Wirkungsziel 40.1 Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Wirtschaft mit Fokus auf KMU

zugeordnete Maßnahmen zugeordnete Vorhaben

Kennzahlen des Wirkungsziels Details zu Kennzahl 1

Wirkungszielkennzahl 1: überplanmäßig erreicht: Unternehmensneugründungsniveau [Anzahl]

Entwicklung der Wirkungskennzahl

  • Jahr: 2014
    • Zielerreichungsgrad: nicht erreicht
    • Istzustand: 28211 [Anzahl]
    • Zielzustand: 30000
    • Oberer Schwellenwert: 31000
    • Unterer Schwellenwert: 26925
  • Jahr: 2015
    • Zielerreichungsgrad: nicht erreicht
    • Istzustand: 28438 [Anzahl]
    • Zielzustand: 30500
    • Oberer Schwellenwert: 32000
    • Unterer Schwellenwert: 26925
  • Jahr: 2016
    • Zielerreichungsgrad: nicht erreicht
    • Istzustand: 29327 [Anzahl]
    • Zielzustand: 31000
    • Oberer Schwellenwert: 31500
    • Unterer Schwellenwert: 26925
  • Jahr: 2017
    • Zielerreichungsgrad: nicht erreicht
    • Istzustand: 29935 [Anzahl]
    • Zielzustand: 31000
    • Oberer Schwellenwert: 31000
    • Unterer Schwellenwert: 26640
  • Jahr: 2018
    • Ressortwechsel von "Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft" zu "Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort"
    • Zielerreichungsgrad: zur Gänze erreicht
    • Istzustand: 30901 [Anzahl]
    • Zielzustand: 31000
    • Oberer Schwellenwert: 32000
    • Unterer Schwellenwert: 26925
  • Jahr: 2019
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 32150 [Anzahl]
    • Zielzustand: 31000
    • Oberer Schwellenwert: 33000
    • Unterer Schwellenwert: 26925
  • Jahr: 2020
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 32551 [Anzahl]
    • Zielzustand: 31000
    • Oberer Schwellenwert: 33000
    • Unterer Schwellenwert: 26925
  • Mittelfristiger Zielzustand: nicht vorhanden

Erläuterung der Entwicklung

Bei der Zahl der Gründungen ist seit 2013 ein Aufwärtstrend sichtbar. Die COVID-19 Pandemie hat auch das Gründungsgeschehen und damit die Neugründungsstatistik im Jahr 2020 geprägt. So wurde im Frühjahr ein deutlicher Einbruch bei den Neugründungen verzeichnet, der jedoch im weiteren Verlauf des Jahres 2020 wieder ausgeglichen werden konnte. Das gesamte Jahr 2020 betrachtet, ist das Niveau der Neugründungen neuerlich um 1,2 % gegenüber dem sehr hohen Niveau des Vorjahres angestiegen. Dieser Anstieg ist auf eine überproportionale Steigerung im Sektor "Handel" und hier insbesondere auf den Online-Handel über Plattformen zurückzuführen, da vorrangig KMUs in der COVID-19 Pandemie ihre Einkaufskanäle in diese Richtung vermehrt haben. Schon vor der COVID-19 Pandemie konnte das Halten des Istwertes bei rd. 31.000 Gründungen (Zielzustand 2020) als Erfolg verbucht werden. Ein Ausblick auf die Entwicklung dieser Kennzahl ist naturgemäß schwierig, zumal die weitere Entwicklung der COVID-19 Pandemie immer noch Fragen aufwirft und die Gefahr weiterer von der Regierung gesetzten Maßnahmen zur Eindämmung der COVID-19 Pandemie aus heutiger Sicht nicht gänzlich auszuschließen sind. Aber aufgrund der Robustheit der österreichischen Gründungsstatistik in den letzten Jahren sind positive Schlussfolgerungen zulässig. Diese manifestieren sich für das Jahr 2021 in einer Konservierung der Vorjahresplanzahlen.

Grafischer Maximalwert: 32000


Quelle

Gründungsstatistik der WKÖ

Berechnungsmethode

Anzahl der jährlichen Unternehmensneugründungen (ohne Personenbetreuer)

Kennzahlen des Wirkungsziels Details zu Kennzahl 2

Wirkungszielkennzahl 2: überwiegend erreicht: Überlebensrate von Unternehmen (bezogen auf drei Jahre nach Neugründung) [%]

Entwicklung der Wirkungskennzahl

  • Jahr: 2014
    • Zielerreichungsgrad: zur Gänze erreicht
    • Istzustand: 79,1 [%]
    • Zielzustand: 79,6
    • Oberer Schwellenwert: 80
    • Unterer Schwellenwert: 69,5
  • Jahr: 2015
    • Zielerreichungsgrad: überwiegend erreicht
    • Istzustand: 79,1 [%]
    • Zielzustand: 79,8
    • Oberer Schwellenwert: 82
    • Unterer Schwellenwert: 69,5
  • Jahr: 2016
    • Zielerreichungsgrad: überwiegend erreicht
    • Istzustand: 79,1 [%]
    • Zielzustand: 79,8
    • Oberer Schwellenwert: 79,8
    • Unterer Schwellenwert: 69,5
  • Jahr: 2017
    • Zielerreichungsgrad: überwiegend erreicht
    • Istzustand: 79,1 [%]
    • Zielzustand: 79,8
    • Oberer Schwellenwert: 79,8
    • Unterer Schwellenwert: 69,5
  • Jahr: 2018
    • Ressortwechsel von "Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft" zu "Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort"
    • Zielerreichungsgrad: überwiegend erreicht
    • Istzustand: 77,0 [%]
    • Zielzustand: 79,8
    • Oberer Schwellenwert: 84
    • Unterer Schwellenwert: 63,5
  • Jahr: 2019
    • Zielerreichungsgrad: kein Zielerreichungsgrad vorhanden
    • Istzustand: kein Wert vorhanden [%]
    • Zielzustand: 79,8
    • Oberer Schwellenwert: 84
    • Unterer Schwellenwert: 63,5
  • Jahr: 2020
    • Zielerreichungsgrad: überwiegend erreicht
    • Istzustand: 77,8 [%]
    • Zielzustand: 79,8
    • Oberer Schwellenwert: 84
    • Unterer Schwellenwert: 63,5
  • Mittelfristiger Zielzustand: nicht vorhanden

Erläuterung der Entwicklung

Die Zahl wird nur alle zwei Jahre erhoben (letztmalig 2021). Die Überlebensrate ist in Österreich seit 2010 konstant auf einem hohen Niveau und stellt auch im europäischen Vergleich einen Spitzenwert dar. So sind nach 3 Jahren noch knapp 8 von 10 Unternehmen aktiv. Durch die Fortführung und Weiterentwicklung der bestehenden Unterstützungsmaßnahmen zum Aufbau von Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung mit Fokus auf KMU wird diese Entwicklung begünstigt. Darüber hinaus ist das oberste Ziel der von der Bundesregierung gesetzten COVID-19 Hilfsmaßnahmen das wirtschaftliche Überleben von möglichst allen Unternehmen in der Krise zu sichern und die heimische Wirtschaft in ihrer Grundsubstanz zu erhalten. Die aktuelle Erhebung zeigt keine wesentlichen Veränderungen gegenüber der Erhebung aus 2018. Die Auswirkungen der COVID-19 Pandemie werden sich vermutlich erst in späteren Analysen und Statistiken niederschlagen. Ein Blick auf die Insolvenzstatistik 2020 des KSV 1870 zeigt einen Rückgang der Unternehmensinsolvenzen von fast 40% gegenüber dem Vorjahr. Es ist damit zu rechnen, dass Restrukturierungen und Insolvenzen zunehmen, wenn die COVID-19 Unterstützungsmaßnahmen wegfallen. Wesentliche externe Einflussfaktoren dieser Kennzahl werden die weitere Entwicklung der Pandemie und der Konjunktur sein. Sollte es zu weiteren Einschränkungen durch Lockdowns und Beschränkungen im internationalen Waren- und Dienstleistungsverkehr (Lieferketten) kommen, ist mit einem Sinken der Überlebensrate von Unternehmen zu rechnen.

Grafischer Maximalwert: 82


Quelle

Gründungsstatistik der WKÖ

Berechnungsmethode

Überlebensrate von neu gegründeten Unternehmen, bezogen auf drei Jahre nach der Neugründung