Wirkungsziel 25.1 Lasten- und Leistungsausgleich zwischen kinderlosen Personen und Eltern mit Unterhaltspflichten

zugeordnete Maßnahmen

Kennzahlen des Wirkungsziels

Wirkungszielkennzahl 1: überplanmäßig erreicht Details zu Kennzahl: Erlöse aus DGB zum FLAF [Mio. EUR]

Wirkungszielkennzahl 2: Istzustand nicht vorhanden Details zu Kennzahl: Familienquote [%]

Wirkungszielkennzahl 3: Istzustand nicht vorhanden Details zu Kennzahl: Armutsreduktion [%]

Wirkungszielkennzahl 4: nicht erreicht Details zu Kennzahl: Gesamtfertilitätsrate [%]


Kennzahlen des Wirkungsziels Details zu Kennzahl 1

Wirkungszielkennzahl 1: überplanmäßig erreicht: Erlöse aus DGB zum FLAF [Mio. EUR]

Entwicklung der Wirkungskennzahl

  • Jahr: 2021
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 5989,173 [Mio. EUR]
    • Zielzustand: 5598,029
    • Oberer Schwellenwert: 7000
    • Unterer Schwellenwert: 5000
  • Mittelfristiger Zielzustand: nicht vorhanden

Erläuterung der Entwicklung

Die Einzahlungen an Dienstgeberbeiträgen haben sich im Jahr 2021 gegenüber dem ursprünglichen Zielzustand erhöht. Im Hinblick auf die COVID-19 Krise war nicht vorhersehbar, wie sich die Wirtschaftslage entwickelt. Diese ist insofern von Bedeutung, als der Dienstgeberbeitrag auf Basis der Bruttoarbeitslöhne berechnet wird und dessen Entwicklung daher von der Beschäftigungslage abhängt. Die Zielzustände 2021–2023 basierten auf früheren Schätzungen. Aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung kam es nachträglich noch zu Änderungen, die auf neueren Prognosen beruhten. Der novellierte Wert aus dem Bundesvoranschlag 2021 beträgt: 5.808,741 Mio. €. Der novellierte Wert aus dem Bundesvoranschlag 2022 beträgt: 6.285,817 Mio. €. Der novellierte Wert aus dem Bundesfinanzrahmen 2022–2025 für 2023 beträgt: 6.608,672 Mio. €.

Grafischer Maximalwert: 7000


Quelle

BKA, BMF, Statistik Austria – Lohnsteuerstatistik, WIFO-Prognose

Berechnungsmethode

Bundesrechnungsabschlüsse bis einschließlich 2019 sowie Prognose über die finanzielle Entwicklung auf Basis von voraussichtlichen Beschäftigtenzahlen für die Jahre 2020-2022

Kennzahlen des Wirkungsziels Details zu Kennzahl 2

Wirkungszielkennzahl 2: Istzustand nicht vorhanden: Familienquote [%]

Entwicklung der Wirkungskennzahl

  • Jahr: 2021
    • Zielerreichungsgrad: kein Zielerreichungsgrad vorhanden
    • Istzustand: kein Wert vorhanden [%]
    • Zielzustand: 3,2
    • Oberer Schwellenwert: 3,7
    • Unterer Schwellenwert: 2,8
  • Mittelfristiger Zielzustand: nicht vorhanden

Erläuterung der Entwicklung

Die Familienquote stellt die Ausgaben für Familien dem Bruttoinlandsprodukt (BIP) gegenüber. Sie gibt an wieviel Österreich für Familien aufwendet, gemessen als Anteil an der österreichischen Wirtschaftsleistung. Durch diese Kennzahl kann das Leistungsniveau des Staates für Familien quantifiziert werden. 2019 kam es zu einem Anstieg der Familienquote aufgrund der Einführung des Familienbonus plus. Die Familienquote umfasst die Leistungen: Familienbeihilfe, Kinderabsetzbetrag, Kinderbetreuungsgeld, Wochengeld und Teilzeitbeihilfe, Unterhaltsvorschuss, Beihilfen für Schülerinnen, Schüler und Studierende, Kinderbetreuung – Kindergärten, Kinder-, Jugend- und Familienförderung der Länder und Gemeinden, Steuergutschriften, Betriebshilfe, Familienhärteausgleich, Schulbücher, Freifahrten für Schülerinnen, Schüler und Lehrlinge. Das Jahr 2020 nimmt hier eine Sonderposition ein. Einem massiven Einbruch des Bruttoinlandsprodukts aufgrund der Coronakrise stehen vom Bund bereitgestellte Corona Einmalhilfen gegenüber, wodurch es zu einem deutlichen Anstieg in der Familienquote kommt. Für das Jahr 2021 liegen noch keine Daten vor, weshalb auf die aktuelle Entwicklung dieser Kennzahl nicht eingegangen werden kann.

Grafischer Maximalwert: 3,7


Quelle

BKA, BMF, Statistik Austria-Lohnsteuerstatistik, WIFO-Prognose

Berechnungsmethode

Division der Ausgaben für Familien durch das Bruttoinlandsprodukt (BIP). Europäisches System der integrierten Sozialschutzstatistik (ESSOSS) bis einschließlich 2019 sowie Prognosen über die Entwicklung des BIP für die Jahre 2020-2022

Kennzahlen des Wirkungsziels Details zu Kennzahl 3

Wirkungszielkennzahl 3: Istzustand nicht vorhanden: Armutsreduktion [%]

Entwicklung der Wirkungskennzahl

  • Jahr: 2021
    • Zielerreichungsgrad: kein Zielerreichungsgrad vorhanden
    • Istzustand: kein Wert vorhanden [%]
    • Zielzustand: -14
    • Oberer Schwellenwert: -17
    • Unterer Schwellenwert: -10
  • Mittelfristiger Zielzustand: nicht vorhanden

Erläuterung der Entwicklung

Die Familientransferleistungen reduzieren die Armutsgefährdung von Personen in Familien mit Kindern unter 24 Jahren relativ konstant um rund 15 Prozentpunkte. Für das Jahr 2020 bedeutet dies zum Beispiel eine Reduktion der AGQ von 33 % ohne auf 18 % mit Familienleistungen. Dies entspricht einer Reduktion um rund -400.000 Personen aus der Armutsgefährdung. Oder anders ausgedrückt 400.000 Personen (darunter rund 180.000 Kinder) sind aufgrund des Erhalts von Familientransfers nicht mehr armutsgefährdet. Für das Jahr 2021 liegen noch keine Daten vor, weshalb auf die aktuelle Entwicklung dieser Kennzahl nicht eingegangen werden kann.

Grafischer Maximalwert: -17


Quelle

EU-SILC, Statistik Austria

Berechnungsmethode

Die Armutsgefährdungsquote (AGQ) ist definiert als der Anteil der Personen, deren äquivalisiertes Haushaltseinkommen unter der Armutsgefährdungsschwelle liegt, an der Gesamtbevölkerung. Die Kennzahl stellt die Reduktion der AGQ von Personen in Familien mit Kindern unter 24 Jahren aufgrund des Erhalts von Familientransfers dar. Berechnungen auf Basis der Community Statistics on Income and Living Conditions (EU-SILC)

Kennzahlen des Wirkungsziels Details zu Kennzahl 4

Wirkungszielkennzahl 4: nicht erreicht: Gesamtfertilitätsrate [%]

Entwicklung der Wirkungskennzahl

  • Jahr: 2013
    • Zielerreichungsgrad: zur Gänze erreicht
    • Istzustand: 1,44 [Anzahl]
    • Zielzustand: 1,44
    • Oberer Schwellenwert: 2
    • Unterer Schwellenwert: 1
  • Jahr: 2014
    • Ressortwechsel von "Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend" zu "Bundesministerium für Familien und Jugend"
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 1,46 [Anzahl]
    • Zielzustand: 1,44
    • Oberer Schwellenwert: 1,46
    • Unterer Schwellenwert: 1,42
  • Jahr: 2015
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 1,49 [Anzahl]
    • Zielzustand: 1,44
    • Oberer Schwellenwert: 1,5
    • Unterer Schwellenwert: 1,44
  • Jahr: 2016
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 1,53 [Anzahl]
    • Zielzustand: 1,49
    • Oberer Schwellenwert: 1,55
    • Unterer Schwellenwert: 1,42
  • Jahr: 2017
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 1,52 [Anzahl]
    • Zielzustand: 1,49
    • Oberer Schwellenwert: 1,55
    • Unterer Schwellenwert: 1,44
  • Jahr: 2018
    • Ressortwechsel von "Bundesministerium für Familien und Jugend" zu "Bundeskanzleramt"
    • Zielerreichungsgrad: nicht erreicht
    • Istzustand: 1,48 [Anzahl]
    • Zielzustand: 1,53
    • Oberer Schwellenwert: 1,6
    • Unterer Schwellenwert: 1,4
  • Jahr: 2019
    • Zielerreichungsgrad: nicht erreicht
    • Istzustand: 1,46 [%]
    • Zielzustand: 1,53
    • Oberer Schwellenwert: 1,6
    • Unterer Schwellenwert: 1,4
  • Jahr: 2020
    • Zielerreichungsgrad: nicht erreicht
    • Istzustand: 1,44 [%]
    • Zielzustand: 1,53
    • Oberer Schwellenwert: 1,6
    • Unterer Schwellenwert: 1,42
  • Jahr: 2021
    • Zielerreichungsgrad: nicht erreicht
    • Istzustand: 1,48 [%]
    • Zielzustand: 1,53
    • Oberer Schwellenwert: 1,6
    • Unterer Schwellenwert: 1,46
  • Mittelfristiger Zielzustand: nicht vorhanden

Erläuterung der Entwicklung

Die Gesamtfertilitätsrate steigt erstmalig seit 2016 an. Nach der für das Jahr 2021 ermittelten Fertilitätsrate bekommt eine Frau in Österreich durchschnittlich 1,48 Kinder in ihrem Leben.

Grafischer Maximalwert: 1,6


Quelle

Demographische Indikatoren, Statistik Austria

Berechnungsmethode

Gesamtfertilitätsrate

Kennzahlen des Wirkungsziels zugeordnete Vorhaben