerschaftlich erarbeitete Verhaltensvereinbarungen erstellt haben sollen oder bereits im Prozess der Ausarbeitung solcher sind (Oktober 2020).

Ausgangsjahr bzw. Datum der Planung

31.12.2017

Ausgangspunkt der Planung

Fünfstufiges Verfahren zur Handhabung von Schulpflichtverletzung, das sich in der Praxis als sehr umständlich und nicht ausreichend wirksam erwiesen hat, liegt vor.

Kennzahlen und Meilensteine der Maßnahme Details zu Meilenstein 2

Maßnahmenmeilenstein 3: überwiegend erreicht: 360 Grad-Feedback für Lehrerinnen und Lehrer

  • Zielzustand (30.06.2019): Das Konzept ist mit den betroffenen Akteuren abgestimmt, ein Vorschlag zur rechtlichen Verankerung liegt vor.
  • Istzustand (2019): Das Konzept befindet sich noch in Abstimmung. Rechtlich verankert sind die Instrumente des 360 Grad Feedbacks im § 5 BD-EG bzw. in den Erläuterungen S. 168.

Erläuterung der Entwicklung

Die Entwicklung und Testung der Feedbackinstrumente – im Besonderen auch für die Primarstufe - hat mehr Zeit in Anspruch genommen. Die Abstimmung im BMBWF konnte daher erst im März 2020 gestartet werden und läuft noch. Die Bundesschülervertretung wurde im Juni und Oktober 2019 über den Stand der Entwicklungen informiert. Die Abstimmung mit weiteren Stakeholdern ist in Vorbereitung.

Ausgangsjahr bzw. Datum der Planung

31.12.2017

Ausgangspunkt der Planung

Es existieren keine standardisierten, generell gültigen Instrumente für das Feedback von Schülerinnen und Schülern an das Lehrpersonal.

Kennzahlen und Meilensteine der Maßnahme Details zu Meilenstein 3

Maßnahmenmeilenstein 1: überwiegend erreicht: Pädagogische Zielsteuerung und standardisierte Ergebnisdokumentation für jeden Schulstandort

  • Zielzustand (31.12.2019): Das Bildungscontrolling ist in seinen wesentlichen Eckpunkten etabliert, für die sich daraus ergebenden Prozesse und Instrumente existiert ein allen Schulen bekannter Umsetzungs-Stufenplan.
  • Istzustand (2019): Das Bildungscontrolling ist in seinen wesentlichen Eckpunkten konzipiert bzw. etabliert. In den neun Bildungsdirektionen wurde beziehungsweise wird jeweils eine Stabstelle Bildungscontrolling, die sich den damit verbundenen Aufgaben widmet, eingerichtet. Die Instrumente des Bildungscontrollings (Qualitätsmanagement, Bildungsmonitoring und Ressourcencontrolling) sind in unterschiedlicher Ausprägung bereits im Einsatz. Bei der Umsetzung an Schulen mussten unter anderem aufgrund der COVID-19 Krise Verzögerungen in Kauf genommen werden.

Erläuterung der Entwicklung

Die Bildungscontrolling Verordnung soll mit Ende 2020 erlassen werden. Aufgrund der COVID-19 Krise wird der Qualitätsrahmen und das zusammengeführte Qualitätsmanagement-System erst mit September 2020 an den Schulen eingeführt. Das Bildungsmonitoring wird für das Schuljahr 2022/23 in voller Ausbaustufe erwartet. Entsprechende Umsetzungs-Stufenpläne sind in Erarbeitung. Das Ressourcencontrolling erfolgt bereits über den jährlichen Ressourcen-, Ziel- und Leistungsplan mit den Bildungsdirektionen seit 2019. Das Controlling des Ressourcen-, Ziel- und Leistungsplans erfolgt halbjährlich durch das BMBWF ebenfalls seit 2019.

Ausgangsjahr bzw. Datum der Planung

31.12.2017

Ausgangspunkt der Planung

Die im Rahmen von SQA und QIBB existierenden QM-Instrumente sind zum Teil zu wenig verbindlich bzw. nicht ausreichend für Controlling-Maßnahmen nutzbar.