Zum Menü springen Zum Inhalt springen Zum Footer springen Suchen Seite downloaden Seite teilen
Ergebnisse werden geladen. Dies kann bis zu einer Minute dauern.
Vorhaben

Bündelung: FH-Förderung 2020 bis 2023 und Fördersatzerhöhung 2023 und 2024

BÜNDELUNG: Förderung von Fachhochschul-Studiengängen 2020, 2021, 2022, 2023, Fördersatzerhöhung 2023 und 2024

2025
Vorhaben zur Gänze erreicht

Finanzjahr: 2020

Inkrafttreten / Wirksamwerden: 2020

Nettoergebnis in Tsd. €: -1.922.103

Vorhabensart: Vorhaben gemäß § 58 Abs. 2 BHG 2013

Beitrag zu Wirkungszielen

Um die Verlinkung zwischen Wirkungsorientierter Steuerung und Wirkungsorientierter Folgenabschätzung darzustellen, wird angegeben, ob das Regelungs- beziehungsweise sonstige Vorhaben den Wirkungszielen eines Ressorts förderlich ist.


Beitrag zu Globalbudget-Maßnahmen

Problemdefinition

Fachhochschulen sind ein wichtiger Teil des österreichischen Hochschulsystems und bieten einer kontinuierlich größer werdenden Anzahl an Studierenden eine wissenschaftlich fundierte Berufsausbildung auf einem international angesehenen Niveau. Das BMFWF (damals BMBWF) ist bemüht, den Ausbau dieses essentiellen Sektors voranzutreiben, weswegen mit verlässlichen Förderzusagen ein Mehr an Planungssicherheit und eine Basis für den weiteren Ausbau geschaffen werden können. Ohne entsprechende Förderzusagen wäre das System der Fachhochschulstudien zweifellos weniger erfolgreich und könnte nicht als tragende Säule der österreichischen Hochschullandschaft auftreten.

Es handelt sich um jährlich wiederkehrende Förderverträge, welche zum Ziel haben, im jeweiligen Studienjahr die Absolventinnen- und Absolventenzahlen der Fachhochschulen zu erhöhen bzw. die bestehenden Förderverträge zu verlängern (siehe detaillierte Übersicht bei den Maßnahmen).
Mit den zugesagten Mitteln wird einerseits der laufende Betrieb der Fachhochschulen finanziert (Großteil der Mittel), andererseits wird der Ausbau neuer Studienplätze an den Fachhochschulen finanziert.

Anzahl der Studierenden (WS=Wintersemester)

WS 2017 51.522 Studierende
WS 2018 53.401 Studierende
WS 2019 55.203 Studierende
WS 2020 58.735 Studierende
WS 2021 59.673 Studierende
WS 2022 58.726 Studierende
Die Studierendenzahlen beziehen sich auf den gesamten FH Sektor, d.h. es sind auch jene Studierende enthalten, die von anderen Stellen wie z.B. den Ländern, Gemeinden, Städten gefördert werden.



Erläuterung des Zusammenhangs zwischen dem Vorhaben und mittel- und langfristigen Strategien des Ressorts/ obersten Organs bzw. der Bundesregierung

Der österreichische Fachhochschulsektor wurde als anwendungsorientierte und berufsfeldbezogene Ausbildung auf Hochschulniveau in Ergänzung zum bestehenden Ausbildungsangebot der Universitäten gegründet. Mit ihrer Praxisorientierung und zahlreichen FH-spezifischen Studienangeboten haben sich die derzeit 21 Fachhochschulen als zweite tragende Säule im Hochschulsystem etabliert.
Eine Weiterentwicklung des Fachhochschulsektors insbesondere zur Erhöhung der Planungssicherheit als auch die Anhebung der Fördersätze sind im Regierungsprogramm 2020-2024 verankert.
In der FTI Strategie 2030 der Bundesregierung wurde festgehalten, dass insbesondere Humanpotentiale im Bereich Mathematik, Informationstechnologie, Naturwissenschaft und Technik durch gezielte Förderung im (vor)schulischen Unterricht und an Hochschuleinrichtungen gestärkt und junge Talente gefördert werden sollen. Im Sinne der SDG Nachhaltigkeitszielen trägt das Vorhaben daher zum Unterziel 4.3 (Bis 2030 den gleichberechtigten Zugang aller Frauen und Männer zu einer erschwinglichen und hochwertigen fachlichen, beruflichen und tertiären Bildung einschließlich universitärer Bildung gewährleisten) bei und dementsprechend zu den Kernelementen der Agenda 2030 für Nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen.

Ziele des Vorhabens

Durch die Angabe von konkreten, nachvollziehbaren Zielen pro Vorhaben wird transparent dargestellt, welchen Zweck der staatliche Eingriff verfolgt.


Ziel 1: Mehr FH-Absolventinnen und FH-Absolventen im Studienjahr 2019/20

Beschreibung des Ziels

Mehr Absolventinnen und Absolventen im tertiären Bildungsbereich im Studienjahr 2019/20

Kennzahlen und Meilensteine des Ziels

FH-Absolventinnen und FH-Absolventen 2019/20 [Anzahl]

Istwert

15.517

Anzahl

Zielzustand

14.450

Anzahl

Datenquelle: uni:data

Ziel 2: Mehr FH-Absolventinnen und FH-Absolventen im Studienjahr 2020/21

Beschreibung des Ziels

Mehr FH-Absolventinnen und FH-Absolventen im tertiären Bildungsbereich im Studienjahr 2020/21

Kennzahlen und Meilensteine des Ziels

FH-Absolventinnen und FH-Absolventen 2020/21 [Anzahl]

Istwert

16.672

Anzahl

Zielzustand

14.750

Anzahl

Datenquelle: uni:data

Ziel 3: Mehr FH-Absolventinnen und FH-Absolventen im Studienjahr 2021/22

Beschreibung des Ziels

Mehr FH-Absolventinnen und FH-Absolventen im tertiären Bildungsbereich im Studienjahr 2021/22

Kennzahlen und Meilensteine des Ziels

FH-Absolventinnen und FH-Absolventen 2021/22 [Anzahl]

Istwert

16.433

Anzahl

Zielzustand

15.700

Anzahl

Datenquelle: uni:data

Ziel 4: Mehr FH-Absolventinnen und FH-Absolventen im Studienjahr 2022/23

Beschreibung des Ziels

Mehr FH-Absolventinnen und FH-Absolventen im tertiären Bildungsbereich im Studienjahr 2022/23

Kennzahlen und Meilensteine des Ziels

FH-Absolventinnen und FH-Absolventen 2022/23 [Anzahl]

Istwert

16.972

Anzahl

Zielzustand

17.100

Anzahl

Datenquelle: uni:data

Ziel 5: Mehr FH-Absolventinnen und FH-Absolventen im Studienjahr 2023/24

Beschreibung des Ziels

Mehr FH-Absolventinnen und FH-Absolventen im tertiären Bildungsbereich im Studienjahr 2023/24.

Kennzahlen und Meilensteine des Ziels

FH-Absolventinnen und FH-Absolventen 2023/24 [Anzahl]

Istwert

16.966

Anzahl

Zielzustand

18.000

Anzahl

Datenquelle: uni:data

Ziel 6: Mehr FH-Absolventinnen und FH-Absolventen im Studienjahr 2024/25

Beschreibung des Ziels

Mehr FH-Absolventinnen und FH-Absolventen im tertiären Bildungsbereich im Studienjahr 2024/25.

Kennzahlen und Meilensteine des Ziels

FH-Absolventinnen und FH-Absolventen 2024/25 [Anzahl]

Istwert

17.436

Anzahl

Zielzustand

17.500

Anzahl

Datenquelle: uni:data


Zugeordnete Ziel-Maßnahmen

Die Maßnahmen stellen die konkreten, geplanten Handlungen der öffentlichen Verwaltung dar. Die Ziele des Vorhabens sollen durch diese Tätigkeiten erreicht werden. Durch die Darstellung der Maßnahmen wird das „Wie“ der Zielerreichung transparent gemacht.


Sicherstellung der Finanzierung ab 2020

Beitrag zu Ziel 1

Beschreibung der Ziel-Maßnahme

FH-Studiengänge anbietenden Bildungseinrichtungen Förderverträge abgeschlossen. Die errechneten Förderbeträge sind zeitgerecht anzuweisen und zu kontrollieren, damit die Bildungseinrichtungen die FH-Studiengänge auch tatsächlich anbieten bzw. fortführen können.

2020 wird das Einvernehmen für alle FH-Studiengänge hergestellt, darin enthalten sind der FH-Ausbau 2020/21 (9 neue FH-Studiengänge und 7 FH-Studiengänge die neue Studienplätze im Rahmen des FH-Ausbaus bekommen) und die 4 neuen FH-Studiengänge die durch Umschichtung von Studienplätzen bestehender FH-Studiengänge entstehen.

Zielerreichungsgrad der Ziel-Maßnahme:

zur Gänze erreicht

Sicherstellung der Finanzierung ab 2021

Beitrag zu Ziel 2

Beschreibung der Ziel-Maßnahme

Der Bund fördert die Studienplätze mit festgelegten Fördersätzen. Zur Abwicklung werden mit den die FH-Studiengänge anbietenden Bildungseinrichtungen Förderverträge abgeschlossen. Die errechneten Förderbeträge sind zeitgerecht anzuweisen und zu kontrollieren, damit die Bildungseinrichtungen die FH-Studiengänge auch tatsächlich anbieten bzw. fortführen können.

2021 wird das Einvernehmen für alle FH-Studiengänge hergestellt, darin enthalten sind der FH-Ausbau 2021/22 (10 neue FH-Studiengänge und 14 FH-Studiengänge die neue Studienplätze im Rahmen des FH-Ausbaus bekommen) und die 3 neuen FH-Studiengänge die durch Umschichtung von Studienplätzen bestehender FH-Studiengänge entstehen.

Zielerreichungsgrad der Ziel-Maßnahme:

zur Gänze erreicht

Sicherstellung der Finanzierung ab 2022

Beitrag zu Ziel 3

Beschreibung der Ziel-Maßnahme

Der Bund fördert die Studienplätze mit festgelegten Fördersätzen. Zur Abwicklung werden mit den Bildungseinrichtungen, die FH-Studiengänge anbieten, Förderverträge abgeschlossen. Die errechneten Förderbeträge sind zeitgerecht anzuweisen und zu kontrollieren, damit die Bildungseinrichtungen die FH-Studiengänge auch tatsächlich anbieten bzw. fortführen können.

2022 wird das Einvernehmen für alle FH-Studiengänge (Bachelor (Ba) und Master (Ma)) hergestellt. Darin enthalten ist der FH-Ausbau 2022/23 (29 bestehende FH-Studiengänge, die neue Studienplätze im Rahmen des FH-Ausbaus bekommen).

Zielerreichungsgrad der Ziel-Maßnahme:

zur Gänze erreicht

Fördersatzerhöhung ab 2023

Beitrag zu Ziel 4

Beschreibung der Ziel-Maßnahme

Aufgrund des großen Aufgabenspektrums, der damit im Zusammenhang stehenden Aufwendungen und insbesondere des realen Wertverlusts durch die hohe Inflation wird eine Erhöhung der Fördersätze vorgesehen, um die Fachhochschulen auch weiterhin wettbewerbs- und konkurrenzfähig zu halten.
Zum Ausgleich der Teuerung werden die Fördersätze vom 1.1.2023 bis 30.9.2024 um 10% angehoben, dafür sind 38,3 Mio. € im Jahr 2023 und 29,0 Mio. € im Jahr 2024 erforderlich.
Ab dem 1.10.2024 greift eine dauerhafte Erhöhung der Fördersätze (Basis Fördersätze bis 31.12.2022) um 15% im Rahmen des FH-Entwicklungs- und Finanzierungsplans 2023/24 – 2025/26, dafür sind 14,6 Mio. € im Jahr 2024 (Oktober bis Dezember) und 58,1 Mio. € jährlich ab dem Jahr 2025 erforderlich.

Zielerreichungsgrad der Ziel-Maßnahme:

zur Gänze erreicht

Sicherstellung der Finanzierung ab 2023

Beitrag zu Ziel 5

Beschreibung der Ziel-Maßnahme

Der Bund fördert die Studienplätze mit festgelegten Fördersätzen. Zur Abwicklung werden mit den Bildungseinrichtungen, die FH-Studiengänge anbieten, Förderverträge abgeschlossen. Die errechneten Förderbeträge sind zeitgerecht anzuweisen und zu kontrollieren, damit die Bildungseinrichtungen die FH-Studiengänge auch tatsächlich anbieten bzw. fortführen können.

2023 wird das Einvernehmen für die zur Verlängerung der BMBWF-Förderung anstehenden FH-Studiengänge und für die im Rahmen des FH-Ausbaus 2023/24 genehmigten neuen Studienplätze bei bestehenden FH-Studiengängen hergestellt.

Zielerreichungsgrad der Ziel-Maßnahme:

zur Gänze erreicht

Fördersatzerhöhung ab 2024

Beitrag zu Ziel 6

Beschreibung der Ziel-Maßnahme

Zur Abgeltung der Inflation und Beibehaltung der Qualität sollen die Fördersätze um 10 % ab 1.1.2024 angehoben werden. Ohne Inflationsausgleich wären Einsparungen vor allem beim Personal aber aufgrund von steigenden Energie- und Mietkosten auch bei der Infrastruktur notwendig gewesen. Die unmittelbar Betroffenen sind vor allem die Studierenden und die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Personalkündigungen sind in Aussicht gestellt worden.

Fachhochschulen nehmen aufgrund ihrer Ausrichtung auf arbeitsmarktorientierte und berufspraktische Ausbildungen auf akademischem Niveau eine zentrale Rolle in der Bekämpfung des Fachkräftemangels ein. Eine Fördersatzerhöhung mit 1.1.2024 zur Vermeidung von Qualitätseinbußen ist bildungspolitisch ein wichtiges Signal und gerechtfertigt.

Durch die durchgängige Erhöhung der Fördersätze ab 1.1.2024 um 10 % ergeben sich bei einer 100 % Auslastung Mehrkosten in den Jahren 2024 um 38 Mio. Euro, 2025 um 23,7 Mio. Euro, 2026 um 23,8 Mio. Euro, 2027 um 19 Mio. Euro, 2028 um 4 Mio. Euro, 2029 um 2,3 Mio. Euro und 2030 um 0,7 Mio. Euro.

Zielerreichungsgrad der Ziel-Maßnahme:

zur Gänze erreicht

Finanzielle Auswirkungen des Bundes (Kalkulation)

Finanzielle Auswirkungen stellen die aufgrund des Regelungs- oder sonstigen Vorhabens anfallenden, monetär zum Ausdruck gebrachten, Auswirkungen dar.

In der folgenden Darstellung sehen Sie auf der rechten Seite die geplanten (Plan) und auf der linken Sie die tatsächlichen angefallenen Kosten (Ergebnis). Unter „Details“ finden Sie eine detaillierte Aufschlüsselung der finanziellen Auswirkungen. Mithilfe der Steuerungsleiste können Sie zwischen den Jahren wechseln beziehungsweise sich die Gesamtzahlen über alle Jahre hinweg ansehen.


Gesamt 2020 - 2024
2020
2021
2022
2023
2024

Aufwände und Erträge – Nettoergebnis

Ergebnis

-1.922.103

Tsd. Euro

Plan

-1.969.723

Tsd. Euro

Erträge

Ist

0

Tsd. Euro

Plan

0

Tsd. Euro

Werkleistungen

Ist

0

Tsd. Euro

Plan

0

Tsd. Euro

Betrieblicher Sachaufwand

Ist

409

Tsd. Euro

Plan

409

Tsd. Euro

Transferaufwand

Ist

1.920.525

Tsd. Euro

Plan

1.968.145

Tsd. Euro

Personalaufwand

Ist

1.169

Tsd. Euro

Plan

1.169

Tsd. Euro

Sonstige Aufwendungen

Ist

0

Tsd. Euro

Plan

0

Tsd. Euro

Aufwendungen gesamt

Ist

1.922.103

Tsd. Euro

Plan

1.969.723

Tsd. Euro

Erträge gesamt

Ist

0

Tsd. Euro

Plan

0

Tsd. Euro

Ergebnis

-327.869

Tsd. Euro

Plan

-329.380

Tsd. Euro

Erträge

Ist

0

Tsd. Euro

Plan

0

Tsd. Euro

Werkleistungen

Ist

0

Tsd. Euro

Plan

0

Tsd. Euro

Betrieblicher Sachaufwand

Ist

79

Tsd. Euro

Plan

79

Tsd. Euro

Transferaufwand

Ist

327.565

Tsd. Euro

Plan

329.076

Tsd. Euro

Personalaufwand

Ist

225

Tsd. Euro

Plan

225

Tsd. Euro

Sonstige Aufwendungen

Ist

0

Tsd. Euro

Plan

0

Tsd. Euro

Aufwendungen gesamt

Ist

327.869

Tsd. Euro

Plan

329.380

Tsd. Euro

Erträge gesamt

Ist

0

Tsd. Euro

Plan

0

Tsd. Euro

Ergebnis

-365.402

Tsd. Euro

Plan

-368.496

Tsd. Euro

Erträge

Ist

0

Tsd. Euro

Plan

0

Tsd. Euro

Werkleistungen

Ist

0

Tsd. Euro

Plan

0

Tsd. Euro

Betrieblicher Sachaufwand

Ist

80

Tsd. Euro

Plan

80

Tsd. Euro

Transferaufwand

Ist

365.093

Tsd. Euro

Plan

368.187

Tsd. Euro

Personalaufwand

Ist

229

Tsd. Euro

Plan

229

Tsd. Euro

Sonstige Aufwendungen

Ist

0

Tsd. Euro

Plan

0

Tsd. Euro

Aufwendungen gesamt

Ist

365.402

Tsd. Euro

Plan

368.496

Tsd. Euro

Erträge gesamt

Ist

0

Tsd. Euro

Plan

0

Tsd. Euro

Ergebnis

-367.646

Tsd. Euro

Plan

-375.092

Tsd. Euro

Erträge

Ist

0

Tsd. Euro

Plan

0

Tsd. Euro

Werkleistungen

Ist

0

Tsd. Euro

Plan

0

Tsd. Euro

Betrieblicher Sachaufwand

Ist

82

Tsd. Euro

Plan

82

Tsd. Euro

Transferaufwand

Ist

367.330

Tsd. Euro

Plan

374.776

Tsd. Euro

Personalaufwand

Ist

234

Tsd. Euro

Plan

234

Tsd. Euro

Sonstige Aufwendungen

Ist

0

Tsd. Euro

Plan

0

Tsd. Euro

Aufwendungen gesamt

Ist

367.646

Tsd. Euro

Plan

375.092

Tsd. Euro

Erträge gesamt

Ist

0

Tsd. Euro

Plan

0

Tsd. Euro

Ergebnis

-407.005

Tsd. Euro

Plan

-422.318

Tsd. Euro

Erträge

Ist

0

Tsd. Euro

Plan

0

Tsd. Euro

Werkleistungen

Ist

0

Tsd. Euro

Plan

0

Tsd. Euro

Betrieblicher Sachaufwand

Ist

83

Tsd. Euro

Plan

83

Tsd. Euro

Transferaufwand

Ist

406.684

Tsd. Euro

Plan

421.997

Tsd. Euro

Personalaufwand

Ist

238

Tsd. Euro

Plan

238

Tsd. Euro

Sonstige Aufwendungen

Ist

0

Tsd. Euro

Plan

0

Tsd. Euro

Aufwendungen gesamt

Ist

407.005

Tsd. Euro

Plan

422.318

Tsd. Euro

Erträge gesamt

Ist

0

Tsd. Euro

Plan

0

Tsd. Euro

Ergebnis

-454.181

Tsd. Euro

Plan

-474.437

Tsd. Euro

Erträge

Ist

0

Tsd. Euro

Plan

0

Tsd. Euro

Werkleistungen

Ist

0

Tsd. Euro

Plan

0

Tsd. Euro

Betrieblicher Sachaufwand

Ist

85

Tsd. Euro

Plan

85

Tsd. Euro

Transferaufwand

Ist

453.853

Tsd. Euro

Plan

474.109

Tsd. Euro

Personalaufwand

Ist

243

Tsd. Euro

Plan

243

Tsd. Euro

Sonstige Aufwendungen

Ist

0

Tsd. Euro

Plan

0

Tsd. Euro

Aufwendungen gesamt

Ist

454.181

Tsd. Euro

Plan

474.437

Tsd. Euro

Erträge gesamt

Ist

0

Tsd. Euro

Plan

0

Tsd. Euro

Beschreibung der finanziellen Auswirkungen

Zur Sicherstellung der Finanzierung wird in der Planung von einer vollständigen Auslastung der Studienplätze ausgegangen. Aufgrund der tatsächlichen Belegung wurde der vorgesehene Förderbetrag nicht in vollem Umfang ausgeschöpft.

In der Evaluierung behandelte Wirkungsdimensionen

Gesamtwirtschaft Kinder und Jugend Tatsächliche Gleichstellung von Frauen und Männern
Konsumentenschutzpolitik
Soziales
Umwelt
Unternehmen
Verwaltungskosten für Bürger:innen
Verwaltungskosten für Unternehmen

Gesamtwirtschaft

Subdimension(en)

  • Sonstige wesentliche Auswirkungen

Aufgrund der hochqualifizierten Absolventinnen und Absolventen steht der Gesamtwirtschaft notwendiges Produktivitätspotential zur Verfügung.
Die Arbeitslosenquote von Personen mit tertiärer Ausbildung (Universität, Fachhochschule, Pädagogische Akademie, Akademie) lag im Studienjahr 2024/25 laut AMS-Bericht bei etwa 3,4 %. Dies unterstreicht die starke Nachfrage nach tertiär qualifizierten Absolventinnen und Absolventen auf dem Arbeitsmarkt.

Kinder und Jugend

Subdimension(en)

  • Sonstige wesentliche Auswirkungen

Fachhochschul-Studiengänge bieten eine praxisorientierte Ausbildung auf Hochschulniveau und stellen damit eine stark nachgefragte Alternative zu universitären Studien dar. Die Anzahl der Bewerbungen übersteigt die verfügbaren Studienplätze deutlich:
Studienjahr 2024/25: Verhältnis 2,63 (64.365 Bewerbungen zu 24.484 Anfängerinnen und Anfängern)
Neben der allgemeinen Universitätsreife können auch berufliche Qualifikationen (z. B. Lehrabschluss oder Meisterprüfung) als Zugangsvoraussetzung dienen. Dadurch richtet sich das Studienangebot an Absolventinnen und Absolventen von AHS und BHS ebenso wie an Personen mit beruflicher Vorbildung.

Tatsächliche Gleichstellung von Frauen und Männern

Subdimension(en)

  • Sonstige wesentliche Auswirkungen

Im Hinblick auf die Geschlechterverteilung zeigen sich je nach Studienrichtung unterschiedliche Schwerpunkte. In den MTD-Studiengängen ist der Frauenanteil traditionell hoch. Gleichzeitig konnte auch in technischen Studiengängen der Anteil weiblicher Studierender in den vergangenen Jahren kontinuierlich gesteigert werden.
Insgesamt ist der Anteil der weiblichen Studierenden bzw. Absolventinnen in den Fachhochschulstudiengängen kontinuierlich gestiegen und liegt aktuell bei knapp 55 %.

Gesamtbeurteilung

Neben den Universitäten soll auch im zweiten großen tertiären Bildungssektor, dem FH-Sektor, ebenfalls ein höheres Maß an Abschlüssen erreicht werden, weswegen die Anzahl der bundesfinanzierten Plätze in den letzten Jahren immer weiter ausgebaut wurde. In den quantitativen Planungsvorgaben des FH-Entwicklungs- und Finanzierungsplanes 2018/19–2022/23 und des FH-Entwicklungs- und Finanzierungsplanes 2023/24-2025/26 wurde dahingehend eine kontinuierliche Ausweitung der bundesgeförderten FH-Anfänger:innenstudienplätze entsprechend berücksichtigt. Der inhaltliche Fokus dieses Ausbauschrittes liegt im MINT-Bereich in den Themenbereichen Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Zur Abfederung des Fachkräftemangels wurden zudem in einer Sonderinitiative zusätzliche FH-Anfänger:innenstudienplätze geschaffen. Im Zeitraum von 2023 bis 2026 werden insgesamt 1.500 neue bundesfinanzierte Anfänger:innenplätze eingerichtet. Dafür stellt das BMFWF den Fachhochschulen zusätzliche Mittel in Höhe von 308 Mio. Euro zur Verfügung. Insgesamt fließen in diesem Zeitraum 1,8 Mrd. Euro.

Entwicklung der bundesfinanzierten FH-Studienplätze:
2019: 41.529
2020: 41.954
2021: 42.458
2022: 43.979
2023: 44.795
2024: 45.558

Die Maßnahmen des Vorhabens haben somit dazu beigetragen die Fachhochschulstudienplätze entsprechend auszubauen und darüber hinaus eine erforderliche Finanzierungssicherheit zu gewährleisten. Dadurch konnte die Anzahl der Studierenden sowie die Anzahl der Absolventinnen und Absolventen kontinuierlich gesteigert werden.

Die Fachhochschulen leisten somit einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg des Wissenschafts- und Wirtschaftsstandortes in Österreich. Als moderne und innovative Hochschulen bilden sie Absolventinnen und Absolventen aus, die vom Arbeitsmarkt stark nachgefragt werden, und tragen als Transfer- und Wissenszentren sowie als Arbeitgeberinnen intensiv zur Entwicklung der Regionen bei. Gleichzeitig sind sie international ausgerichtet und damit ein Anziehungspunkt für Studierende sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt.

Eine entsprechend hohe Anzahl an Absolventinnen und Absolventen im tertiären Bildungsbereich ist Voraussetzung, um die österreichischen Hochschulen im europäischen Hochschulraum bzw. im internationalen Wettbewerb um die besten Köpfe nachhaltig anschlussfähig zu positionieren. Bis 2030 sieht der Hochschulplan eine Steigerung der Studienabschlüsse an Universitäten, Fachhochschulen, Privathochschulen bzw. -universitäten und Pädagogischen Hochschulen auf 64.600 pro Studienjahr vor.

Übersicht zu den ord. Studienabschlüsse im Hochschulsektor:

STJ 2019/20 STJ 2020/21 STJ 2021/22 STJ 2022/23 STJ 2023/24 STJ 2024/25
Universitäten 36 523 37 359 34 238 35 529 35 960 37 016
Privathochschulen 2 429 2 602 3 064 3 311 3 644 3 644
Fachhochschulen 15 517 16 672 16 433 16 972 16 966 17 436
Pädagogische Hochschulen 2 613 3 287 3 364 3 491 3 952 3 952

Darüber hinaus legt der Fachhochschulentwicklungs- und Finanzierungsplan als mehrjähriges strategisches Steuerungsinstrument des Bundes für die weitere Entwicklung des österreichischen Fachhochschulsektors fest, dass für die Erstellung eines neuen Planungsdokuments eine Evaluierung der Schwerpunkte des vorangegangenen FH-Entwicklungsplans durchzuführen ist. Deren Ergebnisse fließen wiederum in den neuen Fachhochschulentwicklungs- und Finanzierungsplan ein und sind im jeweiligen Anhang entsprechend dokumentiert.


Verbesserungspotentiale

Im Zuge der Durchführung und Evaluierung des Vorhabens sind keine Verbesserungspotentiale ersichtlich geworden.


Weitere Evaluierungen

Es werden keine weiteren Evaluierungen durchgeführt.


Weiterführende Informationen