Wirkungsziel 22.1 Anhebung des durchschnittlichen faktischen Pensionsantrittsalters.

zugeordnete Maßnahmen

Kennzahlen des Wirkungsziels Details zu Kennzahl 1

Wirkungszielkennzahl 1: Istzustand nicht vorhanden: Durchschnittliches Pensionsantrittsalter [Jahre]

Entwicklung der Wirkungskennzahl

  • Jahr: 2016
    • Zielerreichungsgrad: zur Gänze erreicht
    • Istzustand: 59,9 [Jahre]
    • Zielzustand: 59,9
    • Oberer Schwellenwert: 60,5
    • Unterer Schwellenwert: 59,6
  • Jahr: 2017
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 60,1 [Jahre]
    • Zielzustand: 60
    • Oberer Schwellenwert: 60,4
    • Unterer Schwellenwert: 59,8
  • Jahr: 2018
    • Ressortwechsel von "Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz" zu "Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz"
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 60,4 [Jahre]
    • Zielzustand: 60,1
    • Oberer Schwellenwert: 60,8
    • Unterer Schwellenwert: 59,7
  • Jahr: 2019
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 60,3 [Jahre]
    • Zielzustand: 60,2
    • Oberer Schwellenwert: 60,5
    • Unterer Schwellenwert: 59,9
  • Jahr: 2020
    • Ressortwechsel von "Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz" zu "Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz"
    • Zielerreichungsgrad: kein Zielerreichungsgrad vorhanden
    • Istzustand: 60,5 [Jahre]
    • Zielzustand: kein Sollwert vorhanden
    • Oberer Schwellenwert: nicht vorhanden
    • Unterer Schwellenwert: nicht vorhanden
  • Mittelfristiger Zielzustand: nicht vorhanden

Erläuterung der Entwicklung

Das durchschnittliche faktische Pensionsantrittsalter 2019 ging im Vergleich zum Jahr 2018 erwartungsgemäß zurück. Ausschlaggebend war, das vermehrt Personen mit vormals Rehabilitationsgeldbezug aufgrund ihrer andauernden Erkrankung in eine unbefristete Pension der geminderten Arbeitsfähigkeit wechseln mussten. Nach Geschlecht betrachtet gab es den Rückgang des durchschnittlichen Pensionsantrittsalters von 2018 auf 2019 nur bei den Männern (2018: 61,5 Jahre, 2019: 61,3 Jahre). Bei den Frauen gab es einen Anstieg von 59,4 Jahre (2018) auf 59,5 Jahre (2019). Im Jahr 2020 erhöhte sich das durchschnittliche Pensionsantrittsalter wieder auf 60,5 Jahre, obwohl ein gegenteiliger Effekt, entstanden durch die abschlagsfreie Zuerkennung der vorzeitigen Alterspension bei Vorliegen von mindestens 540 Beitragsmonaten aufgrund Erwerbstätigkeit, gegeben war. Obwohl der Effekt der abschlagsfreien Zuerkennung vor allem die Gruppe der Männer betrifft, konnte das durchschnittliche Pensionsantrittsalter dieser Gruppe von 61,3 Jahre auf 61,6 Jahre erhöht werden. Gab es in der Gruppe der Frauen von 2018 auf 2019 noch eine Erhöhung, so blieb das Pensionsantrittsalter 2020 mit 59,5 Jahren auf dem Niveau des Vorjahres und 0,5 Jahre unter dem gesetzlichen Pensionsantrittsalter der Frauen von 60 Jahren.

Grafischer Maximalwert: nicht vorhanden


Quelle

Statistik des Dachverbands der Sozialversicherungsträger

Berechnungsmethode

"Summe der Pensionsantrittsalter der erstmaligen Neuzuerkennungen von Eigenpensionen" in Verhältnis zur "Anzahl der Neupensionist/innen"; Definition der Altersberechnung: Differenz zwischen dem Berichtsjahr und dem Geburtsjahr

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