Wirkungsziel 16.2 Das Abgabensystem setzt positive Erwerbsanreize zur Erhöhung der Erwerbstätigenquote

zugeordnete Maßnahmen

Kennzahlen des Wirkungsziels

Wirkungszielkennzahl 1: überplanmäßig erreicht Details zu Kennzahl: Eingangssteuersatz in der Einkommensteuer [%]

Wirkungszielkennzahl 2: nicht erreicht Details zu Kennzahl: Bruttolohnsumme [Mio. EUR]

Wirkungszielkennzahl 3: nicht erreicht Details zu Kennzahl: Erwerbstätigenquote Gesamt [%]

Wirkungszielkennzahl 4: nicht erreicht Details zu Kennzahl: Erwerbstätigenquote Frauen [%]

Wirkungszielkennzahl 5: nicht erreicht Details zu Kennzahl: Erwerbstätigenquote Männer [%]

Wirkungszielkennzahl 6: nicht erreicht Details zu Kennzahl: Teilzeitquote [Verhältniszahl]


Kennzahlen des Wirkungsziels Details zu Kennzahl 1

Wirkungszielkennzahl 1: überplanmäßig erreicht: Eingangssteuersatz in der Einkommensteuer [%]

Entwicklung der Wirkungskennzahl

  • Jahr: 2020
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 20 [%]
    • Zielzustand: 25
    • Oberer Schwellenwert: 20
    • Unterer Schwellenwert: 25
  • Mittelfristiger Zielzustand: nicht vorhanden

Erläuterung der Entwicklung

Mit dem Konjunkturstärkungsgesetz 2020, BGBl. I Nr. 96/2020, wurde der Eingangssteuersatz in der Lohn- und Einkommensteuer rückwirkend ab 1.1.2020 von 25 % auf 20 % gesenkt. Diese Maßnahme ist im Regierungsprogramm vorgesehen und wurde bereits 2020 umgesetzt, um Menschen mit niedrigen Einkommen, unter welchen Frauen häufiger vertreten sind, schnelle und unkomplizierte Entlastung zukommen zu lassen. Das gesamte Entlastungsvolumen beträgt rund 1,6 Mrd. EUR pro Jahr.

Grafischer Maximalwert: 20


Quelle

Bundesministerium für Finanzen

Berechnungsmethode

Eingangssteuersatz gemäß § 33 Abs. 1 EStG 1988

Kennzahlen des Wirkungsziels Details zu Kennzahl 2

Wirkungszielkennzahl 2: nicht erreicht: Bruttolohnsumme [Mio. EUR]

Entwicklung der Wirkungskennzahl

  • Jahr: 2020
    • Zielerreichungsgrad: nicht erreicht
    • Istzustand: 156271,0 [Mio. EUR]
    • Zielzustand: 163000
    • Oberer Schwellenwert: 168000
    • Unterer Schwellenwert: 155000
  • Mittelfristiger Zielzustand: nicht vorhanden

Erläuterung der Entwicklung

Die für die Evaluierung erforderlichen Daten (Bruttolohnsumme 2020) wurden bis dato seitens der Statistik Austria noch nicht publiziert. Behelfsmäßig wird auf entsprechende Daten des WIFO, welche für die Vergangenheit mit jenen der Statistik Austria übereinstimmen, zurückgegriffen (Quelle: https://www.wifo.ac.at/jart/prj3/wifo/widat/Wirtschaftsdaten/d/15.4_d_out.pdf?r=ZS6u). Aus den Daten der vorangegangenen Jahre ist erkennbar, dass eine Erhöhung des Erwerbsausmaßes (in monetärer) Form durchgehend und signifikant feststellbar ist. Erstmals seit einer Reihe von Jahren muss im Jahr 2020 ein Rückgang verzeichnet werden, wobei die Relation zu den Auswirkungen von COVID-19 auf den Arbeitsmarkt evident ist.

Grafischer Maximalwert: 166000


Quelle

STATcube – Statistische Datenbank von STATISTIK AUSTRIA: Nichtfinanzielle Transaktionen nach institutionellen Sektoren, gemäß ESVG 2010, ab 1995

Berechnungsmethode

Bruttolöhne und -gehälter, gezahlt, laut Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnung (VGR)

Kennzahlen des Wirkungsziels Details zu Kennzahl 3

Wirkungszielkennzahl 3: nicht erreicht: Erwerbstätigenquote Gesamt [%]

Entwicklung der Wirkungskennzahl

  • Jahr: 2020
    • Zielerreichungsgrad: nicht erreicht
    • Istzustand: 72,4 [%]
    • Zielzustand: 73,2
    • Oberer Schwellenwert: 74
    • Unterer Schwellenwert: 72
  • Mittelfristiger Zielzustand: nicht vorhanden

Erläuterung der Entwicklung

Aufgrund der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf den Arbeitsmarkt konnte der Zielzustand nicht erreicht werden. Im Jahresdurchschnitt 2020 gab es lt. Mikrozensus 4.296.900 Erwerbstätige, davon 2.277.500 Männer und 2.019.400 Frauen. Im Vergleich zum Vorjahr reduzierte sich die Zahl der Erwerbstätigen um 58.100 Personen. Das Minus gegenüber dem Vorjahr ist sowohl auf einen Rückgang bei den erwerbstätigen Männern (-35.700) als auch Frauen (-22.400) zurückzuführen (Quelle: http://statistik.at/web_de/statistiken/menschen_und_gesellschaft/arbeitsmarkt/erwerbstaetige/index.html).

Grafischer Maximalwert: 73,6


Quelle

http://statistik.at/web_de/statistiken/menschen_und_gesellschaft/soziales/gender-statistik/erwerbstaetigkeit/062498.html

Berechnungsmethode

Erwerbstätigenquote von Frauen und Männern (15-64 Jahre)

Kennzahlen des Wirkungsziels Details zu Kennzahl 4

Wirkungszielkennzahl 4: nicht erreicht: Erwerbstätigenquote Frauen [%]

Entwicklung der Wirkungskennzahl

  • Jahr: 2020
    • Zielerreichungsgrad: nicht erreicht
    • Istzustand: 68,3 [%]
    • Zielzustand: 68,9
    • Oberer Schwellenwert: 69,5
    • Unterer Schwellenwert: 68
  • Mittelfristiger Zielzustand: nicht vorhanden

Erläuterung der Entwicklung

Es wird auf die Kennzahl 16.2.3 verwiesen.

Grafischer Maximalwert: 69,3


Quelle

http://statistik.at/web_de/statistiken/menschen_und_gesellschaft/soziales/gender-statistik/erwerbstaetigkeit/062498.html

Berechnungsmethode

Erwerbstätigenquote von Frauen und Männern (15-64 Jahre)

Kennzahlen des Wirkungsziels Details zu Kennzahl 5

Wirkungszielkennzahl 5: nicht erreicht: Erwerbstätigenquote Männer [%]

Entwicklung der Wirkungskennzahl

  • Jahr: 2020
    • Zielerreichungsgrad: nicht erreicht
    • Istzustand: 76,5 [%]
    • Zielzustand: 77,7
    • Oberer Schwellenwert: 78
    • Unterer Schwellenwert: 76
  • Mittelfristiger Zielzustand: nicht vorhanden

Erläuterung der Entwicklung

Es wird auf die Kennzahl 16.2.3 verwiesen.

Grafischer Maximalwert: 78,3


Quelle

http://statistik.at/web_de/statistiken/menschen_und_gesellschaft/soziales/gender-statistik/erwerbstaetigkeit/062498.html

Berechnungsmethode

Erwerbstätigenquote von Frauen und Männern (15-64 Jahre)

Kennzahlen des Wirkungsziels Details zu Kennzahl 6

Wirkungszielkennzahl 6: nicht erreicht: Teilzeitquote [Verhältniszahl]

Entwicklung der Wirkungskennzahl

  • Jahr: 2020
    • Zielerreichungsgrad: nicht erreicht
    • Istzustand: 4,82 [Verhältniszahl]
    • Zielzustand: 4,55
    • Oberer Schwellenwert: 4
    • Unterer Schwellenwert: 5
  • Mittelfristiger Zielzustand: nicht vorhanden

Erläuterung der Entwicklung

In den vergangenen sechs Jahren (2015–2020) zeigte sich das Verhältnis der Teilzeitquoten zwischen unselbständig beschäftigten Frauen und Männern, welches indizieren soll, ob eine tendenzielle Angleichung der Arbeitszeitgestaltungen stattfindet, relativ stabil zwischen 4,4 (2017) als Niedrigwert (Bestwert) und 4,95 (2019) als Höchstwert. Der Zielzustand von 4,55 für das Jahr 2020 konnte u. a. aufgrund der COVID-19-Pandemie nicht erreicht werden. Die Annahme eines Wertes von 4,55 basierte u. a. auf dem Wert von 4,69 für das Jahr 2018, da bei Erstellung der Zielzustände 2020 der Wert für 2019 noch nicht publiziert war. Von 2018 auf 2019 ist jedoch ein signifikanter Anstieg der Verhältniszahl zu verzeichnen. Einer der Gründe kann in der positiven Konjunkturentwicklung in diesem Zeitraum liegen, da in Studien tendenziell ein höherer Anteil der männlichen als der weiblichen Teilzeitarbeitskräfte angibt, eine Vollzeitbeschäftigung anzustreben (vgl. z. B. IHS 2019, "Teilzeitarbeit in Wien") und diese Tendenz bei guter Konjunktur verstärkt werden kann. Von 2019 auf 2020 ist eine Verringerung der Verhältniszahl zu verzeichnen, allerdings konnte eine Zielerreichung aufgrund des relativ hohen Ausgangswertes 2019 nicht verwirklicht werden. Zu beachten ist, dass die kurzfristige Entwicklung auch vom allgemeinen konjunkturellen Umfeld bestimmt wird und gegenständliche Kennzahl auf die langfristige Darstellung der Arbeitszeitgestaltung ausgerichtet ist.

Grafischer Maximalwert: 4,4


Quelle

https://www.statistik.at/web_de/statistiken/menschen_und_gesellschaft/arbeitsmarkt/arbeitszeit/teilzeitarbeit_teilzeitquote/062882.html

Berechnungsmethode

Verhältnis der Teilzeitquoten unselbständig beschäftigter Frauen und Männer

Kennzahlen des Wirkungsziels zugeordnete Vorhaben