überwiegend erreicht: Ziel 3: Weiterentwicklung der Gleichbehandlungsbestimmungen im UG

Beschreibung des Ziels

Mit der Änderung des UG durch das Universitätsrechts-Änderungsgesetz 2009, BGBl. I Nr. 81/2009, wurde eine Frauenquote von 40 v. H. für alle universitären Kollegialorgane eingeführt. Dies entsprach der in § 11 Abs. 2 Z 3 B-GlBG vorgesehenen Frauenquote zum Zeitpunkt des Inkrafttretens des Universitätsrechts-Änderungsgesetzes 2009 am 1. Oktober 2009. Seit der Änderung des B-GlBG durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 140/2011 beträgt die einzuhaltende Frauenquote 50 v. H. Für die Universitäten ist aufgrund der Regelung im UG nach wie vor eine 40 v. H.-Mindestfrauenquote anzuwenden.
Mit der vorgeschlagenen Änderung erfolgt eine Anpassung der Frauenquote im UG an jene des B-GlBG. Gleichzeitig wird aber auch der Kritik am Begriff "Quote" Rechnung getragen, sodass nunmehr die geschlechterparitätische Zusammensetzung von universitären Kollegialorganen und Gremien vorgesehen wird. Der Begriff "Geschlechterparität" bedeutet jedoch in diesem Zusammenhang, dass einem Kollegialorgan oder Gremium i. d. R. gleich viele Frauen und Männer anzugehören haben, was im Ergebnis einer Anhebung der Frauenquote auf 50 v. H. entspricht.


Dem Ziel zugeordnete Maßnahmen


Kennzahlen und Meilensteine des Ziels

Meilenstein 1 des Ziels: überwiegend erreicht Meilenstein 1: Erhöhung der Frauenquote

Ausgangszustand 2014

Frauenquoten gemäß Indikator 1.A.4 der Wissensbilanzverordnung 2010, BGBl. I Nr. 216/2010, im Jahr 2014.

Zielzustand 2019

Eine Erhöhung der Frauenquote gemäß Indikator 1.A.4 der Wissensbilanzverordnung 2010, BGBl. I Nr. 216/2010, auf 50 v. H.

Istzustand 2019

Im Vergleich zum Ausgangszustand haben zum Zeitpunkt der Evaluierung durchschnittlich mehr Kollegialorgane die erforderliche 50 % Mindestfrauenquote erfüllt, bei einer gleichzeitigen Erhöhung der Mindestfrauenquote von 40 % auf 5 0%.

Datenquelle

uni:data, Auswertungen, Kennzahl 1.A.3 "Frauenquote in Kollegialorganen"


Zielerreichungsgrad des gesamten Ziels: überwiegend erreicht.