Sicherheitskonzept im Bundesamtsgebäude Radetzkystraße

Inhaltsverzeichnis

Grunddaten

Beurteilung/
Kategorie
Langtitel Ressort Untergliederung Finanzjahr Inkrafttreten/
Wirksamwerden
Nettoergebnis
in Tsd. €
Vorhabensart
zur Gänze eingetreten: Sicherheitskonzept im BAG RAD BMK UG 41 2019 2019 -7.426 Vorhaben gemäß § 58 Abs. 2 BHG 2013

Hintergrund

Problemdefinition

Das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT), Bundesministerium für öffentlichen Dienst und Sport (BMöDS) und Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz (BMASGK) streben bereits seit längerer Zeit eine Verbesserung der Sicherheitsaspekte betreffend das Bundesamtsgebäude in der Radetzkystraße 2 (BAG RAD) an. Das Bundesamtsgebäude wird derzeit von mehreren Organisationseinheiten des Bundes genutzt und zusätzlich von Organisationsfremden (wie BürgerInnen, KundenInnen, Lieferanten etc.) betreten, was nicht nur unumgänglich, sondern auch erforderlich ist. Wenn ein Gebäude von verschiedenen Parteien in derartiger Weise genutzt wird, so muss auch die Ausstattung und Ausgestaltung des Gebäudes den erforderlichen und aktuellen Sicherheitsstandards entsprechen. Derzeit existiert im Bundesamtsgebäude Radetzkystraße kein ausreichender Schutz, insbesondere betreffend die Zutrittskontrolle und Außenüberwachung des Gebäudes. Viele Bereiche sind ungesichert und leicht zugänglich. Mit dem geplanten Vorhaben soll eine optimale Umgebung für die im Gebäude tätigen Menschen sichergestellt werden und Unberechtigte sollen dort keinen Zutritt erhalten, wo sie die Sicherheit beeinträchtigen könnten. Das Sicherheitskonzept beinhaltet eine Erweiterung der bestehenden Zutrittskontrolle, eine Erweiterung der Kontrolle der "Außenhaut" des Gebäudes sowie eine Alarmbearbeitung über die Sicherheitszentrale. Die gegenständlichen Maßnahmen für das Bundesamtsgebäude Radetzkystraße werden auch seit mehreren Jahren vom Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung empfohlen. Die Prämisse des Vorhabens ist mit einem Minimum an zusätzlichen Kosten, zu den bereits anfallenden Mietkosten, die Risikosituation des Gebäudeobjekts auf ein akzeptables Niveau zu reduzieren. Die Übernahme der gesamten Kosten betreffend die Planung, Finanzierung und Umsetzung des in Rede stehenden Vorhabens soll durch die ARE AUSTRIAN REAL ESTATE GmbH, als zuständige Objekteigentümerin erfolgen. Im Gegenzug wird seitens des BMVIT, des BMASGK und des BMOEDS ein Kündigungsverzicht für die Dauer von 13 Jahren abgegeben.


Ziele (und zugeordnete Maßnahmen)


Finanzielle Auswirkungen des Bundes (Kalkulation)

Ergebnisrechnung

Erwartete und tatsächlich eingetretene finanzielle Auswirkungen

Details (alle Aufwendungen) (nur Aufwendungen gesamt) 2019 2020 2021 2022 2023 Summe
In Tsd. € Plan Ist Δ Plan Ist Δ Plan Ist Δ Plan Ist Δ Plan Ist Δ Plan Ist Δ
Erträge 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Betrieblicher Sachaufwand 3.676 3.676 0 3.750 3.750 0 3.825 0 -3.825 3.901 0 -3.901 3.979 0 -3.979 19.131 7.426 -11.705
Sonstige Aufwendungen 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Werkleistungen 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Personalaufwand 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Transferaufwand 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Aufwendungen gesamt 3.676 3.676 0 3.750 3.750 0 3.825 0 -3.825 3.901 0 -3.901 3.979 0 -3.979 19.131 7.426 -11.705
Nettoergebnis -3.676 -3.676 -3.750 -3.750 -3.825 0 -3.901 0 -3.979 0 -19.131 -7.426

Beschreibung der finanziellen Auswirkungen

Die Umsetzung der Maßnahme sowie die Übernahme der gesamten Kosten betreffend die Planung sowie Finanzierung des in Rede stehenden Vorhabens erfolgt durch die ARE AUSTRIAN REAL ESTATE GmbH, als zuständige Objekteigentümerin. Im Gegenzug wurde seitens des BMK ein Kündigungsverzicht für die Dauer von 13 Jahren abgegeben. Der kalkulierte Mietaufwand basiert auf den abgeschlossenen Mietverträgen mit der ARE AUSTRIAN REAL ESTATE GmbH.


Wirkungsdimensionen

Es wurden keine wesentlichen Auswirkungen in der WFA abgeschätzt bzw. in der Evaluierung festgestellt.

Gesamtbeurteilung

Die erwarteten Wirkungen des Gesamtvorhabens sind: zur Gänze eingetreten.

Im Bundesamtsgebäude Radetzkystraße war kein ausreichender Schutz, insbesondere betreffend die Zutrittskontrolle und Außenüberwachung des Gebäudes vorhanden. Viele Bereiche waren ungesichert und leicht zugänglich. Mit diesem Vorhaben ist eine optimale Umgebung für die im Gebäude tätigen Menschen sichergestellt worden und Unberechtigte erhalten nun keinen Zutritt.
Es wurde die Erweiterung der bestehenden Zutrittskontrolle und die Erweiterung der Kontrolle der "Außenhaut" des Gebäudes und Alarmbearbeitung über die Sicherheitszentrale umgesetzt.
Durch die entsprechende Etablierung von zeitgemäßen technischen Sicherheitseinrichtungen sind bei Meldungen durch die Polizei, dass z.B. erhöhte Sicherheitsmaßnahmen zu setzen sind, nicht notwendig. Der Zugang zum Gebäude ist nur berechtigten Personen möglich. Ebenso ist jetzt eine Videoüberwachungsanlage und Sicherung aller Außenzugänge, der Garage, die Verknüpfung mit Einbruchmeldeanlage und Videoanalytik vorhanden.

Verbesserungspotentiale

Im Zuge der Durchführung und Evaluierung des Vorhabens sind keine Verbesserungspotentiale ersichtlich geworden.

Weitere Evaluierungen

Es werden keine weiteren Evaluierungen durchgeführt.

Weiterführende Informationen

Es wurden keine weiterführenden Informationen angegeben.