Vorhaben
Bündelung: FH-Förderung 2020 bis 2023 und Fördersatzerhöhung 2023 und 2024
BÜNDELUNG: Förderung von Fachhochschul-Studiengängen 2020, 2021, 2022, 2023, Fördersatzerhöhung 2023 und 2024
Vorhaben zur Gänze erreicht
Finanzjahr: 2020
Inkrafttreten / Wirksamwerden: 2020
Nettoergebnis in Tsd. €: -1.922.103
Vorhabensart: Vorhaben gemäß § 58 Abs. 2 BHG 2013
Beitrag zu Wirkungszielen
Um die Verlinkung zwischen Wirkungsorientierter Steuerung und Wirkungsorientierter Folgenabschätzung darzustellen, wird angegeben, ob das Regelungs- beziehungsweise sonstige Vorhaben den Wirkungszielen eines Ressorts förderlich ist.
Beitrag zu Globalbudget-Maßnahmen
Um die Verlinkung zwischen Wirkungsorientierter Steuerung und Wirkungsorientierter Folgenabschätzung darzustellen, wird angegeben, ob das Regelungs- beziehungsweise sonstige Vorhaben den Maßnahmen eines Ressorts förderlich ist.
Problemdefinition
Erläuterung des Zusammenhangs zwischen dem Vorhaben und mittel- und langfristigen Strategien des Ressorts/ obersten Organs bzw. der Bundesregierung
Ziele des Vorhabens
Durch die Angabe von konkreten, nachvollziehbaren Zielen pro Vorhaben wird transparent dargestellt, welchen Zweck der staatliche Eingriff verfolgt.
Ziel 1: Mehr FH-Absolventinnen und FH-Absolventen im Studienjahr 2019/20
Beschreibung des Ziels
Mehr Absolventinnen und Absolventen im tertiären Bildungsbereich im Studienjahr 2019/20
Kennzahlen und Meilensteine des Ziels
FH-Absolventinnen und FH-Absolventen 2019/20 [Anzahl]
Istwert
15.517Anzahl
Zielzustand
14.450Anzahl
Datenquelle: uni:data
Ziel 2: Mehr FH-Absolventinnen und FH-Absolventen im Studienjahr 2020/21
Beschreibung des Ziels
Mehr FH-Absolventinnen und FH-Absolventen im tertiären Bildungsbereich im Studienjahr 2020/21
Kennzahlen und Meilensteine des Ziels
FH-Absolventinnen und FH-Absolventen 2020/21 [Anzahl]
Istwert
16.672Anzahl
Zielzustand
14.750Anzahl
Datenquelle: uni:data
Ziel 3: Mehr FH-Absolventinnen und FH-Absolventen im Studienjahr 2021/22
Beschreibung des Ziels
Mehr FH-Absolventinnen und FH-Absolventen im tertiären Bildungsbereich im Studienjahr 2021/22
Kennzahlen und Meilensteine des Ziels
FH-Absolventinnen und FH-Absolventen 2021/22 [Anzahl]
Istwert
16.433Anzahl
Zielzustand
15.700Anzahl
Datenquelle: uni:data
Ziel 4: Mehr FH-Absolventinnen und FH-Absolventen im Studienjahr 2022/23
Beschreibung des Ziels
Mehr FH-Absolventinnen und FH-Absolventen im tertiären Bildungsbereich im Studienjahr 2022/23
Kennzahlen und Meilensteine des Ziels
FH-Absolventinnen und FH-Absolventen 2022/23 [Anzahl]
Istwert
16.972Anzahl
Zielzustand
17.100Anzahl
Datenquelle: uni:data
Ziel 5: Mehr FH-Absolventinnen und FH-Absolventen im Studienjahr 2023/24
Beschreibung des Ziels
Mehr FH-Absolventinnen und FH-Absolventen im tertiären Bildungsbereich im Studienjahr 2023/24.
Kennzahlen und Meilensteine des Ziels
FH-Absolventinnen und FH-Absolventen 2023/24 [Anzahl]
Istwert
16.966Anzahl
Zielzustand
18.000Anzahl
Datenquelle: uni:data
Ziel 6: Mehr FH-Absolventinnen und FH-Absolventen im Studienjahr 2024/25
Beschreibung des Ziels
Mehr FH-Absolventinnen und FH-Absolventen im tertiären Bildungsbereich im Studienjahr 2024/25.
Kennzahlen und Meilensteine des Ziels
FH-Absolventinnen und FH-Absolventen 2024/25 [Anzahl]
Istwert
17.436Anzahl
Zielzustand
17.500Anzahl
Datenquelle: uni:data
Zugeordnete Ziel-Maßnahmen
Die Maßnahmen stellen die konkreten, geplanten Handlungen der öffentlichen Verwaltung dar. Die Ziele des Vorhabens sollen durch diese Tätigkeiten erreicht werden. Durch die Darstellung der Maßnahmen wird das „Wie“ der Zielerreichung transparent gemacht.
Sicherstellung der Finanzierung ab 2020
Beschreibung der Ziel-Maßnahme
FH-Studiengänge anbietenden Bildungseinrichtungen Förderverträge abgeschlossen. Die errechneten Förderbeträge sind zeitgerecht anzuweisen und zu kontrollieren, damit die Bildungseinrichtungen die FH-Studiengänge auch tatsächlich anbieten bzw. fortführen können.
2020 wird das Einvernehmen für alle FH-Studiengänge hergestellt, darin enthalten sind der FH-Ausbau 2020/21 (9 neue FH-Studiengänge und 7 FH-Studiengänge die neue Studienplätze im Rahmen des FH-Ausbaus bekommen) und die 4 neuen FH-Studiengänge die durch Umschichtung von Studienplätzen bestehender FH-Studiengänge entstehen.
Zielerreichungsgrad der Ziel-Maßnahme:
zur Gänze erreicht
Sicherstellung der Finanzierung ab 2021
Beschreibung der Ziel-Maßnahme
Der Bund fördert die Studienplätze mit festgelegten Fördersätzen. Zur Abwicklung werden mit den die FH-Studiengänge anbietenden Bildungseinrichtungen Förderverträge abgeschlossen. Die errechneten Förderbeträge sind zeitgerecht anzuweisen und zu kontrollieren, damit die Bildungseinrichtungen die FH-Studiengänge auch tatsächlich anbieten bzw. fortführen können.
2021 wird das Einvernehmen für alle FH-Studiengänge hergestellt, darin enthalten sind der FH-Ausbau 2021/22 (10 neue FH-Studiengänge und 14 FH-Studiengänge die neue Studienplätze im Rahmen des FH-Ausbaus bekommen) und die 3 neuen FH-Studiengänge die durch Umschichtung von Studienplätzen bestehender FH-Studiengänge entstehen.
Zielerreichungsgrad der Ziel-Maßnahme:
zur Gänze erreicht
Sicherstellung der Finanzierung ab 2022
Beschreibung der Ziel-Maßnahme
Der Bund fördert die Studienplätze mit festgelegten Fördersätzen. Zur Abwicklung werden mit den Bildungseinrichtungen, die FH-Studiengänge anbieten, Förderverträge abgeschlossen. Die errechneten Förderbeträge sind zeitgerecht anzuweisen und zu kontrollieren, damit die Bildungseinrichtungen die FH-Studiengänge auch tatsächlich anbieten bzw. fortführen können.
2022 wird das Einvernehmen für alle FH-Studiengänge (Bachelor (Ba) und Master (Ma)) hergestellt. Darin enthalten ist der FH-Ausbau 2022/23 (29 bestehende FH-Studiengänge, die neue Studienplätze im Rahmen des FH-Ausbaus bekommen).
Zielerreichungsgrad der Ziel-Maßnahme:
zur Gänze erreicht
Fördersatzerhöhung ab 2023
Beschreibung der Ziel-Maßnahme
Aufgrund des großen Aufgabenspektrums, der damit im Zusammenhang stehenden Aufwendungen und insbesondere des realen Wertverlusts durch die hohe Inflation wird eine Erhöhung der Fördersätze vorgesehen, um die Fachhochschulen auch weiterhin wettbewerbs- und konkurrenzfähig zu halten.
Zum Ausgleich der Teuerung werden die Fördersätze vom 1.1.2023 bis 30.9.2024 um 10% angehoben, dafür sind 38,3 Mio. € im Jahr 2023 und 29,0 Mio. € im Jahr 2024 erforderlich.
Ab dem 1.10.2024 greift eine dauerhafte Erhöhung der Fördersätze (Basis Fördersätze bis 31.12.2022) um 15% im Rahmen des FH-Entwicklungs- und Finanzierungsplans 2023/24 – 2025/26, dafür sind 14,6 Mio. € im Jahr 2024 (Oktober bis Dezember) und 58,1 Mio. € jährlich ab dem Jahr 2025 erforderlich.
Zielerreichungsgrad der Ziel-Maßnahme:
zur Gänze erreicht
Sicherstellung der Finanzierung ab 2023
Beschreibung der Ziel-Maßnahme
Der Bund fördert die Studienplätze mit festgelegten Fördersätzen. Zur Abwicklung werden mit den Bildungseinrichtungen, die FH-Studiengänge anbieten, Förderverträge abgeschlossen. Die errechneten Förderbeträge sind zeitgerecht anzuweisen und zu kontrollieren, damit die Bildungseinrichtungen die FH-Studiengänge auch tatsächlich anbieten bzw. fortführen können.
2023 wird das Einvernehmen für die zur Verlängerung der BMBWF-Förderung anstehenden FH-Studiengänge und für die im Rahmen des FH-Ausbaus 2023/24 genehmigten neuen Studienplätze bei bestehenden FH-Studiengängen hergestellt.
Zielerreichungsgrad der Ziel-Maßnahme:
zur Gänze erreicht
Fördersatzerhöhung ab 2024
Beschreibung der Ziel-Maßnahme
Zur Abgeltung der Inflation und Beibehaltung der Qualität sollen die Fördersätze um 10 % ab 1.1.2024 angehoben werden. Ohne Inflationsausgleich wären Einsparungen vor allem beim Personal aber aufgrund von steigenden Energie- und Mietkosten auch bei der Infrastruktur notwendig gewesen. Die unmittelbar Betroffenen sind vor allem die Studierenden und die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Personalkündigungen sind in Aussicht gestellt worden.
Fachhochschulen nehmen aufgrund ihrer Ausrichtung auf arbeitsmarktorientierte und berufspraktische Ausbildungen auf akademischem Niveau eine zentrale Rolle in der Bekämpfung des Fachkräftemangels ein. Eine Fördersatzerhöhung mit 1.1.2024 zur Vermeidung von Qualitätseinbußen ist bildungspolitisch ein wichtiges Signal und gerechtfertigt.
Durch die durchgängige Erhöhung der Fördersätze ab 1.1.2024 um 10 % ergeben sich bei einer 100 % Auslastung Mehrkosten in den Jahren 2024 um 38 Mio. Euro, 2025 um 23,7 Mio. Euro, 2026 um 23,8 Mio. Euro, 2027 um 19 Mio. Euro, 2028 um 4 Mio. Euro, 2029 um 2,3 Mio. Euro und 2030 um 0,7 Mio. Euro.
Zielerreichungsgrad der Ziel-Maßnahme:
zur Gänze erreicht
Finanzielle Auswirkungen des Bundes (Kalkulation)
Finanzielle Auswirkungen stellen die aufgrund des Regelungs- oder sonstigen Vorhabens anfallenden, monetär zum Ausdruck gebrachten, Auswirkungen dar.
In der folgenden Darstellung sehen Sie auf der rechten Seite die geplanten (Plan) und auf der linken Sie die tatsächlichen angefallenen Kosten (Ergebnis). Unter „Details“ finden Sie eine detaillierte Aufschlüsselung der finanziellen Auswirkungen. Mithilfe der Steuerungsleiste können Sie zwischen den Jahren wechseln beziehungsweise sich die Gesamtzahlen über alle Jahre hinweg ansehen.
Zur Sicherstellung der Finanzierung wird in der Planung von einer vollständigen Auslastung der Studienplätze ausgegangen. Aufgrund der tatsächlichen Belegung wurde der vorgesehene Förderbetrag nicht in vollem Umfang ausgeschöpft.
In der Evaluierung behandelte Wirkungsdimensionen
Subdimension(en)
- Sonstige wesentliche Auswirkungen
Aufgrund der hochqualifizierten Absolventinnen und Absolventen steht der Gesamtwirtschaft notwendiges Produktivitätspotential zur Verfügung.
Die Arbeitslosenquote von Personen mit tertiärer Ausbildung (Universität, Fachhochschule, Pädagogische Akademie, Akademie) lag im Studienjahr 2024/25 laut AMS-Bericht bei etwa 3,4 %. Dies unterstreicht die starke Nachfrage nach tertiär qualifizierten Absolventinnen und Absolventen auf dem Arbeitsmarkt.
Subdimension(en)
- Sonstige wesentliche Auswirkungen
Fachhochschul-Studiengänge bieten eine praxisorientierte Ausbildung auf Hochschulniveau und stellen damit eine stark nachgefragte Alternative zu universitären Studien dar. Die Anzahl der Bewerbungen übersteigt die verfügbaren Studienplätze deutlich:
Studienjahr 2024/25: Verhältnis 2,63 (64.365 Bewerbungen zu 24.484 Anfängerinnen und Anfängern)
Neben der allgemeinen Universitätsreife können auch berufliche Qualifikationen (z. B. Lehrabschluss oder Meisterprüfung) als Zugangsvoraussetzung dienen. Dadurch richtet sich das Studienangebot an Absolventinnen und Absolventen von AHS und BHS ebenso wie an Personen mit beruflicher Vorbildung.
Subdimension(en)
- Sonstige wesentliche Auswirkungen
Im Hinblick auf die Geschlechterverteilung zeigen sich je nach Studienrichtung unterschiedliche Schwerpunkte. In den MTD-Studiengängen ist der Frauenanteil traditionell hoch. Gleichzeitig konnte auch in technischen Studiengängen der Anteil weiblicher Studierender in den vergangenen Jahren kontinuierlich gesteigert werden.
Insgesamt ist der Anteil der weiblichen Studierenden bzw. Absolventinnen in den Fachhochschulstudiengängen kontinuierlich gestiegen und liegt aktuell bei knapp 55 %.
Gesamtbeurteilung
Verbesserungspotentiale
Weitere Evaluierungen
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