Wirkungsziel 21.2 Umfassende, barrierefreie Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in allen Bereichen des Lebens

zugeordnete Maßnahmen

Kennzahlen des Wirkungsziels Details zu Kennzahl 1

Wirkungszielkennzahl 1: nicht erreicht: Anteil der Einigungen im Schlichtungsverfahren (Bund) [%]

Entwicklung der Wirkungskennzahl

  • Jahr: 2013
    • Zielerreichungsgrad: teilweise erreicht
    • Istzustand: 38 [%]
    • Zielzustand: 50
    • Oberer Schwellenwert: 100
    • Unterer Schwellenwert: 40
  • Jahr: 2014
    • Zielerreichungsgrad: nicht erreicht
    • Istzustand: 31 [%]
    • Zielzustand: 40
    • Oberer Schwellenwert: 40
    • Unterer Schwellenwert: 20
  • Jahr: 2015
    • Zielerreichungsgrad: zur Gänze erreicht
    • Istzustand: 42,0 [%]
    • Zielzustand: 42
    • Oberer Schwellenwert: 50
    • Unterer Schwellenwert: 30
  • Jahr: 2016
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 35,5 [%]
    • Zielzustand: 33
    • Oberer Schwellenwert: 45
    • Unterer Schwellenwert: 30
  • Jahr: 2017
    • Zielerreichungsgrad: überplanmäßig erreicht
    • Istzustand: 46,9 [%]
    • Zielzustand: 38
    • Oberer Schwellenwert: 50
    • Unterer Schwellenwert: 36
  • Jahr: 2018
    • Ressortwechsel von "Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz" zu "Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz"
    • Zielerreichungsgrad: überwiegend erreicht
    • Istzustand: 37,2 [%]
    • Zielzustand: 38
    • Oberer Schwellenwert: 40
    • Unterer Schwellenwert: 34
  • Jahr: 2019
    • Zielerreichungsgrad: zur Gänze erreicht
    • Istzustand: 38,0 [%]
    • Zielzustand: 38
    • Oberer Schwellenwert: 40
    • Unterer Schwellenwert: 34
  • Jahr: 2020
    • Ressortwechsel von "Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz" zu "Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz"
    • Zielerreichungsgrad: nicht erreicht
    • Istzustand: 33,0 [%]
    • Zielzustand: 38
    • Oberer Schwellenwert: 40
    • Unterer Schwellenwert: 32
  • Jahr: 2021
    • Zielerreichungsgrad: nicht erreicht
    • Istzustand: 33,2 [%]
    • Zielzustand: 38
    • Oberer Schwellenwert: 40
    • Unterer Schwellenwert: 33
  • Mittelfristiger Zielzustand: nicht vorhanden

Erläuterung der Entwicklung

Die Kennzahl ist jährlichen Schwankungen unterworfen, allerdings konnte seit dem Jahr 2015 der Zielzustand jährlich annähernd erreicht oder sogar übertroffen werden. Dies traf seit dem Beginn der COVID-19-Pandemie nicht mehr zu: Mit Beginn der COVID-Pandemie sank die Einigungsquote auf 33,0 %. Im Jahre 2021 konnte ein leichter Anstieg auf 33,2 % verzeichnet werden, womit der Zielzustand aber nicht erreicht werden konnte. Aus der Schlichtungsstatistik ist ersichtlich, dass die Einigungsquote im Bereich Bundes-Behindertengleichstellungsgesetz (BGStG - Diskriminierungsschutz im Alltag) sogar leicht angestiegen ist, während im Bereich Behinderteneinstellungsgesetz (BEinstG–Diskriminierungsschutz im Beruf) die Einigungsquote deutlich gesunken ist. Die Einigungsquote im Bereich des BGStG betrug im Jahr 2021 37,2 % (2020: 35,8 %) und im Bereich des BEinstG 25,2 % (2020: 31,2 %).

Grafischer Maximalwert: 40


Quelle

Statistik des BMSGPK

Berechnungsmethode

Verhältnis zwischen der Anzahl der Einigungen im Schlichtungsverfahren zur Gesamtzahl der Schlichtungsverfahren

Kennzahlen des Wirkungsziels Details zu Kennzahl 2

Wirkungszielkennzahl 2: überwiegend erreicht: Begünstigte Behinderte in einem aufrechten Beschäftigungsverhältnis [%]

Entwicklung der Wirkungskennzahl

  • Jahr: 2021
    • Zielerreichungsgrad: überwiegend erreicht
    • Istzustand: 60,0 [%]
    • Zielzustand: 60,5
    • Oberer Schwellenwert: 63,5
    • Unterer Schwellenwert: 56,5
  • Mittelfristiger Zielzustand: nicht vorhanden

Erläuterung der Entwicklung

Hinsichtlich der Beschäftigungssituation von begünstigten Behinderten ist anzumerken, dass über 60 % der begünstigten Behinderten in der Altersgruppe 50+ zu verorten sind, die – wie auch Menschen ohne Behinderungen – u. a. aufgrund der Beschaffenheit des Arbeitsmarktes eine geringere Beschäftigungsquote aufweist. Seitens des BMSGPK werden Maßnahmen, wie etwa die Ausdehnung der Lohnförderungen (z. B. Inklusionsförderung, Inklusionsförderung Plus, Inklusionsförderung zur Unterstützung von Frauen) gesetzt, um die Entwicklung positiv zu beeinflussen und Anreize und Impulse zu schaffen, welche es für Unternehmen attraktiv machen, Menschen mit Behinderungen zu beschäftigen. Zudem startete 2021 das NEBA-Betriebsservice mit seinem unternehmenszentrierten Fokus, um Betriebe bei der Gestaltung/Umgestaltung von Arbeitsplätzen für Menschen mit Behinderungen auf unterschiedlichen Ebenen (organisatorisch, strukturell) zu unterstützen. Durch diese Maßnahmen ist es gelungen, die Berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen auch in Zeiten der COVID-19-Pandemie zu sichern und zu verbessern (geringfügige Steigerung des prozentuellen Anteils der Beschäftigten von 59,6 % auf 60,0 %).

Grafischer Maximalwert: 62


Quelle

Statistik des BMSGPK

Berechnungsmethode

Verhältnis zwischen der Anzahl der begünstigten Behinderten in einem aufrechten Beschäftigungsverhältnis (UB, SB, GF) und der Gesamtzahl der begünstigten Behinderten; Definition begünstigte Behinderte gem. § 2 Behinderteneinstellungsgesetz

Kennzahlen des Wirkungsziels zugeordnete Vorhaben