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Vorhaben

Sonderrichtlinie "Lehre im Ausland" 2024-26

Sonderrichtlinie für das Förderungsprogramm "Lehre im Ausland 2024-26"

2025
Vorhaben zur Gänze erreicht

Finanzjahr: 2024

Inkrafttreten / Wirksamwerden: 2024

Nettoergebnis in Tsd. €: 0

Vorhabensart: sonstige rechtsetzende Maßnahme grundsätzlicher Art gemäß § 16 Abs. 2 BHG 2013

Beitrag zu Wirkungszielen

Um die Verlinkung zwischen Wirkungsorientierter Steuerung und Wirkungsorientierter Folgenabschätzung darzustellen, wird angegeben, ob das Regelungs- beziehungsweise sonstige Vorhaben den Wirkungszielen eines Ressorts förderlich ist.


Beitrag zu Globalbudget-Maßnahmen

Um die Verlinkung zwischen Wirkungsorientierter Steuerung und Wirkungsorientierter Folgenabschätzung darzustellen, wird angegeben, ob das Regelungs- beziehungsweise sonstige Vorhaben den Maßnahmen eines Ressorts förderlich ist.


Problemdefinition

Die Internationalisierung der Forschung ist allgemein anerkannt. Ganz anders sieht es bei der Lehre aus, hier gibt es einen großen Nachholbedarf an internationaler Erfahrung und Vernetzung. Diese setzt noch stärker als in der Forschung die persönliche Erfahrung und den persönlichen Diskurs voraus. Bedingung dafür ist die
grenzüberschreitende, physische Mobilität. Daraus entstehen persönliche Kontakte und Beziehungen, die eine wichtige und wertvolle fachliche Bereicherung darstellen.

Auf der anderen Seite ist Österreich als kleines, deutschsprachiges Land daran interessiert, dass es mit hier gesprochenen Varietäten der deutschen Sprache insbesondere im universitären Deutschunterricht Berücksichtigung findet und österreichische Literatur, Kultur und Landeskunde Studierenden der Germanistik nähergebracht werden. Zentrales Element ist dabei die Vermittlung eines zeitgemäßen Österreichbildes in all seinen Facetten.

Das Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung (damals BM für Bildung, Wissenschaft und Forschung) ist sich dieser Erfordernisse und Chancen bewusst. Durch die Ermöglichung von Lehrerfahrung an Universitäten oder Hochschulen im Ausland können Studierende, Graduierte, Postgraduierte, Doktoratsstudierende und Post-Docs österreichischer Universitäten wichtige und wertvolle Erfahrungen sammeln und gleichzeitig das Bild Österreichs im Ausland mitprägen. Für ihren weiteren Berufsweg als Lehrende an Schulen, Hochschulen oder Universitäten in Österreich sind diese Erfahrungen zunehmend stärker gefragt, da sich insbesondere im Deutschunterricht immer mehr Schülerinnen, Schüler und Studierende finden, die Deutsch als Fremdsprache und nicht als Muttersprache lernen. Das ist eine besondere Herausforderung für die künftigen Lehrenden.

Die Vergabe der Fördermittel soll den Vorgaben der ARR 2014 entsprechen.

Die Erstellung dieser Sonderrichtlinie hat per se noch keine finanzielle Auswirkungen auf den Bund. Die für die Umsetzung zur Verfügung stehenden Mittel werden im Rahmen der Finanzierungsvereinbarung gemäß § 5 Forschungsfinanzierungsgesetz (FoFinaG) dem OeAD zur Verfügung gestellt und in der dazugehörigen WFA dargestellt.



Erläuterung des Zusammenhangs zwischen dem Vorhaben und mittel- und langfristigen Strategien des Ressorts/ obersten Organs bzw. der Bundesregierung

Das gegenständliche Vorhaben trägt zur Umsetzung der FTI-Strategie 2030 bei und lässt sich dem Handlungsfeld 1 (Zum internationalen Spitzenfeld aufschließen und den FTI-Standort Österreich stärken) sowie dem Handlungsfeld 3 (Auf Wissen, Talente und Fertigkeiten setzen) zuordnen. Die Umsetzung der FTI-Strategie steht in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Forschungsfinanzierungsgesetz (FoFinaG), auf Basis dessen die Bundesregierung im Drei-Jahres-Abstand einen Pakt für Forschung, Technologie und Innovation (FTI-Pakt) beschließt. Gemäß FTI-Pakt 2024-26 sind eine auf Internationalität ausgerichtete Lehre und Forschung wesentliche Eckpfeiler für wissenschaftliche Exzellenz und Voraussetzung für eine erfolgreiche Positionierung der Hochschulen und Forschungseinrichtungen.
Verstärkte Internationalisierung ist der Schlüssel zum Erfolg, um sich in Zukunft als Hochschulstandort Österreich global zunehmend sichtbarer zu positionieren. In diesem Sinne lässt sich das Vorhaben zu folgenden strategischen Schwerpunkten bzw. Maßnahmen zur Zielerreichung gemäß FTI-Pakt 2024-26 zuordnen:
1.1.3 Internationalisierung fördern und strategisch ausrichten
1.3.1. Humanressourcen entwickeln und fördern
1.3.2. Internationale Perspektiven von Forschenden und Studierenden unterstützen
Das Vorhaben trägt somit zur Umsetzung des SDG-Ziels 4 „Hochwertige Bildung“ bei.

Ziele des Vorhabens

Durch die Angabe von konkreten, nachvollziehbaren Zielen pro Vorhaben wird transparent dargestellt, welchen Zweck der staatliche Eingriff verfolgt.


Ziel 1: Lehrerfahrung im fremdsprachigen Ausland erwerben

Beschreibung des Ziels

Im Mittelpunkt steht die hochschuldidaktische und persönliche Weiterentwicklung der Studierenden, Graduierten, Postgraduierten, Doktoratsstudierenden und Post-Docs der österreichischen Universitäten durch Erwerb von Lehrerfahrung an Universitäten/Hochschulen, durch Erwerb von Lehrpraxis im Bereich „Deutsch als Fremdsprache“ und durch den Erwerb von Auslandslehrerfahrung im fremdsprachigen Ausland.

Weiters ist die Präsenz der österreichischen Varietät der deutschen Sprache auf Ebene der ordentlichen Studien an Universitäten und Hochschulen in fremdsprachigen Ländern in Form von muttersprachlichen Lehrenden von hohem Interesse. Verbunden damit ist die Vermittlung eines zeitgemäßen Österreichbildes in all seinen Facetten,
nicht zuletzt, um Österreich als Kunst- und Kulturland sowie als Wissenschaftsstandort sichtbar machen. Dies geschieht in enger Abstimmung und Kooperation mit einer allenfalls am Standort bestehenden Österreich-Bibliothek und den zuständigen österreichischen Vertretungsbehörden (Kulturforum, Botschaft).

Muttersprachliche Lehrende ermöglichen weiters eine Entwicklung und Festigung der internationalen Kooperation zwischen Institutionen und Personen in Österreich und im jeweiligen Gastland im Bereich der Germanistik. Sie bedeuten nicht nur eine Förderung der Mehrsprachigkeit, sondern ermöglichen auch Reformprozesse im Sprachstudium durch die Einbeziehung aktueller Inhalte und Methoden.

Nach ihrer Rückkehr stellen die Lektorinnen und Lektoren eine wichtige Bereicherung der Lehre und der wissenschaftlichen Arbeit in den jeweiligen österreichischen Einrichtungen dar. Sie sind somit für die Weiterentwicklung und internationalen Wahrnehmung Österreichs in der Germanistik von großer Bedeutung. Unabhängig davon, wie der weitere Berufsweg aussehen wird, haben die Lektorinnen und Lektoren Unterrichtserfahrung im fremdsprachigen Umfeld und intensive Erfahrungen mit dem Gastland erworben, die sich für die Lektorinnen und Lektoren und mittelfristig auch für Österreich positiv auswirken.

Kennzahlen und Meilensteine des Ziels

Besetzte Lektorats- und Junior-Lektoratsstellen (2022/23) [Anzahl]

Istwert

120

Anzahl

Zielzustand

156

Anzahl

Datenquelle: OeAD Data Warehouse 19.11.2025

Teilnehmende Länder Lektorate und Junior Lektorate im Studienjahr 2022/23 [Anzahl]

Istwert

54

Anzahl

Zielzustand

50

Anzahl

Datenquelle: OeAD Data Warehouse 19.11.2025


Zugeordnete Ziel-Maßnahmen

Die Maßnahmen stellen die konkreten, geplanten Handlungen der öffentlichen Verwaltung dar. Die Ziele des Vorhabens sollen durch diese Tätigkeiten erreicht werden. Durch die Darstellung der Maßnahmen wird das „Wie“ der Zielerreichung transparent gemacht.


Vergabe von Lektoratsstipendien für Studierende, Graduierte, Postgraduierte, Doktoratsstudierende, und Post Docs österreichischer Hochschulen

Beitrag zu Ziel 1

Beschreibung der Ziel-Maßnahme

– Erlassung einer Sonderrichtlinie zur Vergabe von Auslandslektorats-Stipendien
– Erlassung von zielgruppenspezifischer Stipendienausschreibung
– Monitoring des Auswahlverfahrens mit Blick auf die Einhaltung der Regeln
– Entscheidung über die Vergabe der Fördermittel
– Evaluierung der Programme und Abläufe

Zielerreichungsgrad der Ziel-Maßnahme:

zur Gänze erreicht

Finanzielle Auswirkungen des Bundes (Kalkulation)

Finanzielle Auswirkungen stellen die aufgrund des Regelungs- oder sonstigen Vorhabens anfallenden, monetär zum Ausdruck gebrachten, Auswirkungen dar.

In der folgenden Darstellung sehen Sie auf der rechten Seite die geplanten (Plan) und auf der linken Sie die tatsächlichen angefallenen Kosten (Ergebnis). Unter „Details“ finden Sie eine detaillierte Aufschlüsselung der finanziellen Auswirkungen. Mithilfe der Steuerungsleiste können Sie zwischen den Jahren wechseln beziehungsweise sich die Gesamtzahlen über alle Jahre hinweg ansehen.


Gesamt 2024 - 2025
2024
2025

Aufwände und Erträge – Nettoergebnis

Ergebnis

0

Tsd. Euro

Plan

0

Tsd. Euro

Erträge

Ist

0

Tsd. Euro

Plan

0

Tsd. Euro

Werkleistungen

Ist

0

Tsd. Euro

Plan

0

Tsd. Euro

Betrieblicher Sachaufwand

Ist

0

Tsd. Euro

Plan

0

Tsd. Euro

Transferaufwand

Ist

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Tsd. Euro

Plan

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Tsd. Euro

Personalaufwand

Ist

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Tsd. Euro

Plan

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Tsd. Euro

Sonstige Aufwendungen

Ist

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Tsd. Euro

Plan

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Tsd. Euro

Aufwendungen gesamt

Ist

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Plan

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Erträge gesamt

Ist

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Tsd. Euro

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Ergebnis

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Erträge

Ist

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Werkleistungen

Ist

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Betrieblicher Sachaufwand

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Transferaufwand

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Personalaufwand

Ist

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Plan

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Sonstige Aufwendungen

Ist

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Tsd. Euro

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Aufwendungen gesamt

Ist

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Plan

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Erträge gesamt

Ist

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Plan

0

Tsd. Euro

Ergebnis

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Tsd. Euro

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Tsd. Euro

Erträge

Ist

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Tsd. Euro

Plan

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Werkleistungen

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Betrieblicher Sachaufwand

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Transferaufwand

Ist

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Tsd. Euro

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Personalaufwand

Ist

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Sonstige Aufwendungen

Ist

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Tsd. Euro

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0

Tsd. Euro

Aufwendungen gesamt

Ist

0

Tsd. Euro

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Erträge gesamt

Ist

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Tsd. Euro

Plan

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Tsd. Euro

Beschreibung der finanziellen Auswirkungen

Die Erstellung dieser Sonderrichtlinie hat per se noch keine finanziellen Auswirkungen auf den Bund. Die für die Umsetzung zur Verfügung stehenden Mittel werden im Rahmen der Finanzierungsvereinbarung gemäß § 5 Forschungsfinanzierungsgesetz (FoFinaG) dem OeAD zur Verfügung gestellt und in der dazugehörigen WFA dargestellt.

Gesamtbeurteilung

Im Rahmen des Förderprogramms „Lehre im Ausland“ werden jährlich sowohl Lektorats- als auch Junior-Lektoratsstellen an Universitäten und Hochschulen im Ausland vergeben. Ziel ist der nachhaltige Ausbau der Lehre im Bereich Deutsch als Fremdsprache (DaF) sowie die Stärkung der österreichischen Varietät der deutschen Sprache in fremdsprachigen Ländern.
Die Sonderrichtlinie sieht pro Jahr eine Größenordnung von rund 156 Lektorats- sowie Junior-Lektoratsstellen vor. Die Umsetzung entspricht diesem Planungsrahmen: Im Jahr 2025 waren 120 geförderte Personen im Programm „Lehre im Ausland“ eingesetzt. Gründe für niedrigere Anzahl von geförderten Personen:
1. Sinkende Studierendenzahl an der Germanistik – nicht nur in Österreich
2. Starker Bedarf an Deutschlehrenden an den österreichischen Schulen
3. Durch den BREXIT sind die meisten der Lektorate im United Kingdom weggefallen, weil die Lokalgehälter in der Regel zu niedrig sind, um eine Arbeitsbewilligung zu erhalten. Diese Lektorate im UK waren aber ein „Magnet“ für die Bewerbungen insgesamt.
4. Verengung der Bewerbungsbedingungen (Reduktion des Bewerbungszeitraumes von 10 Jahren auf 7 Jahre nach MA-Abschluss)

Durch die Auslandslektorate wird die Sichtbarkeit Österreichs an den Auslandsgermanistiken gewährleistet. Darüber hinaus ist die Präsenz der österreichischen Varietät der deutschen Sprache auf Ebene der ordentlichen Studien an Universitäten und Hochschulen in fremdsprachigen Ländern von hohem Interesse, insbesondere durch den Einsatz muttersprachlicher Lehrender. Damit verbunden ist die Vermittlung eines zeitgemäßen Österreichbildes in all seinen Facetten, nicht zuletzt mit dem Ziel, Österreich als Kunst- und Kulturland sowie als Wissenschaftsstandort sichtbar zu machen.
Dies geschieht in enger Abstimmung und Kooperation mit einer gegebenenfalls am Standort bestehenden Österreich-Bibliothek sowie den zuständigen österreichischen Vertretungsbehörden (Kulturforum, Botschaft). Muttersprachliche Lehrende ermöglichen darüber hinaus eine besondere Entwicklung und Festigung internationaler Kooperationen zwischen Institutionen und Personen in Österreich und im jeweiligen Gastland im Bereich der Germanistik. Sie tragen nicht nur zur Förderung von Mehrsprachigkeit bei, sondern unterstützen auch Reformprozesse im Sprachstudium durch die Einbeziehung aktueller Inhalte und Methoden. Auch interkulturelle Erfahrungen sind in einer globalisierten Welt von großer Bedeutung und werden durch dieses Programm in beide Richtungen gefördert.
Nach ihrer Rückkehr stellen die Fördernehmerinnen und Fördernehmer (im Folgenden: Lektorinnen und Lektoren) eine wichtige Bereicherung für die Lehre und die wissenschaftliche Arbeit an den jeweiligen österreichischen Einrichtungen dar. Sie sind somit für die Weiterentwicklung und Wahrnehmung Österreichs als Wissenschaftsstandort von großer Bedeutung. Unabhängig vom weiteren beruflichen Werdegang verfügen die Lektorinnen und Lektoren über Unterrichtserfahrung im fremdsprachigen Umfeld sowie über intensive Erfahrungen mit dem Gastland, die sich mittelfristig auch positiv auf Österreich auswirken. Durch diese zusätzliche Ausbildung im Ausland erwerben mehr angehende Lehrende fundierte Erfahrungen im Unterricht mit nicht muttersprachlich deutschsprechenden Personen.
Die Förderung grenzüberschreitender physischer Mobilität sowie die daraus entstehenden persönlichen Kontakte stellen eine wichtige fachliche und persönliche Bereicherung dar und stehen im Mittelpunkt der Förderprogramme.
Die geförderten Stellen sind international breit gestreut und erstrecken sich auf 54 Länder weltweit. Der geografische Schwerpunkt beim Lektoratsprogramm liegt in Europa (EU-Mitgliedstaaten sowie Süd-, Ost- und Südosteuropa), ergänzt durch ausgewählte Standorte in Asien, dem Kaukasus, dem Nahen Osten und Lateinamerika. Beim Junior-Lektorat liegt der geographische Schwerpunkt außerhalb Europas. In mehreren Ländern bestehen jeweils mehrere Standorte, sodass das Programm insgesamt ein sehr großes Netzwerk an Hochschulstandorten erreicht.

Die Verteilung der Lektoratsstellen folgt dabei sowohl der Nachfrage nach Deutsch als Fremdsprache als auch strategischen kultur- und wissenschaftspolitischen Zielsetzungen. Durch die kontinuierliche Präsenz muttersprachlicher Lehrender leistet das Programm einen wesentlichen Beitrag zur Internationalisierung der Germanistik, zur Qualitätssicherung der DaF-Lehre sowie zur Sichtbarkeit Österreichs als Kultur- und Wissenschaftsstandort.


Verbesserungspotentiale

Für eine allfällige Verlängerung der Sonderrichtlinie ist eine Evaluierung im Jahr 2026 durchzuführen.
Verbesserungspotenziale bestehen derzeit nicht und könnten sich allenfalls aus den Ergebnissen dieser Evaluierung ergeben.


Weitere Evaluierungen

Es werden keine weiteren Evaluierungen durchgeführt.


Weiterführende Informationen