Qualitätsverbesserung der Gastronomiebetriebe im ländlichen Raum

Inhaltsverzeichnis

Grunddaten

Beurteilung/
Kategorie
Langtitel Ressort Untergliederung Finanzjahr Inkrafttreten/
Wirksamwerden
Nettoergebnis
in Tsd. €
Vorhabensart
teilweise eingetreten: Qualitätsverbesserung der Gastronomiebetriebe im ländlichen Raum BMLRT UG 42 2016 2016 -478 sonstige rechtsetzende Maßnahme grundsätzlicher Art gemäß § 16 Abs. 2 BHG 2013

Hintergrund

Beitrag zu Wirkungszielen

Beitrag zu Globalbudget-Maßnahmen

Nationale Rechtsgrundlage

Richtlinie des Bundesministers für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft für eine Qualitätsverbesserung der Gastronomiebetriebe im ländlichen Raum

Problemdefinition

Grund und Ausmaß:
Bei Gastronomiebetrieben in ländlichen Gemeinden (kleiner als 30.000 Einwohner) handelt es sich vor allem um Klein- und Kleinstunternehmen, die laufend Anstrengungen unternehmen müssen, um wettbewerbsfähig zu sein. Parallel hierzu hat sich jedoch ein Investitionsrückstau in Hinblick auf die Qualität der betrieblichen Infrastruktur ergeben. Daher wären Impulse zu setzen, die zu einer Steigerung der betrieblichen Wettbewerbsfähigkeit beitragen, Arbeits- und Ausbildungsplätze sichern und zu einer gastronomischen Versorgung im ländlichen Raum beitragen.

Betroffene:
Klein- und Kleinstunternehmen der Gastronomie (ÖNACE 56.10-1 Restaurants und Gaststätten sowie ÖNACE 56.10-3 Caféhäuser) im ländlichen Raum.

Zuordnung zu Strategien des Ressorts

Das Vorhaben ist mittel- und langfristigen Strategien des Ressorts zuzuordnen.

Erläuterung des Zusammenhangs zwischen dem Vorhaben und mittel- und langfristigen Strategien des Ressorts/ obersten Organs bzw. der Bundesregierung

Das Thema Landgastronomie ist Bestandteil der aktuellen strategischen Überlegungen des Ressorts (Plan T - Masterplan für Tourismus).


Ziele (und zugeordnete Maßnahmen)


Finanzielle Auswirkungen des Bundes (vereinfachte Darstellung)

Ergebnisrechnung

Erwartete und tatsächlich eingetretene finanzielle Auswirkungen

Details (alle Aufwendungen) (nur Aufwendungen gesamt) 2016 2017 2018 2019 2020 Summe
In Tsd. € Plan Ist Δ Plan Ist Δ Plan Ist Δ Plan Ist Δ Plan Ist Δ Plan Ist Δ
Erträge 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Werkleistungen 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Sonstige Aufwendungen 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Transferaufwand 444 239 -205 444 239 -205 0 0 0 0 0 0 0 0 0 888 478 -410
Personalaufwand 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Betrieblicher Sachaufwand 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Aufwendungen gesamt 444 239 -205 444 239 -205 0 0 0 0 0 0 0 0 0 888 478 -410
Nettoergebnis -444 -239 -444 -239 0 0 0 0 0 0 -888 -478

Beschreibung der finanziellen Auswirkungen

Bank- und Bundeshaftung BMNT insgesamt: EUR 478 Tsd.€


Wirkungsdimensionen

In der Evaluierung behandelte Wirkungsdimensionen

In der WFA abgeschätzte wesentliche Auswirkungen in Wirkungsdimensionen


Gesamtbeurteilung

Die erwarteten Wirkungen des Gesamtvorhabens sind: teilweise eingetreten.

Das Ziel von 140 geförderten Gastronomiebetrieben wurde mit 138 Förderungsfällen praktisch erreicht. Das geförderte Gesamtinvestitionsvolumen lag mit EUR 11,08 Mio. unter den angepeilten EUR 14,00 Mio. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Förderungsprojekte mit durchschnittlich EUR 80.000,00 Kreditvolumen deutlich kleiner ausfielen als die angenommenen EUR 100.000,00 Kreditvolumen. Der Budgetmitteleinsatz von rd. EUR 478.000,00 blieb deutlich unter den erwarteten EUR 888.000,00, weil weniger als 20% der Förderungsfälle eine Bundeshaftung in Anspruch genommen haben. Daher waren die Haftungskosten in weit weniger Fällen vom Bund zu übernehmen als ursprünglich berechnet.

Die für die Förderungsaktion notwendigen Kreditmittel wurden aus dem ERP*-Kleinkreditbereich bedeckt. Da diese Mittel mit EUR 20 Mio. im Jahr begrenzt waren und auch eine starke Nachfrage aus anderen Bereichen außerhalb der Landgastronomie zu verzeichnen war, konnte das angestrebte Verhältnis von 70 % nicht vollständig erreicht werden. Die erreichten 57,18 % sind – vor dem Hintergrund des Ausgangswertes von 34 % – dennoch als Erfolg zu werten.

Rückwirkend betrachtet, waren die gesetzten Maßnahmen für die Zielerreichung geeignet.

Eine detailliertere Darstellung von Strategien, die vor der COVID-19 Krise verfasst wurden, ist nicht zielführend.

*ERP: steht für "European Recovery Programme"

Verbesserungspotentiale

Im Zuge der Durchführung und Evaluierung des Vorhabens sind keine Verbesserungspotentiale ersichtlich geworden.

Weitere Evaluierungen

Es werden keine weiteren Evaluierungen durchgeführt.

Weiterführende Informationen

Es wurden keine weiterführenden Informationen angegeben.