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Vorhaben

Vienna Biocenter Vision 2030

Vienna Biocenter Vision 2030

2025
Vorhaben zur Gänze erreicht

Finanzjahr: 2021

Inkrafttreten / Wirksamwerden: 2021

Nettoergebnis in Tsd. €: -20.360

Vorhabensart: Vorhaben gemäß § 58 Abs. 2 BHG 2013

Beitrag zu Wirkungszielen

Um die Verlinkung zwischen Wirkungsorientierter Steuerung und Wirkungsorientierter Folgenabschätzung darzustellen, wird angegeben, ob das Regelungs- beziehungsweise sonstige Vorhaben den Wirkungszielen eines Ressorts förderlich ist.


Problemdefinition

Das Vienna Biocenter im 3. Wiener Gemeindebezirk hat sich über die letzten drei Jahrzehnte zu einem erfolgreichen und auch international für Exzellenz und Qualität bekannten österr. Life Sciences Forschungsstandort entwickelt. Auf dem Campus befinden sich universitäre (Uni Wien und Med Uni Wien) und außeruniversitäre Grundlagenforschungseinrichtungen (der ÖAW und IMP/Boehringer Ingelheim) sowie eine Reihe an Biotech-Unternehmen.

Essentiell für die Weiterentwicklung und den Erhalt der internationalen Wettbewerbsfähigkeit ist neben der Forschungs- und Innovationsleistungen der einzelnen Einrichtungen eine moderne, technologische Ausstattung des Campus mit Forschungsinfrastruktur, die Bereitstellung von wissenschaftlichen Serviceleistungen sowie die Schaffung einer Identität als Campus durch verstärkte Koordination und Zusammenarbeit der Forschungseinrichtungen. Auf diese Art und Weise wird entsprechend kritische Masse erreicht, die notwendig ist, um den nationalen und internationalen Bekanntheitsgrad dieses prominenten Wiener Life Sciences Forschungsstandortes zu sichern und damit talentierte Wissenschafterinnen und Wissenschafter an die Einrichtungen des Vienna Biocenters zu ziehen.

Aus diesem Grund wurde von den Einrichtungen am Campus die Vienna Biocenter Vision 2020 entwickelt, die im Zeitraum 2010 – 2020 erfolgreich umgesetzt und gemeinsam durch den Bund und die Stadt Wien gefördert wurde. Der internationale Wettbewerb in den Life Sciences insbesondere um talentierte Wissenschafterinnen und Wissenschafter hat keinesfalls abgenommen, sondern ist nach wie vor aufrecht. Um sich diesem über die nächsten 10 Jahre stellen zu können, hat das Vienna Biocenter nun eine Vienna Biocenter Vision 2030 entwickelt, die die folgenden Komponenten beinhaltet:

Hauptteil bildet wiederum ein Investitionspaket in Forschungsinfrastruktur und -services und deren Betrieb, das von der 2010 von den Institutionen am Campus eigens dafür gegründeten Vienna Biocenter Core Facilities GmbH (VBCF GmbH) implementiert werden soll. Beweggrund dafür ist, dass das Vorhalten von cutting-edge Forschungsinfrastruktur und die Bereitstellung von hochqualitativen wissenschaftlichen Services einen Anziehungspunkt für talentierte wissenschaftliche Köpfe bildet und Grundlage dafür ist, Spitzenforschung betreiben zu können.

Hintergrund der Notwendigkeit eines solchen Investitionspakets sind die zunehmend beschleunigten technologischen Entwicklungen und den damit verbundenen schnelleren Investitionszyklen im Bereich Life Sciences Forschungsinfrastruktur, die konstante Investitionen in Forschungsinfrastruktur über den gesamten Zeitraum bis 2030 notwendig machen. Darüber hinaus können diese hochtechnologischen Geräte auch nicht mehr von einzelnen Forscherinnen und Forschern betrieben werden, sondern es braucht entsprechendes spezialisiertes, hochqualifiziertes Personal.

Bei straffer werdenden budgetären Rahmenbedingungen bildet die VBCF GmbH ein mittlerweile zehn Jahre bewährtes und gemäß unabhängiger internationaler Evaluierung erfolgreiches Modell, um moderne wissenschaftliche Forschungsinfrastruktur zur gemeinsamen Nutzung aller am Campus Vienna Biocenter ansässigen Einrichtungen und auch für externe Anwender vorzuhalten. Der Betrieb der Core Facilities ist professionell, Auslastung und Einnahmen durch Nutzergebühren entsprechen den bzw. übertreffen die Erwartungen und die Nutzerzufriedenheit ist hoch. Es wurden Kooperationsprojekte über den Vienna Biocenter Campus hinaus mit anderen Forschungseinrichtungen abgeschlossen.
Die internationale Bedeutung der VBCF GmbH zeigt sich z.B. durch die Tatsache, dass zwei Core Facilities die nationalen Knoten für europäische Forschungsinfrastruktur-Netzwerke bilden: für Euro-BioImaging (Forschungsinfrastruktur für bildgebende Verfahren in den Life Sciences und der Medizinforschung) und EMPHASIS (Forschungsinfrastruktur für Pflanzen-Phänotypisierung).

Gesellschafter der VBCF GmbH sind die Universität Wien, die Max. F. Perutz Laboratories, das Institut für Molekulare Biotechnologie, das Gregor Mendel Institut und der Verein Campus Vienna Biocenter als Vertreter der Biotech-Unternehmen am Campus. Die Förderung für die VBCF GmbH im Zeitraum 2020 – 2030 beläuft sich insgesamt auf 60 Mio. € und teilt sich anteilig zwischen Bund (65 % BMFWF) und Stadt Wien (35 %) auf.

Einen weiteren Teil der Vienna Biocenter Vision 2030 bildet die Förderung des Vienna Open Labs, das eine exzellente Wissenschaftskommunikationseinrichtung und eine erfolgreiche Marke für den Vienna Biocenter Campus darstellt.

Das Vienna Open Lab widmet sich der praktischen und anschaulichen Wissenschaftskommunikation für die breite Öffentlichkeit in den Life Sciences/Chemie/Naturwissenschaften. Es werden praktische Laborkurse für alle Altersschichten, vom Kindergarten über Schulklassen, Erwachsenen bis hin zu Seniorengruppen angeboten, sowie partizipative Wissenschaftskommunikationsaktivitäten und öffentlichkeitswirksame Outreachaktivitäten, wie z.B. bei der Langen Nacht der Forschung, und Fortbildungen für Lehrkräfte umgesetzt. Der Erfolg der Initiative zeigt sich in beeindruckenden Besucher:innen-Zahlen von rund 10.000 pro Jahr, womit das Vienna Open Lab bereits die Vollauslastung erreicht hat.

Durch all diese Aktivitäten werden die Life Sciences/Chemie/Naturwissenschaften einem breiten Publikum nähergebracht und der Stand der Forschung und deren Anwendungspotential in verständlicher Form aufbereitet. Durch die Besuche vor Ort im Vienna Open Lab erhöht sich der Bekanntheitsgrad des Vienna Biocenter und deren Institutionen auf nationaler Ebene. Junge Menschen werden für die Life Sciences begeistert und damit ein Beitrag für das Heranziehen der nächsten Generation von talentierten Wissenschafter:innen geleistet. Indirekt wird auch Verständnis für die Notwendigkeit von öffentlichen Investitionen in die Forschung geschaffen.

Im Rahmen der Vienna Biocenter Vision 2030 erhält das Vienna Open Lab eine Förderung durch das BMFWF (damals BMBWF) in der Höhe von 185.000 €/Jahr. Des Weiteren wird das Vienna Open Lab durch das BMWET (damals BMDW) sowie die Stadt Wien gefördert.



Erläuterung des Zusammenhangs zwischen dem Vorhaben und mittel- und langfristigen Strategien des Ressorts/ obersten Organs bzw. der Bundesregierung

Das Vorhaben „Vienna BioCenter Vision 2030″ stellt einen Beitrag zur „Strategie der Bundesregierung für Forschung, Technologie und Innovation (FTI-Strategie 2030) dar und trägt zu den drei Zielen der Strategie und folgenden Handlungsfeldern bei:
– Forschungs- und Technologieinfrastruktur ausbauen und Zugänglichkeit sichern
– Erhöhung der Sichtbarkeit des Forschungs- und Innovationsstandortes Österreich und entsprechende Positionierung des Außenauftritts
– Exzellente Grundlagenforschung fördern
– Ausbau von zukunftsträchtigen Forschungsfeldern und Förderung von Freiräumen in der Forschung
– Bewusstsein für den Wert von Forschung und Innovation im öffentlichen Interesse stärken
– Sichtbarkeit des Forschungsstandorts ausbauen und attraktive Rahmenbedingungen schaffen, um internationale Talente anzuziehen

Zudem ist das Vorhaben ein Beitrag zur Umsetzung des „Österreichischen Forschungsinfrastruktur Aktionsplans 2030“, insbesondere folgender Maßnahmen:
– Strategischer Ausbau von Forschungsinfrastrukturen sowie insbesondere Ausbau von Core Facilities (Core Shared Research Facilities) an und mit österreichischen Universitäten, Fachhochschulen, außeruniversitären und unternehmerischen Forschungseinrichtungen
– Unterstützung der Weiterentwicklung bestehender Forschungseinrichtungen (u.a. Betrieb von Forschungsinfrastruktureinrichtungen zu Serviceeinrichtungen mit Forschungssupport, klaren Nutzungsbedingungen)
– Unterstützung von gemischten Betreibermodellen (gemeinsam betrieben von Fachhochschulen, Universitäten und Unternehmen)
– Unterstützung von profilbildenden, zukunftsfähigen und bedarfsorientierten Forschungsinfrastrukturen an den Universitäten, Fachhochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen
– Teilnahme an europäischen und internationalen Großforschungsinfrastrukturprojekten, insbesondere bedarfsorientierte Partizipation an ESFRI-Forschungsinfrastrukturen (ESFRI-Roadmap)

Damit leistet das Vorhaben Vienna BioCenter Vision 2030 einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Stärkung leistungsfähiger, zukunftsorientierter Forschungsinfrastrukturen im Sinne der FTI-Strategie 2030 und des Österreichischen Forschungsinfrastruktur-Aktionsplans 2030 und ist insbesondere dem SDG 9.5 zuzuordnen, da es den Ausbau moderner, ressourceneffizienter und international vernetzter Forschungsinfrastrukturen fördert.

Ziele des Vorhabens

Durch die Angabe von konkreten, nachvollziehbaren Zielen pro Vorhaben wird transparent dargestellt, welchen Zweck der staatliche Eingriff verfolgt.


Ziel 1: Umsetzung der Vienna Biocenter Vision 2030

Beschreibung des Ziels

Ausstattung und Betrieb der Vienna Biocenter Core Facilities (VBCF) GmbH läuft auf hohem Niveau bis 2030 weiter.

Die VBCF GmbH ist Treiber und kompetenter Partner betreffend synergistische Nutzung von Life Science Forschungsinfrastruktur über den Vienna Biocenter Campus hinaus.

Der Betrieb des Vienna Open Labs läuft bis 2030 mit anhaltendem Erfolg weiter.

Beitrag zu Zielen der FTI-Strategie der Bundesregierung:
– Stärkung der Forschungsinfrastruktur
– Internationale Positionierung Österreichs stärken

Kennzahlen und Meilensteine des Ziels

Anzahl der Vienna Open Lab Besucher:innen pro Jahr [Anzahl]

Istwert

13.208

Anzahl

Zielzustand

10.000

Anzahl

Datenquelle: Reporting durch Vienna Open Lab Geschäftsführung

Hohe Publikations- bzw. Zitationsrate in peer-review Wissenschaftspublikationen pro Jahr [Anzahl]

Istwert

141

Anzahl

Zielzustand

40

Anzahl

Datenquelle: Reporting durch Vienna BioCenter Core Facilities GmbH Geschäftsführung - Jahresbericht

Meilenstein 1: Hohe Servicequalität der Vienna BioCenter Core Facilities GmbH

Ausgangszustand 2020:

Die erste zehnjährige Betriebsphase der VBCF GmbH ist erfolgreich abgeschlossen. Die eingerichteten Core Facilities arbeiten laut qualitativer Beurteilung der Fachjury der abschließenden Evaluierung der Periode 2010 – 2020 auf hohem Qualitätsniveau.

Zielzustand 2025:

Die Fachjury der Zwischenevaluierung nach den ersten 5 Jahren bestätigt in ihrer qualitativen Beurteilung weiterhin die hohe Qualität der Performance der Core Facilities der VBCF GmbH.

Istzustand 2025:

Die Fachjury – bestehend aus internationalen Fachexpert:innen – unterstreicht den Erfolg des Vorhabens und kommt in ihrem Abschlussbericht zusammenfassend zu folgenden Feststellungen: - Overall, the VBCF are outstanding, and their overall performance judged as world class. - The operational model clustering technologies in the VBCF and providing access to technology platforms staffed by technology experts supporting a campus of >2,000 researchers has been dramatically successful and extraordinarily cost effective. - The VBCF is extremely efficient and returns excellent value for the investment - Well-structured central cores, like the VBCF, yield amazing returns per Euro of investment and enable science that would otherwise be impossible. - The VBCF compares very well to other locations, and in many ways is a unique environment. - The core facilities of the VBCF are outstanding and operate at the highest international level and state-of-the-art both regarding scientific and technical merit, and cost effectiveness.

Datenquelle:
VBCF Evaluation Panel Report

Zielerreichungsgrad des Meilensteins:

zur Gänze erreicht

Meilenstein 2: Hohe Nutzer:innenzufriedenheit

Ausgangszustand 2020:

In der ersten zehnjährigen Betriebsphase der VBCF GmbH zeigten Erhebungen durchwegs positive Nutzerzufriedenheit.

Zielzustand 2025:

Die Qualität der Performance der Core Facilities der VBCF GmbH wird weiterhin durch positive Nutzerzufriedenheit (erhoben durch die VBCF GmbH) bestätigt.

Istzustand 2025:

Entsprechend den laufenden Erhebungen zur Zufriedenheit der Nutzer:innen bzw. Kund:innen der Services der VBCF GmbH zeigt sich ein eine anhaltend hohe Zufriedenheit. Als besonders positiv wird dabei auch der gemeinsame, bedarfsorientierte Entwicklungsprozess inkl. Feedbackschleifen bei der Weiterentwicklung des Serviceangebots hervorgehoben.

Datenquelle:
Reporting durch Vienna BioCenter Core Facilities GmbH Geschäftsführung - Jahresbericht

Zielerreichungsgrad des Meilensteins:

zur Gänze erreicht


Zugeordnete Ziel-Maßnahmen

Die Maßnahmen stellen die konkreten, geplanten Handlungen der öffentlichen Verwaltung dar. Die Ziele des Vorhabens sollen durch diese Tätigkeiten erreicht werden. Durch die Darstellung der Maßnahmen wird das „Wie“ der Zielerreichung transparent gemacht.


Förderung der Vienna Biocenter Core Facilities 2020 – 2030

Beitrag zu Ziel 1

Beschreibung der Ziel-Maßnahme

Förderung des Konzepts 2020 – 2030 der Vienna Biocenter Core Facilities (VBCF) GmbH ermöglicht die Fortsetzung der synergistischen und nachhaltigen Anschaffung und des Betriebs von Life Sciences Forschungsinfrastruktur und Services insbesondere für den Vienna Biocenter und darüber hinaus.
Das Konzept sieht dabei vor, durch synergistische Anschaffung und effizienten Betrieb Forschungsinfrastruktur und Services für den Vienna Biocenter Campus auf wissenschaftlich und technologisch aktuellem Niveau vorzuhalten, sodass der Campus ein Exzellenzforschungsstandort für Life Sciences in Europa und Anziehungspunkt für junge, talentierte Wissenschafterinnen und Wissenschafter bleibt. Besonderes Augenmerk wird dabei auf Bedarf, technische Aktualität, Erneuerungszyklen, Wirtschaftlichkeit und Effizienz gelegt.

Zielerreichungsgrad der Ziel-Maßnahme:

zur Gänze erreicht

Förderung des Vienna Open Lab

Beitrag zu Ziel 1

Beschreibung der Ziel-Maßnahme

Durch Förderung des Vienna Open Labs am Standort Vienna Biocenter wird der Fortbetrieb dieses erfolgreichen Mitmachlabors und dessen Wissenschaftskommunikationsaktivitäten für Personen aller Altersstufen – von Kindergartenkindern angefangen bis zu Senior_innen – bis 2030 gewährleistet mit dem Ziel, Themen der Life Sciences der Bevölkerung näher zu bringen und Interesse und Neugierde für die Wissenschaft zu wecken.

Durch die Aktivitäten des Vienna Open Labs kommen zahlreiche Besucher_innen jährlich auf den Vienna Biocenter Campus und steigern so den Bekanntheitsgrad dieses Life Sciences Forschungsclusters in der Bevölkerung.

Zielerreichungsgrad der Ziel-Maßnahme:

zur Gänze erreicht

Begleitendes Monitoring der Vienna Biocenter Vision

Beitrag zu Ziel 1

Beschreibung der Ziel-Maßnahme

Beauftragung der Österreichischen Forschungsförderungs-GmbH (FFG) mit dem begleitenden Monitoring betreffend Controlling und Umsetzung der Vienna Biocenter 2030. (Die FFG war bereits in der ersten 10-jährigen Förderungsperiode mit dem begleitenden Monitoring beauftragt.

Durch kontinuierliches Monitoring (Prüfung der jährlichen Projektberichte inklusive zahlenmäßige Nachweise und Erfolgsindikatoren sowie der halbjährlichen Liquiditätsberichte und Cashbedarfsdarstellungen) trägt die Monitoring-Gruppe zur Zielerreichung bei und unterstützt durch Empfehlungen die strategische Projektsteuerung.

Zielerreichungsgrad der Ziel-Maßnahme:

zur Gänze erreicht

Finanzielle Auswirkungen des Bundes (Kalkulation)

Finanzielle Auswirkungen stellen die aufgrund des Regelungs- oder sonstigen Vorhabens anfallenden, monetär zum Ausdruck gebrachten, Auswirkungen dar.

In der folgenden Darstellung sehen Sie auf der rechten Seite die geplanten (Plan) und auf der linken Sie die tatsächlichen angefallenen Kosten (Ergebnis). Unter „Details“ finden Sie eine detaillierte Aufschlüsselung der finanziellen Auswirkungen. Mithilfe der Steuerungsleiste können Sie zwischen den Jahren wechseln beziehungsweise sich die Gesamtzahlen über alle Jahre hinweg ansehen.


Gesamt 2021 - 2025
2021
2022
2023
2024
2025

Aufwände und Erträge – Nettoergebnis

Ergebnis

-20.360

Tsd. Euro

Plan

-20.378

Tsd. Euro

Erträge

Ist

0

Tsd. Euro

Plan

0

Tsd. Euro

Werkleistungen

Ist

43

Tsd. Euro

Plan

61

Tsd. Euro

Betrieblicher Sachaufwand

Ist

51

Tsd. Euro

Plan

51

Tsd. Euro

Transferaufwand

Ist

20.225

Tsd. Euro

Plan

20.225

Tsd. Euro

Personalaufwand

Ist

41

Tsd. Euro

Plan

41

Tsd. Euro

Sonstige Aufwendungen

Ist

0

Tsd. Euro

Plan

0

Tsd. Euro

Aufwendungen gesamt

Ist

20.360

Tsd. Euro

Plan

20.378

Tsd. Euro

Erträge gesamt

Ist

0

Tsd. Euro

Plan

0

Tsd. Euro

Ergebnis

-3.996

Tsd. Euro

Plan

-4.003

Tsd. Euro

Erträge

Ist

0

Tsd. Euro

Plan

0

Tsd. Euro

Werkleistungen

Ist

0

Tsd. Euro

Plan

7

Tsd. Euro

Betrieblicher Sachaufwand

Ist

3

Tsd. Euro

Plan

3

Tsd. Euro

Transferaufwand

Ist

3.985

Tsd. Euro

Plan

3.985

Tsd. Euro

Personalaufwand

Ist

8

Tsd. Euro

Plan

8

Tsd. Euro

Sonstige Aufwendungen

Ist

0

Tsd. Euro

Plan

0

Tsd. Euro

Aufwendungen gesamt

Ist

3.996

Tsd. Euro

Plan

4.003

Tsd. Euro

Erträge gesamt

Ist

0

Tsd. Euro

Plan

0

Tsd. Euro

Ergebnis

-3.996

Tsd. Euro

Plan

-4.011

Tsd. Euro

Erträge

Ist

0

Tsd. Euro

Plan

0

Tsd. Euro

Werkleistungen

Ist

0

Tsd. Euro

Plan

15

Tsd. Euro

Betrieblicher Sachaufwand

Ist

3

Tsd. Euro

Plan

3

Tsd. Euro

Transferaufwand

Ist

3.985

Tsd. Euro

Plan

3.985

Tsd. Euro

Personalaufwand

Ist

8

Tsd. Euro

Plan

8

Tsd. Euro

Sonstige Aufwendungen

Ist

0

Tsd. Euro

Plan

0

Tsd. Euro

Aufwendungen gesamt

Ist

3.996

Tsd. Euro

Plan

4.011

Tsd. Euro

Erträge gesamt

Ist

0

Tsd. Euro

Plan

0

Tsd. Euro

Ergebnis

-4.132

Tsd. Euro

Plan

-4.140

Tsd. Euro

Erträge

Ist

0

Tsd. Euro

Plan

0

Tsd. Euro

Werkleistungen

Ist

0

Tsd. Euro

Plan

8

Tsd. Euro

Betrieblicher Sachaufwand

Ist

39

Tsd. Euro

Plan

39

Tsd. Euro

Transferaufwand

Ist

4.085

Tsd. Euro

Plan

4.085

Tsd. Euro

Personalaufwand

Ist

8

Tsd. Euro

Plan

8

Tsd. Euro

Sonstige Aufwendungen

Ist

0

Tsd. Euro

Plan

0

Tsd. Euro

Aufwendungen gesamt

Ist

4.132

Tsd. Euro

Plan

4.140

Tsd. Euro

Erträge gesamt

Ist

0

Tsd. Euro

Plan

0

Tsd. Euro

Ergebnis

-4.096

Tsd. Euro

Plan

-4.119

Tsd. Euro

Erträge

Ist

0

Tsd. Euro

Plan

0

Tsd. Euro

Werkleistungen

Ist

0

Tsd. Euro

Plan

23

Tsd. Euro

Betrieblicher Sachaufwand

Ist

3

Tsd. Euro

Plan

3

Tsd. Euro

Transferaufwand

Ist

4.085

Tsd. Euro

Plan

4.085

Tsd. Euro

Personalaufwand

Ist

8

Tsd. Euro

Plan

8

Tsd. Euro

Sonstige Aufwendungen

Ist

0

Tsd. Euro

Plan

0

Tsd. Euro

Aufwendungen gesamt

Ist

4.096

Tsd. Euro

Plan

4.119

Tsd. Euro

Erträge gesamt

Ist

0

Tsd. Euro

Plan

0

Tsd. Euro

Ergebnis

-4.140

Tsd. Euro

Plan

-4.105

Tsd. Euro

Erträge

Ist

0

Tsd. Euro

Plan

0

Tsd. Euro

Werkleistungen

Ist

43

Tsd. Euro

Plan

8

Tsd. Euro

Betrieblicher Sachaufwand

Ist

3

Tsd. Euro

Plan

3

Tsd. Euro

Transferaufwand

Ist

4.085

Tsd. Euro

Plan

4.085

Tsd. Euro

Personalaufwand

Ist

9

Tsd. Euro

Plan

9

Tsd. Euro

Sonstige Aufwendungen

Ist

0

Tsd. Euro

Plan

0

Tsd. Euro

Aufwendungen gesamt

Ist

4.140

Tsd. Euro

Plan

4.105

Tsd. Euro

Erträge gesamt

Ist

0

Tsd. Euro

Plan

0

Tsd. Euro

Beschreibung der finanziellen Auswirkungen

Werkleistungen:
Die Abweichungen in den einzelnen Jahren ergeben sich dadurch, dass die Abrechnungen für das begleitende Monitoring für die Jahre 2021 bis 2024 erst im Jahr 2025 seitens der FFG gelegt wurden. Insgesamt stehen für die Laufzeit der Beauftragung (2021 bis 2030) maximal 128.732 € für das begleitende Monitoring zur Verfügung. Da der Abruf bedarfsgerecht erfolgt, wurden von 2021 bis 2025 statt der geplanten 60.735,00 € nur 42.772,52 € ausbezahlt bzw. benötigt.

Transferaufwand:
Im Rahmen der Vienna BioCenter Vision 2030 wurden mit der Vienna BioCenter Core Facilities GmbH (VBCF) und dem Vienna Open Lab Förderverträge für die Laufzeit 2021 bis 2030 abgeschlossen. Die Förderungen wurden vertragsgemäß für die VBCF nach Vorlage/Überprüfung der Liquiditätsdarstellungen/Jahresberichte bzw. für das Vienna Open Lab nach Vorlage/Überprüfung der Zwischenverwendungsnachweise ausbezahlt.
Die VBCF erhielt von 2021 bis 2025 insgesamt 19,3 Mio. € (2021-2022: je 3,8 Mio. €/Jahr, 2023-2025: je 3,9 Mio. €/Jahr). Bis zum Vertragsende 2030 wurde eine Gesamtsumme von 36,148 Mio. € vereinbart, das heißt es sind weitere 16,848 Mio.° € (2026: 3,9 Mio. €, 2027-2029: je 4,0 Mio. €/Jahr, 2030: 0,948 Mio. €) vorgesehen.
Dem Vienna Open Lab wurden bisher insgesamt 925.000 € ausbezahlt (2021-2025: je 185.000 €/Jahr). Bis zum Vertragsende 2030 ist eine Gesamtsumme von 1.744.500 € vereinbart, das heißt es sind weitere 819.500 € (2026-2029: je 185.000 €/Jahr, 2030: 79.500 €) vorgesehen.

Die Umsetzung der Maßnahme 1 „Förderung der Vienna BioCenter Core Facilities GmbH 2020 – 2030“ wird auch durch die Stadt Wien (Wirtschaftsagentur Wien) gefördert und stellt dafür bis zum Ende der Förderperiode (2030) eine Summe von insgesamt 21 Mio. € zur Verfügung.

Gesamtbeurteilung

Das Vorhaben „Vienna BioCenter Vision 2030“ zielt durch die Anschaffung und synergistische Nutzung hochtechnologischer Forschungsinfrastruktur auf die nachhaltige Stärkung der Exzellenz und internationalen Wettbewerbsfähigkeit des Forschungsclusters Vienna BioCenter sowie des Life-Sciences-Standorts Wien insgesamt ab.

Die Vienna BioCenter Core Facilities GmbH (VBCF), im gemeinschaftlichen Besitz der am Standort ansässigen Forschungseinrichtungen, arbeitet gemäß dem begleitenden Monitoring sowie nach Beurteilung durch eine internationale Fachjury im Jahr 2024 auf höchstem internationalen Niveau. Sowohl der wissenschaftlich-technische Betrieb als auch die wirtschaftliche Führung werden als state-of-the-art bewertet. Die eingesetzten Fördermittel werden effizient, strategisch und vorausschauend verwendet.
Über den Evaluierungszeitraum hat die VBCF, die für den Standort notwendigen Forschungsinfrastrukturen beschafft und etabliert und eine hohe Servicequalität der angebotenen Leistungen sichergestellt. Dies drückt sich einerseits in der hohen Auslastung der Services und andererseits in der hohen Nutzer:innenzufriedenheit sowohl der akademischen User:innen-Community als auch der Nutzer:innen aus KMU und Industrie aus. Das nationale und internationale Renommee der VBCF zeigt sich unter anderem in Kooperationsvereinbarungen mit Core Facilities im Großraum Wien sowie im Ausland (z. B. CEITEC Brünn) und in der Beteiligung an internationalen Forschungsinfrastrukturen wie Euro-BioImaging ERIC. Ein weiterer deutlicher Hinweis auf die Qualität der Leistungen und des Angebots der VBCF zeigt sich in der Anzahl an Publikationen, die die VBCF entweder als Autorin, Co-Autorin bzw. Kooperationspartnerin nennen. Diese hat im Projektverlauf stetig und deutlich zugenommen und liegt derzeit mit durchschnittlich 141 pro Jahr deutlich über den geplanten Zielwerten. Durch die Etablierung der VBCF hat zudem die Attraktivität des Standorts deutlich zugenommen. Insbesondere bei der Rekrutierung von talentierten, internationalen Forschenden wird die VBCF als besonderes Asset genannt.

Auch das Vienna Open Lab wird von internationalen Fachexpert:innen äußerst positiv beurteilt. Es bietet innovative, didaktisch fundierte Programme für unterschiedliche Zielgruppen und ermöglicht einen niederschwelligen, wissenschaftlich fundierten und ausgewogenen Zugang zu biowissenschaftlichen Themen. Der Betrieb erfolgt bei voller Auslastung. Die deutliche Überschreitung der geplanten Zielwerte der jährlichen Besucher:innen ergab sich auf Grund des hohen Andrangs und der hohen Nachfrage und wurde möglich durch Effizienzsteigerungen in der Praktikumsdurchführung, Anpassungen im Angebotsportfolio und durch die Rekrutierung zusätzlicher Praktikumsbetreuer:innen.

Insgesamt ist festzuhalten, dass die Umsetzung des Vorhabens „Vienna BioCenter Vision 2030“ nach den ersten fünf Jahren als sehr erfolgreich zu bewerten ist und die angestrebten Ziele in vollem Umfang erreicht wurden.


Verbesserungspotentiale

Neuerliche Erfolgsüberprüfung ist zum Ende der Laufzeit des Vorhabens im Jahr 2029 geplant. Im Rahmen dieser Evaluierung können sich gegebenenfalls Verbesserungspotenziale ergeben.


Weitere Evaluierungen

Es werden keine weiteren Evaluierungen durchgeführt.


Weiterführende Informationen