Wirkungsziel 34.1 Steigerung der FTI-Intensität des Unternehmenssektors

zugeordnete Maßnahmen zugeordnete Vorhaben

Kennzahlen des Wirkungsziels Details zu Kennzahl 1

Wirkungszielkennzahl 1: nicht erreicht: Anteil der Unternehmen mit F&E-Aktivitäten [%]

Entwicklung der Wirkungskennzahl

  • Jahr: 2021
    • Zielerreichungsgrad: nicht erreicht
    • Istzustand: 48,2 [%]
    • Zielzustand: 49,6
    • Oberer Schwellenwert: 50,6
    • Unterer Schwellenwert: 47,1
  • Mittelfristiger Zielzustand: nicht vorhanden

Erläuterung der Entwicklung

Für das Jahr 2013 kann kein Istzustand berichtet werden, da keine historischen Werte für dieses Jahr verfügbar sind. Der Istwert für das Jahr 2021 wurde vom Jahr 2020 fortgeschrieben. Die Daten basieren auf der alle zwei Jahre veröffentlichten F&E-Statistik, zuletzt war dies 2019 der Fall. Der Zielwert von 49,6 % stellt eine Steigerung von rund einem Prozentpunkt (oder eine Steigerung um 2 %) gegenüber dem Vorjahr dar. Dieser Wert konnte nicht erreicht werden. Langfristig wird ein Anteil von mehr als 50 % angestrebt. Der Anteil der F&E durchführenden Unternehmen an den Unternehmen im forschungs- und technologiennahen Bereich war über die letzten Jahre hinweg nahezu konstant bei rund 47 % und hat sich in der letzten Erhebung 2019 auf 48,2 % erhöht. Insgesamt lässt sich konstatieren, dass mehr Unternehmen selbst F&E durchführen als in den Jahren davor: sowohl die Grundgesamtheit als auch die Unternehmen, die eigene Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten durchführen, haben sich erhöht. Die Grundgesamtheit sämtlicher Unternehmen im forschungs- und technologiennahen Bereich (d. h. es liegen Hinweise für eine F&E-Tätigkeit vor), belief sich zuletzt auf 8.026 Unternehmen (davon 3.872 mit F&E-Tätigkeiten) gegenüber 7.314 in der Erhebung 2017 (davon 3.489 mit F&E-Tätigkeiten). Förderungen des BMK, die gezielt auf bisher noch nicht forschungsaktive Unternehmen ausgerichtet sind und durch kleinformatige und leicht zugängliche Angebote den Einstieg in eigene F&E-Aktivitäten erleichtern, wurden auch im letzten Jahr fortgesetzt. Innovationsfähigkeit und eigene F&E-Aktivitäten werden als zentral angesehen, um die Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz des österreichischen Unternehmenssektors zu steigern bzw. zu erhalten.

Grafischer Maximalwert: 50,6


Quelle

F&E-Statistik, Statistik Austria

Berechnungsmethode

Befragung, Anzahl der F&E durchführenden Erhebungseinheiten in Relation zu den Erhebungseinheiten insgesamt, die Grundgesamtheit umfasst sämtliche Unternehmen, für die Hinweise auf eine F&E-Tätigkeit vorliegen (nähere Details zu den verwendeten statistischen Konzepten und Methoden sind auf der Homepage der Statistik Austria verfügbar), Erhebung im 2-Jahres-Rhythmus

Kennzahlen des Wirkungsziels Details zu Kennzahl 2

Wirkungszielkennzahl 2: Istzustand nicht vorhanden: Unternehmen mit Produktinnovationen [%]

Entwicklung der Wirkungskennzahl

  • Jahr: 2021
    • Zielerreichungsgrad: kein Zielerreichungsgrad vorhanden
    • Istzustand: kein Wert vorhanden [%]
    • Zielzustand: 24
    • Oberer Schwellenwert: 24,5
    • Unterer Schwellenwert: 22,8
  • Mittelfristiger Zielzustand: nicht vorhanden

Erläuterung der Entwicklung

Für das Jahr 2013-2015 können keine Istzustände berichtet werden, da keine historischen Werte für diese Jahre verfügbar sind. Die zugrundeliegende Statistik wird nicht rechtzeitig zur Erfassung des Istzustandes für das Jahr 2021 veröffentlicht, deshalb muss die Erläuterung der aktuellen Entwicklung entfallen. Die Kennzahl zeigte bisher ein sehr gutes Abschneiden Österreichs bei den innovationsaktiven Unternehmen, die Produktneuheiten entwickeln, welche zugleich Neuheiten für den jeweiligen Markt darstellen. Das BMK wirkt mit unterschiedlichen Förderungsformaten darauf hin, dass innovative Unternehmen bei ihren Vorhaben unterstützt werden und anwendungsnah neue Produkte entwickeln und in die Verwertung bringen können. Wichtige Partner in der Umsetzung sind die Forschungsförderungseinrichtungen FFG und AWS.

Grafischer Maximalwert: 24,5


Quelle

Statistik Austria, Europäische Innovationserhebung (CIS)

Berechnungsmethode

Befragung, Anteil der Unternehmen, die neue oder verbesserte Produkte, eingeführt haben, welche neu für den Markt sind, Erhebung im 2-Jahres-Rhythmus für einen 2-jährigen Zeitraum. Als Vergleichswert wird die Innovationsaktivität jener Länder herangezogen, die gemäß European Innovation Scoreboard (EIS) als „Innovation Leader“ klassifiziert werden.