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Vorhaben

BÜNDELUNG: Gemeinnützige Arbeitskräfteüberlassung: itworks – JobTransfair – Trendwerk – 2022 mit 2023 und 2024

BÜNDELUNG: Gemeinnützige Arbeitskräfteüberlassung: itworks – JobTransfair -Trendwerk - 2022 mit 2023 und 2024

2025
Vorhaben teilweise erreicht

Finanzjahr: 2021

Inkrafttreten / Wirksamwerden: 2021

Nettoergebnis in Tsd. €: -167.821

Vorhabensart: Vorhaben gemäß § 58 Abs. 2 BHG 2013

Beitrag zu Wirkungszielen

Um die Verlinkung zwischen Wirkungsorientierter Steuerung und Wirkungsorientierter Folgenabschätzung darzustellen, wird angegeben, ob das Regelungs- beziehungsweise sonstige Vorhaben den Wirkungszielen eines Ressorts förderlich ist.


Beitrag zu Globalbudget-Maßnahmen

Um die Verlinkung zwischen Wirkungsorientierter Steuerung und Wirkungsorientierter Folgenabschätzung darzustellen, wird angegeben, ob das Regelungs- beziehungsweise sonstige Vorhaben den Maßnahmen eines Ressorts förderlich ist.


Problemdefinition

Die Integration von Älteren (50+, das sind Personen über 50 Jahre) sowie Personen mit über einem Jahr Arbeitslosigkeits-Geschäftsfalldauer stellt eine besondere Herausforderung für die Arbeitsmarktpolitik dar. Hierfür wurden auch im §13 Abs. 2 Arbeitsmarktpolitik-Finanzierungsgesetz (AMPFG) spezielle Finanzmittel in der Arbeitsmarkförderung vorgesehen.

Mit Ende September 2021 waren in Wien 36.323 Personen, das sind 25 % der vorgemerkten Personen, über 50 Jahre alt. Dies ist nach dem massiven Anstieg 2020 bedingt durch die COVID-19-Pandemie nun wieder eine Reduzierung des Bestands um 12,8 % gegenüber dem Vorjahr. Im September 2022 sank die Zahl der über 50-jährig Vorgemerkten auf 27.802 (27,9 % aller arbeitslos Vorgemerkten).
Etwa 54 % der Gesamtvorgemerkten sind September 2021 bereits über ein Jahr arbeitslos. Dies ist ein massiver Anstieg gegenüber dem Vorjahr, als nur 45 % der Vorgemerkten langzeitarbeitslos waren.
Im September 2022 lag dieser Wert aufgrund der guten Konjunktur und dem massiven Fördereinsatz (Initiative SPRUNGBRETT) nur noch bei 41,3 %.
Im September 2023 sank die Anteil an Langzeitarbeitslosen auf 36,8 % (39.108). 22,4 % (31.883) der Vorgemerkten sind über 50 Jahre.

Die gemeinnützigen – durch das AMS in Form von Sozialökonomischen Betrieben (SÖBÜ) geförderten – Arbeitskräfteüberlassungen sind das wesentlichste Instrument des AMS Wien, um diesen benachteiligten Personengruppen Arbeitsaufnahmen und damit eine Integration in den Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Es unterstützt auch die Initiative SPRUNGBRETT der Bundesregierung bei dem Vorhaben der Arbeitsmarktintegration von langzeitarbeitslosen Personen.
Das Vorhaben beschränkt sich auf den Raum Wien.

Es wird eine 30-prozentige Aufstockungsoption(2024: 35 %) zum Grundvertrag vorgesehen.
Das AMS Wien arbeitet seit vielen Jahren mit einem Grundauftrag und einer Aufstockungsoption. Zum Zeitpunkt der Vorhabensgenehmigung kann noch nicht der budgetäre Spielraum für eine volle Beauftragung abgeschätzt werden. Eine Aufstockung wird als Maßnahme vor allem dann gezielt durchgeführt, wenn der budgetäre Spielraum gegeben ist und bei einzelnen arbeitsmarktpolitischen Zielen (amp. Ziel) unterjährig eine negative Zielerreichung vorliegt.

Die Beschlussfassung des Landesdirektoriums des AMS Wien erfolgte in seiner Sitzung am 21. Oktober 2021 für 2022, am 19. Oktober 2022 für 2023 und am 25. Oktober 2023 für 2024.



Erläuterung des Zusammenhangs zwischen dem Vorhaben und mittel- und langfristigen Strategien des Ressorts/ obersten Organs bzw. der Bundesregierung

Das Vorhaben war ein maßgebliches arbeitsmarktpolitisches Instrument zur Unterstützung der Erreichung der Zielvorgaben im Arbeitsmarktservice (AMS) Österreich. Die Intention der arbeitsmarktpolitischen Ziele im AMS ist es, zu erreichende Wirkungen und Einflüsse des Arbeitsmarktservice am Arbeitsmarkt auf Landesebene verbindlich zu vereinbaren. Die strategischen Ausrichtungen, die für das AMS österreichweit in den nächsten Jahren von Relevanz sind, sind im sogenannten Längerfristigen Plan beschrieben.
Der Längerfristige Plan ist explizit die Verhinderung des Übertritts bzw. Verbleibs von Personen in Langzeitarbeitslosigkeit genannt, wofür durch die Landesgeschäftsstellen spezifische Maßnahmen zu setzen sind.

Das Vorhaben trägt zu folgenden UN-Nachhaltigkeitszielen (SDGs) bei:
Ziel 1, Unterziel 2: „Bis 2030 den Anteil der Männer, Frauen und Kinder jeden Alters, die in Armut in all ihren Dimensionen nach der jeweiligen nationalen Definition leben, mindestens um die Hälfte senken“
Ziel 5, Unterziel 1: „Alle Formen der Diskriminierung von Frauen und Mädchen überall auf der Welt beenden“
Ziel 8, Unterziel 5: „Bis 2030 produktive Vollbeschäftigung und menschenwürdige Arbeit für alle Frauen und Männer, einschließlich junger Menschen und Menschen mit Behinderungen, sowie gleiches Entgelt für gleichwertige Arbeit erreichen“

Ziele des Vorhabens

Durch die Angabe von konkreten, nachvollziehbaren Zielen pro Vorhaben wird transparent dargestellt, welchen Zweck der staatliche Eingriff verfolgt.


Ziel 1: Arbeitsmarkterfolg

Beschreibung des Ziels

Anzahl der Personen, die sich am 92. Tag nach Austritt aus der Maßnahme in einem Beschäftigungsverhältnis befinden.

Kennzahlen und Meilensteine des Ziels

Arbeitsaufnahmen am 92. Tag nach Projektende (2022) [%]

Istwert

36,2

%

Zielzustand

40,0

%

Datenquelle: AMS-Datawarehouse

Arbeitsaufnahmen am 92. Tag nach Projektende (2023) [%]

Istwert

35,4

%

Zielzustand

42,0

%

Datenquelle: AMS-Datawarehouse

Arbeitsaufnahmen am 92. Tag nach Projektende (2024) [%]

Istwert

33,4

%

Zielzustand

42,0

%

Datenquelle: AMS-Datawarehouse


Zugeordnete Ziel-Maßnahmen

Die Maßnahmen stellen die konkreten, geplanten Handlungen der öffentlichen Verwaltung dar. Die Ziele des Vorhabens sollen durch diese Tätigkeiten erreicht werden. Durch die Darstellung der Maßnahmen wird das „Wie“ der Zielerreichung transparent gemacht.


Gemeinnützige Arbeitskräfteüberlassung – itworks 2022/2023/2024

Beitrag zu Ziel 1

Beschreibung der Ziel-Maßnahme

Die Förderung der Sozialökonomischen Betriebe erfolgt im Sinne des § 34 i.V.m. § 32 (3) und § 37 d AMSG. Die Gewährung der Beihilfe erfolgt in Form einer schriftlichen Fördervereinbarung.

2024:
Es werden 2022 5.000, 2023 4.500, 2024 4.000 Teilnahmen in der vorgelagerten Beratungs- und Betreuungseinrichtung (BBE) und 2022 334, 2023 334, 2024 334 Plätze in der Vorbereitungsmaßnahme angeboten, aus denen insgesamt 2022 2.500, 2023 2.250, 2024: 2.000 Dienstverhältnisse entstehen sollen.

Der Zugang zu den SÖBÜs erfolgt in erster Linie über eine vorgelagerte BBE. Für die BBE-TeilnehmerInnen wird entweder ein Dienstverhältnis am ersten Arbeitsmarkt mit Unterstützung der Eingliederungsbeihilfe gesucht oder ein Dienstverhältnis über die Überlassung im SÖBÜ.

Eine Vorbereitungsmaßnahme wird bei SÖBÜ Projekten nur noch in einem sehr geringen Ausmaß oder für eine spezielle Zielgruppe angeboten. Die Träger können selbst entscheiden, ob sie für einzelne Personen, die eine intensivere Auseinandersetzung mit ihren Arbeitsmarktmöglichkeiten für einen Dienstverhältnisantritt benötigen, eine kleine Anzahl an Vorbereitungsplätzen weiterhin anbieten.

Es ist gewährleistet, dass eine Aufnahme in den SÖBÜ nur dann erfolgt, wenn ein konkretes und nach dem Arbeitslosenversicherungsgesetz § 9 (2) zumutbares Überlassungsangebot gemacht werden kann und die Aussicht auf eine solche Überlassung besteht oder eine Beschäftigung auf einem projektinternen Transitarbeitsplatz angeboten werden kann.

Umsetzung von Schulungs- und Betreuungsangeboten während Stehzeiten:

Das Schulungs- und Betreuungsangebot in der Vorbereitungsmaßnahme und während der „Stehzeiten“ der TeilnehmerInnen in der Dienstverhältnis-Phase als Transitarbeitskraft wird bei Bedarf eingesetzt.

Folgendes 4-Säulen-Qualifizierungsmodell wird von allen Trägern angeboten:

– In Säule 1 soll vor allem eine Abklärung vorhandener oder mangelnder Basisqualifikationen (Deutsch, Mathematik, IT-Basics) durchgeführt werden, wobei daran gedacht ist, geringere Defizite auch gleich durch entsprechende Schulungsmaßnahmen zu bearbeiten
– Säule 2 sind individualisierte fachliche Weiterbildungsangebote im engeren Sinn (z.B. Workshops zur Steigerung der Wirtschaftskompetenz, wie EBDL oder Finanzführerschein, EDV-Zusatzqualifizierungen oder eher arbeitsplatzbezogene Angebote, wie Staplerschein, o.ä.)
– Säule 3 stellen gesundheitsfördernde Maßnahmen dar
– Säule 4 stellen persönlichkeitsbezogene und bewerbungsrelevante Angebote dar

Darüberhinaus bieten alle drei SÖBÜs auch klassische Transitarbeitsplätze an, wo wichtige Berufskenntnisse erlernt oder vertieft werden und somit auch die Stehzeit durch aktive Arbeitseinsätze sinnvoll genutzt werden kann.
Itworks stellt im Rahmen von „Proaktive Dienstleistung“ Beschäftigungsmöglichkeiten in den Bereichen Lager, Instandhaltung und Renovierung, Reinigung, Transport, sowie Grünflächenbetreuung für die Transitbeschäftigten zur Verfügung. Außerdem bietet „Proaktiv Green “ in der Seestadt Aspern für 15 Jugendliche von 18-25 Jahren für max. 6 Monate interne Plätze in den Bereichen Landwirtschaftsarchitektur, Stadtplanung und Freimöbelgestaltung an.
Insgesamt werden 2022 130, 2023 182, 2024: 182 interne Arbeitsplätze angeboten. Die durchschnittliche Anzahl an Überlassungsplätzen liegt 2022 bei 720., 2023 bei 648, 2024 bei 602.

Zielerreichungsgrad der Ziel-Maßnahme:

teilweise erreicht

Gemeinnützige Arbeitskräfteüberlassung – JobTransfair 2022/2023/2024

Beitrag zu Ziel 1

Beschreibung der Ziel-Maßnahme

Die Beschreibung der Maßnahme deckt sich weitgehend mit Maßnahme 1 „itworks“.

Es werden 2022 5.220, 2023 4.500, 2024: 4.000 Teilnahmen in der vorgelagerten Beratungs- und Betreuungseinrichtung (BBE) und 2022 150, 2023 150 Plätze in der Vorbereitungsmaßnahme angeboten, aus denen insgesamt 2022 2.500, 2023 2.250, 2024: 2.000 Dienstverhältnisse bei Träger entstehen sollen.

JobTransFair bietet im Rahmen der „Kümmerei“ Arbeitsplätze in den Bereichen Büro&Co, Mentoring, Rund ums Haus, IT& More, Bauen&Renovieren, Kantinen 14/19/20 (Küche&Catering), FAIRkauf&FAIRtrieb, FAIRtigung Holz, und FAIRtigung Textil an. Bei Bedarf kann auch die betriebliche Sozialarbeit in Anspruch genommen werden.
Insgesamt werden 2022 125, 2023 131, 2024: 131 interne Arbeitsplätze angeboten, 2024 auch 150 Plätze in der Vorbereitungsmaßnahme. Die durchschnittliche Anzahl an Überlassungsplätzen liegt 2022 bei 822, 2023 bei 727, 2024: 679.

Zielerreichungsgrad der Ziel-Maßnahme:

teilweise erreicht

Gemeinnützige Arbeitskräfteüberlassung – Trendwerk 2022/2023/2024

Beitrag zu Ziel 1

Beschreibung der Ziel-Maßnahme

Die Beschreibung der Maßnahme deckt sich weitgehend mit Maßnahme 1 „itworks“.

Es werden 2022 5.500, 2023 4.500, 2024: 4.000 Teilnahmen in der vorgelagerten Beratungs- und Betreuungseinrichtung (BBE) und 2023 340 Plätze in der Vorbereitungsmaßnahme angeboten, aus denen insgesamt 2022 2.500, 2023 2.250, 2024: 2.000 Dienstverhältnisse bei Träger entstehen sollen.

Trendwerk bietet mit „derdruck“ Arbeitsplätze in den Bereichen Expedit, Reinigung, B-Fahrerdienste, Empfang, EDV, Telefon, Postlogistik, Graphik, Copyshop, Verkauf, Vertrieb, Außendienst, EDV, Admin an. Mit „diewerkstatt“ (Kfz-und Motorrad-Werkstatt) stehen Arbeitsplätze in den Bereichen KFZ-Mechanik ein und zweispurig, Fahrradmechanik, Fahrer, Lager, KFZ-aufbereitung, Spengler, Reinigung, Küche, Administration, Empfang, und Schweißcontainer zur Verfügung und im Rahmen „dieRadstation“ sind Tätigkeiten in der Fahrradstation am Wr. Hauptbahnhof, betreutes Parkservice, Reparaturen, Werkstatt und Verkauf, Verpackung und Versand vorgesehen.
Insgesamt werden 2022, 2023 und 2024 71 interne Arbeitsplätze angeboten. Die durchschnittliche Anzahl an Überlassungsplätzen liegt 2022 bei 616, 2023 bei 555, 2024 bei 677.

Zielerreichungsgrad der Ziel-Maßnahme:

teilweise erreicht

Finanzielle Auswirkungen des Bundes (Kalkulation)

Finanzielle Auswirkungen stellen die aufgrund des Regelungs- oder sonstigen Vorhabens anfallenden, monetär zum Ausdruck gebrachten, Auswirkungen dar.

In der folgenden Darstellung sehen Sie auf der rechten Seite die geplanten (Plan) und auf der linken Sie die tatsächlichen angefallenen Kosten (Ergebnis). Unter „Details“ finden Sie eine detaillierte Aufschlüsselung der finanziellen Auswirkungen. Mithilfe der Steuerungsleiste können Sie zwischen den Jahren wechseln beziehungsweise sich die Gesamtzahlen über alle Jahre hinweg ansehen.


Gesamt 2021 - 2025
2021
2022
2023
2024
2025

Aufwände und Erträge – Nettoergebnis

Ergebnis

-167.821

Tsd. Euro

Plan

-221.583

Tsd. Euro

Erträge

Ist

0

Tsd. Euro

Plan

0

Tsd. Euro

Werkleistungen

Ist

0

Tsd. Euro

Plan

0

Tsd. Euro

Betrieblicher Sachaufwand

Ist

0

Tsd. Euro

Plan

0

Tsd. Euro

Transferaufwand

Ist

167.821

Tsd. Euro

Plan

221.583

Tsd. Euro

Personalaufwand

Ist

0

Tsd. Euro

Plan

0

Tsd. Euro

Sonstige Aufwendungen

Ist

0

Tsd. Euro

Plan

0

Tsd. Euro

Aufwendungen gesamt

Ist

167.821

Tsd. Euro

Plan

221.583

Tsd. Euro

Erträge gesamt

Ist

0

Tsd. Euro

Plan

0

Tsd. Euro

Ergebnis

0

Tsd. Euro

Plan

0

Tsd. Euro

Erträge

Ist

0

Tsd. Euro

Plan

0

Tsd. Euro

Werkleistungen

Ist

0

Tsd. Euro

Plan

0

Tsd. Euro

Betrieblicher Sachaufwand

Ist

0

Tsd. Euro

Plan

0

Tsd. Euro

Transferaufwand

Ist

0

Tsd. Euro

Plan

0

Tsd. Euro

Personalaufwand

Ist

0

Tsd. Euro

Plan

0

Tsd. Euro

Sonstige Aufwendungen

Ist

0

Tsd. Euro

Plan

0

Tsd. Euro

Aufwendungen gesamt

Ist

0

Tsd. Euro

Plan

0

Tsd. Euro

Erträge gesamt

Ist

0

Tsd. Euro

Plan

0

Tsd. Euro

Ergebnis

-60.864

Tsd. Euro

Plan

-77.599

Tsd. Euro

Erträge

Ist

0

Tsd. Euro

Plan

0

Tsd. Euro

Werkleistungen

Ist

0

Tsd. Euro

Plan

0

Tsd. Euro

Betrieblicher Sachaufwand

Ist

0

Tsd. Euro

Plan

0

Tsd. Euro

Transferaufwand

Ist

60.864

Tsd. Euro

Plan

77.599

Tsd. Euro

Personalaufwand

Ist

0

Tsd. Euro

Plan

0

Tsd. Euro

Sonstige Aufwendungen

Ist

0

Tsd. Euro

Plan

0

Tsd. Euro

Aufwendungen gesamt

Ist

60.864

Tsd. Euro

Plan

77.599

Tsd. Euro

Erträge gesamt

Ist

0

Tsd. Euro

Plan

0

Tsd. Euro

Ergebnis

-54.261

Tsd. Euro

Plan

-71.366

Tsd. Euro

Erträge

Ist

0

Tsd. Euro

Plan

0

Tsd. Euro

Werkleistungen

Ist

0

Tsd. Euro

Plan

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Tsd. Euro

Betrieblicher Sachaufwand

Ist

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Tsd. Euro

Plan

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Tsd. Euro

Transferaufwand

Ist

54.261

Tsd. Euro

Plan

71.366

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Personalaufwand

Ist

0

Tsd. Euro

Plan

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Sonstige Aufwendungen

Ist

0

Tsd. Euro

Plan

0

Tsd. Euro

Aufwendungen gesamt

Ist

54.261

Tsd. Euro

Plan

71.366

Tsd. Euro

Erträge gesamt

Ist

0

Tsd. Euro

Plan

0

Tsd. Euro

Ergebnis

-52.696

Tsd. Euro

Plan

-72.618

Tsd. Euro

Erträge

Ist

0

Tsd. Euro

Plan

0

Tsd. Euro

Werkleistungen

Ist

0

Tsd. Euro

Plan

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Betrieblicher Sachaufwand

Ist

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Plan

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Transferaufwand

Ist

52.696

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Personalaufwand

Ist

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Plan

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Sonstige Aufwendungen

Ist

0

Tsd. Euro

Plan

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Aufwendungen gesamt

Ist

52.696

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Erträge gesamt

Ist

0

Tsd. Euro

Plan

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Ergebnis

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Tsd. Euro

Plan

0

Tsd. Euro

Erträge

Ist

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Tsd. Euro

Plan

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Tsd. Euro

Werkleistungen

Ist

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Tsd. Euro

Plan

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Betrieblicher Sachaufwand

Ist

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Tsd. Euro

Transferaufwand

Ist

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Tsd. Euro

Plan

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Tsd. Euro

Personalaufwand

Ist

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Tsd. Euro

Plan

0

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Sonstige Aufwendungen

Ist

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Tsd. Euro

Plan

0

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Aufwendungen gesamt

Ist

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Tsd. Euro

Plan

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Erträge gesamt

Ist

0

Tsd. Euro

Plan

0

Tsd. Euro

Beschreibung der finanziellen Auswirkungen

Die Abrechnung der drei SÖBüs erfolgt über eine Echtkostenabrechnung. Es wurde nicht der gesamte genehmigte Förderbetrag ausgeschöpft, da die möglichen Aufstockungsoptionen nicht gezogen wurden.
Das AMS arbeitet vertraglich mit einem Grundauftrag und einer Aufstockungsoption. In den drei Jahren wurde jedoch von der Aufstockungsoption kein Gebrauch gemacht, daher der Unterschied zwischen Plan und Ist.

In der Evaluierung behandelte Wirkungsdimensionen

Gesamtwirtschaft Tatsächliche Gleichstellung von Frauen und Männern
Kinder und Jugend
Konsumentenschutzpolitik
Soziales
Umwelt
Unternehmen
Verwaltungskosten für Bürger:innen
Verwaltungskosten für Unternehmen

Gesamtwirtschaft

Subdimension(en)

  • Sonstige wesentliche Auswirkungen

Die ggst. Vorhaben konnten für 2022 9.399, 2023 8.025 und 2024 7.438 Personen aus den Zielgruppen Personen über 50 Jahre, Langzeitbeschäftigungslos (über ein Jahr), behinderte Personen sowie Wiedereinsteigerinnen und Jugendliche eine Beschäftigung in der gemeinnützigen Arbeitskräfteüberlassung schaffen. 2022 36,14%, 2023 35,32% und 2024 33,29% davon konnten im Anschluss an die Überlassung in ein nachhaltiges Dauerdienstverhältnis am 1. Arbeitsmarkt vermittelt werden. Bei einem durchschnittlichen Tagsatz der Leistungsbezieher_innen nach dem Arbeitslosenversicherungsgesetz von 36,70 Euro pro Tag (Wert 2024 in Wien) bringt das eine errechnete Einsparung von rund 4,15 Mio. Euro pro Monat bei rund 3.769 nun beschäftigten Personen.
Die Auswirkungen von Langzeitarbeitslosigkeit wurden mittlerweile mehrfach untersucht. Es ist bekannt, dass mit der Dauer der Arbeitslosigkeit die Gefahr von sozialer Isolation und eine Beeinträchtigung der Gesundheit (psychisch wie physisch) steigt. Damit einhergehend zeigt sich eine Verringerung der Ressourcen und Fähigkeiten zur Problembewältigung.
Das Angebot einer Arbeitskräfteüberlassung kann an dieser Stelle Menschen aus ihrer Vereinsamung holen, durch konkrete Erfahrungen in Beschäftigung, Kontakte und positive Arbeitserfahrungen ermöglichen und wieder eine neue (Tages-)Struktur geben.
Die Zufriedenheitswerte zeigen eindeutig in diese Richtung. Besonders hervorgehoben von den Teilnehmer_innen wurden der respektvolle Umgang der TrainerInnen mit den TeilnehmerInnen, die interkulturelle Kompetenz der TrainerInnen sowie die individuelle Unterstützung und Betreuung. Im Rahmen der sozialpädagogischen Beratung werden Themen wie Schuldenklärung (Ratenzahlungen, Unterhalt, Mietrückstände etc.), gesundheitliche Themen z.B. Zahnersatz, schlechte Arbeitserfahrungen, Männerthemen, Frauenthemen, Wohnungsfragen aufgearbeitet.

Tatsächliche Gleichstellung von Frauen und Männern

Subdimension(en)

  • Sonstige wesentliche Auswirkungen

Der Anteil an Frauen in den drei Projekten betrug 2022 45,9%, 2023 44,4 und 2024 bei 43,5%. In allen drei Projekten werden frauenspezifische Unterstützungsmöglichkeiten zur Minderung der individuellen Problemstellungen am Arbeitsmarkt angeboten (z.B. Berücksichtigungen der speziellen Herausforderungen für Frauen am Arbeitsmarkt, Unterstützung bei der Ausweitung von Kinderbetreuungszeiten etc.).

Gesamtbeurteilung

Die gemeinnützige Arbeitskräfteüberlassung (SÖBÜ) ist ein etabliertes Instrument des AMS Wien zur Integration arbeitsmarktbenachteiligter Personen. Im Fokus stehen Menschen ab 50 Jahren sowie langzeitbeschäftigungslose oder -gefährdete Personen. Drei Wiener Projekte arbeiten mit zahlreichen Unternehmen zusammen, die arbeitslosen Personen im Rahmen einer befristeten Überlassung Arbeitschancen bieten – mit dem Ziel einer anschließenden Fixanstellung. Der Einstieg erfolgt üblicherweise über eine vorgelagerte BBE; je nach Eignung wird ein reguläres Dienstverhältnis oder eine Überlassung angestrebt.
Vorbereitungsmaßnahmen werden nur noch in geringem Umfang genutzt, können aber für Personen mit erhöhtem Unterstützungsbedarf bereitgestellt werden. Eine Aufnahme in ein SÖBÜ ist nur möglich, wenn ein konkretes, zumutbares Überlassungsangebot oder ein interner Transitarbeitsplatz vorhanden ist. Während kurzer Stehzeiten oder in einer Vorphase kommen Schulungs- und Betreuungsangebote zum Einsatz. Das Qualifizierungsmodell der Träger umfasst vier Bereiche: Basisqualifikationen (Deutsch, Mathematik, IT), fachliche Weiterbildung (u. a. EDV, arbeitsplatzbezogene Schulungen), gesundheitsfördernde Angebote sowie persönlichkeits- und bewerbungsrelevante Trainings. Zusätzlich stehen interne Arbeitsplätze bereit, um praktische Fertigkeiten zu erwerben und Stehzeiten sinnvoll zu nutzen.
Die Projekte bieten vielfältige Einsatzmöglichkeiten: itworks in Lager, Instandhaltung, Grünraum und Reinigung; zusätzlich „Proaktiv Green“ für Jugendliche in Themen wie Stadtplanung und Freiraumgestaltung. JobTransFair bietet Tätigkeiten in Büro, IT, Mentoring, Handwerk, Kantine sowie in Textil- und Holzproduktion. Trendwerk ermöglicht Einsätze in Grafik, Logistik, Copyshop, KFZ- und Fahrradwerkstatt sowie an der Radstation.
In drei Jahren erhielten 11.095 Personen über 50 sowie 20.427 langzeitbeschäftigungslose Menschen Beschäftigungsmöglichkeiten. Weitere Teilnehmende waren Jugendliche mit längerer Vormerkdauer, Wiedereinsteiger:innen und Menschen mit Behinderungen. Insgesamt gab es in den Projekten 24.862 Teilnehmende.
Die Gesamtzielerreichung lag 2022 bei 36,15 %, 2023 bei 35,36 % und 2024 bei 33,36 %. Die wirtschaftliche Rezession wirkte sich stark aus: Viele Betriebe reduzierten zuerst Leihpersonal, besonders in Gruppen mit erhöhten Vermittlungshemmnissen.
Dieser Trend zeigt sich auch österreichweit bei der gewerblichen Überlassung: Die Zahl überlassener Arbeitskräfte sank 2023/24 um 11,5 % und 2024/25 um weitere 10,2 %. Gleichzeitig verringerte sich die durchschnittliche Einsatzdauer von 86 auf 73 Tage – ein Hinweis auf kürzere, häufigere Einsätze. Trotz dieser Herausforderungen bleibt die Arbeitskräfteüberlassung ein wichtiger Einstieg in Beschäftigung, vor allem für ältere oder langzeitbeschäftigungslose Personen.
Die Projektverläufe unterscheiden sich deutlich: itworks erreichte 2022–2024 Werte von 35,10 %, 32,10 % und 40,80 %. Trendwerk kam auf 39,92 %, 35,91 % und 26,22 %. JobTransFair erreichte 34,68 %, 38,31 % und 34,67 %. Während itworks trotz schwieriger Lage stabile Unternehmenspartner halten konnte, verloren Trendwerk und JobTransFair wesentliche Überlassungsbetriebe, was die Integrationschancen reduzierte. Die Verweildauer spiegelt diese Gesamtentwicklung wider (2022: 107 Tage, 2023: 78,2 Tage, 2024: 96,8 Tage).
Die Teilnahmezufriedenheit blieb durchgehend positiv (Noten 2,14–2,04). Neben der Arbeitsintegration bieten alle Projekte starke stabilisierende Elemente: sozialpädagogische Unterstützung bei Schulden, Wohnen, Gesundheit, Sucht sowie Qualifizierung in EDV, Sprachen oder EBDL. Gerade langzeitbeschäftigungslose Personen gewinnen über die Teilnahme wieder Tagesstruktur, Zuversicht und Selbstwert.
Auch wenn die Arbeitsmarkterfolgsvorgaben größtenteils nicht erreicht werden konnten, fällt die Gesamtbeurteilung des Vorhabens durchwegs positiv aus. Die Arbeitsmarktentwicklung konnte bei Festlegung der Zielwerte nicht antizipiert werden. Die drei AMS-Projekte haben unter Bedachtnahme der Rahmenbedingungen gute Leistungen erbracht und eine große Zahl an am Arbeitsmarkt benachteiligte Personen integrieren können.


Verbesserungspotentiale

Im Zuge der Durchführung und Evaluierung des Vorhabens sind keine Verbesserungspotentiale ersichtlich geworden.


Weitere Evaluierungen

Es werden keine weiteren Evaluierungen durchgeführt.


Weiterführende Informationen