Kennzahlen des Wirkungsziels Details zu Kennzahl 1

Wirkungszielkennzahl 1: überwiegend erreicht: Väterbeteiligung am Kinderbetreuungsgeldbezug (pauschales und ea KBG) [%]

Entwicklung der Wirkungskennzahl

  • Jahr: 2013
    • Zielerreichungsgrad: zur Gänze erreicht
    • Istzustand: 17,19 [%]
    • Zielzustand: 18
    • Oberer Schwellenwert: 90
    • Unterer Schwellenwert: 10
  • Jahr: 2014
    • Ressortwechsel von "Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend" zu "Bundesministerium für Familien und Jugend"
    • Zielerreichungsgrad: zur Gänze erreicht
    • Istzustand: 17,03 [%]
    • Zielzustand: 18
    • Oberer Schwellenwert: 90
    • Unterer Schwellenwert: 10
  • Jahr: 2015
    • Zielerreichungsgrad: zur Gänze erreicht
    • Istzustand: 18,12 [%]
    • Zielzustand: 18
    • Oberer Schwellenwert: 90
    • Unterer Schwellenwert: 10
  • Jahr: 2016
    • Zielerreichungsgrad: zur Gänze erreicht
    • Istzustand: 19,01 [%]
    • Zielzustand: 19
    • Oberer Schwellenwert: 90
    • Unterer Schwellenwert: 10
  • Jahr: 2017
    • Zielerreichungsgrad: zur Gänze erreicht
    • Istzustand: 19,40 [%]
    • Zielzustand: 19,1
    • Oberer Schwellenwert: 90
    • Unterer Schwellenwert: 10
  • Jahr: 2018
    • Ressortwechsel von "Bundesministerium für Familien und Jugend" zu "Bundeskanzleramt"
    • Zielerreichungsgrad: zur Gänze erreicht
    • Istzustand: 19,02 [%]
    • Zielzustand: 19,3
    • Oberer Schwellenwert: 90
    • Unterer Schwellenwert: 10
  • Jahr: 2019
    • Zielerreichungsgrad: zur Gänze erreicht
    • Istzustand: kein Wert vorhanden [%]
    • Zielzustand: 23
    • Oberer Schwellenwert: 90
    • Unterer Schwellenwert: 10
  • Jahr: 2020
    • Zielerreichungsgrad: überwiegend erreicht
    • Istzustand: 17,01 [%]
    • Zielzustand: 24
    • Oberer Schwellenwert: 90
    • Unterer Schwellenwert: 10
  • Mittelfristiger Zielzustand: nicht vorhanden

Erläuterung der Entwicklung

Die Daten 2019 beziehen sich letztmalig auf die Rechtslage bis 28.2.2017. Datengrundlage für die durchschnittliche Väterbeteiligung war die Anzahl der Väter bei den Pauschalvarianten sowie beim einkommensabhängigen Kinderbetreuungsgeld (ea KBG) im Verhältnis zur Gesamtzahl der Fälle. Es zeigt sich, dass die Väterbeteiligung 2019 etwas höher war als 2018. 2020 ist die Väterbeteiligung zurückgegangen, wobei sich im Detail zeigt, dass vor allem der Anteil der Väter, die pauschales KBG (KBG-Konto) beziehen, zurückgegangen ist. Als möglicher Erklärungsansatz für diesen Rückgang bietet sich der mit der Novelle für Geburten ab 1.3.2017 neu geschaffene Familienzeitbonus an. Es ist durchaus möglich, dass Väter statt des KBG-Bezugs den Familienzeitbonus als attraktives alternatives Angebot wählen und sich auf diese Weise gerade in einer frühen Familienphase verstärkt für die Familie engagieren und die Gelegenheit wahrnehmen, Bindung zu ihrem Kind aufzubauen.

Grafischer Maximalwert: 30


Quelle

Kinderbetreuungsgeldstatistik/BKA

Berechnungsmethode

Väterbeteiligung bei abgeschlossenen Fällen – im Durchschnitt (gesamt)

Kennzahlen des Wirkungsziels Details zu Kennzahl 2

Wirkungszielkennzahl 2: zur Gänze erreicht: Wiedereinstiegsrate [%]

Entwicklung der Wirkungskennzahl

  • Jahr: 2013
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 66,80 [%]
    • Zielzustand: 66,3
    • Oberer Schwellenwert: 70
    • Unterer Schwellenwert: 60
  • Jahr: 2014
    • Ressortwechsel von "Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend" zu "Bundesministerium für Familien und Jugend"
    • Zielerreichungsgrad: zur Gänze erreicht
    • Istzustand: 66,5 [%]
    • Zielzustand: 67
    • Oberer Schwellenwert: 70
    • Unterer Schwellenwert: 60
  • Jahr: 2015
    • Zielerreichungsgrad: zur Gänze erreicht
    • Istzustand: 65,0 [%]
    • Zielzustand: 67
    • Oberer Schwellenwert: 85
    • Unterer Schwellenwert: 45
  • Jahr: 2016
    • Zielerreichungsgrad: zur Gänze erreicht
    • Istzustand: 66,1 [%]
    • Zielzustand: 67
    • Oberer Schwellenwert: 75
    • Unterer Schwellenwert: 55
  • Jahr: 2017
    • Zielerreichungsgrad: zur Gänze erreicht
    • Istzustand: 66,3 [%]
    • Zielzustand: 67,5
    • Oberer Schwellenwert: 85
    • Unterer Schwellenwert: 45
  • Jahr: 2018
    • Ressortwechsel von "Bundesministerium für Familien und Jugend" zu "Bundeskanzleramt"
    • Zielerreichungsgrad: zur Gänze erreicht
    • Istzustand: 67,1 [%]
    • Zielzustand: 67,6
    • Oberer Schwellenwert: 85
    • Unterer Schwellenwert: 45
  • Jahr: 2019
    • Zielerreichungsgrad: zur Gänze erreicht
    • Istzustand: 68,2 [%]
    • Zielzustand: 67,6
    • Oberer Schwellenwert: 85
    • Unterer Schwellenwert: 45
  • Jahr: 2020
    • Zielerreichungsgrad: zur Gänze erreicht
    • Istzustand: 67,7 [%]
    • Zielzustand: 67,6
    • Oberer Schwellenwert: 85
    • Unterer Schwellenwert: 45
  • Mittelfristiger Zielzustand: nicht vorhanden

Erläuterung der Entwicklung

Die Erwerbstätigenquote von Frauen mit Kindern unter 15 Jahren lag 2020 oberhalb des erwarteten Zielzustands, jedoch knapp unterhalb des Istzustands 2019. Zu berücksichtigen ist jedoch, dass es statistisch nicht signifikante Abweichungen innerhalb der 95%igen Normalverteilung gibt und dass die Wiedereinstiegsrate u. a. auch vom Arbeitsmarkt abhängt.

Grafischer Maximalwert: 85


Quelle

Familien und Haushaltsstatistik/Statistik Austria

Berechnungsmethode

Erwerbsquote von 15- bis 64-jährigen Frauen mit Kindern unter 15 Jahren

Kennzahlen des Wirkungsziels Details zu Kennzahl 3

Wirkungszielkennzahl 3: nicht erreicht: Kinderbetreuungsquoten für unter 3-jährige Kinder [%]

Entwicklung der Wirkungskennzahl

  • Jahr: 2013
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 25,1 [%]
    • Zielzustand: 25
    • Oberer Schwellenwert: 25
    • Unterer Schwellenwert: 23
  • Jahr: 2014
    • Ressortwechsel von "Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend" zu "Bundesministerium für Familien und Jugend"
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 25,9 [%]
    • Zielzustand: 25
    • Oberer Schwellenwert: 26
    • Unterer Schwellenwert: 24
  • Jahr: 2016
    • Zielerreichungsgrad: nicht erreicht
    • Istzustand: 27,9 [%]
    • Zielzustand: 30
    • Oberer Schwellenwert: 33
    • Unterer Schwellenwert: 27
  • Jahr: 2017
    • Zielerreichungsgrad: nicht erreicht
    • Istzustand: 28,6 [%]
    • Zielzustand: 32
    • Oberer Schwellenwert: 33
    • Unterer Schwellenwert: 28
  • Jahr: 2018
    • Ressortwechsel von "Bundesministerium für Familien und Jugend" zu "Bundeskanzleramt"
    • Zielerreichungsgrad: nicht erreicht
    • Istzustand: 29,0 [%]
    • Zielzustand: 32
    • Oberer Schwellenwert: 33
    • Unterer Schwellenwert: 28,6
  • Jahr: 2019
    • Zielerreichungsgrad: nicht erreicht
    • Istzustand: 30,1 [%]
    • Zielzustand: 33
    • Oberer Schwellenwert: 34
    • Unterer Schwellenwert: 29
  • Jahr: 2020
    • Zielerreichungsgrad: nicht erreicht
    • Istzustand: 29,9 [%]
    • Zielzustand: 34
    • Oberer Schwellenwert: 34
    • Unterer Schwellenwert: 29
  • Mittelfristiger Zielzustand: nicht vorhanden

Erläuterung der Entwicklung

Seit Beginn der Kostenbeteiligung des Bundes an Ausbauinitiativen in der elementaren Bildung (2008) hat sich die Betreuungsquote von mehr als verdoppelt (2008: 14 %, 2020: 29,9 %). Seit 2015 hat sich die Entwicklung deutlich verlangsamt und die jährlichen Anstiege der Kennzahl lagen deutlich unter bzw. bei knapp mehr als 1 Prozentpunkt. 2020 war ein geringer Rückgang der Betreuungsquote zu verzeichnen, obwohl gleichzeitig auch die gleichaltrige Wohnbevölkerung gesunken ist. Ein Erklärungsansatz für den kontinuierlichen Anstieg dieser Kennzahl bis 2019 sind die seit 2008 von Bund, Ländern und Gemeinden umgesetzten Ausbauaktivitäten im Bereich der elementaren Bildung und die hohe Nachfrage von Eltern nach diesem Bildungsangebot. Letztere dürfte insbesondere auf die sukzessiv steigende Erwerbsbeteiligung von Frauen bzw. Müttern zurückzuführen sein. Die COVID-19-Krise und die damit einhergehenden Auswirkungen auf die Beschäftigungssituation haben vermutlich zu weniger Anmeldungen in Kleinkindbetreuungseinrichtungen und damit zur Reduktion der Gesamtzahl der unter 3-Jährigen in elementaren Bildungseinrichtungen geführt. Die Gesamtzahl der in elementaren Bildungseinrichtungen für Kleinkinder geführten Gruppen ist nämlich auch 2020 weiter angestiegen.

Grafischer Maximalwert: 35,8


Quelle

Kindertagesheimstatistik, Statistik Austria

Berechnungsmethode

Anteil der unter 3-jährigen Kinder in Kinderbildungs- und -betreuungsangeboten im Vergleich zur gleichaltrigen Wohnbevölkerung

Kennzahlen des Wirkungsziels Details zu Kennzahl 4

Wirkungszielkennzahl 4: zur Gänze erreicht: Anteil der unter 3-jährigen Kinder in VIF-konformen Einrichtungen (VIF=Vereinbarkeitsindikator Familie & Beruf) [%]

Entwicklung der Wirkungskennzahl

  • Jahr: 2017
    • Zielerreichungsgrad: nicht erreicht
    • Istzustand: 60,1 [%]
    • Zielzustand: 63
    • Oberer Schwellenwert: 63,5
    • Unterer Schwellenwert: 61,5
  • Jahr: 2018
    • Ressortwechsel von "Bundesministerium für Familien und Jugend" zu "Bundeskanzleramt"
    • Zielerreichungsgrad: nicht erreicht
    • Istzustand: 60,6 [%]
    • Zielzustand: 62
    • Oberer Schwellenwert: 63
    • Unterer Schwellenwert: 60,1
  • Jahr: 2019
    • Zielerreichungsgrad: nicht erreicht
    • Istzustand: 60,3 [%]
    • Zielzustand: 63
    • Oberer Schwellenwert: 64
    • Unterer Schwellenwert: 55
  • Jahr: 2020
    • Zielerreichungsgrad: zur Gänze erreicht
    • Istzustand: 64,0 [%]
    • Zielzustand: 64
    • Oberer Schwellenwert: 64
    • Unterer Schwellenwert: 61
  • Mittelfristiger Zielzustand: nicht vorhanden

Erläuterung der Entwicklung

Seit Beginn der Kostenbeteiligung des Bundes (2008) hat sich zwar der Anteil der unter 3-Jährigen, die in Kinderbildungs- und -betreuungseinrichtungen versorgt werden, die dem Vereinbarkeitsindikator Familie entsprechen, deutlich erhöht (2008: 54,6 %). Seit 2013 war aber kein klarer Aufwärtstrend zu erkennen, denn die Kennzahlenwerte pendelten zwischen rund 60 % und rund 62 %. 2020 ist der Wert nun sprunghaft (3,7 Prozentpunkte) angestiegen. Die Ursachen hierfür sind schwer festzumachen, zumal sich Öffnungszeiten der Einrichtungen, Bedarfe der Eltern (abhängig vom Familienbild und vom Arbeitsplatzangebot) und Entscheidungen der Eltern über die Teilhabe ihrer Kinder am lokalen elementaren Bildungsangebot in einer steten Wechselbeziehung befinden. Für 2015 liegt keine Kennzahl vor, weil ein Wert für Österreich mangels Daten aus Wien in der Kindertagesheimstatistik 2015/16 nicht ausgewiesen werden konnte.

Grafischer Maximalwert: 65


Quelle

Kindertagesheimstatistik, Statistik Austria

Berechnungsmethode

Anteil der unter 3-jährigen Kinder in Kinderbildungs- und -betreuungseinrichtungen, die mehr als 45 Stunden pro Woche und mindestens 47 Wochen pro Jahr geöffnet sind (VIF-konforme Einrichtungen), im Vergleich zur Gesamtzahl gleichaltriger Kinder, die elementarpädagogische Einrichtungen besuchen.

Kennzahlen des Wirkungsziels Details zu Kennzahl 5

Wirkungszielkennzahl 5: überplanmäßig erreicht: Anteil der 3-6-jährigen Kinder in VIF-konformen Einrichtungen (VIF=Vereinbarkeitsindikator Familie & Beruf) [%]

Entwicklung der Wirkungskennzahl

  • Jahr: 2017
    • Zielerreichungsgrad: nicht erreicht
    • Istzustand: 43,6 [%]
    • Zielzustand: 45
    • Oberer Schwellenwert: 46
    • Unterer Schwellenwert: 43
  • Jahr: 2018
    • Ressortwechsel von "Bundesministerium für Familien und Jugend" zu "Bundeskanzleramt"
    • Zielerreichungsgrad: nicht erreicht
    • Istzustand: 44,3 [%]
    • Zielzustand: 47
    • Oberer Schwellenwert: 49
    • Unterer Schwellenwert: 43,6
  • Jahr: 2019
    • Zielerreichungsgrad: nicht erreicht
    • Istzustand: 46,8 [%]
    • Zielzustand: 49
    • Oberer Schwellenwert: 50
    • Unterer Schwellenwert: 42
  • Jahr: 2020
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 51,8 [%]
    • Zielzustand: 51
    • Oberer Schwellenwert: 52
    • Unterer Schwellenwert: 47
  • Mittelfristiger Zielzustand: nicht vorhanden

Erläuterung der Entwicklung

Seit Beginn der Kostenbeteiligung des Bundes (2008) hat sich zwar der Anteil der 3- bis 6-Jährigen, die in Kinderbildungs- und -betreuungseinrichtungen versorgt werden, die dem Vereinbarkeitsindikator Familie entsprechen, von 20,8 % auf 51,8 % (2020) erhöht. Seit 2016 hat sich der Anstieg jedoch verlangsamt, der jährliche Zuwachs lag unter 1 Prozentpunkt. Nach einem deutlicheren Anteil 2019 (2,5 Prozentpunkte) ist der Wert 2020 sprunghaft (5 Prozentpunkte) angestiegen. Die Ursachen für die Kennzahlenentwicklung sind schwer festzumachen, zumal sich Öffnungszeiten der Einrichtungen, Bedarfe der Eltern (abhängig vom Familienbild und vom Arbeitsplatzangebot) und Entscheidungen der Eltern über die Teilhabe ihrer Kinder am lokalen elementaren Bildungsangebot in einer steten Wechselbeziehung befinden. Für 2015 liegt keine Kennzahl vor, weil ein Wert für Österreich mangels Daten aus Wien in der Kindertagesheimstatistik 2015/16 nicht ausgewiesen werden konnte.

Grafischer Maximalwert: 52


Quelle

Kindertagesheimstatistik, Statistik Austria

Berechnungsmethode

Anteil der 3-6-jährigen Kinder in Kinderbetreuungseinrichtungen, die mehr als 45 Stunden pro Woche und mindestens 47 Wochen pro Jahr geöffnet sind (VIF-konforme Einrichtungen), im Vergleich zur Gesamtzahl gleichaltriger Kinder, die elementarpädagogische Einrichtungen besuchen.

Kennzahlen des Wirkungsziels zugeordnete Maßnahmen