Wirkungsziel 20.3 Forcierung der Integration von Jugendlichen in den Arbeitsmarkt und in Folge dessen Senkung der Jugendarbeitslosigkeit.

zugeordnete Maßnahmen zugeordnete Vorhaben

Kennzahlen des Wirkungsziels

Wirkungszielkennzahl 1: nicht erreicht Details zu Kennzahl: Lehrstellensuchende [Durchschnittliche Anzahl]

Wirkungszielkennzahl 2: überplanmäßig erreicht Details zu Kennzahl: Gemeldete offene Lehrstellen [Durchschnittliche Anzahl]

Wirkungszielkennzahl 3: nicht erreicht Details zu Kennzahl: Arbeitslosenquote Jugendliche (15–24 Jahre) [%]


Kennzahlen des Wirkungsziels Details zu Kennzahl 1

Wirkungszielkennzahl 1: nicht erreicht: Lehrstellensuchende [Durchschnittliche Anzahl]

Entwicklung der Wirkungskennzahl

  • Jahr: 2013
    • Zielerreichungsgrad: zur Gänze erreicht
    • Istzustand: 5727 [Anzahl]
    • Zielzustand: 5700
    • Oberer Schwellenwert: 5500
    • Unterer Schwellenwert: 6050
  • Jahr: 2014
    • Zielerreichungsgrad: überwiegend erreicht
    • Istzustand: 6067 [Anzahl]
    • Zielzustand: 5700
    • Oberer Schwellenwert: 2000
    • Unterer Schwellenwert: 8000
  • Jahr: 2015
    • Zielerreichungsgrad: teilweise erreicht
    • Istzustand: 6256 [Anzahl]
    • Zielzustand: 5700
    • Oberer Schwellenwert: 5695
    • Unterer Schwellenwert: 9000
  • Jahr: 2016
    • Zielerreichungsgrad: zur Gänze erreicht
    • Istzustand: 6369 [Anzahl]
    • Zielzustand: 6450
    • Oberer Schwellenwert: 5695
    • Unterer Schwellenwert: 9000
  • Jahr: 2017
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 6154 [Anzahl]
    • Zielzustand: 6400
    • Oberer Schwellenwert: 5800
    • Unterer Schwellenwert: 6450
  • Jahr: 2018
    • Ressortwechsel von "Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz" zu "Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz"
    • Zielerreichungsgrad: teilweise erreicht
    • Istzustand: 6205 [Anzahl]
    • Zielzustand: 6100
    • Oberer Schwellenwert: 5800
    • Unterer Schwellenwert: 6450
  • Jahr: 2019
    • Zielerreichungsgrad: nicht erreicht
    • Istzustand: 6830 [Durchschnittliche Anzahl]
    • Zielzustand: 6000
    • Oberer Schwellenwert: 5700
    • Unterer Schwellenwert: 6850
  • Jahr: 2020
    • Ressortwechsel von "Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz" zu "Bundesministerium für Arbeit"
    • Zielerreichungsgrad: nicht erreicht
    • Istzustand: 8159 [Durchschnittliche Anzahl]
    • Zielzustand: 6000
    • Oberer Schwellenwert: 5800
    • Unterer Schwellenwert: 8200
  • Mittelfristiger Zielzustand: nicht vorhanden

Erläuterung der Entwicklung

Auf dem Vorkrisenniveau 2008 betrug die Zahl der beim AMS zur Lehrstellenvermittlung registrierten, sofort verfügbaren Personen ohne Einstellungszusage im Jahresdurchschnitt 5.695. Im Jahr 2009 erhöhte sich dieser Wert auf 5.944. Diese Größenordnung wurde in der Folge erst 2014 mit 6.067 übertroffen, der Wert 2015 betrug 6.256 Lehrstellensuchende, mit leicht steigender Tendenz. Ohne überbetriebliche Lehrausbildung des AMS wäre dieser Wert jedoch deutlich höher, im langjährigen Durchschnitt beteiligten sich rund 8.000 Personen an Lehrausbildungs-Lehrgängen im Rahmen dieser Einrichtungen. Im Jahr 2016 erhöhte sich die Zahl der jahresdurchschnittlich beim AMS Lehrstellensuchenden leicht auf 6.369, im Jahr 2017 sank sie auf 6.154 um sich 2018 wieder auf 6.205 und 2019 auf 6.830 merklich zu erhöhen. Seit 2018 beträgt der Anteil der jahresdurchschnittlichen Lehrstellensuchenden des Bundeslandes Wien am Österreichwert rund 40 %, beim Zugang der dem AMS gemeldeten sofort verfügbaren offenen Lehrstellen beträgt der Wienanteil hingegen nicht einmal 15 %. Aufgrund der COVID-19 Pandemie und der damit einhergehenden schlechten wirtschaftlichen Entwicklung samt weniger Lehrplätze hat sich die Zahl der Lehrstellensuchenden 2020 weiter überdurchschnittlich erhöht.

Grafischer Maximalwert: 5000


Quelle

Arbeitsmarktservice

Berechnungsmethode

Anzahl der bei den regionalen Geschäftsstellen des Arbeitsmarktservice (AMS) zur Lehrstellenvermittlung registrierten Personen, für die noch keine erfolgreiche Vermittlung zustande gekommen ist (ohne Einstellungszusage) im Jahresschnitt.

Kennzahlen des Wirkungsziels Details zu Kennzahl 2

Wirkungszielkennzahl 2: überplanmäßig erreicht: Gemeldete offene Lehrstellen [Durchschnittliche Anzahl]

Entwicklung der Wirkungskennzahl

  • Jahr: 2013
    • Zielerreichungsgrad: zur Gänze erreicht
    • Istzustand: 3420 [Anzahl]
    • Zielzustand: 3400
    • Oberer Schwellenwert: 3500
    • Unterer Schwellenwert: 3000
  • Jahr: 2014
    • Zielerreichungsgrad: überwiegend erreicht
    • Istzustand: 3244 [Anzahl]
    • Zielzustand: 3400
    • Oberer Schwellenwert: 4500
    • Unterer Schwellenwert: 1500
  • Jahr: 2015
    • Zielerreichungsgrad: überwiegend erreicht
    • Istzustand: 3335 [Anzahl]
    • Zielzustand: 3400
    • Oberer Schwellenwert: 3824
    • Unterer Schwellenwert: 3200
  • Jahr: 2016
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 3717 [Anzahl]
    • Zielzustand: 3350
    • Oberer Schwellenwert: 3824
    • Unterer Schwellenwert: 3200
  • Jahr: 2017
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 4650 [Anzahl]
    • Zielzustand: 3400
    • Oberer Schwellenwert: 4700
    • Unterer Schwellenwert: 3350
  • Jahr: 2018
    • Ressortwechsel von "Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz" zu "Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz"
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 5479 [Anzahl]
    • Zielzustand: 4200
    • Oberer Schwellenwert: 5700
    • Unterer Schwellenwert: 3350
  • Jahr: 2019
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 6247 [Durchschnittliche Anzahl]
    • Zielzustand: 4300
    • Oberer Schwellenwert: 6300
    • Unterer Schwellenwert: 4150
  • Jahr: 2020
    • Ressortwechsel von "Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz" zu "Bundesministerium für Arbeit"
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 6022 [Durchschnittliche Anzahl]
    • Zielzustand: 5000
    • Oberer Schwellenwert: 6100
    • Unterer Schwellenwert: 4200
  • Mittelfristiger Zielzustand: nicht vorhanden

Erläuterung der Entwicklung

Auf dem Vorkrisenniveau 2008 betrug die Zahl der beim AMS gemeldeten sofort verfügbaren offenen Lehrstellen im Jahresdurchschnitt 3.633. Im Jahr 2009 verringerte sich dieser Wert auf 3.279. Die Größenordnung der jahresdurchschnittlich gemeldeten offenen Lehrstellen ist im Mehrjahresvergleich relativ stabil. Im Jahr 2016 betrug der jahresdurchschnittliche Wert an sofort verfügbaren beim AMS gemeldeten offenen Lehrstellen 3.717, 2017 4.650. Im Jahr 2019 gab es jahresdurchschnittlich 6.247 beim AMS gemeldete offene Lehrstellen, was nach 5.479 im Jahr 2018 den Höchstwert in der jüngeren Vergangenheit darstellt. Die höchsten Zugänge an sofort verfügbaren offenen Lehrstellen wie auch den höchsten Anteil an jahresdurchschnittlichen Bestand verzeichnet das Bundesland Oberösterreich. Im Jahr 2020 war die Zahl der beim AMS gemeldeten offenen Lehrstellen mit 6.022 im Jahresdurchschnitt ebenfalls auf einem hohen Niveau, jedoch aufgrund der COVID-19 Pandemie und der damit einhergehenden wirtschaftlichen Entwicklung niedriger als im Vorjahr.

Grafischer Maximalwert: 5200


Quelle

Arbeitsmarktservice

Berechnungsmethode

Anzahl der sich aus den Vermittlungsaufträgen der Betriebe ergebenden, sofort verfügbaren freien Lehr- oder Ausbildungsstellen im Jahresschnitt

Kennzahlen des Wirkungsziels Details zu Kennzahl 3

Wirkungszielkennzahl 3: nicht erreicht: Arbeitslosenquote Jugendliche (15–24 Jahre) [%]

Entwicklung der Wirkungskennzahl

  • Jahr: 2013
    • Zielerreichungsgrad: teilweise erreicht
    • Istzustand: 8,1 [%]
    • Zielzustand: 7
    • Oberer Schwellenwert: 2
    • Unterer Schwellenwert: 8
  • Jahr: 2014
    • Zielerreichungsgrad: teilweise erreicht
    • Istzustand: 8,7 [%]
    • Zielzustand: 8
    • Oberer Schwellenwert: 5
    • Unterer Schwellenwert: 9
  • Jahr: 2015
    • Zielerreichungsgrad: nicht erreicht
    • Istzustand: 9,2 [%]
    • Zielzustand: 8
    • Oberer Schwellenwert: 6,3
    • Unterer Schwellenwert: 10,5
  • Jahr: 2016
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 8,9 [%]
    • Zielzustand: 9,8
    • Oberer Schwellenwert: 6,3
    • Unterer Schwellenwert: 10,5
  • Jahr: 2017
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 7,7 [%]
    • Zielzustand: 9,7
    • Oberer Schwellenwert: 6,7
    • Unterer Schwellenwert: 9,7
  • Jahr: 2018
    • Ressortwechsel von "Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz" zu "Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz"
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 6,7 [%]
    • Zielzustand: 7
    • Oberer Schwellenwert: 6,7
    • Unterer Schwellenwert: 9,7
  • Jahr: 2019
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 6,3 [%]
    • Zielzustand: 6,8
    • Oberer Schwellenwert: 6,3
    • Unterer Schwellenwert: 7,4
  • Jahr: 2020
    • Ressortwechsel von "Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz" zu "Bundesministerium für Arbeit"
    • Zielerreichungsgrad: nicht erreicht
    • Istzustand: 9,3 [%]
    • Zielzustand: 6,3
    • Oberer Schwellenwert: 6,4
    • Unterer Schwellenwert: 10
  • Mittelfristiger Zielzustand: nicht vorhanden

Erläuterung der Entwicklung

Auf dem Vorkrisenniveau 2008 betrug die Registerarbeitslosenquote der Jugendlichen im Jahresdurchschnitt 6,3 %. Im Jahr 2009 erhöhte sich diese Arbeitslosenquote auf 8,1 %, dieser Wert wurde in der Folge erst 2013 mit 8,1 % wieder erreicht. Nach dem Höchstwert von 9,2 % im Jahr 2015 sinkt die Jugendarbeitslosenquote stetig und beträgt im Jahr 2019 erstmals wieder das Vorkrisenniveau von 6,3 %. Aufgrund der COVID-19 Pandemie und der damit einhergehenden schlechten wirtschaftlichen Entwicklung, stieg die Arbeitslosenquote der Jugendlichen für 2020 mit 9,3 % wieder deutlich an.

Grafischer Maximalwert: 5


Quelle

Dachverband der Sozialversicherungsträger; Arbeitsmarktservice

Berechnungsmethode

Verhältnis von arbeitslosen Personen zum Arbeitskräftepotenzial (arbeitslose Personen plus unselbständig Beschäftigte lt. Dachverband der Sozialversicherungsträger) in der Altersgruppe