Wirkungsziel 31.1 Hebung des tertiären Bildungsniveaus

zugeordnete Maßnahmen zugeordnete Vorhaben

Kennzahlen des Wirkungsziels

Wirkungszielkennzahl 1: überplanmäßig erreicht Details zu Kennzahl: Studienabschlüsse Gesamt [Anzahl]

Wirkungszielkennzahl 2: überplanmäßig erreicht Details zu Kennzahl: Tertiärquote [%]

Wirkungszielkennzahl 3: zur Gänze erreicht Details zu Kennzahl: Durchschnittliche Höhe der Studienbeihilfe [EUR]

Wirkungszielkennzahl 4: nicht erreicht Details zu Kennzahl: Anfängerinnen- und Anfängeranteil bei den 20 frequentiertesten Studienrichtungen [%]

Wirkungszielkennzahl 5: teilweise erreicht Details zu Kennzahl: Rekrutierungsquote [%]


Kennzahlen des Wirkungsziels Details zu Kennzahl 1

Wirkungszielkennzahl 1: überplanmäßig erreicht: Studienabschlüsse Gesamt [Anzahl]

Entwicklung der Wirkungskennzahl

  • Jahr: 2020
    • Zielerreichungsgrad: zur Gänze erreicht
    • Istzustand: 57098 [Anzahl]
    • Zielzustand: 57300
    • Oberer Schwellenwert: 58000
    • Unterer Schwellenwert: 50000
  • Jahr: 2021
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 59264 [Anzahl]
    • Zielzustand: 57900
    • Oberer Schwellenwert: 60000
    • Unterer Schwellenwert: 55000
  • Mittelfristiger Zielzustand: nicht vorhanden

Erläuterung der Entwicklung

Mit 59.264 Abschlüssen an Universitäten, Fachhochschulen, Privatuniversitäten und Pädagogischen Hochschulen im Studienjahr 2020/2021 konnte das Ziel überplanmäßig erreicht werden. Bei der Verteilung der Abschlüsse auf die vier Hochschulbereiche dominieren erwartungsgemäß die Universitäten (63 %), gefolgt von den Fachhochschulen (28,1%), den Privatuniversitäten (4,4 %) sowie den Pädagogischen Hochschulen (4,4 %). In den Leistungsvereinbarungen (Periode 2019–2021) mit den Universitäten wurde die Erhöhung der Studienabschlüsse verankert. Individuelle Zielwertfestlegungen mit den Universitäten sind auch Bestandteil der aktuellen Leistungsvereinbarungsperiode 2022–2024. Neben den Universitäten soll auch im zweiten großen tertiären Bildungssektor, dem FH-Sektor, ebenfalls ein höheres Maß an Abschlüssen erreicht werden, weswegen die Anzahl der bundesfinanzierten Plätze in den letzten Jahren immer weiter ausgebaut wurde. Die beständige Ausweitung der Kapazitäten sowohl an den Universitäten als auch an den Fachhochschulen wird nicht nur dazu führen, dass die Anzahl der Absolvent/inn/en in den nächsten Jahren auf diesem hohen Level bleiben wird, sondern auch die Qualität der Abschlüsse wird entsprechend ansteigen.

Grafischer Maximalwert: 58200


Quelle

uni:data (unidata.gv.at) Jahreswerte beziehen sich auf Studienjahre (dh Ziel 2021 steht für Studienjahr 2020/21)

Berechnungsmethode

Summierung der Studienabschlüsse an Universitäten, Fachhochschulen, Privatuniversitäten und Pädagogischen Hochschulen

Kennzahlen des Wirkungsziels Details zu Kennzahl 2

Wirkungszielkennzahl 2: überplanmäßig erreicht: Tertiärquote [%]

Entwicklung der Wirkungskennzahl

  • Jahr: 2013
    • Zielerreichungsgrad: zur Gänze erreicht
    • Istzustand: 39,3 [%]
    • Zielzustand: 40
    • Oberer Schwellenwert: 45
    • Unterer Schwellenwert: 30
  • Jahr: 2014
    • Ressortwechsel von "Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung" zu "Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft"
    • Zielerreichungsgrad: zur Gänze erreicht
    • Istzustand: 40,0 [%]
    • Zielzustand: 40
    • Oberer Schwellenwert: 45
    • Unterer Schwellenwert: 35
  • Jahr: 2015
    • Zielerreichungsgrad: überwiegend erreicht
    • Istzustand: 38,7 [%]
    • Zielzustand: 40
    • Oberer Schwellenwert: 45
    • Unterer Schwellenwert: 28
  • Jahr: 2016
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 40,1 [%]
    • Zielzustand: 39
    • Oberer Schwellenwert: 42
    • Unterer Schwellenwert: 38
  • Jahr: 2017
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 40,8 [%]
    • Zielzustand: 40
    • Oberer Schwellenwert: 45
    • Unterer Schwellenwert: 35
  • Jahr: 2018
    • Ressortwechsel von "Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft" zu "Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung"
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 40,7 [%]
    • Zielzustand: 40,5
    • Oberer Schwellenwert: 44
    • Unterer Schwellenwert: 40
  • Jahr: 2019
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 42,4 [%]
    • Zielzustand: 40,7
    • Oberer Schwellenwert: 44
    • Unterer Schwellenwert: 40
  • Jahr: 2020
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 41,6 [%]
    • Zielzustand: 41
    • Oberer Schwellenwert: 44
    • Unterer Schwellenwert: 41
  • Jahr: 2021
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 43,0 [%]
    • Zielzustand: 42,6
    • Oberer Schwellenwert: 46
    • Unterer Schwellenwert: 41
  • Mittelfristiger Zielzustand: nicht vorhanden

Erläuterung der Entwicklung

Der Bevölkerungsanteil Österreichs mit tertiärem Abschluss wächst kontinuierlich: 2013 verfügten etwa 39,3 % der jungen Erwachsenen zwischen 30 und 34 Jahren über einen Tertiärabschluss; nun – 8 Jahre später – ist dieser Anteil auf 43,0 % angewachsen, einem Plus von 3,7 Prozentpunkten. Ähnlich wie bei den Studienabschlüssen, spiegelt auch diese Kennzahl das heimische Bildungsniveau wider um über den wichtigen Standortfaktor des Durchdringungsgrades höherer Bildung in der Gesamtbevölkerung Auskunft geben zu können und wird dementsprechend auch als nationaler Indikator zur Messbarkeit der Fortschritte bei der Umsetzung der nachhaltigen Entwicklung im Zuge der Agenda 2030 (SDG-Unterziel 4.3) herangezogen. Als Tertiärabschluss werden Abschlüsse der ISCED-Kategorien 5 bis 8 nach ISCED 2011 gewertet. Neben akademischen Abschlüssen zählen hierzu die Reife- und Diplomprüfung an berufsbildenden höheren Schulen sowie auch Meister- und Werkmeisterabschlüsse. Die Altersgruppe der betrachteten Kohorten wurde ab dem BFG 2022 auf die 25–34jährigen (davor 30–34jährigen) abgeändert, um mit der "Entschließung des Rates zu einem strategischen Rahmen für die europäische Zusammenarbeit auf dem Gebiet der allgemeinen und beruflichen Bildung mit Blick auf den europäischen Bildungsraum und darüber hinaus (2021–2030)" konform zu gehen.

Grafischer Maximalwert: 44


Quelle

Statistik Austria, Mikrozensus-Arbeitskräfteerhebung, Jahresdurchschnitt über alle Wochen

Berechnungsmethode

Anteil der 30–34jährigen mit einem tertiären Bildungsabschluss an der 30–34jährigen Gesamtbevölkerung. Als „Tertiärabschluss“ gelten nach ISCED 2011 die Bildungsstufen 5–8 zu verstehen (ISCED 5: Meisterschule, Werkmeister- und Bauhandwerkerschule; Kolleg, Akademie, Erstausbildung; Aufbaulehrgang; Berufsbildende höhere Schule für Berufstätige; Höhere berufsbildende Schule, Jahrgang 4–5; Universitärer Lehrgang; ISCED 6: Bachelorstudium; ISCED 7: Masterstudium, Diplomstudium, universitärer Lehrgang (postgradual); ISCED 8: Doktoratsstudium)

Kennzahlen des Wirkungsziels Details zu Kennzahl 3

Wirkungszielkennzahl 3: zur Gänze erreicht: Durchschnittliche Höhe der Studienbeihilfe [EUR]

Entwicklung der Wirkungskennzahl

  • Jahr: 2016
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 4800 [EUR]
    • Zielzustand: 4770
    • Oberer Schwellenwert: 5000
    • Unterer Schwellenwert: 4500
  • Jahr: 2017
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 4940 [EUR]
    • Zielzustand: 4840
    • Oberer Schwellenwert: 5000
    • Unterer Schwellenwert: 4500
  • Jahr: 2018
    • Ressortwechsel von "Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft" zu "Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung"
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 6174 [EUR]
    • Zielzustand: 6000
    • Oberer Schwellenwert: 6500
    • Unterer Schwellenwert: 4000
  • Jahr: 2019
    • Zielerreichungsgrad: zur Gänze erreicht
    • Istzustand: 6020 [EUR]
    • Zielzustand: 6000
    • Oberer Schwellenwert: 6500
    • Unterer Schwellenwert: 4000
  • Jahr: 2020
    • Zielerreichungsgrad: zur Gänze erreicht
    • Istzustand: 5994,0 [EUR]
    • Zielzustand: 6000
    • Oberer Schwellenwert: 6500
    • Unterer Schwellenwert: 4000
  • Jahr: 2021
    • Zielerreichungsgrad: zur Gänze erreicht
    • Istzustand: 5960,0 [EUR]
    • Zielzustand: 6000
    • Oberer Schwellenwert: 6500
    • Unterer Schwellenwert: 5000
  • Mittelfristiger Zielzustand: nicht vorhanden

Erläuterung der Entwicklung

Die oft zitierte soziale Selektion im Bildungsbereich ist weiterhin ein großes Hindernis, sowohl was den sozialen Ausgleich in der Bevölkerung betrifft, als auch was die jeweiligen individuellen Aufstiegschancen auf dem Bildungsweg angeht. Um diesen Steuerungseffekt zu erreichen, muss die Studienbeihilfe natürlich eine gewisse Mindesthöhe haben. Aus diesem Grund wurde die Studienbeihilfe mit 1. September deutlich erhöht und vereinfacht. Sie wird ab dann nach einem neuen, modularen Modell berechnet, das die Lebensumstände der Studierenden im besonderen Ausmaß berücksichtigt. Für Studierende, die die Teuerung und die Folgen der Corona-Pandemie besonders zu spüren bekommen, erhalten damit ab kommendem Studienjahr 2022/23 punktgenaue, lebensnahe, aber vor allem eine sozial ausgewogene Unterstützung. Im Studienjahr 2020/21 wurden 59.604 Anträge eingebracht, davon 43.823 bewilligt und somit ein Budgetvolumen von € 253,527 Mio. für Studienbeihilfen aufgewendet. Die Zunahme ist deutlich stärker bei den Fachhochschulen als bei den Universitäten festzustellen, was sowohl auf die im FH-Sektor kontinuierlich steigenden Studierendenzahlen als auch auf die unterschiedliche soziale Zusammensetzung der Studierendenschaft zurückzuführen ist. Der Digitalisierungsprozess in der Studienbeihilfenbehörde hat durch die COVID-19 Pandemie einen zusätzlichen Schub erfahren. So wurden im Studienjahr 2020/21 10.318 Erstanträge (59 % - Wissenschaft und Bildung) online gestellt. Dies bedeutet einen Anstieg von 73 % gegenüber dem Studienjahr 2018/19. Mehr als die Hälfte (51%) aller Anträge wurde automatisch erledigt, d. h. dass der neue Studienbeihilfenanspruch ohne weiteren Antrag der Studierenden automatisch errechnet wurde. Dennoch wird die Studienförderung kontinuierlich auf mögliche Verbesserungspotenziale hin überprüft.

Grafischer Maximalwert: 6500


Quelle

Studienbeihilfenbehörde

Berechnungsmethode

Durchschnittliche Höhe der Studienbeihilfe

Kennzahlen des Wirkungsziels Details zu Kennzahl 4

Wirkungszielkennzahl 4: nicht erreicht: Anfängerinnen- und Anfängeranteil bei den 20 frequentiertesten Studienrichtungen [%]

Entwicklung der Wirkungskennzahl

  • Jahr: 2014
    • Zielerreichungsgrad: kein Zielerreichungsgrad vorhanden
    • Istzustand: 55 [Anzahl]
    • Zielzustand: kein Sollwert vorhanden
    • Oberer Schwellenwert: nicht vorhanden
    • Unterer Schwellenwert: nicht vorhanden
  • Jahr: 2015
    • Zielerreichungsgrad: kein Zielerreichungsgrad vorhanden
    • Istzustand: 56 [Anzahl]
    • Zielzustand: kein Sollwert vorhanden
    • Oberer Schwellenwert: nicht vorhanden
    • Unterer Schwellenwert: nicht vorhanden
  • Jahr: 2017
    • Zielerreichungsgrad: nicht erreicht
    • Istzustand: 56,3 [%]
    • Zielzustand: 52
    • Oberer Schwellenwert: 48
    • Unterer Schwellenwert: 60
  • Jahr: 2018
    • Ressortwechsel von "Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft" zu "Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung"
    • Zielerreichungsgrad: teilweise erreicht
    • Istzustand: 57,0 [%]
    • Zielzustand: 54
    • Oberer Schwellenwert: 42
    • Unterer Schwellenwert: 60
  • Jahr: 2019
    • Zielerreichungsgrad: nicht erreicht
    • Istzustand: 55,5 [%]
    • Zielzustand: 50
    • Oberer Schwellenwert: 42
    • Unterer Schwellenwert: 60
  • Jahr: 2020
    • Zielerreichungsgrad: nicht erreicht
    • Istzustand: 56,6 [%]
    • Zielzustand: 50
    • Oberer Schwellenwert: 42
    • Unterer Schwellenwert: 60
  • Jahr: 2021
    • Zielerreichungsgrad: nicht erreicht
    • Istzustand: 57,7 [%]
    • Zielzustand: 50
    • Oberer Schwellenwert: 42
    • Unterer Schwellenwert: 60
  • Mittelfristiger Zielzustand: nicht vorhanden

Erläuterung der Entwicklung

Der Anteil der Anfänger/innen bei den 20 frequentiertesten Studienrichtungen ist 2021 auf 57,7 % gestiegen, somit konnte der langfristige Zielwert von 50 % nicht erreicht werden. Im Wintersemester 2021 wurde ein Rückgang der Studienanfänger/innen gegenüber dem vorangegangenen Wintersemester beobachtet. Dabei ist auffällig, dass die Zahlen der Studienanfänger/innen in den 20 frequentiertesten Studien (-4,0 %) nicht so stark wie die Gesamtzahl der Studienanfänger/innen (-6,5 %) zurückgegangen sind. Insofern erklärt sich der Anstieg des Anteils der Top 20-Studien von 56,6 % im Wintersemester 2020 auf 57,7 % im Wintersemester 2021. Dies verdeutlicht, dass Abstimmungs- und Koordinierungsprozesse, wie sie im Projekt Zukunft Hochschule, im Gesamtösterreichischen Universitätsentwicklungsplan oder in der Universitätsfinanzierung NEU forciert wurden/werden, unbedingt notwendig sind. Vorerst ist eine weitere Senkung des Zielwertes nicht realistisch, weswegen in der langfristigen Perspektive der Zielwert gleichgehalten wird. Zu den TOP 5 der 20 frequentiertesten Studienrichtungen zählen die Studienrichtungen Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Rechtswissenschaften, Informatik, Biologie und Psychologie.

Grafischer Maximalwert: 46


Quelle

uni:data (unidata.gv.at) Jahreswerte beziehen sich jeweils auf einen Stichtag im Wintersemester (dh Ziel 2021 steht für Wintersemester 2021)

Berechnungsmethode

Anteil der ordentlichen neu begonnenen Studien aus den 20 frequentiertesten Studien an allen neu begonnenen Studien an öffentlichen Universitäten Die Werte beziehen sich auf einen Stichtag des Wintersemesters, wodurch die Studierendenpopulation repräsentativ abgebildet wird.

Kennzahlen des Wirkungsziels Details zu Kennzahl 5

Wirkungszielkennzahl 5: teilweise erreicht: Rekrutierungsquote [%]

Entwicklung der Wirkungskennzahl

  • Jahr: 2016
    • Zielerreichungsgrad: zur Gänze erreicht
    • Istzustand: 2,43 [%]
    • Zielzustand: 2,4
    • Oberer Schwellenwert: 1
    • Unterer Schwellenwert: 3
  • Jahr: 2017
    • Zielerreichungsgrad: überwiegend erreicht
    • Istzustand: 2,52 [%]
    • Zielzustand: 2,3
    • Oberer Schwellenwert: 1
    • Unterer Schwellenwert: 3
  • Jahr: 2018
    • Ressortwechsel von "Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft" zu "Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung"
    • Zielerreichungsgrad: teilweise erreicht
    • Istzustand: 2,58 [%]
    • Zielzustand: 2,28
    • Oberer Schwellenwert: 1
    • Unterer Schwellenwert: 3
  • Jahr: 2019
    • Zielerreichungsgrad: überwiegend erreicht
    • Istzustand: 2,47 [%]
    • Zielzustand: 2,26
    • Oberer Schwellenwert: 1
    • Unterer Schwellenwert: 3
  • Jahr: 2020
    • Zielerreichungsgrad: überwiegend erreicht
    • Istzustand: 2,42 [%]
    • Zielzustand: 2,25
    • Oberer Schwellenwert: 1
    • Unterer Schwellenwert: 3
  • Jahr: 2021
    • Zielerreichungsgrad: teilweise erreicht
    • Istzustand: 2,57 [%]
    • Zielzustand: 2,22
    • Oberer Schwellenwert: 1
    • Unterer Schwellenwert: 3
  • Mittelfristiger Zielzustand: nicht vorhanden

Erläuterung der Entwicklung

Der Wahrscheinlichkeitsfaktor (auf Basis der Rekrutierungsquoten) von 2,57 bedeutet, dass Studienanfängerinnen und -anfänger, deren Väter mind. Matura haben, 2021 2,57mal häufiger ein Studium aufgenommen haben als Studienanfängerinnen und -anfänger, deren Väter ein niedrigeres Ausbildungsniveau aufweisen. Die Rekrutierungsquote war 2015 bzw. 2016 auf einem historisch niedrigen Stand, weswegen die weiteren Zielwerte (auch für 2021) optimistisch angesetzt wurden. Nach einer Verschlechterung der Rekrutierungsquote (2017 und 2018) und einer geringfügigen Verbesserung in den Studienjahren 2018/19 und 2019/20 ist nun wieder eine Trendwende ersichtlich. Die Rekrutierungsquote hat sich nicht nur an den öffentlichen Universitäten, sondern auch an den Fachhochschulen (geringfügig) verschlechtert. Der „bessere“ Wahrscheinlichkeitsfaktor des Fachhochschulsektors wirkt sich auf Gesamtebene nur gering aus. Dahingehend wurden entsprechende Maßnahmen im Zuge der Leistungsvereinbarungen mit den Universitäten eingeleitet, deren Wirkungen allerdings Zeit brauchen.

Grafischer Maximalwert: 2


Quelle

Statistik Austria (Mikrozensus), USTAT 1; Berechnung IHS

Berechnungsmethode

Verhältnis der Rekrutierungsquoten, von Studienanfängerinnen und -anfängern, deren Väter mind. Matura haben, zu Studienanfängerinnen und –anfängern, deren Väter ein niedrigeres Ausbildungsniveau aufweisen. Die Rekrutierungsquote bildet ab, wie viele inländische Studienanfängerinnen und -anfänger an Universitäten und Fachhochschulen mit einem Vater eines entsprechenden Bildungsniveaus (Matura, Matura +) auf 1.000 Männer (40 bis 65 Jahre alt) mit dem gleichen Bildungsniveau in der österreichischen Wohnbevölkerung kommen. Das Bildungsniveau ohne Matura umfasst als höchste abgeschlossene Ausbildung Pflichtschule, Lehre, Fachschule/(Werk)Meister.