Wirkungsziel 30.2 Verbesserung der Bedarfsorientierung sowie der Chancen- und Geschlechtergerechtigkeit im Bildungswesen

zugeordnete Maßnahmen zugeordnete Vorhaben

Kennzahlen des Wirkungsziels Details zu Kennzahl 1

Wirkungszielkennzahl 1: zur Gänze erreicht: Personen die einen Pflichtschulabschluss nachgeholt haben [Anzahl]

Entwicklung der Wirkungskennzahl

  • Jahr: 2013
    • Zielerreichungsgrad: kein Zielerreichungsgrad vorhanden
    • Istzustand: 822 [Anzahl]
    • Zielzustand: 990
    • Oberer Schwellenwert: nicht vorhanden
    • Unterer Schwellenwert: nicht vorhanden
  • Jahr: 2014
    • Ressortwechsel von "Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur" zu "Bundesministerium für Bildung und Frauen"
    • Zielerreichungsgrad: zur Gänze erreicht
    • Istzustand: 1126 [Anzahl]
    • Zielzustand: 990
    • Oberer Schwellenwert: 5000
    • Unterer Schwellenwert: 800
  • Jahr: 2015
    • Zielerreichungsgrad: zur Gänze erreicht
    • Istzustand: 979 [Anzahl]
    • Zielzustand: 990
    • Oberer Schwellenwert: 5000
    • Unterer Schwellenwert: 800
  • Jahr: 2016
    • Ressortwechsel von "Bundesministerium für Bildung und Frauen" zu "Bundesministerium für Bildung"
    • Zielerreichungsgrad: zur Gänze erreicht
    • Istzustand: 1198 [Anzahl]
    • Zielzustand: 1100
    • Oberer Schwellenwert: 5000
    • Unterer Schwellenwert: 800
  • Jahr: 2017
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 1413 [Anzahl]
    • Zielzustand: 1100
    • Oberer Schwellenwert: 5000
    • Unterer Schwellenwert: 800
  • Jahr: 2018
    • Ressortwechsel von "Bundesministerium für Bildung" zu "Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung"
    • Zielerreichungsgrad: zur Gänze erreicht
    • Istzustand: 1186 [Anzahl]
    • Zielzustand: 1100
    • Oberer Schwellenwert: 5000
    • Unterer Schwellenwert: 800
  • Jahr: 2019
    • Zielerreichungsgrad: zur Gänze erreicht
    • Istzustand: 1292 [Anzahl]
    • Zielzustand: 1100
    • Oberer Schwellenwert: 5000
    • Unterer Schwellenwert: 800
  • Jahr: 2020
    • Zielerreichungsgrad: überwiegend erreicht
    • Istzustand: 1186 [Anzahl]
    • Zielzustand: 1400
    • Oberer Schwellenwert: 5000
    • Unterer Schwellenwert: 800
  • Mittelfristiger Zielzustand
    • Jahr: 2025, Zielzustand: 1400

Erläuterung der Entwicklung

Die Zahl der Gesamtabschlüsse entwickelt sich entsprechend der Ziele des Förderprogramms Initiative Erwachsenenbildung. Ziel der Initiative Erwachsenenbildung ist es, mit den diesem Programm zur Verfügung stehenden Mitteln so vielen Personen wie möglich die Erlangung eines Pflichtschulabschlusses zu ermöglichen. Die Mittel sind seit 2012 gleich bleibend. Darüber hinaus ist für die Erfolgsmessung im Pflichtschulabschluss ein mehrjähriger Betrachtungszeitraum erforderlich, da die Kandidatinnen und Kandidaten unterschiedlich schnell die erforderlichen maximal 6 Prüfungen absolvieren. Daher kann die Kennzahl im Vergleich mehrerer Jahre durchaus schwanken.

Grafischer Maximalwert: 1300


Quelle

BMBWF, Monitoring-Datenbank IEB

Berechnungsmethode

Absolute Zahl der Absolventinnen und Absolventen

Kennzahlen des Wirkungsziels Details zu Kennzahl 2

Wirkungszielkennzahl 2: überwiegend erreicht: Anteil der SchülerInnen in geschlechtsuntypischen Schulformen (10. Schulstufe) Gesamt [%]

Entwicklung der Wirkungskennzahl

  • Jahr: 2013
    • Zielerreichungsgrad: zur Gänze erreicht
    • Istzustand: 10,2 [%]
    • Zielzustand: 10,6
    • Oberer Schwellenwert: 25
    • Unterer Schwellenwert: 7,5
  • Jahr: 2014
    • Ressortwechsel von "Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur" zu "Bundesministerium für Bildung und Frauen"
    • Zielerreichungsgrad: zur Gänze erreicht
    • Istzustand: 10,4 [%]
    • Zielzustand: 11,2
    • Oberer Schwellenwert: 25
    • Unterer Schwellenwert: 7,5
  • Jahr: 2015
    • Zielerreichungsgrad: zur Gänze erreicht
    • Istzustand: 10,7 [%]
    • Zielzustand: 11,3
    • Oberer Schwellenwert: 25
    • Unterer Schwellenwert: 7,5
  • Jahr: 2016
    • Ressortwechsel von "Bundesministerium für Bildung und Frauen" zu "Bundesministerium für Bildung"
    • Zielerreichungsgrad: überwiegend erreicht
    • Istzustand: 9,6 [%]
    • Zielzustand: 11,4
    • Oberer Schwellenwert: 25
    • Unterer Schwellenwert: 7,5
  • Jahr: 2017
    • Zielerreichungsgrad: überwiegend erreicht
    • Istzustand: 9,9 [%]
    • Zielzustand: 12
    • Oberer Schwellenwert: 25
    • Unterer Schwellenwert: 7,5
  • Jahr: 2018
    • Ressortwechsel von "Bundesministerium für Bildung" zu "Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung"
    • Zielerreichungsgrad: überwiegend erreicht
    • Istzustand: 10,3 [%]
    • Zielzustand: 12
    • Oberer Schwellenwert: 25
    • Unterer Schwellenwert: 7,5
  • Jahr: 2019
    • Zielerreichungsgrad: überwiegend erreicht
    • Istzustand: 10,3 [%]
    • Zielzustand: 12
    • Oberer Schwellenwert: 25
    • Unterer Schwellenwert: 7,5
  • Jahr: 2020
    • Zielerreichungsgrad: zur Gänze erreicht
    • Istzustand: 10,7 [%]
    • Zielzustand: 10,8
    • Oberer Schwellenwert: 25
    • Unterer Schwellenwert: 7,5
  • Mittelfristiger Zielzustand
    • Jahr: 2025, Zielzustand: 15

Erläuterung der Entwicklung

Zur Beurteilung der Erläuterung der Entwicklung wurde der zuletzt verfügbare Istwert des Schuljahres 2017/18 herangezogen. Der Anteil der Mädchen und Burschen in einer „geschlechtsuntypischen Schulform“ erhöhte sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich. Das bedeutet, dass immer mehr Mädchen Schulformen besuchen, die ursprünglich als „typisch männlich“ klassifiziert worden waren („typisch männliche Schulform“ = dort, wo der Anteil der Mädchen unter 33,3 % lag) und umgekehrt immer mehr Buben typ. weibliche Schulformen besuchen. Auch 2017/18 konnte ein leichter Anstieg des Anteils an Schüler/innen in „geschlechtsuntypischen Schulformen“ im Vergleich zum Vorjahr festgestellt werden: von 11,1 % im Schuljahr 2016/17 auf 11,3 % im Schuljahr 2017/18; Dies gilt sowohl für Mädchen in typisch männlichen Schulformen als auch für Burschen in typisch weiblichen Schulformen. Somit sank der Anteil der Schüler und Schülerinnen in ausgewogenen Schulformen. Die Zunahme im Bereich der geschlechtsuntypischen Schulformen ist vor allem auf den Anstieg der Berufsschülerinnen und -schüler zurückzuführen. Diese stellen die größte Gruppe an Schüler/innen in der 10. Schulstufe dar (ca. 38 %). Die Zunahme an Schüler/innen in „geschlechtsuntypischen Schulformen“ ist vor allem auf den Anstieg der Berufsschüler/innen (Mädchen und Buben) zurückzuführen.

Grafischer Maximalwert: 15


Quelle

BMBWF, Statistik Austria, Bildungsdokumentation

Berechnungsmethode

Jene Schülerinnen und Schüler, die in der 10. Schulstufe in einer „geschlechtsuntypischen“ Schulform unterrichtet werden / Alle Schülerinnen und Schüler der 10. Schulstufe

Kennzahlen des Wirkungsziels Details zu Kennzahl 3

Wirkungszielkennzahl 3: Istzustand nicht vorhanden: Quote der Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund, die einen Sek II-Abschluss erreichen [%]

Entwicklung der Wirkungskennzahl

  • Jahr: 2018
    • Zielerreichungsgrad: überwiegend erreicht
    • Istzustand: 65,4 [%]
    • Zielzustand: 67
    • Oberer Schwellenwert: 67
    • Unterer Schwellenwert: 55
  • Jahr: 2019
    • Zielerreichungsgrad: kein Zielerreichungsgrad vorhanden
    • Istzustand: kein Wert vorhanden [%]
    • Zielzustand: 70
    • Oberer Schwellenwert: 67
    • Unterer Schwellenwert: 55
  • Jahr: 2020
    • Zielerreichungsgrad: kein Zielerreichungsgrad vorhanden
    • Istzustand: kein Wert vorhanden [%]
    • Zielzustand: 67,1
    • Oberer Schwellenwert: 89
    • Unterer Schwellenwert: 56
  • Mittelfristiger Zielzustand: nicht vorhanden

Erläuterung der Entwicklung

Der Indikator wurde mit dem BVA 2020 rückwirkend ab 2015 dahingehend neu berechnet, dass die Referenzgruppe auf die 20- bis 24-jährige Bevölkerung eingeschränkt (von derzeit 18- bis 24-jährige Bevölkerung) und die Definition Migrationshintergrund um das Geburtsland der Eltern erweitert wird. Zur Erläuterung der Entwicklung der Kennzahl wurde der zuletzt verfügbare Istwert des Schuljahres 2016/17 herangezogen. Die Zahlen, die auf der neuen Berechnungsmethode basieren, sind seit 2015 ziemlich konstant, wobei eine tendenzielle Steigung zu beobachten ist. So hatten 2015 66,4 % der SchülerInnen mit Migrationshintergrund, einen Sek II-Abschluss erreicht, 2017 waren es 66,6 % also um 0,2 % mehr. Betrachtet man die Verbesserung dieser SchülerInnengruppe bei der Bildungsstandardsmessung 2019 und die damit verbundene Annäherung an die Gruppe der SchülerInnen ohne Migrationshintergrund, lässt sich erwarten, dass der prozentuelle Anteil der SchülerInnen mit Migrationshintergrund, die einen Sek II-Abschluss erreichen, weiter steigen wird.

Grafischer Maximalwert: 89


Quelle

Statistik Austria, Bildungsstandregister

Berechnungsmethode

Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund (1. und 2. Generation) im Alter von 20-24 Jahren, die einen Sek. II-Abschluss erreicht haben als Anteil (in %) an allen Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund (1. und 2. Generation) in der gleichaltrigen Wohnbevölkerung

Kennzahlen des Wirkungsziels Details zu Kennzahl 4

Wirkungszielkennzahl 4: zur Gänze erreicht: Schülerinnen und Schüler in der Ganztagsschule (GTS) [Anzahl]

Entwicklung der Wirkungskennzahl

  • Jahr: 2018
    • Zielerreichungsgrad: zur Gänze erreicht
    • Istzustand: 168832 [Anzahl]
    • Zielzustand: 168832
    • Oberer Schwellenwert: 270000
    • Unterer Schwellenwert: 140000
  • Jahr: 2019
    • Zielerreichungsgrad: zur Gänze erreicht
    • Istzustand: 177574 [Anzahl]
    • Zielzustand: 178000
    • Oberer Schwellenwert: 230000
    • Unterer Schwellenwert: 160000
  • Jahr: 2020
    • Zielerreichungsgrad: zur Gänze erreicht
    • Istzustand: 185202 [Anzahl]
    • Zielzustand: 185000
    • Oberer Schwellenwert: 270000
    • Unterer Schwellenwert: 140000
  • Mittelfristiger Zielzustand
    • Jahr: 2025, Zielzustand: 270000

Erläuterung der Entwicklung

Im Schuljahr 2018/19 befanden sich in Summe 177.574 (25,52 %) Schülerinnen und Schüler in ganztägigen Schulformen. Im Vergleichsschuljahr (Vorschuljahr) 2017/18 waren es 168.832 (24,36 % ) und im Schuljahr 2016/17 in Summe 159.173 (23,13 %) Schülerinnen und Schüler. Seitens des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung wird angenommen, dass im Jahr 2025 230.000 Schülerinnen und Schüler eine ganztägige Schulform besuchen werden. Im Rahmen des derzeit laufenden Schuljahres 2019/20 befinden sich insgesamt 185.202 Schülerinnen und Schüler in einer ganztägigen Schulform (APS und AHS-U). Das entspricht einer Betreuungsquote von derzeit insgesamt 26,52 %. Durch die Fortsetzung der Förderungen im Wege des Bildungsinvestitionsgesetzes mit einer langfristigen Laufzeit bis zum Jahr 2033 und einem Gesamtfördervolumen von 428 Millionen Euro ist von einem weiteren Anstieg der Betreuungsplätze auszugehen. Bestehende Restmittel aus den mit dem SJ 2018/19 ausgelaufenen Vereinbarungen gemäß Art. 15a B-VG über den Ausbau der ganztägigen Schulformen können im Rahmen des Bildungsinvestitionsgesetzes bis zum Jahr 2022 noch abgerufen werden, wodurch sich ebenfalls positive Effekte auf die Steigerungsrate der Schülerinnen und Schüler in ganztägiger Betreuung ergeben.

Grafischer Maximalwert: 200000


Quelle

Landeslehrer-Controlling Datenbank

Berechnungsmethode

Anzahl der Schülerinnen und Schüler, die eine Ganztagsschule (GTS) besuchen