Förderprogramm Kinder- und Jugenduniversitäten 2017 bis 2021

Inhaltsverzeichnis

Grunddaten

Beurteilung/
Kategorie
Langtitel Ressort Untergliederung Finanzjahr Inkrafttreten/
Wirksamwerden
Nettoergebnis
in Tsd. €
Vorhabensart
zur Gänze eingetreten: Förderprogramm Kinder- und Jugenduniversitäten 2017 bis 2021 BMBWF UG 31 2017 2017 -2.496 sonstige rechtsetzende Maßnahme grundsätzlicher Art gemäß § 16 Abs. 2 BHG 2013

Hintergrund

Beitrag zu Wirkungszielen

Beitrag zu Globalbudget-Maßnahmen

Problemdefinition

Die vorliegende Folgenabschätzung bezieht sich auf die Förderung der Kinder- und Jugenduniversitäten im Rahmen einer fünfjährigen Förderperiode (2017 bis 2021), deren Besonderheit im Bereich einer möglichst früh ansetzenden gezielten Nachwuchsförderung besteht. Für Kinder und Jugendliche soll durch dieses Angebot ein altersgemäßer und attraktiver Einstieg in die Welt der Hochschule eröffnet und ihr Interesse an Wissenschaft, Forschung und Bildung insgesamt gefördert werden. Junge Menschen sollen dazu motiviert werden, später ein Studium an einer Hochschule zu beginnen. Diese Förderungsmaßnahmen zielen insbesondere darauf ab, das akademische System für Kinder und Jugendliche sozial durchlässig zu machen. Die Aufgabe von Kinder- und Jugenduniversitäten geht somit weit über die Erzielung medialer Aufmerksamkeit im Rahmen universitärer Öffentlichkeitsarbeit hinaus. Angestrebt werden nachhaltig wirksame Impulse für die spätere Ausbildungs- und Berufswahl der jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Gefördert wird ausschließlich die Veranstaltung von Kinder- und Jugenduniversitäten und deren begleitenden Maßnahmen, im Rahmen derer altersgemäße und didaktisch zeitgemäß gestaltete Vorlesungs- und Workshop-Programme für Kinder und Jugendliche angeboten werden. Die Ausschreibungen für die Gewährung von Förderungsmitteln erfolgen jährlich. Die Auswahl der Projekte erfolgt in einem einstufigen Verfahren durch das BMWFW auf der Grundlage der Förderungsempfehlung durch eine Jury von Expertinnen und Experten.

Zielgruppe Kinder und Jugendliche:
Die Studie "Bildung in Zahlen 2013/14, Schlüsselindikatoren und Analysen" der Statistik Austria (Wien, 2015) zeigt, dass das Bildungsniveau der österreichischen Bevölkerung im letzten halben Jahrhundert deutlich gestiegen ist. Auch geschlechtsspezifische Unterschiede haben in den letzten Jahren weiter abgenommen, bestehen allerdings nach wie vor. Nach Absolvierung der Schulpflicht ist die Bildungsbeteiligung in Österreich im internationalen Vergleich eher gering, daraus resultiert, dass nur ein vergleichsweise geringer Bevölkerungsanteil in Österreich einen Hochschulabschluss aufweist. Auch der Bildungsstand und die Berufstätigkeit der Eltern bei den Studienanfängerinnen und Studienanfängern zeigen den Zusammenhang von sozialer Herkunft und Bildungslaufbahn. Vergleicht man die Gesamtheit der österreichischen Wohnbevölkerung so sind Akademikerhaushalte in der Studentenschaft überproportional stark vertreten, wohin gegen Studierende, deren Eltern ausschließlich einen Pflichtschulabschluss aufweisen, eine extreme Minderheit darstellen.

Darüber hinaus ist dieser Studie der Statistik Austria zu entnehmen, dass auch die Studienwahl von den verschiedensten Faktoren beeinflusst wird. Sehr deutlich zeigen sich geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Studienwahl. Frauen wählen in erster Linie geisteswissenschaftliche Studien, während die Männer in der Mehrzahl technische Studien betreiben. Betrachtet man die Frauenquote auf Ebene der einzelnen Studienrichtung, so sind die Sprachstudien, veterinärmedizinische Studien, das Lehramt und Pädagogik typische "Frauenstudien". Hier werden zum Teil Frauenanteile von über 80 % erreicht. Männliche Domänen sind die Studienrichtungen Maschinenbau und Elektrotechnik mit Frauenanteilen von unter 10 %.

Das Förderprogramm "Kinder- und Jugenduniversitäten" erreichte österreichweit im Zeitraum von 2012 bis 2015 rund 136.000 Kinder und Jugendliche, die an den Aktivitäten der Kinder- und Jugenduniversitäten teilnahmen.

Zuordnung zu Strategien des Ressorts

Das Vorhaben ist mittel- und langfristigen Strategien des Ressorts zuzuordnen.

Erläuterung des Zusammenhangs zwischen dem Vorhaben und mittel- und langfristigen Strategien des Ressorts/ obersten Organs bzw. der Bundesregierung

In Europa werden seit knapp zwei Jahrzehnten verstärkt Kinderuniversitäten und ähnliche, speziell für jugendliche Zielgruppen konzipierte Aktivitäten angeboten. Für Kinder und Jugendliche soll durch diese Angebote ein altersgemäßer und attraktiver Einstieg in die Welt der tertiären Bildungseinrichtungen eröffnet und ihr Interesse sowie Verständnis für Wissenschaft, Forschung und Bildung insgesamt gefördert werden. Diese Förderungsmaßnahmen zielen insbesondere darauf ab, das akademische System sozial durchlässig zu machen. Eine wichtige Säule des Programms ist Inklusion, weshalb darauf geachtet wird, Kinder und Jugendliche aus bildungsbenachteiligten Schichten, Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund sowie Kinder und Jugendliche mit Behinderungen anzusprechen. Besonderes Augenmerk gilt hierbei der Gleichstellung. Um Ausgrenzung und Diskriminierung vorzubeugen, werden daher gezielt Maßnahmen und Strategien gefördert, welche das Entfaltungspotential aller Geschlechter fördern und Rollenstereotypen entgegenwirken. Die Aufgabe von Kinder- und Jugenduniversitäten geht damit weit über die Erzielung medialer Aufmerksamkeit im Rahmen universitärer Öffentlichkeitsarbeit hinaus. Angestrebt werden nachhaltig wirksame Impulse für den Erwerb von Kompetenzen, die den Teilnehmerinnen und Teilnehmern jene Fähigkeiten und Fertigkeiten verleihen, welche für die Gestaltung einer nachhaltigen Entwicklung sowie für die aktive Teilhabe an einer resilienten und innovativen Gesellschaft benötigt werden. Weiters sollen sie eine spätere Ausbildungs- und Berufswahl erleichtern.
Wissenstransfer spielt in Wissenschaft und Forschung eine wichtige Rolle. Bereits 2016 wurden von der Europäischen Kommission Handlungsfelder zur Etablierung eines Europäischen Forschungsraums (ERA) festgelegt. Die „Weitergabe von Wissen“ war in Folge auch in der Österreichischen ERA-Roadmap von 2016 als fünfte Priorität und wesentlicher Bestandteil des Entwicklungskonzeptes zum ERA verankert. Darin wurde u.a. die Stärkung des Wissens- und Technologietransfers als essenzieller Teil der Dritten Mission der Hochschulen als Ziel festgelegt. Der im Juni 2020 vom BMBWF veröffentlichte Final Report zur Implementation der Austrian Roadmap bestätigt nun erste Erfolge der Reformbemühungen der letzten Jahre.
Die Dritte Mission als wesentliches Element zur Förderung der Interaktion zwischen Forschung, Bildung und Innovation im sogenannten „Knowlegde Triangle“ wird auch von der OECD als zentrales Instrument einer erfolgreichen Forschungs- und Innovationspolitik gesehen. Dementsprechend wurde dem österreichischen Forschungssystem von der OECD bereits in einem Review von 2018 ein gutes Zeugnis ausgestellt, wobei jedoch auch noch Handlungsbedarf in einigen Bereichen, z.B. bei der gezielten Exzellenzförderung, konstatiert wurde. Im Folgejahr 2019 belegte ein weiteres Review der OECD, dass „die österreichischen Universitäten und Fachhochschulen wichtige Key Player für Innovation und Entrepreneurship sind, die nicht nur Wissenschaft, Forschung und Innovation vorantreiben, sondern auch wesentlich mitverantwortlich sind für den wirtschaftlichen und sozialen Erfolg Österreichs.“
Sowohl im aktuellen Gesamtösterreichischen Universitätsentwicklungsplan (GUEP) 2019 – 2024 als auch im neuen GUEP 2022 – 2027 wird die „Gesellschaftliche Verantwortung der Universitäten“ als eines der Leitziele formuliert. Der Dienst an der Gesellschaft umfasst die Themen Geschlechtergerechtigkeit, Diversität und soziale Inklusion, Responsible Science, Agenda 2030 sowie die Umsetzung der SDGs und digitale Transformation. Auf Basis ihres gesetzlichen Auftrags und ihrer Dritten Mission streben die Universitäten ausgewogenere Geschlechterrepräsentanzen an, unterstützen die soziale Inklusion und diversitätsorientierte Gleichstellung, fördern den Wissenstransfer in breite gesellschaftliche Kreise, stehen für eine bewusste Integration des Nachhaltigkeitsprinzips und nehmen eine aktive Rolle in der Gestaltung der digitalen Transformation ein.
Auch im Regierungsprogramm 2020-2024 „Aus Verantwortung für Österreich“ findet sich ein klares Bekenntnis zur Stärkung und zum Ausbau der Outreach-Aktivitäten ("Wissenschaftskommunikation") . Darüber hinaus sollen fachlich und pädagogisch konzipierte Angebote zur Ferienbetreuung und zum Sommerunterricht für jene, die es brauchen, ausgebaut werden.
Das BMBWF entspricht diesen übergeordnet gültigen bildungs- und forschungspolitischen Zielsetzungen durch die Implementierung eines Portfolios ineinandergreifender Förderungsmaßnahmen, die speziell auf eine voruniversitäre Nachwuchsförderung zugeschnitten sind. Ein wichtiges Element innerhalb dieses Portfolios sind Kinder- und Jugenduniversitäten, deren Förderung durch eine Sonderrichtlinie geregelt wird.
SDG-Beitrag: 4.5 „Bis 2030 geschlechtsspezifische Disparitäten in der Bildung beseitigen und den gleichberechtigen Zugang der Schwachen in der Gesellschaft zu allen Bildungs- und Ausbildungsebenen gewährleisten".


Ziele (und zugeordnete Maßnahmen)


Finanzielle Auswirkungen des Bundes (Kalkulation)

Ergebnisrechnung

Erwartete und tatsächlich eingetretene finanzielle Auswirkungen

Details (alle Aufwendungen) (nur Aufwendungen gesamt) 2017 2018 2019 2020 2021 Summe
In Tsd. € Plan Ist Δ Plan Ist Δ Plan Ist Δ Plan Ist Δ Plan Ist Δ Plan Ist Δ
Erträge 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Transferaufwand 600 600 0 600 598 -2 600 600 0 600 600 0 600 0 -600 3.000 2.398 -602
Werkleistungen 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Betrieblicher Sachaufwand 6 6 0 6 6 0 6 6 0 7 7 0 7 0 -7 32 25 -7
Personalaufwand 18 18 0 18 18 0 18 18 0 19 19 0 19 0 -19 92 73 -19
Sonstige Aufwendungen 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Aufwendungen gesamt 624 624 0 624 622 -2 624 624 0 626 626 0 626 0 -626 3.124 2.496 -628
Nettoergebnis -624 -624 -624 -622 -624 -624 -626 -626 -626 0 -3.124 -2.496

Beschreibung der finanziellen Auswirkungen

2017: € 600.000,- 2018: € 598.000,- (aufgrund der Förderempfehlung der Expertinnen- und Expertenjury) 2019: € 599.826,31 (aufgrund der Förderempfehlung der Expertinnen- und Expertenjury) 2020: € 600.000,- Basierend auf der Sonderrichtlinie für die Förderperiode 2021 bis 2026 werden die Ausschreibungen mit einem jährlichen Budget von € 600.000,-- gefördert. Ab 2021 ist eine Förderung für das Erweiterungsmodul "Science Holidays" möglich (Gesamtvolumen pro Jahr: € 600.000,--). Für die Bewilligung dieses Moduls ist die Förderzusage für ein Kinderuniversitätsprojekt Voraussetzung. Somit ergibt sich ein Jährliches Gesamtbudget in der Höhe von 1,2 Mio. Euro ab 2021.


Wirkungsdimensionen

In der Evaluierung behandelte Wirkungsdimensionen

In der WFA abgeschätzte wesentliche Auswirkungen in Wirkungsdimensionen


Gesamtbeurteilung

Die erwarteten Wirkungen des Gesamtvorhabens sind: zur Gänze eingetreten.

In Österreich haben sich in den letzten Jahren eine Reihe von Kinder- und Jugenduniversitäten erfolgreich etabliert. Die Junge Uni Innsbruck startete 2001 die erste Kinder- und Jugenduniversität im deutschsprachigen Raum. Von 14.000 Kindern im Jahr 2008 stieg die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf jährlich rund 36.000. Österreichweit haben im Zeitraum von 2008 bis 2019 insgesamt über 358.000 Kinder und Jugendliche an den Aktivitäten der Kinder- und Jugenduniversitäten teilgenommen. Besonders erfreulich ist, dass Österreich auch europaweit eine Vorreiterrolle einnimmt und die Idee der Kinder- und Jugenduniversitäten mittlerweile zahlreiche Länder erobert hat. So bieten europaweit über 100 Hochschulen spezielle Aktivitäten für Kinder und Jugendliche an.
Diese Entwicklung wurde vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF) einerseits durch Anerkennung von Kinder- und Jugenduniversitäten als Pre-University Nachwuchsförderung im Rahmen der universitären Leistungsvereinbarungen unterstützt. Andererseits passt sich das BMBWF-Förderprogramm für Kinder- und Jugenduniversitäten optimal in den institutionellen Rahmen ein und gibt gezielt Impulse in strategischer sowie fachlicher Hinsicht. Beide Entwicklungs- und Unterstützungsmaßnahmen gehen somit Hand in Hand. Für das unverwechselbare und höchst erfolgreiche Profil der Kinder- und Jugenduniversitäten ist die Offenheit für Kinder und Jugendliche aller Altersgruppen (die jüngsten Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind 5 bis 6 Jahre, die ältesten zwischen 17 und 18 Jahre) entscheidend. Darüber hinaus ist das Besondere an den Kinder- und Jugenduniversitäten, dass sie nicht Teil des institutionellen (primären und sekundären) Bildungssystems sind und ausschließlich auf Freiwilligkeit außerhalb von schulischen Aktivitäten basieren. Die Aufgabe von Kinder- und Jugenduniversitäten geht damit weit über die Erzielung medialer Aufmerksamkeit im Rahmen universitärer Öffentlichkeitsarbeit hinaus. Angestrebt werden nachhaltig wirksame Impulse für den Erwerb von Kompetenzen, die den Teilnehmerinnen und Teilnehmern jene Fähigkeiten und Fertigkeiten verleihen, welche für die Gestaltung einer nachhaltigen Entwicklung sowie für die aktive Teilhabe an einer resilienten und innovativen Gesellschaft benötigt werden. Weiters sollen sie eine spätere Ausbildungs- und Berufswahl erleichtern. Die momentan insgesamt 37 Kinder- und Jungenduniversitäten nehmen in der österreichischen Bildungslandschaft einen wichtigen Platz ein. Sie fungieren vielfach als Wegweiser zu tertiären Bildungseinrichtungen wie auch als Orientierungspunkte in einer zunehmend komplexeren Wissens- und Dienstleistungsgesellschaft. Dies ist nicht zuletzt möglich auf Grund der kontinuierlichen und nachhaltigen Förderung des BMBWF.
Aufgrund der Covid-19 Pandemie, musste im Jahr 2020 der Großteil der Formate digital angeboten werden, womit die Kinder- und Jugenduniversitäten erstmals österreichweit einem viel breiteren Publikum zur Verfügung standen, da viele Online-Angebote frei verfügbar waren. Da die Entwicklung der Pandemie im Sommer 2020 Präsenzformate zuließ und gleichzeitig ein starker Bedarf an Ferienbetreuung für betreuungspflichtige Kinder bestand, hat das BMBWF in Kooperation mit den Universitäten ein neues zusätzliches Format der wissenschaftlichen Ferienbetreuung geschaffen: Science Holidays - mach Ferien in der Welt der Wissenschaft, welches auch weiterhin angeboten werden soll. Die ersten Programmjahre wurden im Frühjahr 2015 von einem internationalen Team an Expertinnen und Experten evaluiert. Diese Evaluationsgruppe kam zum Ergebnis, dass die österreichischen Kinder- und Jugenduniversitäten im internationalen Vergleich mit an der Spitze stehen. Aus Sicht der Expertinnen und Experten ist das vor allem dem Förderprogramm des BMBWF zu verdanken, für das es international praktisch kaum Vergleichsmöglichkeiten gibt. In einer weiteren Evaluierung im Jahr 2020 wurde dieses Zeugnis von internationalen Evaluator/inn/en erneut bestätigt. Aufbauend auf den Empfehlungen des Evaluationsteams vom Jahr 2015 wurde im Jahr 2016 eine Sonderrichtlinie für die Förderung der Kinder- und Jugenduniversitäten aufgesetzt. Mit 2021 ändert sich der bisherige Ablauf des Programmes, dahingehend, dass fortan der OeAD das Förderprogramm im Auftrag des BMBWF abwickelt. Hierfür wurde mit Hinblick auf die bislang gesammelten Erfahrungsberichte, Evaluationen und strategischen Überlegungen im Kontext aktueller Basisdokumente eine neue Sonderrichtlinie für die Kinder- und Jugenduniversitäten für die Jahre 2021 bis 2026 erstellt.

Verbesserungspotentiale

Optimierung des Verfahrensablaufs, Ausbau der Netzwerktreffen, sozialwissenschaftliche Begleitforschung

Weitere Evaluierungen

Kinder- und Jugenduniversitäten werden in Österreich seit 2004 vom BMBWF gefördert. Die erste Evaluierung wurde 2010 durchgeführt und umfasste die Programmjahre 2004-2010. Eine zweite Evaluierung hat 2015 stattgefunden. Die darin enthaltenden Empfehlungen sind in die erste für das Programm erstelle Sonderrichtlinie (Geltungsdauer 2017-2021) eingeflossen. Entsprechend dieser Sonderrichtlinie wurde im Jahr 2020 eine weitere Evaluierung des Förderprogramms veranlasst. Die Ergebnisse dieser Evaluierung wurden in der Sonderrichtlinie 2021 bis 2026 berücksichtigt. Der Erfolg der Förderungsmaßnahmen wird von 2021 bis 2026 zwei Mal evaluiert. Die erste Evaluierung findet nach den ersten beiden Ausschreibungen als interne Zwischenevaluierung statt. Rechtzeitig vor Ablauf der Sonderrichtlinie 2021 bis 2026 erfolgt eine zweite Evaluierung. Auf Basis der Evaluationsergebnisse können die Ziele, Strukturen und Prozesse des Programms reflektiert und gegebenenfalls adaptiert werden. Ebenso werden Entwicklungspotentiale für die Zukunft erschlossen.

Weiterführende Informationen