Kennzahlen des Wirkungsziels Details zu Kennzahl 1

Wirkungszielkennzahl 1: überplanmäßig erreicht: Internationale Joint Degree/ Double Degree/ Multiple Degree Programme an öffentlichen Universitäten und Fachhochschulen [Anzahl]

Entwicklung der Wirkungskennzahl

  • Jahr: 2016
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 141 [Anzahl]
    • Zielzustand: 140
    • Oberer Schwellenwert: 155
    • Unterer Schwellenwert: 135
  • Jahr: 2017
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 155 [Anzahl]
    • Zielzustand: 145
    • Oberer Schwellenwert: 160
    • Unterer Schwellenwert: 135
  • Jahr: 2018
    • Ressortwechsel von "Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft" zu "Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung"
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 165 [Anzahl]
    • Zielzustand: 155
    • Oberer Schwellenwert: 180
    • Unterer Schwellenwert: 150
  • Jahr: 2019
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 191 [Anzahl]
    • Zielzustand: 160
    • Oberer Schwellenwert: 200
    • Unterer Schwellenwert: 155
  • Jahr: 2020
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 196 [Anzahl]
    • Zielzustand: 174
    • Oberer Schwellenwert: 200
    • Unterer Schwellenwert: 155
  • Mittelfristiger Zielzustand: nicht vorhanden

Erläuterung der Entwicklung

Die gemeinsame Entwicklung von derartigen Studienprogrammen wird großes Potenzial zur Verwirklichung eines europäischen Hochschulraumes zugesprochen. Seit 2016 konnte eine kontinuierliche Ausweitung des Angebots von internationalen Joint Degree/ Double Degree/ Multiple Degree Programmen an öffentlichen Universitäten sowie Fachhochschulen erreicht werden. Die signifikante Wirkung der Bemühungen seitens des BMBWF spiegelt sich auch im Zielwert 2019 wider, dieser konnte mit 191 internationalen Joint Degree/ Double Degree/ Multiple Degree Programmen bei weitem übetroffen werden.

Grafischer Maximalwert: 180


Quelle

Öffentliche Universitäten: uni:data (www.bmbwf.gv.at/unidata; Wissensbilanzkennzahl 2.A.2) Fachhochschulen: Einmeldungen der Fachhochschulbetreiber

Berechnungsmethode

Wissensbilanzkennzahl 2.A.2, Einmeldungen der Fachhochschulbetreiber zu entsprechenden Programmen

Kennzahlen des Wirkungsziels Details zu Kennzahl 2

Wirkungszielkennzahl 2: Istzustand nicht vorhanden: Studienrelevante Mobilität [%]

Entwicklung der Wirkungskennzahl

  • Jahr: 2016
    • Zielerreichungsgrad: nicht erreicht
    • Istzustand: 23,6 [%]
    • Zielzustand: 27
    • Oberer Schwellenwert: 30
    • Unterer Schwellenwert: 18
  • Jahr: 2017
    • Zielerreichungsgrad: kein Zielerreichungsgrad vorhanden
    • Istzustand: kein Wert vorhanden [%]
    • Zielzustand: 27
    • Oberer Schwellenwert: 28
    • Unterer Schwellenwert: 17
  • Jahr: 2018
    • Ressortwechsel von "Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft" zu "Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung"
    • Zielerreichungsgrad: kein Zielerreichungsgrad vorhanden
    • Istzustand: kein Wert vorhanden [%]
    • Zielzustand: 27
    • Oberer Schwellenwert: 28
    • Unterer Schwellenwert: 17
  • Jahr: 2019
    • Zielerreichungsgrad: kein Zielerreichungsgrad vorhanden
    • Istzustand: kein Wert vorhanden [%]
    • Zielzustand: 27
    • Oberer Schwellenwert: 28
    • Unterer Schwellenwert: 17
  • Jahr: 2020
    • Zielerreichungsgrad: kein Zielerreichungsgrad vorhanden
    • Istzustand: kein Wert vorhanden [%]
    • Zielzustand: 27
    • Oberer Schwellenwert: 28
    • Unterer Schwellenwert: 17
  • Mittelfristiger Zielzustand: nicht vorhanden

Erläuterung der Entwicklung

Der Istwert 2019 ist noch nicht verfügbar, es liegen erst seit kurzem die Werte für 2018 vor. Demzufolge weisen 23 % der Absolventinnen und Absolventen einen studienrelevanten Auslandsaufenthalt auf, woraus sich eine Abflachung der Kurve in den Mobilitätswerten ergibt. Daher wurde in der letzten Leistungsvereinbarung (Periode 2019-2021) mit den öffentlichen Universitäten obligate Leistungsbeiträge zum Mobilitätsziel vereinbart. Ziel ist dabei, dass die öffentlichen Universitäten bereits bei der Curriculumerstellung das Thema Mobilität während des Studiums mitdenken und begünstigende Rahmenbedingungen schaffen. Darüber hinaus erweitert die Hochschulmobilitätsstrategie in ihrer Weiterentwicklung den Fokus auf die Internationalisierung von Studium und Lehre. Hier ist ein Ziel, den Studierenden an der Heimathochschule die Möglichkeit zu eröffnen - gegebenenfalls auch ohne physischer Mobilität – internationale und interkulturelle Kompetenzen zu erwerben. Mit Ende der aktuellen Leistungsvereinbarungsperiode wird erwartet, dass der Anteil der Studienabschlüsse mit einem studienrelevanten Auslandsaufenthalt sich entsprechend erhöht.

Grafischer Maximalwert: 28


Quelle

Statistik Austria (USTAT2)

Berechnungsmethode

Anteil der Absolventinnen und Absolventen, die einen studienrelevanten Auslandsaufenthalt absolviert haben an allen Absolventinnen und Absolventen des selben Jahres je Studienjahr

Kennzahlen des Wirkungsziels Details zu Kennzahl 3

Wirkungszielkennzahl 3: überplanmäßig erreicht: Beteiligungsanteil von Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen aus Österreich an den EU-Forschungsrahmenprogrammen [%]

Entwicklung der Wirkungskennzahl

  • Jahr: 2017
    • Zielerreichungsgrad: überwiegend erreicht
    • Istzustand: 2,5 [%]
    • Zielzustand: 2,6
    • Oberer Schwellenwert: 3
    • Unterer Schwellenwert: 2
  • Jahr: 2018
    • Ressortwechsel von "Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft" zu "Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung"
    • Zielerreichungsgrad: zur Gänze erreicht
    • Istzustand: 2,6 [%]
    • Zielzustand: 2,6
    • Oberer Schwellenwert: 3
    • Unterer Schwellenwert: 2
  • Jahr: 2019
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 2,7 [%]
    • Zielzustand: 2,6
    • Oberer Schwellenwert: 3
    • Unterer Schwellenwert: 2
  • Jahr: 2020
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 2,7 [%]
    • Zielzustand: 2,6
    • Oberer Schwellenwert: 3
    • Unterer Schwellenwert: 2
  • Mittelfristiger Zielzustand: nicht vorhanden

Erläuterung der Entwicklung

Die erfolgreiche Teilnahme österreichischer Hochschulen und außeruniversitärer Forschungseinrichtungen in Horizon 2020 spiegelt sich auch in dieser Kennzahl wider. Horizon 2020 ist das größte jemals von der EU ausgeschriebene Forschungs- und Innovationsprogramm, das über seine Laufzeit von 2014 – 2020 beinahe Euro 80 Mrd. ausschütten wird. Der Beteiligungsanteil für Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen aus Österreich konnte 2019 mit 2,7 % knapp den Zielwert übertreffen. Österreich liegt gemessen an der relativen Beteiligung im Vergleich der EU-Mitgliedstaaten an 10. Stelle. Angeführt wird das Ranking von den größeren EU-Mitgliedstaaten – dem Vereinigten Königreich, Deutschland, Frankreich und Spanien. Bei einer Verschneidung der Anzahl der Beteiligungen mit der Bevölkerungsgröße liegt Österreich aber deutlich über dem europäischen Durchschnitt.

Grafischer Maximalwert: 3


Quelle

ECORDA-Vertragsdatenbank FP7 und H2020 (http://cordis.europa.eu), FFG EU-Performance Monitoring

Berechnungsmethode

Anteil an Beteiligungen im Forschungsrahmenprogramm der EU, den österreichische Akteure der beiden Organisationstypen "HES" (Higher Education) und "REC" (Research Organisation) an der Summe der Beteiligungen dieser beiden Organisationstypen (aus allen Staaten) leisten. Grundlage für die Berechnung sind Vertragsdaten, innerhalb eines Rahmenprogrammes erfolgt eine kumulierte Darstellung.

Kennzahlen des Wirkungsziels Details zu Kennzahl 4

Wirkungszielkennzahl 4: zur Gänze erreicht: Betreuungsrelation an öffentlichen Universitäten [Anzahl]

Entwicklung der Wirkungskennzahl

  • Jahr: 2018
    • Zielerreichungsgrad: zur Gänze erreicht
    • Istzustand: 39 [Anzahl]
    • Zielzustand: 42
    • Oberer Schwellenwert: 1
    • Unterer Schwellenwert: 100
  • Jahr: 2019
    • Zielerreichungsgrad: zur Gänze erreicht
    • Istzustand: 38,4 [Anzahl]
    • Zielzustand: 41
    • Oberer Schwellenwert: 1
    • Unterer Schwellenwert: 100
  • Jahr: 2020
    • Zielerreichungsgrad: zur Gänze erreicht
    • Istzustand: 38,2 [Anzahl]
    • Zielzustand: 38
    • Oberer Schwellenwert: 1
    • Unterer Schwellenwert: 100
  • Mittelfristiger Zielzustand: nicht vorhanden

Erläuterung der Entwicklung

Die Betreuungsrelation ist ein maßgeblicher Indikator zur Abschätzung der Qualität in der Lehre und steht daher im Fokus der Universitätssteuerung. Dividend und Divisor der Betreuungsrelation (prüfungsaktive Studien / Professuren und Äquivalente) fließen als finanzierungsrelevante Komponenten in die Basisindikatoren der Universitätsfinanzierung neu ein. Die prüfungsaktiven Studien bilden den Basisindikator 1, für den Zielwerte mit den öffentlichen Universitäten vereinbart wurden. Für die Professuren und Äquivalente werden, als Teilmenge des Basisindikators 2 (Forschungsbasisleistung), verbindliche Zielwerte in den Leistungsvereinbarungen mit den öffentlichen Universitäten ausgewiesen. Die Relation dieser beiden Indikatoren ergibt das Betreuungsverhältnis. Auch für das Betreuungsverhältnis wurden Zielwerte in der Form von obligaten Leistungsbeiträgen vereinbart. Anders als die Basisindikatoren, ist der für das Betreuungsverhältnis vereinbarte Zielwert nicht Teil des Finanzierungsmodells, in den Leistungsvereinbarungen haben sich das BMBWF und die öffentlichen Universitäten dennoch auf Zielwerte verständigt. Bei der Vereinbarung der Basisindikatoren wurde darauf geachtet, dass die Professuren und Äquivalente in Relation stärker ansteigen als die prüfungsaktiven Studien, um eine Verbesserung des Betreuungsverhältnisses zu ermöglichen. Durch die Finanzierung von zusätzlichen knapp 360 Professuren und äquivalenten Stellen ist gewährleistet, dass der intendierte Anstieg der prüfungsaktiven Studien kompensiert und das Betreuungsverhältnis verbessert wird. 2019 hat sich nicht nur der Wert gegenüber 2018 und 2017 mit einer Betreuungsrelation von 1:38 verbessert, es konnte auch der gesetzte Zielwert überplanmäßig erreicht werden.

Grafischer Maximalwert: 35


Quelle

uni:data (www.bmbwf.gv.at/unidata)

Berechnungsmethode

Prüfungsaktive Studien gemäß Wissensbilanzkennzahl 2.A.6 je Professor/in bzw. äquivalente Verwendung gemäß WB-Kennzahl 2.A.1 in VZÄ in den Verwendungsgruppen: (11) Universitätsprofessor/in, (12) Universitätsprofessor/in bis 5 Jahre befristet, (14) Universitätsdozent/ in, (81) Universitätsprofessor/in bis 6 Jahre befristet, (82) Assoziierte/r Professor/in (KV)

Kennzahlen des Wirkungsziels Details zu Kennzahl 5

Wirkungszielkennzahl 5: überplanmäßig erreicht: Veröffentlichte Forschungsinfrastrukturen auf der BMBWF Forschungsinfrastrukturdatenbank [Anzahl]

Entwicklung der Wirkungskennzahl

  • Jahr: 2017
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 1096 [Anzahl]
    • Zielzustand: 740
    • Oberer Schwellenwert: 1500
    • Unterer Schwellenwert: 500
  • Jahr: 2018
    • Ressortwechsel von "Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft" zu "Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung"
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 1324 [Anzahl]
    • Zielzustand: 860
    • Oberer Schwellenwert: 1400
    • Unterer Schwellenwert: 800
  • Jahr: 2019
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 1532 [Anzahl]
    • Zielzustand: 960
    • Oberer Schwellenwert: 1600
    • Unterer Schwellenwert: 850
  • Jahr: 2020
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 1704 [Anzahl]
    • Zielzustand: 1500
    • Oberer Schwellenwert: 1800
    • Unterer Schwellenwert: 950
  • Mittelfristiger Zielzustand
    • Jahr: 2021, Zielzustand: 1050

Erläuterung der Entwicklung

Da wissenschaftlicher Fortschritt auch sehr stark vom interinstitutionellen Austausch lebt, trägt die Forschungsinfrastrukturdatenbank einen wichtigen Teil zur Weiterentwicklung des österreichischen Forschungsraumes bei. 2019 konnte der Zielwert erneut deutlich überschritten werden, was auch daran liegt, dass die Forschungsinfrastrukturdatenbank auf enormes Interesse, nicht nur bei den Universitäten, sondern auch bei außeruniversitären Forschungsinstitutionen und Partnern aus der Wirtschaft gestoßen ist. International wird diese Datenbank von der OECD im Global Science Forum Report 2018 über „Digital Platforms for Facilitating Access to Research Infrastructures“ als eines der (wenigen) internationalen Vorzeigebeispiele derartiger Datenbanken angeführt. Die positive Publicity und der offensichtliche Nutzen, als digitale Matchmaking-Plattform zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen (Wirtschaft, Wissenschaft) zu fungieren, führten zu einem enorm gesteigerten Interesse, Einträge zu kooperationsfähigen Forschungsinfrastrukturen darauf zu veröffentlichen. Da in Zukunft die Pflege und Betreuung der bereits veröffentlichten Einträge im Fokus stehen werden (Aktualisierung der Daten, Neuanschaffung „modernerer“ Geräte) und die Anzahl kooperationsfähiger (Groß-)Forschungsinfrastrukturen in Österreich begrenzt ist, wird angenommen, dass sich langfristig die Anzahl der Veröffentlichungen auf einem hohen Niveau einpendeln wird.

Grafischer Maximalwert: 1000


Quelle

Forschungsinfrastrukturdatenbank (https://forschungsinfrastruktur.bmbwf.gv.at/)

Berechnungsmethode

Gesamtzahl aller Forschungsinfrastruktureinträge auf der öffentlichen Forschungsinfrastrukturdatenbank des BMBWF