Wirkungsziel 34.3 Steigerung der Beschäftigung und Gleichstellung im FTI-Sektor

zugeordnete Maßnahmen zugeordnete Vorhaben

Kennzahlen des Wirkungsziels Details zu Kennzahl 1

Wirkungszielkennzahl 1: überplanmäßig erreicht: Beschäftigte in F&E [Anzahl]

Entwicklung der Wirkungskennzahl

  • Jahr: 2013
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 46390,0 [VZÄ]
    • Zielzustand: 43398
    • Oberer Schwellenwert: 48000
    • Unterer Schwellenwert: 42000
  • Jahr: 2014
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 46390 [VZÄ]
    • Zielzustand: 44699
    • Oberer Schwellenwert: 48000
    • Unterer Schwellenwert: 42000
  • Jahr: 2015
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 46412,0 [VZÄ]
    • Zielzustand: 46041
    • Oberer Schwellenwert: 48000
    • Unterer Schwellenwert: 42000
  • Jahr: 2016
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 50534 [VZÄ]
    • Zielzustand: 47422
    • Oberer Schwellenwert: 52164
    • Unterer Schwellenwert: 42680
  • Jahr: 2017
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 50534 [VZÄ]
    • Zielzustand: 48844
    • Oberer Schwellenwert: 55000
    • Unterer Schwellenwert: 45000
  • Jahr: 2018
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 52478 [VZÄ]
    • Zielzustand: 50310
    • Oberer Schwellenwert: 55000
    • Unterer Schwellenwert: 45000
  • Jahr: 2019
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 52478 [VZÄ]
    • Zielzustand: 51819
    • Oberer Schwellenwert: 56000
    • Unterer Schwellenwert: 46000
  • Jahr: 2020
    • Ressortwechsel von "Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie" zu "Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie"
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 58591 [VZÄ]
    • Zielzustand: 53373
    • Oberer Schwellenwert: 59000
    • Unterer Schwellenwert: 48000
  • Jahr: 2021
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 58591 [Anzahl]
    • Zielzustand: 54974
    • Oberer Schwellenwert: 59000
    • Unterer Schwellenwert: 48000
  • Mittelfristiger Zielzustand: nicht vorhanden

Erläuterung der Entwicklung

Die festgelegten Zielzustände beschreiben eine jährliche Steigerung der Kennzahl um 3 %. Der Istwert für das Jahr 2021 wurde vom Jahr 2020 fortgeschrieben. Die Daten basieren auf der alle zwei Jahre veröffentlichten F&E-Statistik, zuletzt war dies 2019 der Fall. Der Zielwert im Jahr 2021 konnte übererfüllt werden, es wird auf eine nachhaltige Überschreitung des Wertes von 58.000 Vollzeitäquivalenten abgezielt. Die langfristige Entwicklung der Kennzahl beschreibt eine kontinuierliche Steigerung der Personen (Vollzeitäquivalente), die in Forschung und Entwicklung im Unternehmenssektor Beschäftigung finden. Es handelt sich hierbei in der Regel um hochqualifizierte Positionen, die wesentlich zum Wirtschaftswachstum in Österreich beitragen. Das BMK unterstützt indirekt durch anwendungsorientierte FTI-Förderungen in Zukunftsthemen aber auch direkt, durch Förderungen für Menschen in FTI, den Aufbau und Erhalt von Arbeitsplätzen im unternehmerischen FTI-Sektor.

Grafischer Maximalwert: 57700


Quelle

F&E-Statistik, Statistik Austria

Berechnungsmethode

Befragung, Beschäftigte in F&E im Unternehmenssektor

Kennzahlen des Wirkungsziels Details zu Kennzahl 2

Wirkungszielkennzahl 2: nicht erreicht: Anteil weibl. Beschäftigte in F&E [%]

Entwicklung der Wirkungskennzahl

  • Jahr: 2013
    • Zielerreichungsgrad: nicht erreicht
    • Istzustand: 14,8 [%]
    • Zielzustand: 18
    • Oberer Schwellenwert: 23
    • Unterer Schwellenwert: 14
  • Jahr: 2014
    • Zielerreichungsgrad: nicht erreicht
    • Istzustand: 14,8 [%]
    • Zielzustand: 19
    • Oberer Schwellenwert: 23
    • Unterer Schwellenwert: 14
  • Jahr: 2015
    • Zielerreichungsgrad: nicht erreicht
    • Istzustand: 14,8 [%]
    • Zielzustand: 20
    • Oberer Schwellenwert: 23
    • Unterer Schwellenwert: 14
  • Jahr: 2016
    • Zielerreichungsgrad: nicht erreicht
    • Istzustand: 14,8 [%]
    • Zielzustand: 20
    • Oberer Schwellenwert: 22
    • Unterer Schwellenwert: 18
  • Jahr: 2017
    • Zielerreichungsgrad: nicht erreicht
    • Istzustand: 14,8 [%]
    • Zielzustand: 20
    • Oberer Schwellenwert: 24
    • Unterer Schwellenwert: 14
  • Jahr: 2018
    • Zielerreichungsgrad: nicht erreicht
    • Istzustand: 14,9 [%]
    • Zielzustand: 20
    • Oberer Schwellenwert: 24
    • Unterer Schwellenwert: 16
  • Jahr: 2019
    • Zielerreichungsgrad: nicht erreicht
    • Istzustand: 14,90 [%]
    • Zielzustand: 20
    • Oberer Schwellenwert: 24
    • Unterer Schwellenwert: 14
  • Jahr: 2020
    • Ressortwechsel von "Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie" zu "Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie"
    • Zielerreichungsgrad: nicht erreicht
    • Istzustand: 15,10 [%]
    • Zielzustand: 20
    • Oberer Schwellenwert: 24
    • Unterer Schwellenwert: 14
  • Jahr: 2021
    • Zielerreichungsgrad: nicht erreicht
    • Istzustand: 15,10 [%]
    • Zielzustand: 20
    • Oberer Schwellenwert: 24
    • Unterer Schwellenwert: 14
  • Mittelfristiger Zielzustand: nicht vorhanden

Erläuterung der Entwicklung

Der Istwert für das Jahr 2021 wurde vom Jahr 2020 fortgeschrieben. Die Daten basieren auf der alle zwei Jahre veröffentlichten F&E-Statistik, zuletzt war dies 2019 der Fall. Wenngleich über den Zeitablauf eine leichte Steigerung des Anteils der weiblichen Beschäftigten beim wissenschaftlichen und höherqualifizierten nicht-wissenschaftlichen Personal festgestellt werden kann und zuletzt die Schwelle von 15 % überstiegen wurde, bleibt die Kennzahl deutlich unter dem Zielwert von 20 %. Österreich ist noch weit vom langfristigen Ziel, einer Gleichstellung der Geschlechter bei der Beschäftigung im höherqualifizierten Bereich des unternehmerischen FTI-Sektors, entfernt. Positiv kann konstatiert werden, dass der F&E-Sektor generell eine starke Steigerung der Beschäftigung verzeichnet (11,83 % zwischen den Erhebungen der Jahre 2017 und 2019) und die weibliche Beschäftigung damit zumindest Schritt halten kann. Das BMK setzt bereits einige Maßnahmen um gezielt Frauen in FTI zu unterstützen (z. B. durch Praktika, spezifische Forschungsprojekte etc.) und berücksichtigt in den Förderungen sowohl Gender im Inhalt als auch in der Teamzusammensetzung. Angesichts der stagnierenden Entwicklung braucht es allerdings weiterhin starke Bemühungen und zielgerichteten Mitteleinsatz.

Grafischer Maximalwert: 24


Quelle

F&E-Statistik, Statistik Austria

Berechnungsmethode

Befragung, Anteil der Frauen an den Beschäftigten in F&E nach Durchführungssektoren und Beschäftigtenkategorien, Erhebung im 2-Jahres-Rhythmus

Kennzahlen des Wirkungsziels Details zu Kennzahl 3

Wirkungszielkennzahl 3: überwiegend erreicht: Humanressourcen im Wissenschafts- und Technologiebereich [%]

Entwicklung der Wirkungskennzahl

  • Jahr: 2021
    • Zielerreichungsgrad: überwiegend erreicht
    • Istzustand: 52,3 [%]
    • Zielzustand: 52,7
    • Oberer Schwellenwert: 54
    • Unterer Schwellenwert: 50
  • Mittelfristiger Zielzustand: nicht vorhanden

Erläuterung der Entwicklung

Der Anteil an den erwerbstätigen Personen in Österreich zwischen 25 und 64 Jahren, die über ein tertiäres Bildungsniveau verfügen und/oder einen wissenschaftlich-technischen Beruf ausüben, ist im Vergleich zum Vorjahr geringfügig um 0,1 Prozentpunkte angestiegen. Die Zielsetzung einer jährlichen Steigerung von einem halben Prozentpunkt konnte also nicht vollständig erreicht werden. Angesichts der Auswirkungen der Covid-19 Krise, die auch den Arbeitsmarkt beeinträchtigt und Investitionen in FTI gedämpft haben, ist die Entwicklung durchaus positiv zu beurteilen. Langfristig kann in Österreich ein steigender Trend an den Personen mit tertiärer Bildung oder wissenschaftlich-technischem Beruf festgestellt werden. Große Sprünge wie zwischen dem Jahr 2013 und 2014 um mehr als 5 % waren zuletzt zwar nicht mehr zu beobachten, dennoch zeigt sich ein langfristiger positiver Trend.

Grafischer Maximalwert: 54


Quelle

Europäische Arbeitskräfteerhebung (AKE), Eurostat

Berechnungsmethode

Vierteljährliche Haushaltsstichprobenerhebung (Europäische Arbeitskräfteerhebung) zur Beteiligung am Arbeitsmarkt von Personen ab 15 Jahren, Klassifizierung nach tertiärem Bildungsniveau und/oder wissenschaftlich-technischer Berufstätigkeit gemäß Canberra Manual, Angabe in % der aktiven Bevölkerung im Alter von 25 bis 64 Jahren in Österreich

Kennzahlen des Wirkungsziels Details zu Kennzahl 4

Wirkungszielkennzahl 4: überwiegend erreicht: Frauen im Wissenschafts- und Technologiebereich [%]

Entwicklung der Wirkungskennzahl

  • Jahr: 2021
    • Zielerreichungsgrad: überwiegend erreicht
    • Istzustand: 54,1 [%]
    • Zielzustand: 54,3
    • Oberer Schwellenwert: 55
    • Unterer Schwellenwert: 52
  • Mittelfristiger Zielzustand: nicht vorhanden

Erläuterung der Entwicklung

Der Anteil an den erwerbstätigen Frauen in Österreich zwischen 25 und 64 Jahren, die über ein tertiäres Bildungsniveau verfügen und/oder einen wissenschaftlich-technischen Beruf ausüben, ist im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 Prozentpunkte angestiegen. Die Zielsetzung einer jährlichen Steigerung von einem Prozentpunkt konnte also nicht vollständig erreicht werden. Angesichts der Auswirkungen der Covid-19 Krise, die auch den Arbeitsmarkt beeinträchtigt und Investitionen in FTI gedämpft haben, ist die Entwicklung durchaus positiv zu beurteilen. Langfristig kann in Österreich ein steigender Trend des Anteils der Frauen mit tertiärer Bildung oder wissenschaftlich-technischem Beruf an allen Erwerbstätigen festgestellt werden. Große Sprünge wie zwischen dem Jahr 2013 und 2014 um mehr als 6 % waren zuletzt zwar nicht mehr zu beobachten. Dennoch zeigt sich insbesondere bei den weiblichen Erwerbstätigen ein langfristiger positiver Trend, der insgesamt auch zu einem deutlich höheren Anteil als bei Männern führt: Im Jahr 2021 lag der Wert der Kennzahl für Männer bei 50,8 %, also mehr als 3 Prozentpunkte niedriger.

Grafischer Maximalwert: 55


Quelle

Europäische Arbeitskräfteerhebung (AKE), Eurostat

Berechnungsmethode

Vierteljährliche Haushaltsstichprobenerhebung (Europäische Arbeitskräfteerhebung) zur Beteiligung am Arbeitsmarkt von Personen ab 15 Jahren, Selektion nach Geschlecht, Klassifizierung nach tertiärem Bildungsniveau und/oder wissenschaftlich-technischer Berufstätigkeit gemäß Canberra Manual, Angabe in % der aktiven weiblichen Bevölkerung im Alter von 25 bis 64 Jahren in Österreich