Wirkungsziel 5.4 Beibehaltung der hohen Qualität der Prüftätigkeit der VA

zugeordnete Maßnahmen

Kennzahlen des Wirkungsziels Details zu Kennzahl 1

Wirkungszielkennzahl 1: überplanmäßig erreicht: Persönliche und/oder telefonische Kontakte durch Auskunftsdienst [Anzahl]

Entwicklung der Wirkungskennzahl

  • Jahr: 2014
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 9102 [Anzahl]
    • Zielzustand: 7900
    • Oberer Schwellenwert: 9110
    • Unterer Schwellenwert: 7000
  • Jahr: 2015
    • Zielerreichungsgrad: zur Gänze erreicht
    • Istzustand: 7974 [Anzahl]
    • Zielzustand: 7950
    • Oberer Schwellenwert: 8000
    • Unterer Schwellenwert: 7500
  • Jahr: 2016
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 8060 [Anzahl]
    • Zielzustand: 7950
    • Oberer Schwellenwert: 8000
    • Unterer Schwellenwert: 7500
  • Jahr: 2017
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 8754 [Anzahl]
    • Zielzustand: 7950
    • Oberer Schwellenwert: 8700
    • Unterer Schwellenwert: 7700
  • Jahr: 2018
    • Zielerreichungsgrad: überwiegend erreicht
    • Istzustand: 7506 [Anzahl]
    • Zielzustand: 8000
    • Oberer Schwellenwert: 8100
    • Unterer Schwellenwert: 4000
  • Jahr: 2019
    • Zielerreichungsgrad: überwiegend erreicht
    • Istzustand: 7601 [Anzahl]
    • Zielzustand: 8050
    • Oberer Schwellenwert: 8100
    • Unterer Schwellenwert: 4000
  • Jahr: 2020
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 8089 [Anzahl]
    • Zielzustand: 7650
    • Oberer Schwellenwert: 8100
    • Unterer Schwellenwert: 7500
  • Mittelfristiger Zielzustand: nicht vorhanden

Erläuterung der Entwicklung

Der Auskunftsdienst ist unter einer kostenlosen Servicenummer erreichbar und nimmt auch Beschwerden entgegen. Der Auskunftsdienst wurde 2020 8.089-mal persönlich oder telefonisch kontaktiert. Dazu kommen noch 828 weitere telefonische Kontakte, die sich mit ihren Anliegen zum Heimopferrentengesetz an die Volksanwaltschaft wandten. Viele Menschen suchten bei der Volksanwaltschaft Hilfe und Unterstützung bei der Bewältigung völlig neuer Probleme. Auch wenn die Volksanwaltschaft, die selbst von den Geschehnissen überrascht wurde, Beschwerden in Zusammenhang mit COVID-19 nicht von Anfang an systematisch erfasste, kann sie doch nach einem Jahr ein Resümee ziehen: Über 1.200 Menschen haben sich mit sehr unterschiedlichen Anliegen, die auf die Corona-Pandemie zurückzuführen sind, an die Volksanwaltschaft gewandt.

Grafischer Maximalwert: 8000


Quelle

Bericht der Volksanwaltschaft an den Nationalrat und an den Bundesrat

Berechnungsmethode

Anzahl der Kontakte, die durch den 5 Tage in der Woche den Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung stehenden Auskunftsdienst betreut werden.

Kennzahlen des Wirkungsziels Details zu Kennzahl 2

Wirkungszielkennzahl 2: nicht erreicht: Anzahl der Verfahren nach dem Heimopferrentengesetz [Anzahl]

Entwicklung der Wirkungskennzahl

  • Jahr: 2020
    • Zielerreichungsgrad: nicht erreicht
    • Istzustand: 382 [Anzahl]
    • Zielzustand: 500
    • Oberer Schwellenwert: 550
    • Unterer Schwellenwert: 350
  • Mittelfristiger Zielzustand: nicht vorhanden

Erläuterung der Entwicklung

2020 wurde die Rentenkommission von den Entscheidungsträgern mit der Prüfung von insgesamt 382 Anträgen beauftragt. Darunter befanden sich 45 Feststellungsanträge. 60 Personen nutzten die Möglichkeit, den Antrag direkt bei der VA einzureichen. 44 % der Anträge wurden von Frauen und 56 % von Männern gestellt. Dieses Verhältnis ist im Vergleich zum Vorjahr unverändert geblieben. Nur bei etwa 4 % der Fälle (17 Anträge) bei der Rentenkommission handelt es sich um Betroffene mit gesetzlichem Erwachsenenvertreter. Im Vorjahr lag dieser Wert bei rund 15 %. 261 Personen wurden zur Klärung der Anspruchsberechtigung zu einem Clearinggespräch eingeladen, 217 Clearingberichte wurden im 2020 fertiggestellt. Die Rentenkommission trat 2020 12-mal zusammen; sie erteilte im Berichtsjahr 297 Vorschläge an das Kollegium der Volksanwaltschaft, in 279 Fällen sprach sie sich für die Zuerkennung der Heimopferrente aus, in 18 Fällen dagegen. Von Seiten des Kollegiums der Volksanwaltschaft gab es 297 begründete schriftliche Empfehlungen an den Entscheidungsträger, davon waren 279 positiv. Der Ausbruch von COVID-19 und die damit einhergehenden Einschränkungen führten zu Verunsicherungen unter den Antragstellenden. Ein Großteil zählt zur älteren Bevölkerungsgruppe, viele sind chronisch krank. Die Gespräche mit den Clearingexpertinnen und -experten waren auch während des COVID-19-Lockdowns unter Einhaltung von Schutzmaßnahmen grundsätzlich weiter möglich. Viele Betroffene und auch Therapeutinnen und Therapeuten sahen aber von den Gesprächen ab, um das Risiko einer Infektion möglichst gering zu halten. Einige gaben an, dass sie aufgrund ihres Alters oder einer chronischen Krankheit zur Risikogruppe zählen. Verzögerungen gab es auch bei der Aktenrecherche: Zum Teil konnten aufgrund der Umstellung auf Homeoffice Akten nicht aus den Archiven ausgehoben werden. Andererseits ersuchten die Landesbehörden um Fristerstreckung, da sämtliche personellen Ressourcen durch die Bekämpfung von COVID-19 gebunden waren.

Grafischer Maximalwert: 550


Quelle

Bericht der Volksanwaltschaft an den Nationalrat und an den Bundesrat

Berechnungsmethode

Opfer von Missbrauch und Gewalt in einem Kinder- oder Jugendheim bzw. Internat, in einer Kranken-, Psychiatrie- oder Heilanstalt oder bei einer Pflegefamilie haben die Möglichkeit einen Antrag auf Heimopferrente zu stellen. Erfasst wird die Anzahl der bei der Rentenkommission eingelangten Anträge.

Kennzahlen des Wirkungsziels zugeordnete Vorhaben